Am frühen Montagnachmittag kollidierte ein E-Trottinett-Lenker mit einem stehenden Lastwagen. Nach der Kollision entfernte sich der Lenker in unbekannte Richtung.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Die durch den Wolf verursachten Risse an Nutztieren auf Alpen nahmen im Kanton Schwyz im Sommer 2022 leicht zu.
Die Entwicklung in umliegenden Kantonen führt jedoch dazu, dass sich viele Landwirte aktiv informieren und in den Herdenschutz investieren. Parallel erkundet die neu angelaufene Schaf- und Ziegenalpplanung mögliche weitere Wege im Umgang mit dem Raubtier.
Zwischen Mosen und Schwarzenbach ereignete sich gestern Morgen eine Streifkollision.
Die gesuchte Lenkerin hat sich bei der Polizei gemeldet, der Zeugenaufruf wird revoziert.
Zwischen 04.15 und 05.00 Uhr wurde das Einsatzleitsystem in der alten Polizeikaserne endgültig runtergefahren und die top moderne neue Einsatzleitzentrale im Polizei- und Justizgebäude Zürich in Betrieb genommen.
Zusammen mit Sicherheitsdirektor Mario Fehr, Kommandant Bruno Keller, designierter Kommandant Marius Weyermann und der Chef Sicherheitspolizei Andreas Moschin wurde in den frühen Morgenstunden die neue Einsatzleitzentrale offiziell eröffnet.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos ist am Montagmorgen (28.11.2022) ein 63-jähriger Autolenker verletzt worden.
Der Unfall passierte um 6:15 Uhr bei einem Abbiegemanöver auf der H13. Eine 42-jährige Autolenkerin kollidierte aus Unachtsamkeit seitlich-frontal mit dem Auto des 63-Jährigen.
Am Dienstag (29.11.2022), kurz vor 00:30 Uhr, ist im Loch ein 23-jähriger Autofahrer verunfallt.
Der Mann entfernte sich anschliessend vor der Unfallstelle. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
In einem Mehrfamilienhaus in Fahrwangen brach am Montagnachmittag ein Brand aus. Obwohl dieser rasch gelöscht war, ist die betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar.
Betroffen war ein älteres Mehrfamilienhaus an der Sarmenstorferstrasse in Fahrwangen.
Am Montagmorgen geriet eine Personenwagenlenkerin mit ihrem Fahrzeug vor ein herannahendes Sattelmotorfahrzeug.
Dabei kam es zur seitlich-frontalen Kollision. Die PW-Lenkerin wurde verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos sind am Sonntagabend (27.11.2022) die beiden Fahrer mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 21 Uhr fuhr ein 33-Jähriger auf der Weinfelderstrasse von Bürglen in Richtung Sulgen.
Ein festlich geschmückter Tannenbaum zur Weihnachtszeit bringt eine feierliche Feststimmung in ein Dorf. Am Mittwochvormittag wurde auf dem Zermatter Bahnhofplatz der traditionelle Tannenbaum aufgestellt.
Das Besondere: In Zermatt kam der Tannenbaum mit dem Helikopter der Air Zermatt angeflogen.
Zwischen Seon und Schafisheim geriet am Montagmittag eine Automobilistin auf die Gegenfahrbahn und prallte heftig mit einem Lieferwagen zusammen.
Ein Rettungshelikopter flog die 58-Jährige ins Spital.
Dienstag, 29.11.2022, um 05:50 Uhr, meldete eine Frau, dass in der Rheinfelderstrasse 6 in Basel ihr parkierter Personenwagen durch ein unbekanntes Fahrzeug beschädigt wurde.
Die verursachende Person verständigte dabei die Polizei nicht und fuhr davon.
Die Kantonspolizei Thurgau hat zusammen mit der Kantonspolizei Zürich am Dienstag in Frauenfeld landwirtschaftliche Fahrzeuge kontrolliert.
Zahlreiche Einsatzkräfte der beiden Polizeikorps kontrollierten am frühen Morgen während mehreren Stunden 17 landwirtschaftliche Fahrzeugkompositionen (Traktor und Anhänger).
Am Montag, den 28.11.2022, gegen 18:15 Uhr, fuhr eine Autofahrerin vom Dorf Glovelier in Richtung Boécourt.
Am Kreisel auf der Höhe der Biwi SA fuhr sie geradeaus und gewährte einem Auto, das korrekt im Kreisel fuhr, nicht den Vortritt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern kurz vor 19 Uhr in der Via Marcetto in Novazzano in ein Haus eingebrochen.
Fünf bewaffnete Männer drangen in ein Haus ein, bedrohten einen Mann und eine Frau, hielten sie fest und zwangen sie, den Safe zu öffnen und den Inhalt herauszugeben.
Im Sengg- und im Chüebalmtunnel wird im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz die Fahrbahn saniert.
Für den Abbruch der Betonplatten und den Einbau der Belagstragschichten wird die Strecke für ein Wochenende gesperrt.
Am Montag, den 28. November 2022 um 07:45 Uhr fuhr ein 29-jähriger Mann aus Orchamps-Vennes/Frankreich mit seinem Auto auf der Grande Rue (RC170) in Les Ponts-de-Martel in Richtung Le Locle.
Auf Höhe der Hausnummer 18 verlor er die Kontrolle über sein Auto, fuhr auf das Trottoir auf der rechten Seite der Fahrbahn und prallte mit der rechten Front gegen die Ecke des betreffenden Gebäudes.
Am Sonntag, den 27. November, gegen 06:15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 21-jährigen Einwohner von Nods gesteuert wurde, auf der Tendentenstrasse von Lignières in Richtung Nods.
In einer Rechtskurve, kurz vor der Abzweigung zur Strasse nach Lordel, prallte sein Fahrzeug gegen eine Bake am linken Fahrbahnrand.
Gestern Morgen gegen 05:00 Uhr fuhr ein Autofahrer vom Dorf Bure in Richtung Buix.
Auf Höhe einer Linkskurve kam er aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, mit seinem Fahrzeug von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum. Durch den Aufprall kam das Auto auf der Seite liegend zum Stillstand.
Am Sonntag, 27.11.2022, gegen 10:00 Uhr, brach im östlichen Teil der Holzgebäude, die an den alten Flugplatz von Courtedoux grenzen, ein Feuer aus.
Die Feuerwehr, namentlich der CR, der SIS Haute-Ajoie und der CALABRI, war schnell vor Ort.
Wolken hat es heute zu Hauf in der ganzen Schweiz gegeben. Löcher in dieser Bewölkung waren nur sehr schwer zu finden. Gestern hingegen gab es Löcher in den Wolken, unter anderem solche mit dem Namen „hole-punch cloud“.
Diese sehen wir uns etwas genauer an.
Im Zeitraum vom Montag (07.11.2022) bis Dienstag (22.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft beim Holzlager der Gemeinde Thayngen, in unmittelbarer Nähe des Schiessstandes Thayngen, illegal Sperrgut entsorgt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise hierzu.
Am frühen Sonntagmorgen wurde ein Autofahrer in Ballwil leicht verletzt. Zuvor kam es beim Kreisverkehrsplatz Sternen zu einer Kollision zwischen einem Zug und dem Auto.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 30'000 Franken.
Ein 18-jähriger Motorradfahrer prallte am frühen Sonntagmorgen in der Stadt Luzern in eine Garagenbox. Er wurde dabei erheblich verletzt.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 30'000 Franken.
Aus persönlichen Gründen trat Olivier Botteron, Kommandant der Stadtpolizei Lausanne, per 25. November 2022 frühzeitig vom Präsidium der Schweizerischen Vereinigung Städtischer Polizeichefs (SVSP) zurück.
Die Führung wird interimistisch für ein Jahr von einem Co-Präsidium übernommen.
Am Montagmittag, 28. November 2022, kam es im Kreis 1 zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Dieser erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch vor Ort verstarb. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Aus Sicht der Kantonspolizei Bern ist der diesjährige Zibelemärit bisher (Stand: 14.00 Uhr) ruhig verlaufen.
Die Polizistinnen und Polizisten sind auch weiterhin in der Berner Innenstadt unterwegs.
Am Samstagabend ist es in Langenthal zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein Mann wurde im Zuge der Ereignisse mit einem Messer leicht verletzt.
Mehrere Personen konnten angehalten werden. Zur Klärung des Hergangs und der Umstände sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Sonntagnachmittag (27.11.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurde dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (23.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Hausteil eines Zweifamilienhauses in der Stadt Schaffhausen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl und weist auf ihre aktuelle Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher" hin.
Am Sonntagmorgen, kurz vor 06:00 Uhr, kam es auf der Autostrasse A8 in Sarnen, Höhe Wichelsee, zu einem Selbstunfall.
Ein Autolenker kollidierte mit der Mittelleitplanke, wodurch ein Reifen beschädigt wurde und das Auto nicht mehr fahrbar war.
Am Samstag, 3. Dezember 2022, findet in der Mehrzweckhalle in Ziefen BL das traditionelle Jahreskonzert der Polizeimusik Basel-Landschaft statt.
Unter dem Motto „Mir si wieder do!“ gibt es, nach einem dreijährigen Unterbruch, endlich wieder eine grosse Portion Musikstücke aus aller Welt.
Heute Morgen kam es zwischen Mosen und Schwarzenbach zu einer Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei sucht zur Klärung des Sachverhalts Zeugen.
Beim Anschluss Reiden ist auf der Autobahn A2 heute Morgen ein Auto komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen durch die Luzerner Polizei.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (27.11.2022) auf der A1 bei Zürich-Seebach eine Raserfahrt festgestellt und den Lenker festgenommen.
Kurz vor 1 Uhr wurde eine Polizeipatrouille auf der A1 bei Zürich-Affoltern auf einen Personenwagen aufmerksam, welcher mit stark übersetzter Geschwindigkeit auf dem Überholstreifen in den Gubristtunnel fuhr.
Bei einer Frontalkollision auf der Kempttalstrasse ist am Montagvormittag (28.11.2022) in Fehraltorf ein Personenwagenlenker schwer verletzt worden.
Der Mann musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Am Sonntag (27.11.2022), kurz nach 17:10 Uhr und kurz nach 17:20 Uhr, haben sich auf der Autobahn A1 zwischen Oberbüren – Wil zwei Verkehrsunfälle mit je zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Insgesamt wurden sechs Personen verletzt und fünf der Verletzten mussten in Spitäler gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag (27.11.2022), ist ein 58-jähriger Mann mit seinem Velo auf dem Bergliweg verunfallt.
Der Mann fuhr mit seinem Velo den Bergliweg hinunter und prallte an dessen Ende in eine Mauer. Dabei wurde er schwer verletzt.
Am Sonntag (27.11.2022), kurz nach 17:40 Uhr, ist ein 57-jähriger Mann auf der Weisstannerstrasse mit seinem E-Bike auf der Fahrt Richtung Mels gestürzt.
Durch den Sturz wurde er unbestimmt verletzt.
Am Sonntag (27.11.2022) kurz nach 19:10 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 12-jährigen Mädchen auf einem Kickboard gekommen.
Das Mädchen wurde dabei schwer verletzt. Sie musste vom Rettungswagen ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (27.11.2022), kurz nach 20:40 Uhr, ist ein 19-jähriger Mann auf der Rütistrasse mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt.
Der 19-Jährige wurde dabei schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Sein gleichaltriger Mitfahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Montagmorgen (28.11.2022) hat sich in Beringen (Ortsteil Guntmadingen) eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde ein Autofahrer verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Sonntagabend in Sulgen die beiden Fahrer mittelschwer verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Telefonbetrüger haben als falsche Polizisten über 70`000 Franken von Seniorinnen kassiert. Die Zuger Polizei konnte weitere Geldtransfers verhindern und zwei „Geldabholer“ festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen die beiden Männer eine Strafuntersuchung eröffnet.
Rasch beim Patienten eintreffen kann nur, wer bereits in der Nähe ist: Die Rega betreibt deshalb 14 über die ganze Schweiz verteilte Einsatzbasen und eine nationale Luftrettungszentrale. Erfahren Sie, wie das Einsatzdispositiv der Rega funktioniert und wie wir sicherstellen, dass auch Ihnen im Notfall rasch geholfen werden kann.
Die Einsatzbasen der Rega sind so über die ganze Schweiz verteilt, dass die Helikopter-Crews innerhalb von 15 Flugminuten jeden Ort in der Schweiz erreichen können. Den Grundstein für dieses Einsatzkonzept hatte der Rega-Gründer Dr. Rudolf Bucher bereits Anfang der 1950er-Jahre gelegt. In seinem Buch „Fliegen Retten Helfen“ hielt er fest: „Wie rasch auch unsere Flugzeuge startbereit sein mögen, wie schnell sie auch relativ weite Strecken zu überfliegen vermögen, (...) wir wollen von Anfang an unsere Einsätze nicht von einem einzigen zentralen Ausgangspunkt aus starten.“
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.