Am Donnerstag ist in Nidau ein Schreitbagger in die Zihl gefallen. Polizeitaucher halfen bei der Bergung. Es wurde niemand verletzt. Das Gewässer wurde nicht verschmutzt.
Die Meldung, dass in Nidau ein Bagger in die Zihl gefallen sei, ging am Donnerstag, 24. Februar 2022, gegen 16.30 Uhr bei der Kantonspolizei Bern ein.
Zwei Verkehrssanierungen sollen die Situation entschärfen und die Lebensqualität und Sicherheit der Bevölkerung verbessern.
Aarwangen soll durch eine Umfahrung vom Durchgangsverkehr entlastet und der Ortskern für alle Verkehrsteilnehmenden ruhiger und sicherer gestaltet werden.
„Emmentalwärts“ will die Verkehrssituation im Raum Burgdorf – Oberburg – Hasle mit gleich 19 Massnahmen verbessern.
Am frühen Freitagmorgen hat eine unbekannte Täterschaft in Biglen einen Geldautomaten aufgesprengt. Umgehend wurden Fahndungsmassnahmen ergriffen. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Freitag, 25. Februar 2022, um 2.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern ein Alarm aus der Raiffeisenbank an der Bahnhofstrasse in Biglen ein.
In der Nacht auf Freitag ist auf der A1 bei Kernenried ein Auto zuerst mit einer Mittelleitplanke und anschliessend mit einem anderen Auto kollidiert. Die beiden Lenker wurden verletzt ins Spital gebracht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Freitag, 25. Februar 2022, kurz vor 1.10 Uhr, gemeldet, dass sich auf der Autobahn A1 bei Kernenried ein Unfall ereignet habe.
Valentinstag ist schon lange wieder aus den Köpfen und Fachgeschäften der Schweiz.
So geht es auch im heutigen Blog nicht um die Liebe für andere, sondern um die Liebe zum Wetter. Und warum denn gerade heute fragen Sie sich? Weil heute für alle etwas dabei ist, war oder sein wird.
Am Mittwoch hat es in einem Garagenbetrieb in Helgisried-Rohrbach gebrannt. Es wurde niemand verletzt. Am Gebäude entstand grosser Schaden. Die Brandursache wird untersucht.
Die Kantonspolizei Bern erhielt am Mittwoch, 23. Februar 2022, um 17.35 Uhr die Meldung, dass in einem Garagenbetrieb an der Eichmattstrasse in Helgisried-Rohrbach (Gemeinde Rüeggisberg) ein Feuer ausgebrochen sei.
Am Donnerstagmorgen hat sich auf der Lötschbergstrasse in Frutigen ein Unfall mit drei Autos ereignet.
Fünf Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Strasse wurde gesperrt. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Am Mittwochnachmittag ist in Langenthal ein Motorrad mit einem Auto kollidiert. Der Motorradlenker wurde schwer verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwoch, 23. Februar 2022, kurz nach 16.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Verkehrsunfall in Langenthal auf der Bern-Zürichstrasse gemeldet.
Nach den nassen und stürmischen Tagen sorgte heute ein recht kräftiges Zwischenhoch für eine rasche Abtrocknung über dem Alpenraum.
Bei windschwachen und zunehmend sonnigen Verhältnissen stieg die Temperatur in den Niederungen auf milde, zweistellige Werte. Im Tessin wurden mit abschwächendem Nordwind sogar über 19 Grad erreicht.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montag in Burgdorf eine Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Insgesamt wurden über 2600 Hanfpflanzen festgestellt.
Ein Mann wurde angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
In der Nacht auf heute blies über dem Alpen ein stürmischer Nordwind. Er brachte vor allem dem Alpennordhang ziemlich beträchtliche Neuschneesummen.
Tagsüber liess der Nordwind dann nach, blieb aber ein wetterbestimmendes Element, indem er beispielsweise dem Mittel- und Südtessin einen strahlenden Tag brachte. Deutlich weniger sonnig war es besonders nördlich der Alpen.
Am Montagabend ist es auf der Autobahn A6 bei Muri bei Bern zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Das Tief „Franklin“ hat sich vom Nordatlantik Richtung Norddeutschland verlagert und eine aktive Kaltfront zur Schweiz geführt.
Dabei erreichten die Winde auf der Alpennordseite verbreitet Sturmstärke.
Am Montag haben Passanten in Bern eine schwer verletzte Velofahrerin aufgefunden, die aus noch zu klärenden Gründen gestürzt war. Ein Ambulanzteam brachte sie ins Spital. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montag, 21. Februar 2022, kurz nach 11.35 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Kreisverkehr Burgernziel in Bern eine verletzte Velofahrerin aufgefunden worden sei. Die Frau wurde zunächst durch Passanten erstbetreut und nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit der Ambulanz ins Spital gefahren.
Am Montagmorgen ist es in Laupen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen. Die Autolenkerin wurde schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Montag, 21. Februar 2022, kurz vor 8.35 Uhr, gemeldet, dass sich auf der Bösingenstrasse in Laupen ein Verkehrsunfall ereignet habe.
Der Südwestwind frischte heute Sonntag im Tagesverlauf zwar auf, doch verglichen mit dem was uns in der Nacht beziehungsweise am Montag erwartet, war es sprichwörtlich die Ruhe vor dem Sturm. Mit vier bis acht Sonnenstunden zeigte sich das Wetter besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite von seiner sonnigen Seite. Milde Temperaturen von 8 bis 12 Grad im Norden und bis zu 17 Grad im Süden liessen sich aber überall geniessen.
Diese Situation ändert sich am Sonntagabend und am Montag wird es richtiggehend turbulent.
Am Sonntagmorgen ist in einer Wohnung in Ittigen ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehren konnten ihn rasch unter Kontrolle bringen.
Ein Mann wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Die Brandursache wird untersucht.
In Bern ist es am frühen Sonntagmorgen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.
Ein Mann wurde dabei verletzt. Es werden Zeugen gesucht.
Eine Kontaktanfrage auf Facebook gefolgt von charmanten Nachrichten einer Person, die mich aufgrund ähnlicher Lebenserfahrungen versteht – ein "Seelenverwandter".
Romance Scammer oder sogenannte Liebesbetrüger verstehen es, das Vertrauen von Menschen zu gewinnen, indem sie die Psyche ihrer Opfer beeinflussen.
Die Gefangenen haben Gewalttaten begangen, haben gegen die Drogengesetzgebung verstossen oder sitzen wegen Eigentums- und Betrugsdelikten: die Insassinnen der Justizvollzugsanstalt Hindelbank.
Doch für Direktorin Annette Keller ist das Wichtigste im Strafvollzug der gegenseitige Respekt.
Letzte Nacht hat uns eine Kaltfront gestreift. Die Front gehört zum Sturmtief Eunice, welches in Teilen von West- und Mitteleuropa als Orkan wütete.
Wie die Schweiz und unsere nördlichen Nachbarn davon betroffen waren, erfahren sie im heutigen Blog.
Am Freitagnachmittag hat sich in Wimmis ein Selbstunfall ereignet, bei dem zwei Jugendliche mit einem Motorrad gestürzt sind.
Der Lenker wurde leicht verletzt, sein Mitfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Am Freitagmittag ist es beim Zytglogge in Bern zu einer Schlägerei gekommen. Ein Mann wurde verletzt ins Spital gebracht, ein zweiter mutmasslich am Streit beteiligter Mann wurde angehalten. Es werden Zeugen gesucht.
Am Freitag, 18. Februar 2022, kurz nach 13.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einer Schlägerei zwischen zwei Personen beim Zytglogge ein.
Am Freitagabend ist in Trub ein unbewohntes Bauernhaus in Brand geraten und komplett niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 18. Februar 2022, kurz vor 17.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Vorder Breitäbnit in Trub ein Haus brenne.
Am Freitag lag die Schweiz tagsüber zwischen einer Warmfront und einer Kaltfront im Bereich eines sogenannten Warmsektors.
Mit einer westlichen Höhenströmung floss dabei sehr milde, aber auch mässig feuchte Luft heran.
In Moosseedorf erweitert die Genossenschaft Migros Aare ihre Logistikplattform. Dafür werden auch neue Brücken über die A6 gebaut. Für die Einhebung der Brückenelemente der neuen Brücken kommt es auf der A6 bei Schönbühl zu Sperrungen und weiteren Einschränkungen.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert in den nächsten Jahren ihre Logistikplattform in Moosseedorf.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bikes in der Schweiz auch am Tag mit Licht fahren. Die Lichter müssen fest am Velo angebracht sein, die Pflicht gilt auf allen öffentlichen Verkehrsflächen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der E-Bike-Fahrenden zu erhöhen.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bike-Lenkerinnen und -Lenker das Licht auch tagsüber einschalten. Aufgrund der Bestimmungen zum Tagfahrlicht genügt es, wenn das Licht tagsüber nur vorne eingeschaltet ist. Um besser gesehen zu werden, empfiehlt das Bundesamt für Strassen ASTRA aber, immer Vorder- und Rücklicht einzuschalten.
Das seit Donnerstagabend in Bern vermisste 11-jährige Mädchen konnte in der Nacht auf Freitag aufgefunden werden. Sie war alleine unterwegs.
Um ihren Gesundheitszustand abzuklären, wurde sie zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Wie am Vortag an dieser Stelle angekündigt, ist nun in der Nacht zum Donnerstag der erste Sturm einer ganzen Sturmserie über die Schweiz und hier insbesondere über die östlichen Landesteile gezogen.
Sturm und Sturmtief
Am Donnerstagmittag ist in Bern ein Auto bei einem Selbstunfall in die Aare geraten. Ein Passant brachte die leicht verletzte Lenkerin an Land. Das Auto musste mithilfe eines Krans aus dem Wasser geborgen werden.
Am Donnerstag, 17. Februar 2022, kurz vor 11.40 Uhr, gingen bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen ein, wonach ein Auto beim Dalmaziquai in die Aare gestürzt sei.
Nach dem hochdruckbestimmten Wochenende hat die Wetterlage nun definitiv geändert.
Eine kräftige Westströmung ist in den nächsten Tagen auf Europa gerichtet und bringt einen Sturm nach dem anderen. Wir schauen auf die Sturmserie und was sie alles mit sich bringt.
Am Dienstag ist auf der Bahnstrecke zwischen Bern und Thun das Fahrwerk eines Intercity-Zuges in Brand geraten. Die Fahrt musste ausserplanmässig gestoppt werden. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen sind im Gange.
Bern, 16.02.2022 - Ab Donnerstag, 17. Februar 2022, sind Läden, Restaurants, Kulturbetriebe und öffentlich zugängliche Einrichtungen sowie Veranstaltungen wieder ohne Maske und Zertifikat zugänglich. Aufgehoben sind auch die Maskenpflicht am Arbeitsplatz und die Homeoffice-Empfehlung. An seiner Sitzung vom 16. Februar 2022 hat der Bundesrat die schweizweiten Massnahmen gegen die Coronapandemie grösstenteils aufgehoben. Beibehalten werden einzig die Isolation positiv getesteter Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen.
Diese gelten zum Schutz besonders vulnerabler Personen noch bis Ende März 2022; danach erfolgt die Rückkehr in die normale Lage.
Die Schweizerischen Brandschutzvorschriften tragen wesentlich zur Sicherheit von Personen in Gebäuden bei. Oftmals wird jedoch vergessen, dass die Eigentümer und die Mieter eigenverantwortlich dafür sorgen müssen, diese Vorschriften einzuhalten. Nachdem sich im neuen Jahr bereits mehrfach Brände in Mehrfamilienhäusern ereigneten, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung auf die wichtigsten Regeln in Treppenhäusern aufmerksam.
Dank den Brandschutzvorschriften verfügt die Schweiz über einen der weltweit höchsten Sicherheitsstandards im Brandschutz.
Ab Ende Februar 2022 wird schrittweise die neue Verkehrsführung für die erste Phase der diesjährigen Bausaison eingerichtet. Es kommt daher in den nächsten Wochen zu wechselnden Verkehrsführungen. Zudem kommt es auch im Umfeld der A6 zu weiteren Einschränkungen.
Die Hauptarbeiten zur Einrichtung der Pannenstreifenumnutzung und des Ausbaus des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf–Muri starten in die nächste Bausaison. Ab Ende Februar 2022 wird deshalb schrittweise die Verkehrsführung umgestellt.
Viele Deliktsformen im Internet sind relativ einfach durchschaubar, wenn man sie kennt. Der Übergang von Kriminalität in der realen zur digitalen Welt ist fliessend.
Nehmen Sie sich Zeit, die Gefahren im Internet zu verstehen.
Was sollen Fachleute, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, bei einem Verdacht auf Radikalisierung unternehmen? Wie unterscheidet man eindeutige Hinweise auf Radikalisierung von unproblematischem Verhalten?
Welche kantonalen Anlaufstellen erteilen zu diesem Thema eine fachkundige Beratung?
Am Montagvormittag ist in Münchenbuchsee ein Raub auf einen Kiosk am Bahnhof verübt worden. Der Täter entfernte sich zu Fuss mit dem erbeuteten Bargeld. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Montag, 14. Februar 2022, ging kurz nach 11.20 Uhr die Meldung zu einem Überfall auf einen Kiosk am Bahnhof in Münchenbuchsee bei der Kantonspolizei Bern ein.
Im Zusammenhang mit der tätlichen Auseinandersetzung zwischen den Fangruppierungen des BSC Young Boys und des FC Basel vom Samstagabend in Bern sind unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft Ermittlungen im Gang.
Es werden Zeugen sowie Video- und Bildmaterial gesucht.
Am Sonntag hat sich in Bern ein Lenker zweimal mit seinem beschädigten Auto von Unfallstellen entfernt. Unter anderem mithilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung konnte er schliesslich in einem Waldstück in Schliern b. Köniz angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntag, 13. Februar 2022, rückte die Kantonspolizei Bern aus, als um zirka 11.00 Uhr ein Auffahrunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Forsthaus auf Höhe der Einfahrt Neufeld gemeldet worden war.
In Bern sind in der Nacht auf Sonntag drei mutmassliche Sprayer angehalten worden, nachdem sie eine Hausfassade versprayt hatten. Die Beschuldigten werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag, 13. Februar 2022, kurz vor 4.35 Uhr, gemeldet, dass drei Personen an der Wylerringstrasse in Bern gerade ein Gebäude am versprayen seien.
Das sonnige Winterwetter lockte am vergangenen Wochenende viele Menschen nach draussen. Entsprechend häufig waren die Rega-Helikopter im Einsatz: Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 200 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.
Die Rega-Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten nach Wintersport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrsunfällen sowie aufgrund akuter Erkrankungen im Einsatz.
In Moosseedorf erweitert die Genossenschaft Migros Aare ihre Logistikplattform. Dafür werden auch neue Brücken über die A6 gebaut. Für die Einhebung der Brückenelemente der neuen Brücken kommt es auf der A6 bei Schönbühl zu Sperrungen und weiteren Einschränkungen.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert in den nächsten Jahren ihre Logistikplattform in Moosseedorf. Dazu werden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut.
Der Sonntag präsentierte sich von morgens bis abends von der sonnigen Seite. Die bevorstehende Wetterumstellung kündigte sich allerdings im Tagesverlauf mit in der Höhe auffrischendem Südwestwind an und in den Alpentälern wurde es föhnig.
Der Wetterwechsel bringt für einmal nicht nur der Alpennordseite Niederschlag, sondern auch der Alpendsüdseite.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.