Am Mittwoch, 13. März 2024, ca. 17:00 Uhr, kam es in Niederurnen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 39-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen von Niederurnen herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Bilten unterwegs.
„Ich habe wie in einem Märchen gelebt“, sagt Heidi Meier (Name geändert).
Die reflektierte, wache Frau ist Opfer von Liebesbetrug im Internet geworden und hat rund 30'000 Franken verloren.
Zwischen Samstag, 9. März 2024, ca. 17.00h und Montag, 11. März 2024, 7.00h, wurde in eine Werkstatt im Lerchengutquartier in Netstal eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft drang mit Gewalt über die Eingangstüre ins Gebäude ein und brach auf der Suche nach Deliktsgut mehrere weitere Türen zu Lagern und Werkstätten auf.
Gute Platzierungen an den 35. Polizei-Skimeisterschaften in Davos: Eine zehnköpfige Delegation der Kantonspolizei Glarus konnte am Mittwoch, 6. März 2024, und Donnerstag, 7. März 2024, in verschiedenen Wettkämpfen ihre Leistungen zeigen.
Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen für Mittwoch passten die Veranstalter das Rennprogramm kurzfristig an, und nach leichtem Schneefall wurde auf einer perfekt präparierten Loipe der Einzellanglauf mit 5 km für die Frauen und 10 km für die Männer ausgetragen. Die Glarner Teilnehmenden erreichten ihre persönlichen Ziele und konnten wertvolle Erfahrungen für den Patrouillenlauf vom Donnerstag sammeln.
Am Samstag, 09. März 2024, ca, 11:40 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Netstal zu einem Auffahrunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 67-jähriger Lenker eines Personenwagens war von Näfels herkommend in Richtung Glarus unterwegs.
Am heutigen Samstag, 09. März 2024, ca. 12:00 Uhr, kam es zwischen der Glärnischhütte und dem Glärnischfirn zu einem Lawinenniedergang und verschüttete zwei Skitourenfahrer.
Die beiden Skitourenfahrer im Alter von 32-Jahren waren zusammen in Richtung Ruchen unterwegs.
Derzeit werden betrügerische SMS-Nachrichten verschickt, in denen sich die Absender als Logistikunternehmen UPS ausgeben. In diesen Textnachrichten wird fälschlicherweise behauptet, dass die Lieferoptionen für ein versendetes Paket bestätigt werden müssen.
Das Ziel der Täuschung besteht darin, die gutgläubigen Empfänger dazu zu verleiten, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Am heutigen Donnerstag, 7. März 2024, kurz nach 02:30 Uhr, kam es in Mollis zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 26-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen von Näfels herkommend auf der Schwärzistrasse in Mollis unterwegs. Im Bereich „Gatzenbachwis“ touchierte sie rechtsseitig einen Zaun und überfuhr daraufhin mehrere Zaunpfosten.
Ausländerinnen und Ausländer, die im Kanton Glarus in Administrativhaft zum Vollzug eines Weg- oder Ausweisentscheids kommen, werden im Zentrum für ausländerrechtliche Administrativhaft am Flughafen Zürich untergebracht.
Eine entsprechende Vereinbarung wird nun angepasst.
Am Mittwoch, 05.03.2024, kurz nach 09:30 Uhr, kam es im Skigebiet Grotzenbühl in Braunwald zu einem Unfall mit Verletzungsfolge auf einem Sessellift.
Ein 8-jähriger Schüler bestieg zusammen mit einer Mitschülerin die Sesselbahn Grotzenbühl, rutschte nach ca. 10 Metern Fahrt aus noch unbekannten Gründen aus dem Sessel und stürzte ca. 4 Meter in den darunterliegenden Schnee.
Kleinanzeigenbetrug ist eines der am häufigsten bei der Polizei angezeigten Delikte. Dass es sich dabei um ein lukratives Geschäft für die Betrüger handelt, zeigt die Tatsache, dass es immer wieder neue Varianten der Betrugsversuche gibt.
Bei drei neuen Varianten, die dem BACS in den letzten Wochen gemeldet wurden, werden gezielt Nutzende der Bezahl-App TWINT in eine Falle gelockt.
Die Zahl der Ausweisentzüge hat 2023 im Vorjahresvergleich um knapp ein Prozent zugenommen. Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, Angetrunkenheit sowie Gefährdung Dritter durch Unaufmerksamkeit gehörten erneut zu den häufigsten Gründen. Die Zahl neuerworbener Führerausweise nahm dagegen erneut deutlich ab.
Dies zeigen jährliche Statistiken des Bundesamts für Strassen (ASTRA).
Am Samstag, 02.03.2024, ca. 20.30 Uhr, wurde in Mühlehorn an der Dörflistrasse in einen Geschäftsbetrieb eingebrochen. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsamen Zutritt zum Gebäude, durchsuchte diverse Behältnisse und entwendete Deliktsgut im Wert von mehreren tausend Franken.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken.
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu verbessern, ändern sich ab März und April 2024 mehrere Strassenverkehrsvorschriften, etwa bei schnellen Elektrovelos.
In diesem Frühling 2024 treten mehrere neue Verkehrsregeln in Kraft. Zur entsprechenden Vorbereitung ruft der Touring Club Schweiz diese nochmals in Erinnerung.
Dieses Video zeigt, wie ein Lieferdienst-Vorschussbetrug abläuft: Die Betrüger sind interessiert an einem Artikel, den das Opfer auf einer Kleinanzeigen-Plattform oder auf sozialen Netzwerken zum Verkauf ausgeschrieben hat.
Sobald man sich einig geworden ist, erklären die Betrüger, dass sie die Ware über ein Transportunternehmen abholen lassen wollen.
Am Mittwoch, 28.02.2024, um die Mittagszeit, ereignete sich in Niederurnen, Mühlebachweg, ein Selbstunfall mit einem Fahrrad.
Aus bisher unbekannten Gründen verlor der 13-jährige Fahrradlenker die Herrschaft über sein Fahrrad und stürzte auf die Fahrbahn.
Wer im Februar in die Skiferien fährt, braucht in der Regel viel Geduld und starke Nerven.
Das war im Februar 2024 nicht anders als in den vorangehenden Jahren. Es kam zu langen Staus und Verkehrsbehinderungen, insbesondere auch auf dem längsten Autobahnabschnitt A1, der die Zentren Genf, Bern, Zürich und St. Gallen verbindet. Zudem kam es zu stundenlangen Wartezeiten an den Verladestationen.
Der Bund führt ein Vernehmlassungsverfahren zur Anpassung von mehreren Erlassen im Tierschutzbereich durch. In seiner Stellungnahme fordert der Glarner Regierungsrat strengere Massnahmen zur Verhinderung der illegalen Einfuhr von Welpen.
Die Revision von Verordnungen im Tierschutzbereich hat zum Ziel, das Tierwohl zu verbessern.
Ohne Kindersitz im Auto haben Kinder ein dreimal höheres Risiko, bei einem Unfall schwer oder tödlich verletzt zu werden.
Ein Kindersitz kann seine volle Schutzwirkung nur entfalten, wenn er richtig verwendet wird. Eine neue Erhebung der BFU in Zusammenarbeit mit dem TCS zeigt: Bei jedem zweiten Kind wird der Kindersitz im Auto falsch genutzt. Die BFU und der TCS sensibilisieren deshalb für die häufigsten Fehler und zeigen auf, wie man sie vermeidet.
Am Sonntag, 25.02.2024, gegen 18:30 Uhr, kam es auf der Strasse von Mollis in Richtung Fronalp zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 24-jährige Lenker eines Personenwagens parkierte im Bereich untere Fronalp sein Auto auf vereistem Untergrund in steilem Gelände.
Am Sonntag, 25.02.2024, kurz nach 16:00 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Nidfurn zu einem Auffahrunfall mit Personen- und Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war von Luchsingen in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Am Sonntag, 25.02.2024, ca. 03:00 Uhr, wurde am Bahnhof in Netstal in den dortigen Avec Shop eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich mit Gewalt Zugang zum Ladenlokal und versuchte die Ladenkasse aufzubrechen, was jedoch nicht gelang. Von der Täterschaft wurden mehrere Packungen Zigaretten entwendet.
Zwischen dem 19. Februar 2024, 09.30 Uhr und 22. Februar 2024, 08.00 Uhr näherte sich in Filzbach eine unbekannte Täterschaft unbemerkt einer Unterhaltshütte und versuchte sich Zugang in das Objekt zu verschaffen.
Dabei beschädigte sie die Fassadenbeleuchtung sowie einen Holzfensterladen.
Der Regierungsrat unterstützt die geplanten Änderungen zu den Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten von Fahrpersonal im grenzüberschreitenden Verkehr.
In seiner Vernehmlassungsantwort zur Chauffeurverordnung fordert er, die gleiche Regelung auch im Binnenverkehr anzuwenden.
Am Mittwoch, 21. Februar 2024, um 10.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse von Oberurnen Richtung Niederurnen ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 56-jähriger Lenker kam auf Höhe Abzweiger Eternit infolge Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab und fuhr gerade aus.
Unter dem Deckmantel der Migros versenden Betrüger E-Mails, in denen behauptet wird, dass die Sicherheit des Migros-Accounts gefährdet sei.
Das Ziel der Täuschung besteht darin, die ahnungslosen Empfänger dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
In der Nacht auf Sonntag, 18. Februar 2024, brach eine unbekannte Täterschaft an der Wiesenstrasse in Bilten in ein Verkaufsgeschäft ein.
Die Täterschaft brach die Haupteingangstüre auf.
In der Nacht auf Sonntag, 18. Februar 2024, wurde am Leuzingerweg in Netstal bei einem verlassenen, unbewohnten Haus die Haupteingangstüre aufgebrochen.
Unklar ist, ob die Täterschaft in das von Unrat überstellte Haus eintrat und etwas entwendete.
Um den Zugang zum TWINT-Konto nicht zu verlieren, sollen die Kontoinformationen aktualisiert werden.
Cyberkriminelle verschicken dafür E-Mails, welche angeblich von TWINT stammen, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.
Die Dienste der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega waren auch im Jahr 2023 sehr gefragt. Die Einsatzzentrale organisierte rund 21'000 Einsätze.
Im Durchschnitt halfen die Rega-Crews 37 Patientinnen und Patienten pro Tag. Sowohl die Rettungshelikopter als auch die Ambulanzjets waren fast so häufig in der Luft wie im Rekordjahr 2022.
Am Mittwoch, 14. Februar 2024, kurz nach 15.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 bei Filzbach zu einem Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 58-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Auf einer seit dem 20. Dezember 2023 stillgelegten Baustelle im Gebiet Chli Linthili in Näfels wurde am 13. Februar 2024 durch anwesende Bauarbeitende festgestellt, dass eine Baubaracke aufgebrochen wurde.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich mittels Aufwuchten des Vorhängeschlosses Zutritt zur Baubaracke.
Am gestrigen Dienstag, 13. Februar 2024, um 20.15 Uhr, vollführte eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Autobahn A3, zwischen Autobahnausfahrt Niederurnen und dem Tunnelportal bei Weesen ein gefährliches Fahrmanöver.
Nach Informationen der Kantonspolizei Glarus war die unbekannte Person mit ihrem Auto auf dem Zubringer in allgemeine Richtung A3 unterwegs.
Auf X (Twitter) werden Imitationen von renommierten Kryptowährung-Plattformen beworben, welche bösartige Tools bzw. Scripts beinhalten.
Unachtsame Besucher sollen über einen QR-Code einem Smartcontract zustimmen, womit den Cyberkriminellen der uneingeschränkte Zugriff auf das eigene Wallet gewährt wird.
Am Sonntag, 11.02.2024 um ca. 14.40 Uhr ereignete sich in Bilten auf der Schäniserstrasse bei der Ausfahrt der A3 eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein 18-jähriger Lenker fuhr auf der A3 von Zürich nach Bilten und übersah bei der Ausfahrt, den von Schänis nach Bilten fahrenden Personenwagen und es kam zur Kollision.
Am Samstag, 10.02.2024 um ca. 19.55 Uhr ereignete sich auf der Allmeindstrasse in Engi ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 62-jähriger Lenker fuhr mit seinem PW auf der Allmeindstrasse bergwärts als er mit einer linksseitigen Gartenmauer und einem Gartenzaun kollidierte.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, ist in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt worden. Im Kanton Glarus verlief dieser ohne wahrnehmbare Probleme ab.
Die 34 stationären Sirenen im Kanton Glarus haben den Test erfolgreich bestanden.
Im Kanton Glarus sind keine Übergriffe von Grossraubtieren wie dem Wolf auf Menschen bekannt.
Dies schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Interpellation.
Am gestrigen Mittwoch, 7. Februar 2024, ca. 16:30 Uhr, kam es in Netstal zu einem Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 25-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen von Näfels herkommend auf der Landstrasse in Richtung Netstal unterwegs. Im Bereich „Dachsigen“ musste sie aufgrund des stockenden Verkehrs anhalten.
Jedes Jahr verletzen sich 6000 Personen beim Schlitteln. Das Einhalten der 10 Schlittelregeln hilft, Unfälle zu vermeiden und deren Folgen möglichst gering zu halten. Dazu gehört, auf andere Rücksicht zu nehmen und nur an übersichtlichen Stellen am Rand anzuhalten.
Zudem empfiehlt die BFU, nur auf hindernisfreien Hängen mit genügend Auslauf oder auf markierten Schlittelwegen und -bahnen zu schlitteln. Zur richtigen Ausrüstung gehören neben einem Helm auch feste Schuhe mit gutem Profil.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 06. Februar 2024, wurde in der Weidstrasse, Netstal, in ein im Umbau befindliches Einfamilienhaus eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft zerbrach eine Fensterscheibe und konnte so durch Eingreifen eine Schiebtür entriegeln und ins Objekt eindringen.
Der Regierungsrat finanziert die Untersuchungs- und Überwachnungskosten des Altlasten-Sanierungsvorhabens „Linthmündig“ bei Weesen.
Es wird ein Kantonsbeitrag von rund 132'000 Franken in Aussicht gestellt.
Wer sich heutzutage verlieben will, muss sich längst nicht mehr nur auf das schmale Angebot aus dem Umkreis seines Heimatorts beschränken, sondern stösst in den sozialen Netzwerken und Internet-Partnerbörsen auf eine schier unendliche Auswahl potenzieller Märchenprinzen und -prinzessinnen aus aller Welt.
Doch Vorsicht! Hungrige Herzen sind offene Herzen und deshalb auch für Schmeicheleien und Liebesschwüre anfällig, die keineswegs ernst gemeint sein müssen.
"Du bedeutest uns viel", so beginnt die Ansprache im Phishing-Mail, welches vermeintlich von Amazon stammt.
Um weiterhin auf den Account zugreifen zu können, werden die potenziellen Opfer unter Zeitdruck gesetzt. Die Betrüger verlangen, dass die persönlichen Daten auf einer imitierten Amazon-Website aktualisiert werden.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.