Am Sonntagnachmittag hat sich in Gadmen ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet. Der Lenker wurde dabei verletzt.
Ermittlungen zum Unfallgeschehen wurden aufgenommen.
Am Sonntagmorgen ist es in Lyss an der Aarbegstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Eine Person wurde verletzt.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Freitagnachmittag hat sich in Siselen ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem landwirtschaftlichen Anhängerzug ereignet.
Der E-Bike-Fahrer ist noch vor Ort verstorben. Der Unfall wird untersucht.
Am kommenden Montag findet der diesjährige Nationale Tag des Einbruchschutzes statt.
Im Rahmen einer Präventionskampagne setzt sich die Kantonspolizei Bern das Ziel, für mehr Sicherheit in der dunklen Jahreszeit zu sorgen.
Gemäss seiner Dienstleistungen von Schutz und Hilfe bietet der Touring Club Schweiz neu „TCS Home Security“ an, einem Alarmsystem mit Sicherheitsservice.
Die Zahl der Einbrüche in der Schweiz ist in den letzten drei Jahren um 33 Prozent auf 41’429 registrierte Fälle im Jahr 2023 – gegenüber 31 186 im Jahr 2021 – gestiegen.
Seit Mitte Oktober verzeichnet die Kantonspolizei eine Zunahme von Fällen von betrügerischen Telefonanrufen von falschen Polizisten in der Region Berner Jura.
Dabei wendet die Täterschaft eine neue Vorgehensweise an. In vier Fällen konnte die Täterschaft bereits Geld erhältlich machen. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf und gibt Verhaltenstipps.
Mit raffinierten Methoden versuchen Cyberkriminelle, sich in den E-Mail-Verkehr von Firmen einzuschleichen und finanzielle Transaktionen umzuleiten.
Die Betrugsmasche
Am Donnerstagmorgen ist es in Boltigen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Eine Lenkerin und ein Lenker wurden dabei verletzt und mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse war kurzzeitig komplett gesperrt.
Am jährlichen „Kantonalen Tag der Gesundheitsberufe“ öffnen acht Gesundheitsinstitutionen im Kanton Bern ihre Türen und geben Einblick in die vielseitige Welt der Gesundheitsberufe.
Schulklassen sowie Einzelpersonen haben die Möglichkeit, sich direkt mit Fachpersonen auszutauschen.
Am Dienstagabend ist es in Ins zu einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und zwei Autos gekommen.
Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden. Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Gebirgsspezialisten der Luftwaffe waren am Donnerstag auf dem Gauligletscher im Einsatz, um weitere Wrackteile einer 1946 verunfallten Dakota C-53 zu räumen. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten freigelegt und erstmals 2012 entdeckt.
Nach den Räumungsaktionen 2018 und 2022 wurden nun weitere Trümmer geborgen und mit einem Super Puma abtransportiert.
Der TCS testete 17 neue Kindersitzmodelle auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt.
Ein Modell wird aufgrund des Schadstoffgehalts als „nicht empfehlenswert“ beurteilt. Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne können einen vollwertigen Kindersitz nicht ersetzen. In der Schweiz ist jedes zweite Kind ungenügend im Kindersitz gesichert.
Am Dienstagmorgen ist es in Lohnstorf zu einer Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Zwei Autolenkende wurden dabei verletzt und ins Spital gefahren.
Die Hauptstrasse war während mehreren Stunden blockiert.
Am Sonntagmorgen hat die Kantonspolizei Bern einen Jugendlichen in Kaufdorf nach einem Einschleichdiebstahl in Uttigen angehalten. Ihm werden weitere ähnlich gelagerte Delikte zur Last gelegt.
Der Beschuldigte wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntagmorgen ist ein Autolenker in Pieterlen mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
In Bern findet am Mittwochabend das Gruppenphasenspiel der Champions League zwischen dem BSC Young Boys und Inter Mailand statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen.
Im Nachgang des Fussballspiels zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern ist es am Samstagabend beim Bahnhof Wankdorf zu einem Angriff auf Mitarbeitende der Transportpolizei und des Sicherheitsdienstes der BLS gekommen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen eingeleitet.
Am Samstagabend, 19. Oktober 2024, fand im Wankdorf Stadion in Bern der Match zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Während der Anreise und des Spiels kam es in und um das Stadion zu keinen grösseren Zwischenfällen.
In der Nacht auf Sonntag sind vier Jugendliche in Bern mit einem Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Nach einer kurzen Nachfahrt konnten sie angehalten werden. Ermittlungen sind im Gang.
Beim Anschluss führt die Gemeinde Spiez Leitungsarbeiten durch. Für Arbeiten mit einem Pneukran muss die Einfahrt Richtung Interlaken für eine Nacht gesperrt werden.
Die Gemeinde Spiez führt im Bereich des Autobahnanschlusses Spiez Leitungsarbeiten durch. Für das Deponieren von teil sehr schweren Geräten muss mit einem Pneukran hantiert werden.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Ipsach zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto ist dabei mit einem Zug kollidiert. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Jährlich leistet die Kantonspolizei Bern eine Vielzahl an Einsätzen mit Tieren. Unter anderem werden durch die Polizei regelmässige Tiertransportkontrollen durchgeführt.
Heute nehmen wir Sie mit auf eine Tiertransportkontrolle in Thun mit den Kolleginnen und Kollegen der Stationierten Polizei und der Fachstelle Tierdelikte.
Am Samstag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nun wird der Sonnenhoftunnel der A6 sowie der Neufeld- und der Brünnentunnel der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden dafür gesperrt.
Am späten Sonntagabend ist in Biel eine Frau von einer unbekannten Person bei einem versuchten Raub mit einem Stein verletzt worden. Der mutmassliche Täter flüchtete in der Folge ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Viele Mobiltelefon-Nutzer könnten derzeit überrascht sein, da sie unerwartet eine SMS von einem angeblichen Schweizer Polizeikorps erhalten haben, in der mit Bussgeldern gedroht wird.
Diese Nachrichten stammen jedoch nicht von der Polizei, sondern von Betrügern, die es auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen der Empfänger abgesehen haben.
Der nach der tödlichen Auseinandersetzung in Tavannes von Mitte September angehaltene Mann ist am Dienstag aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
Gestützt auf die aktuellen Ermittlungserkenntnisse steht eine fahrlässige Tötung oder ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Die meisten der tödlichen Sportunfälle in der Schweiz passieren beim Bergsport, gefolgt vom Schneesport und Wassersport. Die Erhebung der BFU zu den tödlichen Sportunfällen zeigt, dass jedes Jahr 185 Personen beim Sport ihr Leben verlieren. Bei vielen Sportarten besteht Handlungsbedarf.
Die BFU arbeitet deshalb mit Verbänden und Organisationen zusammen und zeigt für über 70 Sportarten auf, wie das Unfallrisiko gesenkt werden kann.
Bei der Umfahrung Kirchberg werden die Fahrbahnübergänge der Brücke über die Emme erneuert.
Der Verkehr der Umfahrungsstrasse Kirchberg wird dafür während vier Nächten umgeleitet.
Im Rahmen einer internen Fortbildung befassten sich die Mitarbeitenden der Sanitätspolizei nebst einem Simulationstraining mit dem Thema ABC und Dekontamination.
Dabei wurden sie von den Kollegen der Berufsfeuerwehr unterstützt. Im Vordergrund stand die Sensibilisierung der Rettungssanitäter:innen im Umgang mit giftigen Substanzen und Erregern.
Am Montagabend ist es in Bern zu einem Selbstunfall eines Autolenkers gekommen. Der Lenker ist aus noch zu klärenden Gründen von der Strasse abgekommen und mit einem Geländer kollidiert.
Er musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Kantonspolizei Bern hat im Oktober 2024 umfangreiche Ermittlungen zu einem organisierten Betäubungsmittelhandel abgeschlossen.
Ein Mann hat als Mitglied einer professionell organisierten Tätergruppierung mutmasslich den Vertrieb und den Handel von Heroin und Kokain im zweistelligen Kilobereich koordiniert und Geldwäscherei in Millionenhöhe betrieben.
Am Mittwochnachmittag findet in Bern ein hochrangiger Besuch statt. Infolgedessen kommt es in der Berner Innenstadt, insbesondere auf der Bundesgasse, zu Verkehrseinschränkungen.
Am Mittwoch, 16. Oktober 2024, empfangen Mitglieder des Bundesrates eine ausländische Delegation zu einem hochrangigen Besuch in Bern.
Die Kantonspolizei Bern konnte am vergangenen Dienstag in Landiswil und Hermiswil mehrere mutmassliche Täter anhalten, welche mindestens seit Anfang Juli für mehrere Einbruchsdelikte in Frage kommen.
Zusammenhänge der Täterschaft mit weiteren Delikten werden momentan geprüft.
Am Samstagabend ist es auf der Kirchlindachstrasse in Zollikofen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Passantin gekommen.
Die Passantin wurde dabei schwer verletzt. Der Unfall wird untersucht.
In Arch baut das Tiefbauamt auf der Kantonsstrasse zwischen Gossliwil- und Archstrasse einen neuen Belag ein.
Deshalb muss dieser Strassenabschnitt von Mittwoch, 23. Oktober, 15 Uhr, bis Freitag, 25. Oktober 2024, 5 Uhr, für den Verkehr komplett gesperrt werden.
In Wilderswil muss der Bachdurchlass „Im Steischlag“ auf dem Kantonsstrassenabschnitt Zweilütschinen–Sandweidli instandgesetzt werden.
Die Arbeiten dauern vom 21. Oktober bis am 29. November 2024.
Auf der Strecke Spiez–Interlaken sichert das Tiefbauamt vom 21. Oktober bis am 15. November 2024 im Bereich Lütscheren den Felsen oberhalb der Kantonsstrasse.
Der Fels entlang der Därligenstrasse ist sehr brüchig und muss für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden mit einer Netzabdeckung gesichert werden.
Die BLS saniert den Bahnübergang Hohlestrasse in Belp.
Deshalb wird der Bahnübergang von Freitag, 25. Oktober, ab 20 Uhr, bis Montag, 5. November 2024, 4 Uhr, für sämtliche Verkehrsteilnehmenden gesperrt.
In der Nacht auf Sonntag sind zwei Jugendliche in Bern in einem gestohlenen Auto mit teilweise massiv überhöhter Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Sie konnten nach einer Nachfahrt in Wabern angehalten werden. Ihnen werden diverse Delikte zur Last gelegt.
In der Nacht auf Sonntag ist eine Wohnung in Bern in Brand geraten. Das Gebäude musste evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Eine Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Sonntag, 13. Oktober 2024, kurz nach 2.50 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Brand in einer Wohnung an der Weberstrasse in Bern gemeldet.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13.10.2024, ist der Löschzug der Berufsfeuerwehr Bern zu einem Wohnungsbrand an der Weberstrasse ausgerückt. Zusätzlich war ein Tanklöschfahrzeug des Brandcorps vor Ort.
Die Einsatzkräfte fanden eine Wohnung im Vollbrand vor und mehrere Wohnungen waren von der starken Rauchentwicklung betroffen. 3 Personen wurden durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet und durch die Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern kontrolliert, welche mit drei Teams vor Ort war.
Am Mittwochmorgen ist in Unterseen in ein Einfamilienhaus eingeschlichen und dabei ein Auto entwendet worden. Im Zuge einer Nachsuche konnten vier jugendliche Tatverdächtige in Hünibach und in Thun angehalten werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwoch, 9. Oktober 2024, gegen 4.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach an der Gurbenstrasse in Unterseen ein Auto von einem Vorplatz eines Einfamilienhauses entwendet worden und nun in unbekannte Richtung davongefahren sei.
Am Freitagnachmittag ist in Ringgenberg eine Pelletfabrik in Vollbrand geraten.
Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Donnerstagabend hat eine unbekannte Täterschaft versucht einen Einkaufsladen in Bern zu überfallen und an Bargeld zu gelangen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag ist in Trub ein Pilzsammler verunfallt. Er konnte am Mittwochabend nur noch tot aufgefunden werden. Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs sind im Gang. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Mittwoch, 9. Oktober 2024, kurz vor 15.05 Uhr, die Meldung ein, dass in Trub auf der Schynenalp, ein Mann vermisst werde, welcher mutmasslich auf einer Pilzsuche unterwegs gewesen sei. Umgehend wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.