Die Spezialisten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Stadtpolizeien Uster, Volketswil und Illnau-Effretikon führten am 05.09.2022 während rund drei Stunden an der Kempttalstrasse in Effretikon eine Verkehrskontrolle durch.
Ein Lastwagen musste vorübergehend stillgelegt werden.
Am kommenden Wochenende findet am Gurnigel das alljährliche Bergrennen statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Am Samstag und Sonntag, 10. und 11. September 2022, wird das 51. Automobil-Bergrennen am Gurnigel durchgeführt.
Der Regierungsrat nimmt Kenntnis von einer Organisationsanpassung im Departement Sicherheit und Justiz und stimmt einer Verordnungsänderung zu.
Aufgrund eines personellen Wechsels wird die Organisation im Departement Sicherheit und Justiz angepasst.
Am frühen Mittwochabend kam ein PW-Lenker von der Strasse ab und kollidierte mit einem Gartenzaun.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug sowie an der Gartenanlage entstand mittelgrosser Sachschaden.
Die Abteilung Gesundheitsförderung im Amt für Gesundheit publiziert zum Welttag der Suizidprävention am 10. September 2022 eine neue Rubrik auf ihrer Website mit Hinweisen zur Suizidprävention und Unterstützungsangeboten.
Jährlich findet am 10. September der Welttag der Suizidprävention statt. An diesem Tag werden national Veranstaltungen und Kampagnen zur Suizidprävention umgesetzt.
In der Schweiz sterben durchschnittlich zwei bis drei Menschen pro Tag durch einen Suizid.
Im Kanton Luzern nimmt sich im Durchschnitt jeden neunten Tag ein Mensch das Leben. Zum Welttag der Suizidprävention vom 10. September 2022 engagiert sich der Kanton Luzern mit verschiedenen Veranstaltungen und macht auf das Thema aufmerksam.
Am Mittwoch (07.09.2022), kurz vor 14:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 zwischen Sevelen und Haag ein Unfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Ein 64-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (07.09.2022), kurz nach 11:30 Uhr, sind auf der Blumenstrasse ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Der Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Abend zog ein heftiges Gewitter über den Kanton Freiburg. Es kam zu einer Vielzahl Einsätzen. Es gab keine Verletzten.
Am Mittwoch, den 7. September 2022, zwischen 21:30 und 23:00 Uhr, zog ein heftiges Gewitter über unseren Kanton. Betroffen waren vor allem die Bezirke Glâne, Broye, Saane und See.
Am Montag, 12. September 2022, und Dienstag, 13. September 2022, jeweils von 9 bis 15 Uhr, ist die Rampe zum Hirschwiesentunnel ab Winterthurerstrasse Nr. 247 gesperrt.
Die Umleitung erfolgt ab Winterthurerstrasse via Kreisel Irchelpark in die Hirschwiesenstrasse zum Hirschwiesentunnel.
Am Mittwochabend (7.9.2022) sind in Bassersdorf bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen die beiden Lenkenden verletzt worden.
Kurz vor 22 Uhr fuhr ein 35 Jahre alter Mann mit seinem Personenwagen von der Baltenswilerstrasse herkommend auf den sogenannten Dorfplatzkreisel zu.
Am Donnerstag, 08.09.2022, ereignete sich auf der Badstrasse in Niederurnen kurz nach Mitternacht ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Bilten unterwegs. Dabei verlor der 32-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Gestern Morgen sprang ein mutmasslicher Täter im Rahmen eines Strafverfahrens absichtlich aus dem 4. Stock eines Gebäudes, während Polizeibeamte eine Hausdurchsuchung an seinem Wohnort in La Tour- de-Trême durchführten.
Ein Inspektor versuchte, ihn zurückzuhalten, was ihm jedoch nicht gelang. Der verletzte Mann wurde von den Rettungssanitätern versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Am frühen Mittwochnachmittag (07.09.2022) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch, 07.09.2022, 15.50 Uhr, ereignete sich in der Rathausgasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Der 74-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Rathausgasse in nördlicher Richtung unterwegs.
Das 10-km/h-Signal, genannt "Bleistift", musste aus dem Sarnersee ausgewassert werden, da sich dieses verschoben hatte und eine Renovation mit frischem Farbanstrich notwendig ist.
Auf dem Sarnersee beträgt die Höchstgeschwindigkeit 10 km/h in der inneren Uferzone bis 150 m vom Ufer entfernt. In Richtung Sarnen ist diese Zone aber grösser.
Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Mittwoch in einem Einfamilienhaus in Wigoltingen zu einer starken Rauchentwicklung.
Verletzt wurde niemand.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos in Bürglen wurden am Mittwochnachmittag zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch Rettungsdienst und Rega ins Spital transportiert werden.
Auf der Hauptstrasse in Edlibach ist es zu einem Selbstunfall gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Der Selbstunfall ereignete sich am Mittwochmittag (7. September 2022), kurz nach 13:15 Uhr. Ein 41-jähriger Autofahrer fuhr von Edlibach kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Menzingen.
Am Mittwoch, 7. September um 16:45 Uhr fuhr ein 54-jähriger Einwohner von Bargen (BE) mit seinem Fahrrad von Lignières in Richtung Le Landeron.
In einer Rechtskurve im Ortsteil Les Pommerets verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad, überquerte die Strasse und prallte gegen eine Mauer.
Am Mittwoch, den 7. September um 15.20 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 69-jährigen Einwohner von Neuenburg gesteuert wurde, auf dem Quai Max-Petitpierre in Neuenburg in westlicher Richtung.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 56-jährigen Mann aus Gorgier gesteuert wurde, der sein Tempo verlangsamt hatte, um auf einen Parkplatz zu fahren.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 12 Uhr ein schwerer Unfall in der Capela Da La Pioda in Maggia.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stürzte eine 63-jährige Schweizer Wanderin aus dem Kanton Wallis, der auf dem Weg unterwegs war, etwa zehn Meter tief.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 9 Uhr ein Unfall im Gebiet Bosco di Negrina in Biasca.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, ist ein 72-jähriger Schweizer Jäger aus dem Raum Bellinzona gestürzt.
Am Dienstagabend verlor ein Traktor während der Fahrt ein Rad. Das Vorderrad rollte unkontrolliert einen Abhang hinunter und kollidierte schlussendlich mit der Fassade eines Einfamilienhauses.
Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch mittelgrosser Sachschaden.
Aufgrund zahlreicher Meldungen meldet die Kantonspolizei, dass es wieder vermehrt zu betrügerischen Telefonkontakten kommt.
Die Bevölkerung wird daher erneut vor den Gefahren dieser Art von Täuschung gewarnt.
Die seit Tagen andauernde Südwestwetterlage geht heute Abend mit einem wettermässigen Höhepunkt zu Ende.
Entsprechend schauen wir etwas genauer auf die Wetterentwicklung der kommenden Stunden.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwoch in Romanshorn ein Velofahrer verletzt. Er musste ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In Anwesenheit der beiden Staatsräte Frédéric Favre, Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, und Roberto Schmidt, Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie, sowie des Präsidenten des Kantonsgerichts, Thomas Brunner, und der Stellvertreterin des Kantonsarchitekten, Rita Wagner, wurde die neue Bibliothek des Kantonsgerichts in Sitten heute offiziell eingeweiht. Neben der Bibliothek sind im umgebauten Gebäude auch die Räumlichkeiten des Generalsekretariats der Walliser Gerichte untergebracht.
Die Bauarbeiten beliefen sich auf Kosten von insgesamt 5 Millionen Franken und dauerten 2,5 Jahre.
Seit Kurzem ist die neue Retablierungsstelle in der Wache Zentrum in Betrieb. Die Logistiker richteten sie ein und die Mitarbeitenden der Sanität nutzen sie nun, um die Rettungsfahrzeuge wieder mit Material und Medikamenten zu bestücken oder eben zu „retablieren“, wie wir sagen.
Mit Hilfe der Sanität plante die Logistik im Vorfeld genau, welche Medikamente und Materialien wo ihren Platz haben sollten.
Die seit Samstag (30.07.2022) in Egg ZH oder Locarno TI vermisste 82-jährige Frau ist am Donnerstagabend wohlbehalten an ihrem Wohnort in EGG ZH eingetroffen ist.
Die Vermisste wurde in Italien aufgegriffen.
Am Montagabend (05.09.2022) entwendeten eine 25-jährige Frau und ein 29-jähriger Mann an der Rheinhalde in der Stadt Schaffhausen einen Weidling und fuhren damit rheinabwärts in Richtung Schaffhauser Schifflände.
Dort gelang es ihnen mit Schwierigkeiten den Weidling selbständig wieder anzulegen. Aufmerksame Passanten, die das ungeübte Fahrmanöver beobachteten, informierten in der Folge die Schaffhauser Polizei.
Am Mittwoch (07.09.2022), kurz vor 12:15 Uhr, hat sich auf der St.Gallerstrasse, Höhe Schibenstrasse, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Ein 64-jähriger Autofahrer und eine 28-jährige Autofahrerin wurden verletzt.
Am Mittwochvormittag ist in einer Strohlagerhalle in Trubschachen ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Mittwoch, 7. September 2022, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Galgenen ein Verkehrsunfall.
Ein Fussgänger überquerte kurz vor 10 Uhr die Strasse auf einem Fussgängerstreifen.
Noch bis am 16. September 2022 läuft an der Zentralschule der Armee in Luzern der vierwöchige Führungslehrgang Einheit 3/22.
Erstmals haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, in dieser Zeit ein universitäres Zertifikat zu erlangen. 18 von ihnen machen von der Möglichkeit Gebrauch, zivile und militärische Führungsfähigkeiten zu verbinden.
Die Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse verlaufen nach Plan. Bis 16. September 2022 wird nur in der Nacht gearbeitet.
Die zwei Durchfahrtsfenster bleiben bestehen.
Heute Morgen brach in der Tiefgarage einer Wohnsiedlung in Düdingen ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. 84 Personen wurden vorsorglich evakuiert. Es wurde niemand verletzt.
Die Infrastruktur der Tiefgarage und mehrere Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Die Brandursache wird untersucht.
Am Mittwochmorgen (07.09.2022), um zirka 6:30 Uhr, sind auf der St. Gallerstrasse ein Roller und ein E-Bike zusammengeprallt. Der E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Dienstagabend (06.09.2022), kurz nach 18 Uhr, ist es in einem Gastrobetrieb an der St. Gallerstrasse zu einem Diebstahl gekommen.
Eine vorerst unbekannte Täterschaft hat zwei Serviceportemonnaies gestohlen und ist geflüchtet.
Ein Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Sulgen einen Selbstunfall.
Der 41-Jährige blieb unverletzt, musste jedoch wegen Alkoholeinfluss seinen Führerausweis abgeben.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Dienstagnachmittag in Amriswil drei Personen verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein 24-jähriger Autofahrer kurz nach 17 Uhr ein Firmengelände in Richtung Amriswil verlassen.
Auf der Bielackerstrasse in Dulliken hat sich am Dienstag, 6. September 2022, eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet.
Dabei sind zwei Personen leicht verletzt worden.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Safenwil kam es gestern zu einem Brand.
Ein Hausbewohner wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Mit der neuen Fachgruppe Drohnenpiloten wurde in unserem Korps ein ergänzendes Organ bei der Einsatzbewältigung in polizeilichen Lagen geschafft.
Drohnen werden dabei für ganz unterschiedliche Szenarien eingesetzt.
50 Seniorinnen und Senioren haben im vergangenen Juni an den sechs kostenlosen E-Bike-Kursen der Kantonspolizei Zürich teilgenommen.
Während einem halben Tag wurden die Teilnehmenden von erfahrenen Instruktorinnen und Instruktoren über die Besonderheiten der Fahreigenschaft informiert und auf mögliche Gefahren beim E-Biken hingewiesen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.