Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Dienstag in Frauenfeld seinen Führerausweis abgeben, nachdem es zu einem Unfall gekommen war.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am späten Montagabend geriet ein PW-Lenker ins Schleudern und kam letztendlich mit seinem Fahrzeug auf der Randleitplanke zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt.
Am Fahrzeug sowie an der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Schlatt einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Stadtpolizei Zürich hat heute im Kreis 4 im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung eine Haudurchsuchung durchgeführt und zwei Frauen verhaftet.
Der Aktion gingen monatelange Ermittlungen von Stadtpolizei und Staatsanwaltschaft sowie eine intensive Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden von Ungarn voraus. Die Staatsanwaltschaft wird für die beiden Frauen Untersuchungshaft beantragen.
Am Montagnachmittag geriet ein Auto in Gettnau beim Kreisel von der Strasse und prallte in ein Beleuchtungskandelaber.
Der alkoholisierte Autofahrer blieb beim Unfall unverletzt.
Unter diesem Motto wurde gestern die Blutspendeaktion im Polizei- und Justizgebäude PJZ von der Kantonspolizei Zürich und dem Blutspendedienst Zürich / SRK durchgeführt.
Durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden rund 34 Liter Blut gespendet.
In der Nacht vom 18. auf den 19. November 2022 hat die kantonale Wildhut auf Gemeindegebiet von Lumnezia einen männlichen Jungwolf des Wannaspitzrudels in Siedlungsnähe erlegt.
Dabei handelt es sich um den dritten Regulationsabschuss im Rudel im laufenden Jahr. Das BAFU hatte die Abschüsse am 28. Oktober 2022 bewilligt.
In Buchs und Brugg kam es gestern je zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo. Beide Zweiradfahrer wurden leicht verletzt.
Der Unfall in Buchs ereignete sich am Montag, 21. November 2022, gegen acht Uhr auf der Mitteldorfstrasse. Von einer Seitenstrasse mündete ein Automobilist in diese Strasse ein und übersah eine auf dem Radstreifen herannahende Velofahrerin.
Am Montag, 21. November 2022, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr ein Linienbus auf der Bahnhofstrasse in Sissach (BL) in Fahrtrichtung Zunzgen (BL).
Der Lenker des Linienbusses musste aufgrund einer Vollbremsung des vor ihm fahrenden Personenwagens eine Notbremsung vollziehen. Diese kam zustande, weil ein dritter, unbekannter Personenwagen, unverhofft von einem Taxiparkplatz losfuhr. Eine Person wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Wegen Bauarbeiten muss die Klöntalerstrasse gesperrt werden.
Die Klöntalerstrasse zwischen dem Abzweiger Schlattberg und Fulenchopf muss infolge Bauarbeiten von Montag, 28. November 2022, 07.00 Uhr, bis Mittwoch, 30. November 2022, 17.00 Uhr, gesperrt werden.
Über die Advents- und Weihnachtszeit werden Kränze und Bäume von Kerzen geschmückt. Doch wo Feuer ist, ist auch Brandgefahr.
Festlich geschmückte Adventskränze und Weihnachtsbäume sorgen zu Hause für eine besinnliche Stimmung. Doch im Umgang mit Kerzen ist Vorsicht geboten. Eine sanft flackernde Kerze kann innert Sekunden einen Brand auslösen. Die meisten Brände durch Kerzen ereignen sich aus Unachtsamkeit: trockene Äste fangen Feuer oder eine brennende Kerze fällt um.
Mit ihrer grossangelegten Aktion „Noël“ trägt die Kantonspolizei Basel-Stadt dazu bei, die Zahl der Taschen- und Trickdiebstähle möglichst tief zu halten. Denn erfahrungsgemäss sind in den vorweihnachtlichen Tagen vermehrt Diebe in der Stadt unterwegs.
Sie profitieren davon, dass in dieser Zeit die Portemonnaies meist praller und die Leute sorgloser sind. Wichtig ist die Mithilfe der Bevölkerung. Diebstähle und die Beobachtung von Verdächtigem sollen sofort über die Notrufnummern 117 oder 112 gemeldet werden.
Montag, 21.11.2022, um 07:35 Uhr, ereignet sich in der Münchensteinerstrasse auf der Höhe der Liegenschaft 136 eine Kollision zwischen zwei Motorrädern.
Ein Motorradfahrer entfernte sich, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, von der Unfallstelle.
Am Montag, 21.11.2022 ereignete sich gegen 18:40 Uhr an der Aeschenvorstadt 37, in 4051 Basel ein Verkehrsunfall.
Dabei kollidierte ein E-Trottinett mit einem korrekt parkierten Personenwagen.
Am frühen Montagabend wurde eine Fussgängerin beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Personenwagen erfasst und zu Boden geschleudert. Sie wurde mit mittelschweren Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Spital transportiert.
Am frühen Montagabend, kurz vor 17:00 Uhr, überquerte eine 20-jährige Fussgängerin mit ihrem Hund auf einem Fussgängerstreifen die Mühlethalstrasse in Zofingen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 22:00 Uhr in der Viale Officina in Bellinzona ein Verkehrsunfall.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer aus dem Raum Bellinzona war in südlicher Richtung unterwegs.
Am Dienstag, den 15. November 2022, gegen 23.30 Uhr, befand sich Frau Valentina U., 36 Jahre alt und schutzbedürftig, am SBB-Bahnhof in Lausanne. Seitdem hat sie sich nicht mehr gemeldet.
Die von der Polizei durchgeführten Nachforschungen führten bislang nicht zum Auffinden der Frau.
Am Sonntag, den 20. November 2022 um 17:40 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 2 von Val-de-Ruz zu einem Kaminbrand in La Guérite Nummer 1 in Fontainemelon aus.
Die Feuerwehr war mit 4 Fahrzeugen und 8 Mann im Einsatz.
Auf der Stüsslingerstrasse in Erlinsbach hat sich am Montagmorgen, 21. November 2022, eine Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Der mutmassliche Unfallverursacher bzw. die mutmassliche Unfallverursacherin hat die Fahrt nach dem Vorfall fortgesetzt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei hat Ermittlungen zur gesuchten Person eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Ein Phänomen, ein Trend, das Sexting, von den Jugendlichen auch „Nudes“ genannt, gewinnt auch im Wallis an Bedeutung. Was sollen Eltern tun, wenn sie auf dem Smartphone ihres Teenagers ein Nacktfoto von diesem entdecken?
Die Kantonspolizei gibt Ihnen einen Einblick in diese Problematik, die bei Jugendlichen im Trend ist.
Heute um 16 Uhr wird der Glaubenbergpass von Sarnen nach Entlebuch gesperrt.
Seit dem letzten Wochenende ist auch die Fruttstrasse von Stöckalp nach Melchsee-Frutt gesperrt.
Am 19.11.2022 konnten sich Medienschaffende und Vertreter aus Polizei und Rettung ein Bild darüber machen, was geschieht, wenn eine Person sich in unwegsamem Gelände verletzt oder gar vermisst wird.
Regierungsrat Peter Peyer sowie die neu gewählten Regierungsmitglieder Carmelia Maissen und Martin Bühler stellten sich der Alpinen Rettung für diese Rettungsübung zur Verfügung. Peter Peyer erwähnte dann auch eingangs, dass man wohl nicht jeden Tag gleich drei Regierungsräte an einer Veranstaltung begrüssen könne. Er schätze jedoch den unglaublichen Effort, den die Hundeführerinnen und Hundeführer und alle Retterinnen und Retter an den Tag legen würden. Freiwillig versteht sich.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto am Sonntagabend in Tägerschen wurde ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Der Autofahrer oder die Autofahrerin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Montag in Oberneunforn ein Bauernhaus. Es entstand Sachschaden von einigen hunderttausend Franken, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 10 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Hauptstrasse ein Bauernhaus brenne.
Vom 25. November bis 10. Dezember 2022 finden in Graubünden die jährlichen Aktionstage Häusliche Gewalt statt. Schwerpunktthema ist dieses Jahr „Femizid“.
Geplant sind zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Kanton.
Am frühen Samstagmorgen (19.11.2022) kollidierte ein Lenker eines unbekannten Fahrzeuges am Neuweg in Beringen mit einer Mauer. Im Anschluss flüchtete der Lenker, ohne seiner Meldepflicht nachzukommen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern drei Selbstunfälle mit Personenwagen.
Die Unfallverursacher fuhren ihre Fahrzeuge in alkoholisiertem Zustand. Drei Personen wurden verletzt. Es wurden Blut- und Urinentnahmen verfügt.
In Schüpfen hat sich am Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der Motorradlenker wurde schwer verletzt mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
In Gerlafingen ist am Sonntagabend, 20. November 2022, eine Frau von einem derzeit unbekannten Mann mit einem Messer bedroht und dabei leicht verletzt worden.
Die Polizei hat unverzüglich Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Im Verlauf der letzten Wochen haben sich in der Stadt Solothurn mehrere Raubdelikte ereignet.
Im Anschluss an einen erneuten Raubversuch beim Hauptbahnhof vom Dienstag, 8. November 2022, konnte ein mutmasslicher Täter durch die Polizei, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, festgenommen werden.
In Chur ist es am Montagmorgen (21.11.2022) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Der Rollerfahrer wurde dabei verletzt.
Am Sonntag, 20. November 2022, ist es in Waldstatt zu einem Einbruchdiebstahl in ein Mehrfamilienhaus gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld und Schmuck.
Am Freitag, 18. November 2022, ereigneten sich in Urnäsch und in Schwellbrunn zwei Selbstunfälle mit Personenwagen.
In beiden Fällen entfernten sich die Lenker von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden konnte in beiden Fällen die Lenker ermitteln.
Am Montag (21.11.2022). kurz nach 5:15 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Seelistrasse ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Ein technischer Defekt steht im Vordergrund.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 15:15 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 89-jähriger Mann wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 12:25 Uhr, ist es in der Küche eines Restaurants an der Haldenstrasse zu einem Brand eines Ventilators gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Eine Person musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 10:20 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Meldung über einen Einbruch an der Dietrichsguetstrasse erhalten.
Eine unbekannte Täterschaft ist in einen Garagenbetrieb eingebrochen.
Am Montagmorgen ist es auf der Autobahn A1 bei Mattstetten zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos gekommen. Ein Fahrzeug geriet in der Folge in Brand, weshalb Angehörige der Feuerwehr intervenieren mussten.
Es kam zu massivem Rückstau. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Freitagabend kollidierten auf der Sarnerstrasse kurz vor dem Dorf Kerns eine Frontalkollision zwischen zwei Autos. Dabei wurden sämtliche Insassen teils schwer verletzt. Sie wurden durch die Ambulanzen in umliegende Spitäler überführt.
Die Sarnerstrasse musste für rund 2 Stunden gesperrt werden.
Zwischen dem 22. und 29. November 2022 führt die Armee eine Militärübung mit rund 5000 Armeeangehörigen durch. Ein Teil des Bereitschaftsraumes befindet sich im Aargau.
Als kleinstes Polizeikorps der Schweiz gemessen an der Bevölkerungszahl ist es für die Kantonspolizei Aargau wichtig, die Durchhaltefähigkeit in Ernstlagen sicherzustellen.
Im Kanton Solothurn haben Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen und Fahrzeugaufbrüche in den letzten Wochen zugenommen. Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zu entsprechender Vorsicht.
Wichtig ist, sein Fahrzeug beim Verlassen immer konsequent abzuschliessen und darin keine Wertgegenstände zurückzulassen.
Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen hat sich am Sonntagabend (20.11.2022) auf der A1 (Gemeindegebiet Wallisellen), Fahrtrichtung Zürich, einer der beteiligten Lenker, ohne sich um den Unfall zu kümmern, von der Unfallstelle entfernt.
Kurz nach 19 Uhr fuhren zwei Personenwagen hintereinander auf dem linken Richtung Zürich City führenden Fahrstreifen.
Gestern kurz nach 02:00 Uhr versuchte ein 16-jähriger Motorradfahrer im Dorf Kerns beim Erblicken der Polizeipatrouille zu flüchten.
Beim Fussballplatz Hinterflue liess er das entwendete Motorrad fallen und flüchtete zu Fuss ins offene Gelände.
Im Blog von gestern wurde die Planetarische Frontalzone mit ihren Rossby-Wellen schön beschrieben.
Heute schauen wir in weite Ferne, wo unser kommendes Wetter seinen Ursprung hat.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.