Am Mittwoch, 19.04.2023, 14.20 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war im Ofeneggtunnel auf der Normalspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Wie bei anderen Romance Scam Betrugsmaschen beginnt die verhängnisvolle Beziehung im Internet über soziale Medien, woraufhin eine innige Vertrauensbeziehung aufgebaut wird.
Im Gegensatz zu früheren Vorgehensweisen werden die Opfer dazu gebracht sich in den vermeintlichen Account des virtuellen Partners einzuloggen und verschiedene Geldtransaktionen auszuführen. In Tat und Wahrheit handelt es sich hierbei jedoch um den Account einer Drittperson, welche durch die Geldtransaktionen finanziellen Schaden erleidet.
In der Nacht vom 17. auf den 18. April wurde ein Wolf zwischen Netstal und Näfels von einem Auto überfahren.
In der Nacht vom 17. auf den 18. April 2023 wurde zwischen Netstal und Näfels ein Wolf auf der Kantonsstrasse angefahren.
Am Dienstag, 18.04.2023, 11.55 Uhr, kam es auf der Molliserstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war zwischen Mollis und Netstal unterwegs.
Am Sonntag, 16.04.2023, 18.10 Uhr, brannte auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse in Schwanden ein Auto.
Als der Besitzer eines Personenwagens zu seinem parkierten Auto zurückkehrte, bemerkte er Feuer im Bereich des Motorblocks.
Cyberkriminelle nutzen eine neue Taktik, um unvorsichtige Empfänger dazu zu bringen, auf einen Link in einer E-Mail zu klicken und angeblich ausstehende Zollgebühren zu bezahlen.
Unter dem Betreff "Lieferung des ausgesetzten Pakets" werden solche E-Mails versendet, die den Empfänger darum bitten, die ausstehenden Gebühren zu begleichen.
Am Dienstag, 11.04.2023, 16.45 Uhr, ereignete sich an der Berufsschulstrasse in Ziegelbrücke ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es im Dachstock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Mehrere Anwohner verständigten den Feuerwehrnotruf, als sie Rauch bemerkten.
Am Dienstag, 11.04.2023, 12.45 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Wegen der Gedenkfeier zur Schlacht bei Näfels ist am Donnerstag, 13. April, mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die Näfelser Fahrt beginnt um 7.15 Uhr. In einer Prozession marschieren die Glarnerinnen und Glarner von Glarus nach Näfels und gedenken der Schlacht zwischen Schweizern und Habsburgern im Jahr 1388.
Der Regierungsrat stimmt aufgrund eines Personalengpasses einer befristeten Anstellung einer ausserordentlichen Staatsanwältin zu.
Der Regierungsrat wählt Adrienne Lieberherr, St. Gallen, per Anfang Mai 2023 befristet für ein Jahr als ausserordentliche Staatsanwältin.
Während der Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hat die Air Zermatt insgesamt 46 Rettungseinsätze mit dem Helikopter durchgeführt.
Die meisten Einsätze waren aufgrund von Skiunfällen erforderlich, aber es gab auch Spaltenrettungen, einen Absturz, Evakuationen und einen Grosseinsatz nach einem Lawinenniedergang am Alphubel, bei denen die Retter zur Hilfe gerufen wurden. Besonders intensiv war der Samstag.
Die Rega stand am Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag rund 150 Mal im Einsatz.
Ob bei der Evakuation von blockierten Personen in der Eiger-Nordwand oder nach Unfällen im unwegsamen Gelände: Besonders gefragt war die Zusammenarbeit zwischen den „Rettungsspezialisten Helikopter“ des Schweizer Alpen-Club SAC und den Rega-Crews.
Am Ostersonntag, 09.04.2023, kurz nach 12 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 20-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich auf der Normalspur unterwegs.
Am Ostersonntag, 09.04.2023, ca. 12:45 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 17-jähriger Lernfahrer war mit seiner Begleitperson in einem Personenwagen auf der Schulhausstrasse in Schwanden in Richtung Hauptstrasse unterwegs und hielt bei der Kreuzung an der dortigen «Stop»-Markierung an.
Am gestrigen Karfreitag, 07.04.2023, ca. 17 Uhr, meldete ein Anwohner, dass Risse in der Niderentalstrasse in Schwanden (Glarus Süd) auf Höhe der Rutschfläche Wagenrunse aufgetreten seien.
In der Folge nahmen Fachleute der Naturgefahrenkommission der Gemeinde Glarus Süd umgehend eine Begehung vor Ort vor.
Am gestrigen Karfreitag, 07.04.2023, ca. 17 Uhr, meldete ein Anwohner, dass neue Risse in der Niderentalstrasse in Schwanden (Glarus Süd) auf Höhe der im Jahr 2021 sanierten Rutschfläche Wagenrunse aufgetreten seien.
In der Folge nahmen Fachleute der Naturgefahrenkommission der Gemeinde Glarus Süd umgehend eine Begehung vor Ort vor.
Am Karfreitag, 07.04.2023, 10:38 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 im Kerenzerbergtunnel unweit des Einfahrtsportals bei Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 41-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur im Kerenzerbergtunnel auf der Überholspur im dichten Osterverkehr unterwegs.
Am Donnerstag, 06.04.2023, 12.10 Uhr, ereignete sich auf der Netstalerstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war zwischen Netstal und Mollis unterwegs.
Cyberkriminelle versenden E-Mails im Namen einer unbekannten Stromfirma und behaupten, dass weitere Informationen zu den Rechnungen im Anhang zu finden sind.
Dies ist jedoch nicht der Fall.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der Raiffeisenbank an beliebige Empfänger und behaupten, dass aufgrund eines aktualisierten E-Bankingsystems ein Online-Formular mit den persönlichen Daten ausgefüllt werden müsse.
Die Betrugsmasche
Mehr als 120 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren wurden im letzten Jahr bei einem Töffunfall schwer verletzt, zwei verloren ihr Leben.
Die Zahl der schwer verunfallten Töfffahrerinnen und Töfffahrer in diesem Alterssegment bleibt auf hohem Niveau, seit das Mindestalter für das Fahren von 125er-Maschinen herabgesetzt wurde. Die BFU ist besorgt über diese Entwicklung und sensibilisiert die Jugendlichen erneut mit ihrer Kampagne „Don’t mess it up“ dafür, das eigene Fahrverhalten zu reflektieren.
Am Donnerstag, 13. April 2023 findet die Gedenkfeier zur Schlacht bei Näfels/GL statt. Aufgrund dieses Anlasses ist auf den Hauptachsen zwischen Glarus und Näfels sowie auf der Molliser-/ Netstalerstrasse mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Der Verkehr von Näfels in Richtung Netstal bzw. Netstal - Näfels wird von 06.00 bis 19.00 Uhr über Mollis umgeleitet. Die Umleitungsroute wird signalisiert.
Am Montag, 03.04.2023, 07.00 Uhr, ereignete sich auf der Schwärzistrasse in Näfels ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte von der Umfahrungsstrasse nach links auf die Schwärzistrasse abzubiegen.
Am Freitag, 31.03.2023, 13.25 Uhr, ereignete sich im Feld in Näfels ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es im Schlafzimmer einer Wohnung im ersten Stock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Mehrere Anwohner verständigten den Feuerwehrnotruf, als sie Rauch bemerkten.
Wechselnd bis stark bewölkt, vor allem im Flachland und inneralpin auch sonnige Abschnitte. Aus Westen einige, teils kräftige Schauer, lokal auch Gewitter. Schneefallgrenze von 1800 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag um 15 Grad. Stürmischer Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe böiger Südwest- bis Nordwestwind.
Am Donnerstagnachmittag, 30.03.2023, wurde an der Rütelistrasse in Mollis in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Zimmer. Es wurden Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Franken entwendet.
Am Donnerstagnachmittag, 30.03.2023, wurde in Näfels versucht, den Inhalt des Opferstocks der katholischen Kirche zu stehlen.
Eine unbekannte Täterschaft versuchte, den Opferstock gewaltsam aufzubrechen, was jedoch misslang. Am Opferstock entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Hundert Franken.
Auf dem Radweg zwischen Gäsi und Mühlehorn wurden umfangreiche Steinschlagschutzmassnahmen umgesetzt. Die Arbeiten dauerten mehrere Monate und konnten kürzlich abgeschlossen werden.
Der Radweg ist ab Samstag, 1. April 2023, wieder geöffnet.
Am Mittwoch, 29.03.2023, 06.45 Uhr, kam es auf der Bahnhofstrasse in Mollis zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Kanalstrasse unterwegs, hielt bei der Stopp-Markierung an und beabsichtigte nach links auf die Bahnhofstrasse in Richtung Näfels einzubiegen.
Am Dienstag, 28.03.2023, 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Sernftalstrasse in Engi ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Elm unterwegs. In der Linkskurve auf Höhe „Höfliegg“ geriet der 59-Jährige auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einer Kollision mit einem talwärts fahrenden Lieferwagen kam.
Infolge einer Anpassung der Organisation in der Hauptabteilung Justiz werden einzelne Verordnungsbestimmungen in den Bereichen Strafprozess, Straf- und Massnahmenvollzug und Opferhilfe angepasst.
Die Anpassung der Organisationsstruktur in der Hauptabteilung Justiz bedingt eine Revision der Zuständigkeitsvorschriften, die der Regierungsrat genehmigt. Im September 2022 nahm er Kenntnis von der Neuorganisation innerhalb der Hauptabteilung Justiz.
Wegen der grossen Geschäftslast und einem Personalengpass in der Staats- und Jugendanwaltschaft wählt der Regierungsrat eine ausserordentliche Staatsanwältin mit befristeter Anstellung.
Eine weitere Anstellung wird befristet verlängert.
Der Kanton Glarus richtet 17 Notfallftreffpunkte ein. Diese sind bei einer Krise die ersten Anlaufstellen für die Bevölkerung.
Erdbeben, schwere Unwetter, der Strom fällt aus, das Telefonnetz bricht zusammen: Wenn in Krisensituationen nichts mehr geht, braucht die Bevölkerung Hilfe.
In der Zeit zwischen Donnerstag, 16.03.2023, und Samstag, 25.03.2023, wurde in Netstal, Schlöffeli, in ein Wohnhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschafft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Zimmer.
Am Freitag, 24.03.2023, kurz vor 20 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 90-jährige Fussgängerin überquerte den Fussgängerstreifen auf der Höhe der Hausnummer 48 und wurde dabei mutmasslich von einem Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert.
Am Freitag, 24.03.2023, ca. 22:10 Uhr, ereignete sich in Ennenda, Mühlefuhr, im Bereich Linthboden ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 61-jähriger Lenker fuhr mit einem Elektroroller von Ennenda herkommend in Richtung Schwanden.
Bisher war wenig darüber bekannt, welche Auswirkungen Erdbeben in der Schweiz auf Personen und Gebäude haben können. Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie das erste öffentlich zugängliche und bisher fundierteste Erdbebenrisikomodell für die Schweiz entwickelt.
Das Modell schafft eine neue Grundlage für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft, um sich auf Erdbeben vorzubereiten und das nächste Schadensbeben besser zu bewältigen.
Am Mittwoch, 22.03.2023, 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr in Richtung Oberurnen und beabsichtigte nach links auf die Gäsistrasse abzubiegen.
Die Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen von Hostpoint, in denen sie behaupten, dass die Zahlungsmethode aktualisiert werden müsse, um eine Sperrung des Domainnamens zu verhindern.
Ihr Ziel ist es, an die Kreditkartendaten der potentiellen Opfer zu gelangen.
Wer übermässigen und unnötigen Verkehrslärm verursacht, soll dafür einfacher und strenger bestraft werden können.
Der Regierungsrat ist mit der entsprechenden Anpassung im Strassenverkehrsgesetz einverstanden und fordert eine weitere Verschärfung.
In der Nacht des Dienstags, 21. März 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für zwei Alpinisten am Piz Badile (GR) im Einsatz. Beim Abseilen stürzte einer der beiden Männer rund 30 Meter in die Tiefe und verletzte sich.
Seinem Kollegen gelang es, ihn nach dem Sturz noch bis zum Wandfuss abzuseilen. Die Rega-Crew konnte die beiden Männer in der Dunkelheit an der Rettungswinde ausfliegen.
Eine gute Strasseninfrastruktur und Signalisation erhöhen die Verkehrssicherheit. Anhand der GIS-Plattform MEVASI kann die BFU erstmals die Wirksamkeit von Infrastrukturmassnahmen abschätzen.
Darin sind 2500 Massnahmen aus 28 Massnahmentypen detailliert erfasst. Für sieben dieser Typen sind statistisch gesicherte Bewertungen ihrer Wirksamkeit vorhanden: Die unfallreduzierenden Effekte reichen von 11 % bis 66 %.
Am Sonntagnachmittag, 19.03.2023 um ca. 15:30 Uhr kam es in Mollis bei der Verzweigung Autobahnausfahrt Weesen – Flechsenstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine 51-jährige Lenkerin fuhr auf der A3 in Richtung Zürich und beabsichtigte bei der Ausfahrt Weesen nach links in Richtung Mollis auf die Flechsenstrasse einzubiegen.
Am Samstag, 18.03.2023, ca. 1930 Uhr, ereignete sich in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 33-jährige Lenker eines Lieferwagens war von Netstal herkommend auf der Netstalerstrasse in Mollis unterwegs.
In der Nacht auf Samstag, 18.03.2023, wurde beim Bahnhof in Näfels in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschafft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Geschäft und entwendete diverse Zigarettenpackungen.
Am Freitagabend, 17.03.2023 um ca. 18.40 Uhr ereignete sich auf der A3 in Mühlehorn bei der Ausfahrt Murg ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 59-jähriger Autolenker war mit seinem Fahrzeug und einem Sachentransportanhänger in Richtung Sargans unterwegs.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.