Am Montag, 26.06.2023, 11.20 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg bei der Linthbrücke in Ennenda ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein ortsunkundiger Chauffeur eines Sattelschleppers beabsichtigte den Bahnübergang in Richtung Ennenda zu überqueren und nach links in die Untere Allmeind abzubiegen.
Die Air Zermatt durfte am Freitagnachmittag an ihrer 54. Generalversammlung auf der Riffelalp oberhalb Zermatt auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken.
Den Aktionärinnen und Aktionären wurden wegweisende Entscheidungen präsentiert, die das Unternehmen getroffen hat. Mit Freude ist zur Kenntnis genommen worden, dass die Luftrettung im Wallis bei der Ausschreibung den beiden Walliser Gesellschaften zugeschlagen wurde.
Am Samstag, 24. Juni 2023, führten die Kantonspolizeien Glarus und Uri an der Klausenstrasse beim Urnerboden die gemeinsame Präventionsaktion für Motorradfahrer „Super Biker“ durch.
Eine grosse Anzahl Motorradfahrende besuchte den Aktionsplatz, um sich mit den Motorradpolizisten und den Fahrzeugexperten über das Thema „Sicherheit auf dem Töff“ auszutauschen.
In der Nacht auf Montag, 26.06.2023, 02.50 Uhr, ereignete sich in Beglingen in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war zwischen Filzbach und Mollis talwärts unterwegs. Auf Höhe des Aussichtspunkts kollidierte der 42-Jährige mit der rechten Leitplanke.
Am Samstag, 24.06.2023, ca. 9.30 Uhr, ereignete sich in Filzbach auf dem Fahrradweg parallel zur Autobahn A3 ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 60-Jähriger war mit seinem Rennrad auf dem Fahrradweg in Richtung Weesen SG unterwegs.
Am Samstag, 24. Juni 2023, ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden die Aktion „Super Biker 2023“ statt. „Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Polizeikorps Glarus und Uri, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Vertreter beider Polizeikorps werden anwesend sein, um die motorradbegeisterten Personen zu empfangen. Es werden Fragen rund ums Motorrad, zur Verkehrssicherheit und Unfallprävention beantwortet. Der Experte des Strassenverkehrsamtes kann zudem technischen Fragen auf den Grund gehen.
Am Donnerstag, 08.06.2023, konnten Funktionäre der Kantonspolizei Glarus in Niederurnen zwei Drogendealer festnehmen.
Mit Unterstützung des Drogenspürhundes „Flake“ konnten bei der Hausdurchsuchung in der Wohnung der beiden Männer eine grössere Menge Betäubungsmittel und eine Faustfeuerwaffe sichergestellt werden.
Am Donnerstag, 22.06.2023, 16.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Zürich unterwegs als ihm sein Hörgerät in den Fussraum fiel.
In der Zeit zwischen Mittwochabend bis Donnerstagmittag, 21./22.06.2023, wurde ins Restaurant Schlössli in Niederurnen eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Weise Zutritt zum Restaurant und durchsuchte verschiedene Behältnisse und Schubladen.
Die Cyberkriminellen nutzen bei Ihren Betrugsmaschen häufig optisch angepasste QR-Codes, welche den potenziellen Opfern eine angebliche Dienstleisterzugehörigkeit vorgaukeln und dadurch eine falsche Sicherheit vermitteln.
Die QR-Codes führen jedoch auf Imitations-Websites, mit welchen die Betrüger versuchen an die Kreditkartendaten und Zahlungen der Opfer zu gelangen.
Am Mittwoch, 21.06.2023, ca. 15.45 Uhr, wurde in einem Mehrfamilienhaus in Netstal ein Kleinkind verletzt.
Im Beisein seiner Familie verletzte ein 29-jähriger Vater im Drogenrausch sein einmonatiges Baby. Die Schwester des 29-Jährigen verständigte den Polizeinotruf. Das Kleinkind wurde mit der Rega ins Kinderspital Zürich geflogen.
Die TCS-Sektionen haben in der Schweiz eine Zählung von Velos, Elektrovelos, Elektrorollern und Elektrotrottinetts durchgeführt, um den Anteil zu ermitteln, der die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag einhält.
Während 91% der schnellen Elektrovelos und 76% der langsamen Elektrovelos die Beleuchtung tagsüber wie vorgeschrieben einschalten, ist die Lage bei den Elektrotrottinetts besorgniserregend: Nur 32% der Nutzer halten sich an die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag. Der TCS möchte diese Pflicht besser bekannt machen.
Am Montag, 19.06.2023, 18.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Montag, 19.06.2023, 20.30 Uhr, ereignete sich am Linthli in Näfels bei einer „Strolchenfahrt“ ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 15-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr in Richtung Industriestrasse, als er in einer Kurve die Kontrolle über das Auto verlor und mit einer Hauswand kollidierte.
Am Dienstag, 20.06.2023, 06.40 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Bilten zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Samstag, 17.06.2023, ca. 17.40 Uhr, ereignete sich in Linthal auf der Klausenpassstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen, wobei Sachschaden entstand.
Ein 62-jähriger Lenker eines Personenwagens fuhr auf der Klausenpassstrasse talwärts Richtung Linthal, während ein 26-jähriger seinen Personenwagen bergwärts Richtung Klausenpass lenkte.
In der Nacht von Samstag, 17.06.2023 auf Sonntag, 18.06.2023 kam es an einer Bahnhoftoilette sowie an Abfalleimern beim Bahnhof in Netstal zu Sachbeschädigungen.
Eine unbekannte Täterschaft beschädigte durch Anzünden der Abfalleimer eine Bahnhoftoilette und weitere Abfalleimer beim Bahnhof Netstal. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken.
Aktuell werden E-Mails verbreitet, in denen behauptet wird, dass der iCloud-Speicher voll und ein Upgrade erforderlich sei, andernfalls würden Daten gelöscht werden. Darüber hinaus wird das Upgrade angeblich kostenlos angeboten.
Für einmal besteht das Ziel der Betrüger darin, persönliche Daten ihrer Opfer zu erlangen sowie über die Mobiltelefonnummer der Betrogenen ein kostenpflichtiges Dienstleistungsabonnement abzuschliessen.
Wer die Schweizer Nationalstrassen benutzt, kann künftig die Form der Vignette auswählen. Auf den 1. August 2023 wird neben der Klebevignette die elektronische Vignette (E-Vignette) in einem dualen System eingeführt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Juni 2023 die dafür notwendige Totalrevision der Nationalstrassenabgabeverordnung (NSAV) genehmigt und beschlossen, diese zusammen mit dem revidierten Nationalstrassenabgabegesetz (NSAG) auf den 1. August 2023 in Kraft zu setzen.
Die Nationalstrassenabgabe wird seit ihrer Einführung im Jahr 1985 in Form einer Klebevignette erhoben. Mit der Einführung der E-Vignette wird diese um eine elektronische Erhebungsform ergänzt. Fahrzeugführende können künftig wählen, ob sie für die Benutzung der Nationalstrassen eine Klebevignette oder die E-Vignette verwenden wollen.
Am Freitag, 16.06.2023, 12.55 Uhr, kam es an der Molliserstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr auf dem rückseitigen Areal des Einkaufszentrums in Richtung Kino.
Am Donnerstag, 15.06.2023, 17.45 Uhr, ereignetet sich im Allmeindli in Schwändi ein Verkehrsunfall.
Eine Rollerfahrerin war auf der Kiesstrasse vom Schwändiberg herkommend in Richtung Schwändi unterwegs, als sie aus noch ungeklärten Gründen stürzte.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand gestern Donnerstagnachmittag, 15. Juni, für ein achtjähriges Kind im Einsatz.
Es war auf der Schulreise in der Nähe von Balsthal (SO) von einer giftigen Schlange gebissen worden.
Am Donnerstag, 15.06.2023, ca. 13.30 Uhr, ereignete sich in Elm, Ämpächli, ein Freizeitunfall mit Todesfolge.
Ein 33-jähriger Mann befuhr mit einem sogenannten Mountaincart (eine Kombination aus Gokart und Schlitten) die dafür vorgesehene Strecke von der Bergstation Ämpächli in Richtung Talstation der Sportbahnen Elm.
Die Tour de Suisse 2023 durchquert am Freitag die Gemeinde Glarus Nord. Deswegen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die 6. Etappe der Tour de Suisse führt am Freitag, 16. Juni, von La Punt über Chur, Sargans, Mühlehorn, Kerenzerberg, Mollis, Näfels, Niederurnen und Bilten und weiter bis zum Etappenziel nach Oberwil-Lieli/AG.
Die Badstrasse in Niederurnen wird im Abschnitt Hirschengasse bis Brunnernstrasse vorübergehend gesperrt.
Von Mittwoch, 14. Juni, 5.30 Uhr bis Donnerstag 15. Juni 2023, 5.30 Uhr wird in Niederurnen die Badstrasse ab der Verzweigung Brunnernstrasse/Ziegelbrückstrasse in beiden Richtungen wegen Deckbelagsarbeiten gesperrt.
Am Freitag, 16. Juni 2023, führt die 6. Etappe der Tour de Suisse von La Punt/GR - Chur - Sargans - Walenstadt - Mühlehorn - Kerenzerberg - Mollis - Näfels - Oberurnen - Niederurnen - Bilten - Reichenburg zum Etappenziel nach Oberwil-Lieli/AG.
Das Teilnehmerfeld umfasst beim Tourstart voraussichtlich 170 Berufsfahrer.
Ab dem 15. Juni 2023 werden in Glarus Nord die öffentlichen Parkplätze in einer Einführungsphase erstmalig bewirtschaftet. Die Einführungsphase dauert zehn Wochen.
In diesen Tagen erhalten sämtliche Haushalte der Gemeinde Glarus Nord per Post die notwendigen Informationen.
Am Donnerstag, 08.06.2023, 18.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs und beabsichtigte aufgrund der Überkopf-Signalisation von der Normal- auf die Überholspur zu wechseln.
Wegen Belagsarbeiten muss die Umfahrungsstrasse in Schwanden vorübergehend gesperrt werden.
Am Sonntag, 11. Juni 2023, wird in Schwanden die Sernftalstrasse ab der Verzweigung Fridolin bis zur Galerie infolge Deckbelagseinbau zwischen 5.30 und ca. 20 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Die Arbeiten können nur bei trockener Witterung ausgeführt werden.
Am Samstag, 24.06.2023, ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2023“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Die Betrüger versenden E-Mails, angeblich im Namen von Spotify, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum ihres Spotify-Abonnements fehlgeschlagen ist.
Das Hauptziel der Betrüger besteht darin, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
In seiner Stellungnahme auf einen politischen Vorstoss legt der Regierungsrat dar, wie er für ein gutes und sicheres Velowegnetz sorgt.
Mit der Interpellation „Mehr Velo und Verkehrssicherheit im Alltag“ möchte die GLP-Fraktion im Glarner Landrat wissen, was der Kanton tue, um die Mängel in der kantonalen Veloroute zu beseitigen. Zudem fragten sie nach künftigen Schritten bei der Planung eines attraktiven Velowegnetzes.
Nach dem Tod eines Kindes vom 2. Juni 2023 in Glarus liegen zur Todesursache neue Erkenntnisse vor (Polizei.news berichtete).
Zur Untersuchung des Todes des Mädchens ordnete die Staats- und Jugendanwaltschaft eine Obduktion an.
Die Eltern des Kindes verständigten um 20:20 Uhr den Sanitätsnotruf, weil ihr dreijähriges Mädchen aus noch nicht geklärten Gründen keine Luft mehr bekam.
Die Rega wurde umgehend aufgeboten.
Am heutigen Samstag, 03.06.2023, um ca. 15.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 beim Autobahnkreuz Reichenburg ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Der 51-jährige Lenker eines Motorrads war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und verliess diese beim Autobahnkreuz Reichenburg, um in Richtung Tuggen SZ weiterzufahren.
Am heutigen Samstag, 03.06.2023, um ca. 02.00 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Der 19-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und verliess diese an der Ausfahrt in Bilten.
Der Regierungsrat legt die Fallpauschalen für stationäre akutsomatische Behandlungen zwischen dem Krankenversicherer CSS und dem Kantonsspital Glarus neu fest.
Für die Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Bereich Akutsomatik der Kantonsspital Glarus AG (KSGL) gegenüber der CSS Kranken-Versicherung AG (CSS) werden die Fallpauschalen für die Jahre 2020–2023 wie folgt festgelegt:
Am Mittwoch, 31.05.2023, um ca. 16:45 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg in Ennenda ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 57-jährige Lenker eines Lastwagens war mit seinem Holztransporter von Glarus herkommend in Richtung Ennenda unterwegs.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschafft einen eigenen Flugzeugsimulator des Typs Bombardier Challenger 650, damit ihre Jetpilotinnen und -piloten ihre Simulatortrainings ab September 2023 in Opfikon (ZH) statt in Kanada absolvieren können.
Vom neuen Simulator profitieren werden auch Drittkunden sowie die Patientinnen und Patienten der Rega.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der PostFinance an eine Vielzahl von Empfängern und behaupten, dass dringende Aktualisierungen an den Kontoinformationen vorgenommen werden müssen.
Laut der betrügerischen Nachricht werden bestimmte Funktionen des Kontos eingeschränkt, falls die angeblichen Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.
Am Montag, 29.05.2023, 13.30 Uhr, ereignete sich auf der Alp Klönstalden im Klöntal, Gemeinde Glarus, ein Arbeitsunfall.
Zwei Personen waren in der Alpkäserei mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Verpuffung kam. Dabei zogen sich der 49-jährige Landwirt und seine 18-jährige Tochter leichte Verbrennungen zu.
Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war über das Pfingstwochenende rund 130 Mal gefragt. Die Rega-Crews standen nicht nur für Menschen mit akuten Erkrankungen, für verunfallte Freizeitsportler und nach Verkehrsunfällen im Einsatz. In Not geratene Berggänger erforderten Einsätze mit der Rettungswinde – dies auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Rund 130 Einsätze organisierte die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega vom Samstag bis Pfingstmontag schweizweit. Am häufigsten wurde die Rega für akut erkrankte Menschen alarmiert, welche auf die medizinische Hilfe aus der Luft und den raschen, schonenden Transport in ein Spital angewiesen waren. Das mehrheitlich schöne Wetter lockte die Menschen nach draussen – sowohl auf die Strasse wie auch in die Natur. Zum Einsatzspektrum über Pfingsten gehörten deshalb auch Verkehrsunfälle, verunfallte Freizeitsportler wie Mountainbiker und Gleitschirmpiloten, aber auch in Not geratene Berggängerinnen und Berggänger.
Am Sonntag, 28.05.2023, 1220 Uhr, ereignete sich auf der Höhe des Kolonieguts in Ziegelbrücke ein Unfall zwischen zwei Radfahrerinnen.
Die beiden Radfahrerinnen fuhren auf einem gut übersichtlichen, asphaltierten Weg nebeneinander in dieselbe Richtung.
Am Samstag, 27.05.2023, ca. 1315 Uhr, ereignete sich in einem Wohnhaus in Mitlödi ein Körperverletzungsdelikt, wegen angeblich ausstehendem Lohn.
Bei einem Streit zwischen zwei 49-jährigen Männern wurde eine Person mit einem Cutter-Messer (Teppichmesser) verletzt.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1422 Uhr, ereignete sich im Dorf in Obstalden ein Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Fahrradfahrer.
Ein 67-jähriger Fahrradfahrer fuhr mit seinem Rennrad in einer Gruppe von Filzbach in Richung Mühlehorn.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.