Am Montagabend hat sich in Hasliberg Goldern ein Selbstunfall ereignet, bei dem ein Auto von der Strasse abkam und mit einem Baum kollidierte. Der Lenker wurde schwer verletzt ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Bei einem Brand im Ökonomieteil eines alten Bauernhauses ist am frühen Samstagmorgen (06.08.2022) eine Scheune bis auf die Grundmauern abgebrannt.
Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.
Anlässlich eines Freundschaftsdienstes in einer Nachbargemeinde konnten wir beim Einfangen von 4 Rindern helfen.
Eines lief sogar in eine Mensa eines angrenzenden Internats.
Fehlende Niederschläge der letzten Monate haben dazu geführt, dass Alpwirtschaften in der ganzen Schweiz Mühe haben, ihr Vieh mit genügend Wasser zu versorgen. Das VBS hat zur Bewältigung möglicher Hilfegesuche der Kantone einen Assistenzdienst im Rahmen der militärischen Katastrophenhilfe vom 20. Juli 2022 bis maximal zum 31. August 2022 bewilligt.
Im Rahmen der militärischen Katastrophenhilfe (mil Kata Hi) können Kantone einen Antrag für subsidiäre Unterstützung durch die Armee stellen, wenn ihre eigenen Mittel – inklusive Zivilschutz, zivile Anbieter und Dienstleister – die Lage nicht mehr bewältigen können.
Wegen der Street Parade muss am Wochenende vom 13./14. August 2022 in der Innenstadt mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt dringend, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Ein externer Bericht stellt der Opferberatungsstelle Castagna ein sehr gutes Zeugnis aus. Den Bericht gab die Kantonale Opferhilfestelle in Auftrag, nachdem eine Mitarbeiterin von Castagna in einer SRF-Reportage zu ritueller, organisierter Gewalt zitiert worden war.
Der Bericht untersuchte, wie Castagna mit Fällen umgeht, in denen solche Gewalt zur Sprache kommt.
Am Montag, 8. August 2022, kurz nach 18.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines E-Bikes auf der Gotthardstrasse in Richtung Altdorf Dorf.
Beim Kreisel „Poli“ kollidierte sie aus derzeit unbekannten Gründen mit dem inneren Randstein des Kreisels. In der Folge kam sie zu Fall.
Gestern Montag, 8. August 2022, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern und einem Anhänger auf der Bauenstrasse in Richtung Seedorf.
In der Galerie, unmittelbar nach der Isleten, setzte der Lenker zum Überholen eines Rollers mit Urner Kontrollschild an.
Eine bislang unbekannte Person verursachte am Dienstagmorgen auf der Autobahn A1 bei Münchwilen mit einem Lieferwagen einen Selbstunfall.
Sie entfernte sich zu Fuss von der Unfallstelle.
Am Montagabend ereignete sich in der Stadt Bern ein Verkehrsunfall, an dem zwei Autos beteiligt waren. Eines der Fahrzeuge kam auf der Seite zum Liegen. Ein Mann wurde schwer verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Achtung! Heute haben Betrüger telefonisch ältere Frauen mit dem Vornamen Dora kontaktiert und versucht, sie zu Geldüberweisungen zu bewegen.
Die Betrüger gaben an, im Namen einer Bank oder der Zentralbank anzurufen und wollten wegen Sicherheitsbedenken Auskunft über die finanziellen Verhältnisse.
Am nächsten Wochenende treffen sich wieder tausende Tefflifreaks in Ennetmoos an der 12. Teffli-Rally.
Ein wahrer Kultanlass; die Vorfreude auf packende Rennduelle, lustige Outfits, coole Sprüche, guter Sound, eine "Chilbi" ist riesig.
Am Sonntagabend (07.08.2022) stellte eine Patrouille der Stadtpolizei Uster einen Personenwagenlenker fest, welcher einen Möbeltransport durchführte und sein Umzugsgut auf dem Fahrzeugdach transportierte.
Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass von dieser Ladung eine erhöhte Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer ausgeht.
Am Dienstag, 9. August 2022, geriet in den frühen Morgenstunden in Lachen ein Personenwagen nach einer Selbstkollision in Brand.
Die Fahrzeugführerin blieb dabei unverletzt.
Am Sonntag, 21. August 2022 baut das Strassenkreisinspektorat Gossau den Deckbelag an der Herisauerstrasse in Gossau ein. Für die Bauarbeiten muss die Herisauerstrasse zwischen der Multstrasse bis zur Kantonsgrenze für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.
Mit dem Deckbelagseinbau werden die zweijährigen Sanierungsarbeiten abgeschlossen.
Auf der Stationsstrasse in Olten ist am Montagnachmittag, 8. August 2022, ein junger Mann durch zwei Unbekannte bedroht und ausgeraubt worden.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Montag, 15. August 2022, startet im Kanton Glarus das neue Schuljahr. Das heisst für alle Verkehrsteilnehmer: „Besonders vorsichtig zu sein!“
Mit dem neuen Schuljahr beginnt für viele Kinder die regelmässige Konfrontation mit dem Verkehrsgeschehen.
Am Berninapass ist am Montagnachmittag bei einem Überholmanöver ein Auto mit einem Motorrad kollidiert.
Der Motorradfahrer sowie seine Sozia wurden dabei so schwer verletzt, dass sie auf der Unfallstelle verstarben.
Am Montag (08.08.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist auf der Jonschwilerstrasse ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Verletzt wurde niemand.
Ab Montag, 15. August 2022 ist es wieder soweit. In vielen Teilen Graubündens beginnt ein neues Schuljahr. Tausende Kinder meistern ihren Schul- oder Kindergartenweg zum ersten Mal.
Die Kantonspolizei Graubünden wird ihre Präsenz in der Nähe von Kindergärten und Schulhäusern verstärken.
Am frühen Montagabend stiess in Bremgarten ein Auto frontal mit einem stehenden Wagen zusammen und überschlug sich.
Eine Beteiligte wurde leicht verletzt.
Ausgehen und Feiern gehört für junge Menschen einfach dazu. Auf Partys, Festen und anderen Veranstaltungen kommen viele Menschen zusammen – was leider nicht immer friedlich endet.
Mitunter kann es dabei, vor allem aufgrund hohen Alkoholkonsums, zu Belästigungen und körperlichen Auseinandersetzungen kommen.
„Manne – i d Hose“ in rund zwei Wochen steigen die „Bösen“ in Pratteln in die Sägemehlringe und küren den neuen Schwingerkönig.
Auch wir sind bereit für den grössten Sportanlass der Schweiz.
Am Montag, 15. August 2022, beginnt in Chur das neue Schuljahr. Die Stadtpolizei ruft Verkehrsteilnehmende zu erhöhter Vorsicht auf. Sie wird vermehrt zu Schulbeginn auf den Schulwegen präsent sein und auch Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
Ab Montag werden in Chur wieder viele jüngere Kinder auf ihren teilweise neuen Schulwegen unterwegs sein. Die Stadtpolizei wird deshalb wie jedes Jahr zum Schulbeginn vermehrt an Schulwegen präsent sein, Kontrollen durchführen und gezielte Verhaltenstipps geben.
Wir erhielten gegen 23 Uhr Meldung, dass jemand ein Taschenlampenlicht im Garten nebenan beobachtete. Mehrere Patrouillen begaben sich vor Ort und wurden vom Anrufer auf die betroffene Örtlichkeit hingewiesen. Es handelte sich um einen nur durch das Nachbarhaus zugänglichen Innenhof mit einem hohen Zaun.
Die Polizisten klingelten bei der Nachbarin und baten, besagten Hinterhof besichtigen zu können.
Bei einem Badeunfall im Seerhein bei Tägerwilen verstarb am Montagnachmittag ein 72-jähriger Mann.
Die Umstände werden durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.
Ein Grossbrand in einem Holzverarbeitungsbetrieb hat in der Nacht auf Samstag (06.08.2022) einen Schaden in Millionenhöhe verursacht.
Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Gewerbehalle bereits in Vollbrand.
Vielerorts im Kanton Solothurn beginnt in einer Woche das neue Schuljahr. Viele Kinder nehmen den Schulweg zum ersten Mal alleine auf sich und sind den Gefahren des Strassenverkehrs ausgesetzt.
Die Polizei wird zum Schulbeginn im Bereich der Schulwege präsent sein und bittet alle Verkehrsteilnehmenden, besonders aufmerksam zu sein.
Am Sonntag, den 7. August um 15:15, fuhr ein 48-jähriger Einwohner von Cortaillod mit seinem Fahrrad auf der Rue du Temple in Bevaix in Richtung Gorgier.
An der Kreuzung mit der Rue Adolphe-Ribaux kam es zu einer Kollision mit einem weissen, in Frankreich registrierten Auto der Marke Peugeot.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz nach 10 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Kantonsstrasse in Claro.
Ein 77-jähriger Schweizer Autofahrer, der an der Riviera lebt, fuhr in Richtung Norden. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, verlor er kurz vor der Stiftung Madonna di Re die Kontrolle über das Auto, das nach links von der Strasse abkam. Das Auto endete anschliessend auf einer Wiese.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass am 02.08.2022 auf dem Gebiet von Giornico bei einer Verkehrskontrolle, die im Rahmen der Ausbildung der Polizeiassistenten durchgeführt wurde, die in der neu errichteten Schwerverkehrskontrollzentrale (CCVP) - deren Einweihung für Dezember 2022 geplant ist - tätig sein werden, ein Sattelschlepper mit italienischen Kennzeichen angehalten wurde.
Bei der Überprüfung des Lkw wurde festgestellt, dass die Bremsscheibe der mittleren Achse (linke Seite) des Sattelanhängers auf der vertikalen Linie in zwei Teile gebrochen war, was wahrscheinlich auf eine Überhitzung der Kontaktfläche zurückzuführen war.
Am Samstag, den 6. August 2022, wurden zwei Männer gegen Mittag in einem Privatgarten in Sullens, Chemin du Mont-Tendre, mit einer Schusswaffe bedroht. Ein Schuss soll abgefeuert worden sein.
Die mutmasslichen Opfer, ein Vater und sein Sohn, Schweizer Staatsangehörige im Alter von 59 und 32 Jahren, erlitten einen Schock, wurden aber nicht verletzt. Der mutmassliche Schütze, ein 48-jähriger Schweizer, wurde kurz darauf von der Polizei an seinem Wohnort festgenommen.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, wurde am 07.08.2022 kurz nach 10:00 Uhr ein junger Mann in der Via Aeroporto in Agno verletzt.
Es handelt sich um einen 22-jährigen Schweizer aus dem Raum Lugano, der eine schwere, lebensbedrohliche Schussverletzung erlitten hat.
Am Montag, 08.08.2022, 14.25 Uhr, ereignete sich auf der Löwenstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Löwenstrasse in Richtung Oberurnen unterwegs.
Auf der Baslerstrasse in Olten hat sich am Sonntagnachmittag, 7. August 2022, eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Dabei wurden der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin schwer verletzt.
Der seit Samstag (06.08.2022) in Wallisellen vermisste Mann ist am Montagmorgen (08.08.2022) im Greifensee (Gemeindegebiet Greifensee) tot aufgefunden worden.
Die genaue Todesursache ist zurzeit nicht geklärt. Diese wird durch die Staatsanwaltschaft See/Oberland sowie dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich untersucht.
Am Sonntagnachmittag (07.08.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist an der Schützenstrasse die Terrasse eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Die Brandursache wird abgeklärt.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50'000 Franken.
Am Sonntagnachmittag (07.08.2022), um zirka 16:45 Uhr, sind auf der Wilerstrasse ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 16'000 Franken.
Am Sonntagabend (07.08.2022), kurz nach 20:00 Uhr, ist an der Staudenäckerstrasse ein Velounterstand in Brand geraten.
Das Feuer konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.
Meldung an unsere Einsatzleitzentrale: „Wir sind hier an der Reuss und haben am Ufer Munition oder zumindest Munitionsreste festgestellt.“
Vor Ort konnte der Melder uns die Fundgegenstände in der Reuss zeigen.
Die Luzerner Polizei sucht einen unbekannten Mann, welcher mit seinem Motorrad mit übersetzter Geschwindigkeit durch die Stadt Luzern gefahren ist.
Der Lenker hat sich einer Polizeikontrolle entzogen und ist geflüchtet.
Am 7. August 2022, wurde die Kantonspolizei, sowie die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO144 darüber informiert, dass ein französisches Ehepaar im Chablaisgebiet vermisst wird.
Das Paar wurde in einer Felswand gefunden und von den Rettungskräften mit einem Helikopter der Air-Glaciers geborgen und anschliessend ins Spital Riviera-Chablais transportiert.
Am Montag, 15.08.2022, startet im Kanton Glarus das neue Schuljahr. Das heisst für alle Verkehrsteilnehmer besonders vorsichtig zu sein.
Mit dem neuen Schuljahr beginnt für viele Kinder auch die regelmässige Konfrontation mit dem Verkehrsgeschehen. Von den Fahrzeuglenkern wird gegenüber den Kindern im Strassenverkehr ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet. Die Kantonspolizei Glarus führt deshalb in den ersten zwei Schulwochen Schwerpunktaktionen wie Überwachung von Fussgängerstreifen, Geschwindigkeitsmessungen auf Schulwegen, Plakataktionen und allgemeine Verkehrskontrollen durch.
Beim Zubringer Kiesen wird bei der Ausfahrt aus Fahrtrichtung Thun eine zusätzliche Sickerleitung erstellt. Sie dient zur Entlastung der Strassenentwässerung.
Zur Einrichtung der Baustelle wird die Ausfahrt Kiesen während einer Nacht gesperrt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.