Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 15:45 Uhr im Gebiet Rossura ein Unfall.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 78-jähriger Schweizer aus dem Raum Bellinzona auf einer Leiter mit Gartenarbeiten beschäftigt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute kurz nach 11 Uhr im Ortsteil Roncapiano in Muggio ein Brand aus.
Aus Gründen, die noch zu klären sein werden, breitete sich das Feuer zunächst auf einer Wiese aus und griff dann teilweise auf den Wald über.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute kurz vor 12:30 Uhr in Chiasso ein Feuer aus.
Aus noch zu klärenden Gründen ging das Feuer von einem auf dem Vorplatz des Zollamts Chiasso-Brogeda abgestellten Lastwagen aus und griff auf einen zweiten, wenige Meter entfernten Lkw über.
Am Donnerstag, den 4. August, gegen 10:25 Uhr, kam es auf dem Chemin de la Roussette in Cortaillod, auf Höhe der Hausnummer 14, zu einer Kollision zwischen einem blauen DS DS3 und einem schwarzen Jaguar.
Am Mittwoch, den 03. August 2022, gegen 19:30 Uhr, kam es im Bereich des Bahnhofs von Delémont zu einer Auseinandersetzung.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, wurde eine Person von einem oder mehreren Unbekannten, die daraufhin flüchteten, mit einer Stichwaffe verletzt. Das verletzte Opfer wurde vom Ambulanzdienst versorgt und in ein Basler Spital gebracht.
Am Donnerstagmittag ist in Klosters im Gotschnatunnel ein Tiertransportfahrzeug in Brand geraten.
Der Tunnel wurde geschlossen und eine Umleitung eingerichtet.
Am späten Mittwochabend ist in Urtenen-Schönbühl eine E-Bike-Lenkerin bei einem Sturz schwer verletzt worden. Sie wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Zwischen 10. und 21. August 2022 finden in der Innenstadt die 47. Winterthurer Musikfestwochen statt.
Während dieser Zeit ist die Zufahrt zur Altstadt aus Sicherheitsgründen für Motorfahrzeuge stark beschränkt.
Am Donnerstag kam es in Birmenstorf zu einer Frontalkollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Die Autolenkerin wurde dabei leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Donnerstagmorgen (04.08.2022), kurz vor 07:30 Uhr, hat eine Frau an der Buechbergstrasse einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht. Die 44-jährige Frau wurde als fahrunfähig eingestuft.
Zudem war sie ohne Führerausweis unterwegs. Dieser würde ihr bereits früher entzogen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3'000 Franken.
Am Donnerstagmorgen (04.08.2022), kurz nach 09:30 Uhr, ist an der Wilerstrasse ein Lastwagen in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Aufgrund des Fussballspiels FC Basel – Berner Young Boys sowie einer Veranstaltung in der St. Jakobshalle erwartet die Kantonspolizei Basel-Stadt am Sonntag, 7. August 2022 ein hohes Verkehrsaufkommen rund um den St. Jakob-Park.
Allen Besuchenden wird darum empfohlen, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.
Heute Vormittag, 4. August 2022, kurz nach 10.00 Uhr, fuhr eine Dreiergruppe Motorradfahrer, alle mit spanischen Kontrollschildern, auf der Furkastrasse in Richtung Furkapass.
Kurz vor der Passhöhe kam der an zweiter Stelle fahrende Zweiradlenker mit Sozia in einer Rechtskurve aus noch unbekannten Gründen zu Fall.
Am Mittwochnachmittag hat ein Mann ein Lebensmittelgeschäft in Schüpfen überfallen und einen Mitarbeiter verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Mittwochabend, 03. August 2022, kam es beim Bahnhof in Sitten zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Dabei wurde eine Person schwer verletzt. Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich.
Im Rahmen des eingesetzten Dispositivs hat die Police régionale des Villes du Centre den mutmasslichen Täter verhaftet.
Am Sonntagabend hat in der Umgebung des Rütliwäldli in Zollikofen eine unbekannte Täterschaft einen Lokführer mit einem Laser geblendet. Er wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Mittwochabend kletterten vier Personen unerlaubterweise auf eine Eisenbahnbrücke in der Stadt Luzern.
Dabei wurde ein 24-jähriger Mann von einem Zug angefahren und schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Ausserhalb von Balsthal im Gebiet „Roggenschnarz“, kam es am Mittwochabend zu einem Waldboden-Brand. Die ausgerückten Feuerwehren hatten das Feuer rasch unter Kontrolle und konnten eine weitere Ausbreitung verhindern.
Die Polizei sucht Zeugen. Nach wie vor gilt im ganzen Kanton Solothurn ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe.
Am Donnerstag, 04.08.2022, ca. 07.15 Uhr, verunfallte auf der Sernftalstrasse in Sool ein Radfahrer.
Ein Autofahrer war auf der Sernftalstrasse zwischen Schwanden und Engi unterwegs, als er in der Wart auf Höhe "Auli" einen auf der Strasse liegenden, bewusstlosen Radfahrer entdeckte.
Am Mittwochabend, 3. August 2022, kurz vor 17.15 Uhr, kam es auf einer Naturwiese in der Grün80 in Münchenstein BL zu einem Brandausbruch. Brandursache ist mutmasslich illegal abgefeuertes Feuerwerk.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern Nachmittag kam auf der Hirselenstrasse in Dierikon eine Radfahrerin zu Fall.
Die 71-jährige Frau zog sich beim Sturz lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Die seit Dienstag (2.8.2022) in Rüti vermisste 83-jährige Frau konnte aufgefunden werden.
Die vermisste Frau wurde am Mittwochabend (3.8.2022) im freien aufgefunden.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts A4 Küssnacht–Brunnen wird aktuell der letzte Abschnitt zwischen Küssnacht und dem Anschluss Arth instandgesetzt.
Im Rahmen dieser Arbeiten wird Mitte August 2022 der Belag in der Ausfahrt Arth ersetzt, was eine Sperrung des Viertelanschlusses nach sich zieht.
Gestern Nachmittag fuhr ein 32-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Auto vom Grossteilerkreisel herkommend über die Schwerzbachstrasse in Richtung Sachseln.
Noch vor der Verzweigung Hirseren geriet er aus unbekannten Gründen rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem dortigen massiven Zaun.
Beim Brand eines unbewohnten Mehrfamilienhauses dürfte am Dienstag (02.08.2022) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden sein.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochnachmittag (03.08.2022), kurz nach 16:00 Uhr, hat sich auf der Hostetgass ein Verkehrsunfall ereignet.
An der Einmündung zum Schulweg sind ein E-Bike und ein Auto zusammengestossen.
Am Donnerstag (04.08.2022), kurz vor 01:30 Uhr, ist auf der Staatsstrasse ein 44-jähriger Mann mit seinem Roller verunfallt. Er wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Franken. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am 8. August 2022 beginnen die Bauarbeiten. Mit einer verankerten Bohrpfahlwand wird der Rutschhang auf der Wägitalerstrasse stabilisiert.
Die Wägitalerstrasse durchquert verschiedenste Bereiche, welche als „geologisch anspruchsvoll“ gelten und Rutschungen jederzeit eintreten können. Dies trifft auch für den Bereich beim Nordportal des Stigerntunnels zu.
Am Freitagmittag (29.07.2022) haben zwei Stand-Up-Paddlerinnen und ein Mitarbeiter des Strandbads Riipark drei Touristen aus dem Rhein bei Stein am Rhein gerettet.
Die Touristen hatten beabsichtigt sich im Rhein stehend abzukühlen und wurden vom Fluss mitgerissen.
Am Mittwoch verstarb in Burg ein Hund aufgrund einer Schussverletzung.
Der mutmassliche Schütze konnte durch die Kantonspolizei angehalten werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Auf der A8 am Brünig wird zwischen der Aarebrücke beim Anschluss Unterbach und der Verzweigung Brienzwiler der Belag der bergwärts führenden Spur erneuert.
Der Verkehr wird wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt.
Am Mittwochnachmittag (03.08.2022) ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall mit einem Winkelschleifer schwer am Oberarm verletzt worden.
Er musste ins Spital eingeliefert werden.
Am Mittwoch (03.08.2022) ist ein Mann in der Stadt St.Gallen mehrfach aufgefallen, da er in der Öffentlichkeit laut herumschrie. Er war alkoholisiert und verhielt sich gegenüber der Polizei sehr renitent.
Er musste einige Stunden auf dem Polizeiposten verbringen und wurde anschliessend weggewiesen.
Am Mittwochabend (03.08.2022) hat ein Mann anlässlich einer Lärmklage eine Polizeipatrouille der Stadtpolizei St.Gallen bedroht und beschimpft.
Er musste die Nacht auf dem Polizeiposten verbringen und wird angezeigt.
Am Mittwochnachmittag (03.08.2022), um zirka 13:00 Uhr, ist im Bereich "Chammsässli" ein 47-jähriger Basejumper abgestürzt.
Der Brasilianer wurde dabei tödlich verletzt. Er hielt sich als Tourist in der Schweiz auf.
Die Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse verlaufen planmässig. Vom 8. bis 19. August 2022 wird zum zweiten Mal auch in der Nacht gearbeitet.
Dies führt zu einer Änderung des Verkehrsregimes mit zwei nächtlichen Durchfahrtsfenstern.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Berninastrasse in Pontresina ein Motorrad bei einem Überholmanöver mit einem abbiegenden Auto kollidiert.
Der Motorradlenker zog sich Verletzungen zu.
Ermittlungen haben ergeben, dass am Samstagnachmittag (30.07.2022) eine Windhose die Solaranlage auf dem Dach eines Einkaufzentrums in der Stadt Schaffhausen beschädigt hatte.
Gemäss Ermittlungen und technischen Überprüfungen des Forensischen Institutes Zürich (FOR) und der Schaffhauser Polizei hatte um 16.00 Uhr am Samstagnachmittag (30.07.2022) eine Windhose die Solaranlage auf dem Dach eines Einkaufszentrums an der Stüdliackerstrasse in der Stadt Schaffhausen massiv beschädigt. Diese Erkenntnis deckt sich mit mehreren Augenzeugenberichten.
Ein Motorradfahrer ist am Mittwochnachmittag in Hilterfingen bei einer Kollision mit einem Auto verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen zum Unfall wurden eingeleitet.
An der Wengistrasse in Solothurn kam es am Donnerstagmorgen aus noch zu klärenden Gründen in einer Parterrewohnung zu einem Brand.
Im Einsatz standen mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr Solothurn und diverse Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn und der Polizei Stadt Solothurn. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch wurde in Fischbach-Göslikon ein Fahrradlenker von einem unbekannten Auto angefahren.
Ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern fuhr der Autolenker weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Wie viele andere kulturelle oder sportliche Anlässe könnte das Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz ohne die Unterstützung der Schweizer Armee nicht durchgeführt werden.
Doch wie sieht diese Unterstützung konkret aus?
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.