Ab dem 15. Juni 2023 werden in Glarus Nord die öffentlichen Parkplätze in einer Einführungsphase erstmalig bewirtschaftet. Die Einführungsphase dauert zehn Wochen.
In diesen Tagen erhalten sämtliche Haushalte der Gemeinde Glarus Nord per Post die notwendigen Informationen.
Am Donnerstag, 08.06.2023, 18.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs und beabsichtigte aufgrund der Überkopf-Signalisation von der Normal- auf die Überholspur zu wechseln.
Wegen Belagsarbeiten muss die Umfahrungsstrasse in Schwanden vorübergehend gesperrt werden.
Am Sonntag, 11. Juni 2023, wird in Schwanden die Sernftalstrasse ab der Verzweigung Fridolin bis zur Galerie infolge Deckbelagseinbau zwischen 5.30 und ca. 20 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Die Arbeiten können nur bei trockener Witterung ausgeführt werden.
Am Samstag, 24.06.2023, ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2023“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Die Betrüger versenden E-Mails, angeblich im Namen von Spotify, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum ihres Spotify-Abonnements fehlgeschlagen ist.
Das Hauptziel der Betrüger besteht darin, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
In seiner Stellungnahme auf einen politischen Vorstoss legt der Regierungsrat dar, wie er für ein gutes und sicheres Velowegnetz sorgt.
Mit der Interpellation „Mehr Velo und Verkehrssicherheit im Alltag“ möchte die GLP-Fraktion im Glarner Landrat wissen, was der Kanton tue, um die Mängel in der kantonalen Veloroute zu beseitigen. Zudem fragten sie nach künftigen Schritten bei der Planung eines attraktiven Velowegnetzes.
Nach dem Tod eines Kindes vom 2. Juni 2023 in Glarus liegen zur Todesursache neue Erkenntnisse vor (Polizei.news berichtete).
Zur Untersuchung des Todes des Mädchens ordnete die Staats- und Jugendanwaltschaft eine Obduktion an.
Die Eltern des Kindes verständigten um 20:20 Uhr den Sanitätsnotruf, weil ihr dreijähriges Mädchen aus noch nicht geklärten Gründen keine Luft mehr bekam.
Die Rega wurde umgehend aufgeboten.
Am heutigen Samstag, 03.06.2023, um ca. 15.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 beim Autobahnkreuz Reichenburg ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Der 51-jährige Lenker eines Motorrads war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und verliess diese beim Autobahnkreuz Reichenburg, um in Richtung Tuggen SZ weiterzufahren.
Am heutigen Samstag, 03.06.2023, um ca. 02.00 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Der 19-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und verliess diese an der Ausfahrt in Bilten.
Der Regierungsrat legt die Fallpauschalen für stationäre akutsomatische Behandlungen zwischen dem Krankenversicherer CSS und dem Kantonsspital Glarus neu fest.
Für die Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Bereich Akutsomatik der Kantonsspital Glarus AG (KSGL) gegenüber der CSS Kranken-Versicherung AG (CSS) werden die Fallpauschalen für die Jahre 2020–2023 wie folgt festgelegt:
Am Mittwoch, 31.05.2023, um ca. 16:45 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg in Ennenda ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 57-jährige Lenker eines Lastwagens war mit seinem Holztransporter von Glarus herkommend in Richtung Ennenda unterwegs.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschafft einen eigenen Flugzeugsimulator des Typs Bombardier Challenger 650, damit ihre Jetpilotinnen und -piloten ihre Simulatortrainings ab September 2023 in Opfikon (ZH) statt in Kanada absolvieren können.
Vom neuen Simulator profitieren werden auch Drittkunden sowie die Patientinnen und Patienten der Rega.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der PostFinance an eine Vielzahl von Empfängern und behaupten, dass dringende Aktualisierungen an den Kontoinformationen vorgenommen werden müssen.
Laut der betrügerischen Nachricht werden bestimmte Funktionen des Kontos eingeschränkt, falls die angeblichen Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.
Am Montag, 29.05.2023, 13.30 Uhr, ereignete sich auf der Alp Klönstalden im Klöntal, Gemeinde Glarus, ein Arbeitsunfall.
Zwei Personen waren in der Alpkäserei mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Verpuffung kam. Dabei zogen sich der 49-jährige Landwirt und seine 18-jährige Tochter leichte Verbrennungen zu.
Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war über das Pfingstwochenende rund 130 Mal gefragt. Die Rega-Crews standen nicht nur für Menschen mit akuten Erkrankungen, für verunfallte Freizeitsportler und nach Verkehrsunfällen im Einsatz. In Not geratene Berggänger erforderten Einsätze mit der Rettungswinde – dies auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Rund 130 Einsätze organisierte die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega vom Samstag bis Pfingstmontag schweizweit. Am häufigsten wurde die Rega für akut erkrankte Menschen alarmiert, welche auf die medizinische Hilfe aus der Luft und den raschen, schonenden Transport in ein Spital angewiesen waren. Das mehrheitlich schöne Wetter lockte die Menschen nach draussen – sowohl auf die Strasse wie auch in die Natur. Zum Einsatzspektrum über Pfingsten gehörten deshalb auch Verkehrsunfälle, verunfallte Freizeitsportler wie Mountainbiker und Gleitschirmpiloten, aber auch in Not geratene Berggängerinnen und Berggänger.
Am Sonntag, 28.05.2023, 1220 Uhr, ereignete sich auf der Höhe des Kolonieguts in Ziegelbrücke ein Unfall zwischen zwei Radfahrerinnen.
Die beiden Radfahrerinnen fuhren auf einem gut übersichtlichen, asphaltierten Weg nebeneinander in dieselbe Richtung.
Am Samstag, 27.05.2023, ca. 1315 Uhr, ereignete sich in einem Wohnhaus in Mitlödi ein Körperverletzungsdelikt, wegen angeblich ausstehendem Lohn.
Bei einem Streit zwischen zwei 49-jährigen Männern wurde eine Person mit einem Cutter-Messer (Teppichmesser) verletzt.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1422 Uhr, ereignete sich im Dorf in Obstalden ein Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Fahrradfahrer.
Ein 67-jähriger Fahrradfahrer fuhr mit seinem Rennrad in einer Gruppe von Filzbach in Richung Mühlehorn.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1222 Uhr, ereignete sich im Fennen in Niederurnen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine 20-jährige Frau fuhr mit ihrem Personenwagen auf der Hauptstrasse von Bilten herkommend in Richtung Niederurnen.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1142 Uhr, ereignete sich auf der Schweizerhofstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Personenwagen.
Die Mutter eines 3-jährigen Kleinkindes war vor dem Ladenlokal am Verstauen der Einkäufe.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1115 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Benken/SG ein Auffahrunfall.
In Fahrtrichtung Zürich - Chur herrschte zum Unfallzeitpunkt Kollonnenverkehr.
Am Freitag, 26.05.2023, 11.10 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Der Chauffeur eines Lastwagens war in Fahrtrichtung Näfels unterwegs. Auf Höhe „Breite“ bemerkte der 63-Jährige zu spät, dass vor ihm zwei Personenwagen wegen eines Linksabbiegers angehalten hatten.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Grillsaison in der Schweiz. Da der unsachgemässe Umgang mit dem Grill jedes Jahr zu Bränden führt, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) erneut auf die Gefahren aufmerksam.
Sie empfiehlt, Gasgrills vor dem ersten Grillieren zu prüfen. Defekte oder spröde Leitungen müssen ersetzt werden. Bei Holzkohlegrills rät sie dringend davon ab, flüssige Brandbeschleuniger einzusetzen.
Am Mittwoch, 24.05.2023, 13.40 Uhr, ereignete sich im Dorf in Näfels ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Hauptstrasse in Richtung Oberurnen unterwegs.
Noch etwas "blutt" sieht es aus, das neue Ecureuil H125 (AS 350 B3e), als es zum ersten Mal auf den Heliport Zermatt zufliegt. Ganz in rot glitzert die niegelneue Maschine der Air Zermatt in der Sonne - die berühmten Walliser Sterne fehlen noch. Dürfen wir vorstellen: Die neue "Zulu-Uniform-Oscar".
Die Air Zermatt hat ein neues Pferd im Stall - oder eher einen neuen Vogel im Nest. Seit Kurzem schmückt ein weiteres Ecureuil H125 (AS 350 B3e) ihren Maschinenpark.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im angeblichen Namen von Viseca verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen vermeintliche Probleme mit dem Konto oder der Kreditkarte des Empfängers vor und fordern dazu auf, vertrauliche Informationen preiszugeben, um scheinbare Probleme zu beheben.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, Christine Arn als Staats- und Jugendanwältin zu wählen.
Der Regierungsrat schlägt dem Landrat die Wahl von Christine Arn aus Arth SZ per 1. August 2023 zur ordentlichen Staats- und Jugendanwältin vor. Die Wahl soll für den Rest der Amtsdauer 2022–2026 gelten.
Nach der kühleren Wetterphase steigt das Thermometer in den nächsten Tagen wieder auf über 20 °C.
Die Stiftung TBB Schweiz ruft dazu auf, weder Tiere noch Menschen selbst bei milden Aussentemperaturen und Sonnenschein im Auto zu lassen – auch nicht für kurze Zeit.
Im aktuellen Kindersitztest wurden 20 verschiedene Kindersitze hinsichtlich der Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.
19 der getesteten Sitze erreichen die Clubempfehlung „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“. Ein Sitzmodell wird im Vergleichstest aufgrund des Bezugsstoffs mit „nicht empfehlenswert“ bewertet.
In der Nacht auf Dienstag, 23.05.2023, wurde an der Hauptstrasse in Diesbach in ein Bürogebäude eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum ehemaligen Schulhaus und durchsuchte die Büros und Schränke.
Für die kommende Bade- und Bootssaison appelliert die Kantonspolizei Glarus an die Eigenverantwortung sowie die Beachtung der Gefahrenhinweise und der Sturmwarnung.
Die Seepolizei Glarus ruft allen Schiffsführerinnen und --führern in Erinnerung, dass vor der Fahrt kontrolliert werden muss, ob die Ausweise, Kennzeichen und Vignette, Rettungsmittel etc. an Bord sind und das Schiff dem vorschriftsgemässen Zustand entspricht. Kürzere Schiffe als 2,5 Meter, wie Strandboote und dergleichen, Paddelboote, Stand-Up-Paddles, Rennruderboote, Segelbretter und Drachensegelbretter sollten stets gut sicht- und lesbar mit Name und Adresse des Besitzers respektive der Besitzerin versehen sein. Führerlose Geräte können so einfacher zugeordnet werden. Auf diese Weise werden unnötige und kostspielige Ermittlungen und Suchmassnahmen vermieden.
Für die Bade- und Bootssaison appelliert die Kantonspolizei Glarus an die Eigenverantwortung sowie die Beachtung der bekannten Verhaltensregeln.
Die Seepolizei Glarus ruft deshalb allen Schiffsführern/innen in Erinnerung, dass vor der Fahrt kontrolliert werden muss, ob die Ausweise, Kennzeichen und Vignette, Rettungsmittel etc. an Bord sind und das Schiff dem vorschriftsgemässen Zustand entspricht.
Eine Radfahrerin fuhr am Sonntag, 21. Mai 2023, am Mittag, auf der Lerchenstrasse in Riedern Richtung Netstal, als ein vom Neuheim in die Lerchenstrasse einbiegender Personenwagenlenker diese übersah und mit ihr kollidierte.
Die Radfahrerin in der Folge musste zur Kontrolle ins Kantonsspital Glarus eingeliefert werden.
In der Nacht auf Sonntag, 21. Mai 2023 wurde durch unbekannte Täterschaft im Sonnenweg in Näfels (siehe Titelbild) in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Die Täterschaft brach die Hauseingangstüre auf, entwendete eine Geldkassette mit wenig Bargeld und zwei Bankkarten und verliess das Tatobjekt durch ein Fenster im Obergeschoss.
Eine unbekannte Täterschaft versuchte in der Nacht auf Freitag, 19. Mai 2023 in der Buchholzstrasse in Glarus über die Geschäftseingangstüre eines Fitnesscenters einzubrechen.
Durch den Einbruchversuch entstand Sachschaden an der Eingangstüre.
Am Freitag, 19. Mai 2023, ca.13.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Glarus ein Brandfall mit starker Rauchentwicklung in einer Wohnung an der Klöntalerstrasse in Riedern gemeldet.
Der alarmierten Feuerwehr, welche mit ca. 20 Angehörigen der Feuerwehr, mit Hubretter und mit einem Tanklöschfahrzeug ausrückte, gelang es den Brandherd in der betroffenen Wohnung schnell unter Kontrolle zu bringen.
Am Donnerstag (Auffahrt), 18.05.2023, ca. 23.00 Uhr, kam es an der Plattenaustrasse in Schwanden zu einem Körperverletzungsdelikt.
Bei einem Streit verletzte eine 38-jährige Frau in Ihrer Wohnung einen 36-jährigen Bekannten mit einem Messer.
Am Donnerstag (Auffahrt), 18.05.2023, ca. 23.25 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Schwanden, Höhe „Wyden“, eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird untersucht.
Aktuell sind wieder eine zunehmende Anzahl betrügerischer E-Mails im Umlauf, die im angeblichen Namen von SwissPass verbreitet werden.
In den Nachrichten steht, dass der Dienst abgeblich aufgrund von Kontosperrungen, unbezahlten Rechnungen oder fehlenden Kontodaten eingeschränkt wird.
Aktuell versenden Betrüger wieder SMS-Nachrichten, in denen sie vorgeben, im Namen der Credit Suisse zu handeln.
In diesen SMS wird behauptet, dass die SecureSign-App erneut aktiviert werden muss, um das Onlinekonto zu schützen.
Am Donnerstag, 11.05.2023, 21.30 Uhr, kam es auf der Kerenzerbergstrasse in Obstalden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Filzbach unterwegs.
Bei der Kantonspolizei Glarus gingen in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen aus Näfels, Mollis und Luchsingen wegen „Schockanrufen“ ein.
Mit sogenannten „Schockanrufen“ täuschen Telefonbetrüger eine Notfallsituation vor. Sie beunruhigen die Angerufenen mit einer Unfallgeschichte und erklären, dass eine nahestehende Person den Unfall verursacht oder diesen erlitten hat.
Die Air Zermatt ist vom Walliser Himmel nicht mehr wegzudenken. Amkommenden Samstag, 13. Mai, feiert die Air Zermatt auf ihrer Basis in Raron ihr 55-Jahre-Jubiläum. Die Walliser Luftretter haben dazu ein einmaliges Programm auf die Beine gestellt.
Zum Swiss Helicopter Day ist die ganze Bevölkerung eingeladen.
Aufgrund der unsicheren Wetterlage findet der geplante E-Bike Sicherheitstag am nächsten Samstag, 13. Mai 2023, nicht statt.
Verschiedene Organisationen wie die Kantonspolizei, der TCS oder Pro Senectute haben zu einem Sicherheitstag eingeladen.
Am Mittwoch, 10.05.2023, 16.30 Uhr, kam es in der Äugstenhütte in Ennenda zu einem Arbeitsunfall.
Vier Personen waren mit Vorbereitungsarbeiten für die Neueröffnung der Äugstenhütte beschäftigt.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.