Am heutigen Donnerstag, 20.07.2023, ca. 06.30 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 30-jähriger Lenker war mit einem Lieferwagen in Bilten auf der Seggenstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs.
Waldbrände nehmen auch in der Schweiz zu, aktuell wütet oberhalb von Bitsch (VS) ein grossflächiger Brand in unwegsamem Gelände.
Die Feuerwehr ist mit einem Grossaufgebot vor Ort und wird von den Partnerorganisationen unterstützt.
Die Betrüger melden sich auf Verkaufsinserate, welche auf bekannten Fahrzeug-Onlinemarktplätzen publiziert sind und täuschen ihr Interesse am inserierten Auto vor.
Das Ziel der Cyberkriminellen: eine angebliche Bankgebühr per Überweisung oder über Krypto-Geschenkkarten vom Verkäufer zu erschwindeln.
Am heutigen Dienstag, 18.07.2023, ca. 13.50 Uhr, ereignete sich auf der Klöntalerstrasse (Gemeindegebiet Glarus) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 25-jährige Lenker eines Traktors samt Ladewagen war auf der Klöntalerstrasse in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Am gestrigen Montag, 17.07.2023, ca. 12.30 Uhr, ereignete sich in Näfels im Oberdorf (Hauptstrasse) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 23-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Kinderschutz Schweiz macht zu Ferienbeginn auf die Gefahren von "Sharenting" ("to share" / "parenting") aufmerksam.
Denn die auf den sozialen Medien geteilten Kinderbilder und -videos können für die Kinder negative Folgen haben.
Am Sonntag, 16.07.2023, 16.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 48-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich auf der Überholspur bei hohem Verkehrsaufkommen unterwegs.
Am Samstag, 15.07.2023, 05:20 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 20-jährige Lenker eines Personenwagens war von Bilten herkommend auf der Linth-Escherstrasse in Richtung Niederurnen unterwegs.
Am Freitag, 14.07.2023, 14.50 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall.
Der 47-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr vom Zubringer herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Zentrum Näfels.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als erheblich.
Das überwiegend warm-heisse und trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr ansteigen.
Am Donnerstag, 13.07.2023, 10.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Chauffeur eines Sattellastzuges war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Mittwoch, 12.07.2023, 22.35 Uhr, kam es im Oberdorf in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte von einem Parkplatz beim nördlichen Kreisel auf die Strasse zu fahren.
Stand-up-Paddling – kurz SUP – hat sich zu einer der beliebtesten Wassersportarten in der Schweiz entwickelt. Die Sportart aktiviert den ganzen Körper und ist gesund, gleichzeitig birgt sie aber auch Gefahren.
Die BFU lanciert deshalb ein SafetyKit, das neben Empfehlungen zur Ausrüstung auch Tipps zum richtigen Verhalten auf dem Wasser kurz und einfach erläutert.
Am Montag, 10.07.2023, 22.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Montag, 10.07.2023, 22.15 Uhr, ereignete sich auf dem Radweg in Mitlödi ein Verkehrsunfall.
Eine Velofahrerin fuhr von Schwanden herkommend auf dem Radweg der Linth entlang. Auf Höhe „Länggüetli“ kollidierte die 47-Jährige auf dem Kiesweg mit einem faustgrossen Stein und stürzte.
Am Montag, 10.07.2023, 17.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Montag, 10.07.2023, 16.00 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Lerchenstrasse unterwegs.
Am Montag, 10.07.2023, 11.05 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr bei der Verzweigung Reichenburg auf die Autobahn in Richtung Chur.
Ende Juni 2023 wurde bekannt, dass mehr als 470'000 Benutzernamen und dazugehörige Passwörter von WordPress-Benutzerkonten im Internet publiziert wurden, wobei auch hunderte Schweizer Benutzer betroffen sind.
Bedrohung
Am Wochenende von Freitag bis Sonntag, 07.-09.07.2023, führte die Kantonspolizei Glarus während rund 18 Stunden Geschwindigkeitskontrollen durch.
Dabei wurden auf dem ganzen Kantonsgebiet innerorts und ausserorts Messungen durchgeführt.
Die aktuell hohen Temperaturen führen schnell zu Hitze im Auto, was für Mensch und Tier lebensgefährlich sein kann. In der prallen Sonne heizt sich ein Auto sehr schnell auf bis zu 80 Grad auf.
Der TCS gibt Tipps rund um das Thema Hitze und Auto für Verbrenner und E-Fahrzeuge.
Am Sonntagmittag, ca. 13.20 Uhr, ereignete sich in der Dorfmitte von Mitlödi ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Personenwagen.
Der 54-jährige Radfahrer sowie die Personenwagenlenkerin fuhren auf der Hauptstrasse Richtung Schwanden.
Am Samstagabend, ca. 18.00 Uhr, fuhr ein 32-jähriger Personenwagenlenker mit einem Beifahrer auf der Strecke Filzbach Richtung Mollis und verlor aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf der Kerenzerbergstrasse oberhalb Mollis die Beherrschung über sein Fahrzeug.
Das Fahrzeug kam auf einer Länge von ca. 180 Metern zuerst ins Schleudern, kollidierte mit der linkseitigen Mauer, drehte sich um die eigene Achse, prallte rückwärts in eine Stützmauer und kam auf der linken Fahrzeugseite liegend zum Stillstand.
Am Freitag, 07. Juli 2023, ca 15.30 Uhr, wollte eine Fahrzeuglenkerin in Näfels vom Europaweg nach links in die Hauptstrasse einbiegen und kollidierte bei diesem Manöver mit einem auf der Hauptstrassse fahrenden, vortrittsberechtigten Personenwagen.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden.
Die aktuelle Hitze ist eine Belastung für den Körper. Speziell für Kinder, ältere Menschen und in Kombination mit einer Erkrankung ist besondere Vorsicht geboten.
Diese Tipps helfen beim Umgang mit der Hitze.
Der Regierungsrat genehmigt die Erlasse, welche das Gebiet des ehemaligen Jagdbanngebietes bei Elm schützen sollen.
Der Bundesrat hat am 2. Juni 2023 ein 8 Quadratkilometer grosses Gebiet aus dem eidgenössischen Jagdbanngebiet Kärpf entlassen und eine gleich grosse Fläche im Chrauchtal unter Schutz gestellt.
Auf der Kantonsstrasse in Bilten entsteht im Gebiet Bieterschen ein neuer Fussgängerübergang.
Im Industriegebiet Au wird eine Erschliessungsstrasse gebaut. Der Regierungsrat genehmigt die beiden Ausführungsprojekte.
Am Donnerstag, 06.07.2023, 06.35 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Diesbach ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte von einem Parkplatz herkommend nach links in Hauptstrasse einzubiegen.
Fotoaufnahmen und das beobachtete Verhalten von Wölfen deuten stark darauf hin, dass im Grossraum Ennenda eine Wolfsreproduktion und somit eine neue Rudelbildung stattgefunden hat.
Es ist das zweite im Kanton Glarus bekannte Rudel, nebst dem bekannten Kärpfrudel.
Wer gebietsfremde Tiere und Pflanzen aus einem Aquarium oder Gartenteich in die Natur aussetzt, kann damit grossen Schaden an Biodiversität und Infrastruktur anrichten und macht sich strafbar.
Der Kanton Thurgau informiert gemeinsam mit anderen Kantonen, warum das Freilassen von gebietsfremden Tieren und Pflanzen aus Aquarien und Gartenteichen verboten ist, was beim Kauf zu beachten ist und welche Lösungen es gibt, wenn man Tiere und Pflanzen nicht mehr behalten kann oder will.
Sommerzeit ist Ferienzeit – sowohl in der Schweiz als auch in den europäischen Nachbarländern.
Diesen Sommer ist mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen als im Rekordjahr 2022 sowie massiven Staus auf Schweizer Strassen zu rechnen. Im Fall einer Panne im Ausland wird es zu sehr langen Wartezeiten kommen, weil die Pannendienste überlastet sind. Der TCS gibt Tipps, wie man Staus umfahren und das Risiko einer Panne reduzieren kann.
Die Betrüger verschicken E-Mails, die angeblich von PayPal stammen und gaukeln potenziellen Opfern vor, dass der Zugriff auf ihr PayPal-Konto eingeschränkt wurde oder aufgrund einer Zahlung der Kundendienst telefonisch kontaktiert werden müsse.
Das hauptsächliche Ziel der Cyberkriminellen ist es, die persönlichen Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Am Montag, 03.07.2023, 16.50 Uhr, kam es auf der Zweistäglistrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall.
Ein 46-jähriger Fahrradfahrer war talwärts in Richtung Glarus unterwegs und beabsichtigte ein Auto zu überholen.
Am Montag, 03.07.2023, 09.25 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Langenackerstrasse unterwegs und beabsichtigte nach rechts in die Landstrasse einzubiegen.
Am Sonntag, 02.07.2023, 16.35 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bilten ein Selbstunfall einer Motorradlenkerin.
Die 21-jährige Lenkerin war von Niederurnen herkommend in Richtung Reichenburg unterwegs.
Der Kanton Glarus schafft für die Förderung des Veloverkehrs eine gesetzliche Grundlage. Die Vernehmlassung zur Vorlage wird zum ersten Mal auch elektronisch unter www.mitwirkung.gl.ch durchgeführt.
Sie dauert bis zum 30. August 2023.
Lediglich gut die Hälfte aller Velofahrerinnen und Velofahrer tragen einen Helm. Die Vorteile sind jedoch eindeutig:
Mit einem Velohelm halbieren Sie bei einem Unfall das Risiko einer Kopfverletzung.
Die Koordinationsstelle Häusliche Gewalt und Gewaltprävention des Kantons Glarus hat am 1. April 2023 nach einer erfolgreichen einjährigen Pilotphase ihre Tätigkeit aufgenommen.
Die Informationen sind auf einer Website online.
Am Donnerstag, 29.06.2023, 10.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Lieferwagens war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Dienstag, 28.06.2023, 23.00 Uhr, kam es auf der Sernftalstrasse in Engi zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines landwirtschaftlichen Motorkarrens (max. 30 km/h) war von Schwanden herkommend in Richtung Engi unterwegs.
Am Dienstag, 27.06.2023, 20.25 Uhr, ereignete sich auf der Linth-Escher-Strasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war von Niederurnen herkommend in Richtung Bilten unterwegs.
Die Nationalstrassenparzellen entlang der Walenseestrecke sollen auf ihre gesetzlich vorgesehene Ausdehnung reduziert und sämtliche ausserhalb der bereinigten Parzellen liegenden Objekte und Flächen dem Kanton Glarus übertragen werden.
Normalerweise befindet sich die Nationalstrasse auf einer Parzelle, welche sich in etwa mit der Strasse und ihren Nebenanlagen deckt. Entlang der Walenseestrecke im Kanton Glarus ist das nicht der Fall.
Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sich gemäss den in den verschiedenen europäischen Ländern geltenden rechtlichen Vorgaben auszurüsten.
Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, publiziert der TCS eine Karte mit der vorgeschriebenen Ausstattung für alle, die auf europäischen Strassen unterwegs sind, sei es im Auto oder im Wohnmobil.
Die Hilfe der Air Zermatt war in den letzten Tagen sehr gefragt. Das schöne Wetter reizte zahlreiche Alpinisten dazu, einen Ausflug in die Berge zu unternehmen. Entsprechend oft mussten die Retter der Air Zermatt Ausflügler und Bergsteiger aus deren misslichen Situationen retten.
Doch die Air Zermatt-Crews wurden auch zu einem Verkehrsunfall, zu Verlegungsflügen und zu Nachteinsätzen gerufen.
Fast drei von fünf Personen in der Schweiz wandern regelmässig. Die Kehrseite: Die Unfallzahlen steigen tendenziell. Fast 37 000 Personen verletzen sich beim Wandern im Schnitt jedes Jahr, 42 sterben.
Selbstüberschätzung ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Die BFU sensibilisiert die Bevölkerung mit einer Kampagne und einem Selbsttest für die Gefahren beim Bergwandern.
Auf Buchungsplattformen wie Booking.com oder Expedia haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Hotelangeboten auf einmal zu finden.
Allerdings machen sich Betrüger dies auch zu Nutze und gefälschte Inserate oder Phishing im Namen dieser Onlineplattformen sind an der Tagesordnung.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.