Schweiz

Kanton Zürich: Länderübergreifende Aktion gegen den Menschenhandel

Die Stadtpolizei Zürich hat heute im Kreis 4 im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung eine Haudurchsuchung durchgeführt und zwei Frauen verhaftet. Der Aktion gingen monatelange Ermittlungen von Stadtpolizei und Staatsanwaltschaft sowie eine intensive Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden von Ungarn voraus. Die Staatsanwaltschaft wird für die beiden Frauen Untersuchungshaft beantragen.

Weiterlesen

Buchs / Brugg AG: Mit Velos kollidiert

In Buchs und Brugg kam es gestern je zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo. Beide Zweiradfahrer wurden leicht verletzt. Der Unfall in Buchs ereignete sich am Montag, 21. November 2022, gegen acht Uhr auf der Mitteldorfstrasse. Von einer Seitenstrasse mündete ein Automobilist in diese Strasse ein und übersah eine auf dem Radstreifen herannahende Velofahrerin.

Weiterlesen

Sissach BL: Buspassagierin bei Notbremsung eines Linienbusses verletzt

Am Montag, 21. November 2022, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr ein Linienbus auf der Bahnhofstrasse in Sissach (BL) in Fahrtrichtung Zunzgen (BL). Der Lenker des Linienbusses musste aufgrund einer Vollbremsung des vor ihm fahrenden Personenwagens eine Notbremsung vollziehen. Diese kam zustande, weil ein dritter, unbekannter Personenwagen, unverhofft von einem Taxiparkplatz losfuhr. Eine Person wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Weiterlesen

Kanton Glarus: Brandgefahr in der Advents- und Weihnachtszeit

Über die Advents- und Weihnachtszeit werden Kränze und Bäume von Kerzen geschmückt. Doch wo Feuer ist, ist auch Brandgefahr. Festlich geschmückte Adventskränze und Weihnachtsbäume sorgen zu Hause für eine besinnliche Stimmung. Doch im Umgang mit Kerzen ist Vorsicht geboten. Eine sanft flackernde Kerze kann innert Sekunden einen Brand auslösen. Die meisten Brände durch Kerzen ereignen sich aus Unachtsamkeit: trockene Äste fangen Feuer oder eine brennende Kerze fällt um.

Weiterlesen

Kantonspolizei Basel-Stadt: Aktion „Noël“ gegen Taschen- und Trickdiebe

Mit ihrer grossangelegten Aktion „Noël“ trägt die Kantonspolizei Basel-Stadt dazu bei, die Zahl der Taschen- und Trickdiebstähle möglichst tief zu halten. Denn erfahrungsgemäss sind in den vorweihnachtlichen Tagen vermehrt Diebe in der Stadt unterwegs. Sie profitieren davon, dass in dieser Zeit die Portemonnaies meist praller und die Leute sorgloser sind. Wichtig ist die Mithilfe der Bevölkerung. Diebstähle und die Beobachtung von Verdächtigem sollen sofort über die Notrufnummern 117 oder 112 gemeldet werden.

Weiterlesen

Zofingen AG: Fussgängerin (20) von Auto angefahren und verletzt

Am frühen Montagabend wurde eine Fussgängerin beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Personenwagen erfasst und zu Boden geschleudert. Sie wurde mit mittelschweren Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Spital transportiert. Am frühen Montagabend, kurz vor 17:00 Uhr, überquerte eine 20-jährige Fussgängerin mit ihrem Hund auf einem Fussgängerstreifen die Mühlethalstrasse in Zofingen.

Weiterlesen

Erlinsbach SO: Streifkollision zwischen zwei Autos – Polizei sucht Zeugen

Auf der Stüsslingerstrasse in Erlinsbach hat sich am Montagmorgen, 21. November 2022, eine Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet. Der mutmassliche Unfallverursacher bzw. die mutmassliche Unfallverursacherin hat die Fahrt nach dem Vorfall fortgesetzt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei hat Ermittlungen zur gesuchten Person eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

Weiterlesen

Kanton VS: Illegale Pornografie, „Sexting / Nudes“ - Kantonspolizei sensibilisiert

Ein Phänomen, ein Trend, das Sexting, von den Jugendlichen auch „Nudes“ genannt, gewinnt auch im Wallis an Bedeutung. Was sollen Eltern tun, wenn sie auf dem Smartphone ihres Teenagers ein Nacktfoto von diesem entdecken? Die Kantonspolizei gibt Ihnen einen Einblick in diese Problematik, die bei Jugendlichen im Trend ist.

Weiterlesen

Kanton Graubünden: Rettungsübung - „Der Hund im Zentrum der Vermisstensuche"

Am 19.11.2022 konnten sich Medienschaffende und Vertreter aus Polizei und Rettung ein Bild darüber machen, was geschieht, wenn eine Person sich in unwegsamem Gelände verletzt oder gar vermisst wird. Regierungsrat Peter Peyer sowie die neu gewählten Regierungsmitglieder Carmelia Maissen und Martin Bühler stellten sich der Alpinen Rettung für diese Rettungsübung zur Verfügung. Peter Peyer erwähnte dann auch eingangs, dass man wohl nicht jeden Tag gleich drei Regierungsräte an einer Veranstaltung begrüssen könne. Er schätze jedoch den unglaublichen Effort, den die Hundeführerinnen und Hundeführer und alle Retterinnen und Retter an den Tag legen würden. Freiwillig versteht sich.

Weiterlesen

Stadt Solothurn SO: Mutmasslicher Täter nach Raubdelikten festgenommen

Im Verlauf der letzten Wochen haben sich in der Stadt Solothurn mehrere Raubdelikte ereignet. Im Anschluss an einen erneuten Raubversuch beim Hauptbahnhof vom Dienstag, 8. November 2022, konnte ein mutmasslicher Täter durch die Polizei, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, festgenommen werden.

Weiterlesen

Urnäsch / Schwellbrunn AR: Zwei Lenker nach Verkehrsunfällen ermittelt

Am Freitag, 18. November 2022, ereigneten sich in Urnäsch und in Schwellbrunn zwei Selbstunfälle mit Personenwagen. In beiden Fällen entfernten sich die Lenker von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden konnte in beiden Fällen die Lenker ermitteln.

Weiterlesen

Kerns OW: Frontalkollision zwischen zwei Autos – vier Personen teils schwer verletzt

Am Freitagabend kollidierten auf der Sarnerstrasse kurz vor dem Dorf Kerns eine Frontalkollision zwischen zwei Autos. Dabei wurden sämtliche Insassen teils schwer verletzt. Sie wurden durch die Ambulanzen in umliegende Spitäler überführt. Die Sarnerstrasse musste für rund 2 Stunden gesperrt werden.

Weiterlesen

Kanton Aargau: Militärübung mit rund 5000 Armeeangehörigen

Zwischen dem 22. und 29. November 2022 führt die Armee eine Militärübung mit rund 5000 Armeeangehörigen durch. Ein Teil des Bereitschaftsraumes befindet sich im Aargau. Als kleinstes Polizeikorps der Schweiz gemessen an der Bevölkerungszahl ist es für die Kantonspolizei Aargau wichtig, die Durchhaltefähigkeit in Ernstlagen sicherzustellen.

Weiterlesen

Wallisellen ZH / A1: Verkehrsunfall nach Rechtsüberholen - Zeugenaufruf

Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen hat sich am Sonntagabend (20.11.2022) auf der A1 (Gemeindegebiet Wallisellen), Fahrtrichtung Zürich, einer der beteiligten Lenker, ohne sich um den Unfall zu kümmern, von der Unfallstelle entfernt. Kurz nach 19 Uhr fuhren zwei Personenwagen hintereinander auf dem linken Richtung Zürich City führenden Fahrstreifen.

Weiterlesen

Wetternews: Zeit der Zyklonen

Im Blog von gestern wurde die Planetarische Frontalzone mit ihren Rossby-Wellen schön beschrieben. Heute schauen wir in weite Ferne, wo unser kommendes Wetter seinen Ursprung hat.

Weiterlesen

Empfehlungen

Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.