Auf der Autobahn A6 bei Allmendigen bei Bern wurde letzte Nacht ein Wolf überfahren. Der Kadaver wurde zur Untersuchung ins Tierspital gebracht.
Erste Einschätzungen des Instituts für Fisch- und Wildtiergesundheit bestätigen die Annahmen der Wildhut, dass es sich vermutlich um einen jüngeren, männlichen Wolf handelt.
Ein junger Mann ist am vergangenen Freitag am Bahnhof Biel angegriffen worden. Er wurde verletzt.
Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
Im Hinblick auf die Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz hat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Bevölkerung heute darüber informiert, in welcher Gefahrenzone sich ihre Liegenschaft befindet und was dies für sie bedeutet.
Abgestufte Gefahrenzonen machen es möglich, dass nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner Mitholz verlassen müssen und Teile des Dorfes weiterhin landwirtschaftlich bewirtschaftet werden können.
In der Nacht auf Donnerstag hat es in einem Wohngebäude in Oppligen gebrannt. Vier Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Ein Übergreifen des Brandes auf eine angrenzende Tankstelle konnte verhindert werden. Die Brandursache wird untersucht.
In Lyss ist am Mittwochnachmittag im Bereich einer Baustelle Gas ausgetreten. Aus Sicherheitsgründen wurden ein Abschnitt der Kirchenfeldstrasse gesperrt und zwei Gebäude evakuiert.
Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl. Dafür werden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut.
Für die Montage von Schalungen kommt es auf der A6 zwischen der Verzweigung und dem Anschluss Schönbühl zu Spurabbauten und zur Sperrung einer Autobahneinfahrt.
Der Regierungsrat nimmt die Fortschritte des Projekts zur Räumung des ehemaligen Munitionslagers in Mitholz zustimmend zur Kenntnis. Er begrüsst insbesondere, dass durch abgestufte Gefahrenzonen nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner Mitholz zwingend verlassen müssen, die Unterstützungsangebote des federführenden Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport aber bestehen bleiben.
Der Kanton Bern wird sich weiterhin in der Projektorganisation des Bundes engagieren und das Vorhaben aktiv unterstützen.
Die aktuelle Hochdrucklage hat Ausdauer: Auch heute war es in der Schweiz ganztags sonnig und wolkenlos.
Entsprechend wenig gibt es zum heutigen Wetter zu berichten. Deswegen beschäftigen wir uns im heutigen Blog mit der Mittelfristprognose des kommenden Sonntags, mit speziellem Fokus auf das Engadin und das bevorstehende, grösste Langlaufrennen in den Alpen.
Am Dienstag hat sich in Burgdorf ein Unfall zwischen einem schweren Anhängerzug und einem Velo ereignet.
Der Velolenker wurde dabei schwer verletzt und ins Spital gebracht. Der Verkehr wurde für die Unfallarbeiten umgeleitet.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bedeckt weite Teile Nord- und Mitteleuropas, dabei handelt es sich um ein sogenanntes Omegahoch.
Die Sonne zeigte sich heute aber nicht überall, im heutigen Blogbeitrag zeigen wir die Ursachen dafür auf. Zudem schauen wir, ob und wann wieder Niederschlag zu erwarten ist.
Am Dienstagvormittag ist in Bern eine Fussgängerin von einem Tram erfasst und leicht verletzt worden.
Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Mitten in einen urgeschichtlichen Grabhügel auf dem Jolimont haben Unbekannte gezielt ein grosses Loch gegraben. Dadurch wurde das bedeutende Kulturgut teilweise zerstört.
Archäologische Fundstellen sind von öffentlichem Interesse und stehen unter gesetzlichem Schutz.
Das schöne Wetter ist ja gut und recht! Aber wo ist denn eigentlich die gute Fernsicht hin? Des Bloggers Ansicht nach könnte man die untere Luftschicht mal ersetzen!
Die Schweiz befindet sich am Süd- bis Südostrand eines umfangreichen Hochdruckgebiets mit Kern über der Nordsee in einer Bisenströmung. Die stark gealterte Luftmasse ist schmutzig und die Fernsicht in den unteren Schichten stark eingeschränkt.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega war am Sonntagabend, 6. März 2022, für zwei Alpinisten im Einsatz, die in der Eigernordwand (BE) blockiert waren. Sie konnten an der Rettungswinde evakuiert werden.
Der Einsatz in der Dunkelheit gelang mit der Unterstützung von zwei Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC. Rettungswinden-Einsätze in der Dunkelheit sind sehr anspruchsvoll und werden von den Rega-Crews darum regelmässig trainiert.
Seit dem 01.03.2022 werden SMS von Schweizer Handynummern aus, angeblich im Namen der Post, mit folgendem Text verschickt:
"(Die Post) Ihre Paketnummer DE90405198 steht noch aus. Bitte bestätigen Sie die Zahlung der Versandkosten (2.99CHF) durch Klicken auf den Link: t.co/...."
Nachdem die Verkehrsführung eingerichtet wurde, starten nun die diesjährigen Hauptarbeiten zur Pannenstreifenumnutzung auf der A6 Bern-Wankdorf – Muri. In allen Abschnitten wird intensiv gearbeitet.
Besonders grosse Auswirkungen haben die Arbeiten im Bereich Ostring, wo der Lärmschutz erweitert und die Brücke über den Freudenbergerplatz saniert wird.
Wie schon in den vergangenen Tagen sorgte auch heute ein ausgedehntes Hochdruckgebiet verbreitet für viel Sonnenschein. Allerdings gab es dabei auch Ausnahmen - und wer suchte, fand sogar dichtere Bewölkung.
Man musste aber schon mit geschärftem Blick nach Niederschlag forschen, um fündig zu werden.
Am Freitagabend hat sich in Blankenburg ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Beide Lenker wurden dabei verletzt und ins Spital gebracht.
Die Strasse musste gesperrt werden.
Generell bestimmte auch heute ein Hoch über Südschweden das Wetter in der Schweiz. Ein Höhentrog zog allerdings in der Nacht auf heute über die Schweiz hinweg nach Süden. Er hatte zur Folge, dass besonders in den östlichen Alpen die Nacht vorübergehend bewölkt war, lokal kam es in Nord- und Mittelbünden sogar zu schwachem Niederschlag. Tagsüber wandelte sich die Wolkendecke in aufgelockerte Quellbewölkung um.
Sonst dominierte in der Schweiz einmal mehr die Sonne.
Im Skigebiet Glacier3000 in Gsteig b. Gstaad hat sich am Montagnachmittag eine Kollision zwischen einer Snowboarderin und einem Jungen auf Skis ereignet. Der Junge wurde verletzt. Die Snowboarderin entfernte sich nach dem Unfall.
Sie konnte im Zuge der bisherigen Ermittlungen nicht identifiziert werden, weshalb durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein Zeugenaufruf mit möglicher Bildpublikation verfügt wurde.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Thun ein Selbstunfall ereignet, bei dem ein Autolenker verstarb.
Dem Unfall ging nach ersten Erkenntnissen ein medizinisches Problem voraus.
Die kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben und die Kantonspolizei Bern haben im Zuge mehrjähriger intensiver Ermittlungen einen umfangreichen Fall von bandenmässig organisiertem Heroinhandel aufgedeckt.
Den Beteiligten wird der Handel mit insgesamt über 38 Kilogramm Heroin zur Last gelegt. Gegen zwei Männer wurde nun Anklage erhoben.
Am Donnerstagmorgen ist in Frauenkappelen ein Fussgänger von einem Auto erfasst und dabei verletzt worden.
Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital. Der Unfallhergang wird untersucht.
In Biel ist am Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte diesen rasch unter Kontrolle bringen.
Mehrere Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Mitte Februar hat sich in Ostermundigen eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Autoinsassen ereignet. Dabei kam es zu Tätlichkeiten und Sachbeschädigungen. Zur Klärung des genauen Sachverhalts und der Umstände werden Zeugen gesucht.
Am Montag, 14. Februar 2022, ist es gegen 21.00 Uhr, am Flurweg in Ostermundigen zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen gekommen.
Am Mittwoch wurde im Zuge eines Einsatzes in einem Gebäude in Burgdorf eine leblose Person aufgefunden.
Gemäss Erkenntnissen hatte es im Innern des Hauses gebrannt. Ermittlungen zu den Umständen und zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Samstag findet in Bern das Super League Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Mittwochnachmittag ist es in einem Kreisel in Münsingen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Beide Lenker wurden verletzt und ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Mittwochnachmittag ist eine Fussgängerin in Saanen in unmittelbarer Nähe eines rückwärtsfahrenden Autos verunfallt. Sie musste mit einem Helikopter ins Spital gebracht werden. Der genaue Hergang der Ereignisse wird untersucht.
Die Meldung zum Unfall an der Dorfstrasse in Saanen erreichte die Kantonspolizei Bern am Mittwoch, 2. März 2022, um zirka 15.40 Uhr. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war eine Fussgängerin in der Begegnungszone unterwegs, als sie aus noch zu klärenden Gründen stürzte und gegen eine Hauswand fiel.
Ein Tief über dem Atlantik sorgte im Alpenraum für eine Anfeuchtung in der Höhe.
Dadurch konnten wieder mehr Wolken und auch optische Phänomene am Himmel beobachtet werden.
Nachdem im März 2021 eine Frau in einem Spital in Bern verstorben war und sich in der Folge Hinweise auf eine mögliche Vergiftung ergeben hatten, hat die Kantonspolizei Bern unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern- Mittelland über Monate Ermittlungen getätigt.
Im Zuge dieser wurde ein Mann verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat den 50-jährigen Beschuldigten nun wegen Mordes, eventuell vorsätzlicher Tötung angeklagt.
In Stechelberg ist am Dienstagmorgen ein Basejumper verunfallt. Der Mann konnte durch die Rettungskräfte nur noch tot geborgen werden.
Am Dienstag, 1. März 2022, um 9.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in Stechelberg (Gemeinde Lauterbrunnen) ein Basejumper abgestürzt sei.
Am Montagabend ist es in Urtenen- Schönbühl zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau gekommen. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Montagabend, 28. Februar 2022, gemeldet, dass es in Urtenen- Schönbühl zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau gekommen sei.
Zum heutigen meteorologischen Frühlingsanfang gab es eine meist frostige Nacht und viel Sonnenschein.
Ausser auf der Alpensüdseite, dort lag eine hochnebelartige Wolkendecke. Wieso dies so war, lesen Sie in den folgenden Zeilen.
Und wie jedes Jahr endet heute mit dem Ende des Februars auch wieder ein meteorologischer Winter.
Aber es endet nicht irgendein Winter, sondern auf der Alpensüdseite regional der sonnigste Winter in der über 60 Jahre zurückreichenden Periode mit homogenen Daten.
Ein Mann, der am Sonntag, 20. Februar 2022, bei einem Wohnungsbrand in Ittigen verletzt aufgefunden worden war, ist verstorben.
Er war in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden. Die Ermittlungen zum Brand dauern an.
Vom 1. März bis zum 8. April 2022 wird in der Aula der Wirtschaftsschule BFB in Biel die zweisprachige Wanderausstellung „Stärker als Gewalt“ gezeigt.
Gewalt in der Beziehung oder in der Familie gehört für viele Menschen zur traurigen Realität.
Die Nacht auf heute Sonntag war dank einer trockenen Luftmasse lokal sehr kalt, an wenigen Orten sogar so kalt wie im ganzen Winter bisher nicht.
Ein kräftiges Hoch mit einem Kerndruck von rund 1041 hPa über der Ostsee bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Am Freitagnachmittag ist in Münchenbuchsee ein Raub auf einen Kiosk am Bahnhof verübt worden.
Der Täter entfernte sich zu Fuss in unbekannte Richtung. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
In Saanen ist am Donnerstagnachmittag eine Fussgängerin von einem Auto erfasst worden. Die Frau wurde verletzt ins Spital gebracht. Der Lenker setzte die Fahrt fort, konnte aber identifiziert und angehalten werden.
Am Donnerstag, 24. Februar 2022, kurz vor 16.30 Uhr, hat sich auf der Dorfstrasse in Saanen eine Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Unter der Leitung der Kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben hat die Kantonspolizei Bern betrügerisch transferierte Kryptowährungen im Gegenwert von mehr als einer halben Million Franken beschlagnahmt.
Ein Mann wurde angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Beim Zubringer Steffisburg werden zusätzliche Leitplanken montiert und Arbeiten an der Entwässerung ausgeführt.
Dafür wird die direkte Verbindung des Zubringers zur A6 gesperrt. Der Verkehr wird über die Kreisel beim Anschluss Thun-Nord umgeleitet.
Die Ermittlungen zum Küchenbrand in Biel von Ende Dezember sind abgeschlossen. Der Brand ist auf menschliches Verschulden zurückzuführen.
Eine unbeaufsichtigte Pfanne mit Frittieröl fing auf dem Kochfeld Feuer.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.