Am Freitag, 15.07.2022, um 0544 Uhr verliess eine weibliche Person bei der Tramhaltestelle "Universitätsspital" das 11er Tram. Gerade nach dem Verlassen des Trams wurde sie auf dem Trottoir von einem E-Scooter angefahren und stürzte.
Der Lenker des Fahrzeuges hielt an und unterhielt sich an der Unfallstelle kurz mit der Gestürzten, sowie dem hilfeleistenden Tramchauffeur.
Am Mittwochabend (20.07.2022) um 19.20 Uhr fuhr ein Sattelmotorfahrzeuglenker auf der Felsenaustrasse einen Wasserhydranten um.
Ein 56-jähriger türkischer Chauffeur wollte sein Sattelmotorfahrzeug auf einem Firmengelände wenden.
Ein Brand auf einem Dach einer Baustelle in Horw fordert ein Todesopfer. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Am vergangenen Wochenende ist eine unbekannte Täterschaft auf ein Firmengelände in Buochs eingebrochen und hat dort eine grössere Menge Kupfer gestohlen.
In der Nacht von Samstag, 16.07.22 bis Montagvormittag, 18.07.22 hat eine unbekannte Täterschaft die Umzäunung eines Firmenareals an der Stanserstrasse in Buochs beschädigt und ist auf das Areal eingedrungen.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, gegen 09.15 Uhr, wurde der Einsatz- und Fernmeldezentrale der Kantonspolizei Jura ein Brand auf einem Feld in Bassecourt gemeldet.
Das Feuer war beim Einsatz eines Motormähers durch einen Landwirt ausgebrochen.
Ein Segelboot, das etwa 500 Meter vor dem Hafen von Saint-Blaise normal segelte, wurde gegen 22:00 Uhr von einem Zodiac gerammt, der offensichtlich ohne Person am Steuer mit eingeschaltetem Motor fuhr.
Es wurden umfangreiche Mittel eingesetzt, um nach dem 48-jährigen, im Kanton Bern wohnhaften Steuermann des Zodiacs zu suchen. Derzeit gilt er als vermisst und die Suche nach ihm wird fortgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bestätigen, dass am 19.07.2022 im Mendrisiotto eine Reihe von Durchsuchungen, Vernehmungen und Materialbeschlagnahmungen stattgefunden haben.
Die Aktion betraf insbesondere die Räumlichkeiten eines Konzerns, der in der Reisebranche tätig ist.
Am Dienstag, 19. Juli, gegen 16.15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 45-jährigen Einwohner von Neuenburg gelenkt wurde, auf der Passstrasse La Vue des Alpes in Richtung Neuenburg.
In der Linkskurve, in der Kurve Pré-de-Suze, prallte er gegen die Felswand auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Heute Morgen ereignete sich in Malters ein Selbstunfall. Eine Autofahrerin wurde während der Fahrt von einer Wespe gestochen. Aufgrund der Lenkbewegung fuhr das Fahrzeug gegen eine Rabatte und kam anschliessend auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Die Autofahrerin verletzte sich leicht und wurde ins Spital gefahren.
Heute Morgen kontrollierte eine Patrouille der Luzerner Polizei in Zell einen Lastwagen. Eine Atemalkoholprobe beim Chauffeur ergab einen Wert von 0,63 mg/l. Der Führerausweis wurde ihm vor Ort abgenommen.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, 08:15 Uhr hat eine Patrouille der Luzerner Polizei in Hüswil einen Lastwagen angehalten und kontrolliert. Dabei wurden beim Chauffeur Alkoholsymptome festgestellt. Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,63 mg/l.
Am Dienstagnachmittag ist in Brienz ein Mann im See bewusstlos geworden. Passanten zogen den Mann an Land und leisteten ihm erste Hilfe. Er verstarb trotz lebenserhaltender Massnahmen vor Ort. Es ist von einem medizinischen Problem auszugehen.
Am Dienstag, 19. Juli 2022, kurz nach 14.45 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in Brienz im Bereich Grueben ein bewusstloser Mann aus dem See geborgen worden war. Umgehend rückten ein Ambulanzteam und Polizeipatrouillen aus. Zudem wurde ein Rettungshelikopter von Air-Glaciers aufgeboten.
Eine 74-jährige Velofahrerin erlitt bei einem Sturz in der Studenmatt in Ibach am Mittwoch, 20. Juli 2022, erhebliche Verletzungen.
Sie stürzte um 9.45 Uhr aus unbekannten Gründen ohne Dritteinwirkung.
Am Dienstagnachmittag ist bei Lüscherz ein Mann vermisst worden, der sich zum Schwimmen in den Bielersee begeben hatte. Er konnte im Zuge einer Suchaktion rasch gefunden und geborgen werden. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen konnte nicht verhindert werden, dass der Mann verstarb.
Am Dienstag, 19. Juli 2022, kurz vor 16.40 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in Lüscherz ein Mann vermisst werde, der sich zum Schwimmen in den Bielersee begeben hatte. Sofort nahmen unter anderem Mitarbeitende der Seepolizei der Kantonspolizei Bern vom Wasser aus die Suche nach dem Mann auf.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Montag (18.04.2022) in einer Wohnung in Zürich 10 einen Betäubungsmittelhändler und zwei Männer, welchen Diebstähle sowie Einbruchdiebstähle zur Last gelegt werden.
Aufgrund von Hinweisen, wonach in einem Wohnquartier im Stadtkreis 10 mit Betäubungsmitteln gehandelt werden soll, überwachten Fahnder das bezeichnete Gebiet. Dabei beobachteten die Polizisten einen Mann beim Verlassen eines Wohnhauses.
Am Dienstagnachmittag ist im Thunersee bei Leissigen ein Schwimmer in Not geraten. Der bewusstlose Mann konnte durch Privatpersonen, die am Tauchen waren, geborgen werden.
Er verstarb trotz sofortiger Rettungsmassnahmen vor Ort.
Am vergangenen Wochenende hat es in Frutigen dreimal gebrannt. Die Brände sind auf Brandstiftung zurückzuführen. Die mutmasslichen Verursacher, drei Jugendliche, konnten im Zuge der Ermittlungen identifiziert und angehalten werden. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntag, 17. Juli 2022, kurz vor 4.20 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass eine Scheune an der Spiezstrasse in Frutigen in Vollbrand stehe. Die 34 Angehörigen der Feuerwehren Frutigen und Spiez nahmen umgehend die Löscharbeiten auf und brachten den Brand unter Kontrolle. Es konnte jedoch nicht verhindert werden, dass die leerstehende Scheune komplett niederbrannte.
Durch die aktuelle Trockenheit und die akute Hitzewelle ist die Waldbrandgefahr auf dem ganzen Kantonsgebiet angestiegen. Es besteht die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Aufgrund dieser Beurteilung erlässt die Sicherheitsdirektion nach Rücksprache mit den Einwohnergemeinden ein Feuerverbot.
Dies bedeutet Folgendes:
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus ist am Dienstagabend (19.7.2022) in Maur ein Kind mittelschwer verletzt worden.
Kurz vor 21.00 Uhr fuhr ein 10-jähriger Knabe mit dem Fahrrad auf dem Uessiker Seeweg Richtung Seestrasse.
Am Dienstagabend, 19. Juli 2022, um 19.45 Uhr, kam es in der Verzweigung Birsquai / Hauptstrasse in Birsfelden BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Die Fahrradlenkerin wurde dabei schwer verletzt.
Am Dienstagnachmittag (19.07.2022) hat sich in Neuhausen am Rheinfall ein Alleinunfall ereignet. Ein Mann kollidierte mit einem Auto - aus noch ungeklärten Gründen - mit einer Verkehrsinsel.
Der Autofahrer wurde bei diesem Verkehrsunfall leicht verletzt.
Am Dienstag (19.07.2022), kurz nach 11:00 Uhr, ist im Klettergarten am Altmann ein 13-jähriges Mädchen gestürzt.
Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Donnerstag (30.06.2022) und Dienstag (19.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Linsenbühlstrasse in eine Wohnung eingebrochen.
Durch die mutmasslich unverschlossene Haupteingangstür verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude.
Am Dienstag (19.07.2022), kurz vor 12:00 Uhr, haben sich unbekannte Betrüger bei einem 67-jährigen Mann aus St.Gallen telefonisch gemeldet und sich als Polizistin bzw. als Staatsanwältin ausgegeben.
Sie konnten ihn und seine 68-jährige Ehefrau dazu bewegen, 60'000 Franken an eine Betrügerin zu übergeben.
Am Dienstagmorgen (19.07.2022), kurz vor 08:00 Uhr, ist eine 89-jährige E-Bike Fahrerin auf der Eichenbergstrasse von Eichenberg Richtung Oberriet gestürzt.
Aus bislang unbekannten Gründen prallte sie mit ihrem E-Bike rechtsseitig ins Gebüsch und in den Holzzaun.
Am Montagnachmittag (18.07.2022), in der Zeit zwischen 11:15 Uhr und 19:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Waldgutstrasse in die Büroräumlichkeiten eines Pfarramt eingebrochen.
Durch den unverschlossenen Restaurantbereich begab sie sich zu den verschlossenen Türes des Büros.
In der Nacht auf den Mittwoch (20.07.2022) hat sich in Beringen (Ortsteil Guntmadingen) ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Die Autofahrerin verletzte sich dabei.
Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Dienstag (19.07.2022), kurz nach 10:00 Uhr, sind auf dem Heuwiesenweg zwei Personen mit ihrem E-Bikes gestürzt und wurden dabei verletzt.
Eine 78-jährige Frau musste von der Rega ins Spital gebracht werden.
Der Vorsteher des Departements Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, ordnete den Abschuss eines Wolfs in der Region Goms-Aletsch an. Das grosse Raubtier tötete 30 Nutztiere auf einer unschützbaren Alm.
Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, um den Abschuss nach der am 15. Juli 2021 in Kraft getretenen revidierten Verordnung des Bundesgesetzes über die Jagd (BAG) anzuordnen. Letztere erlaubt den Abschuss des Grossraubtiers ab zehn erlegten Schafen oder Ziegen Zeitraum von vier Monaten.
Willkommen beim Hundewesen. Unsere Mitarbeitenden leisten mit ihren Diensthunden Einsatz in der Sicherheits- und Verkehrspolizei sowie der Kriminalpolizei.
Als wirkungsvolles polizeitaktisches Einsatzmittel stehen Schutzhunde rund um die Uhr im Einsatz.
Am Dienstag kam es in Aarau zu einem Selbstunfall einer Autolenkerin. Wie sich herausstellte dürfte ein medizinisches Problem im Vordergrund stehen.
Die Lenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
Am Dienstagmittag (19.07.2022) kam es in Rüdlingen auf einer Strassenkreuzung zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Autos. Dabei wurden vier Personen verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Totalschaden.
Um 12.15 Uhr am Dienstagmittag (19.07.2022) fuhr eine 79-jährige Frau mit einem Auto in Rüdlingen von der Steinenkreuzstrasse herkommend ungebremst in die Kreuzung Nackerstrasse-Rafzerstrasse ein. Dabei kollidierte sie mit ihrem Auto seitlich mit einem vortrittsberechtigten Auto, das von einer Mutter in Begleitung von zwei Kindern gelenkt wurde.
Bei einer Kollision mit einem Lieferwagen hat sich am Dienstag (19.7.2022) in Dübendorf ein Fahrradfahrer Verletzungen zugezogen.
Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 74-jähriger Lieferwagenfahrer auf der Obere Zelglistrasse Richtung Höglerstrasse.
Am frühen Mittwochmorgen, 20. Juli 2022, kurz nach 04.00 Uhr, kam es in der Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse in Böckten BL zu einem Brandausbruch. Eine Person wurde verletzt.
Die entsprechende Meldung, wonach es in der Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse in Böckten BL zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging am frühen Mittwochmorgen, um 04.23 Uhr, bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am Montag kam es in Sarnen, Alpnach und Bürglen zu Verkehrsunfällen, wobei sowohl Personen- und Sachschaden entstand.
In der Nacht, um ca. 1:00 Uhr, kam es in Sarnen, Nordstrasse kurz nach einer Kreisverkehrsfläche zu einem Selbstunfall. Aus noch unbekannten Gründen stürzte ein 53-jähriger Rollerfahrer und zog sich unbekannte Verletzungen zu.
Am 19. Juli 2022 ereignete sich auf der „Route de l'Alpage de Nava“ im Val d'Anniviers ein Verkehrsunfall. Dabei verlor ein Autolenker sein Leben.
Am Dienstagnachmittag, gegen 15:15 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der „Route de l'Alpage de Nava“ von den Maiensässen in Richtung Ayer. In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug aus noch nicht geklärten Gründen von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals, bevor es mehrere Meter unterhalb auf dem Rasen eines Wohnhauses zum Stillstand kam.
Bei der Kantonspolizei Solothurn sind über mehrere Jahre hinweg – insbesondere während den Sommermonaten – wiederholt ähnliche Meldungen eingegangen, wonach im Niederamt entlang der Aare ein unbekannter Mann exhibitionistische Handlungen vornehme.
Vergangene Woche konnte die Polizei einen tatverdächtigen Mann anhalten.
Am Montag hat die Polizei in Nottwil zwei Männer festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, vorgängig mehrere parkierte, unverschlossene Fahrzeuge geöffnet und teilweise daraus Gegenstände entwendet zu haben.
Dank der Fährtenarbeit von Polizeihund „Ivo“ konnten die Männer gestellt und festgenommen werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Aufgrund fehlender Niederschläge herrscht derzeit im Kanton Solothurn akute Trockenheit. Dadurch ist die Waldbrandgefahr auf die Gefahrenstufe 4 (gross) angestiegen.
Nach einer Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter hat der Kommandant der Kantonspolizei Solothurn heute ein absolutes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe, an Fluss- und Seeufern sowie ein grundsätzliches Feuerwerksverbot für das ganze Kantonsgebiet verfügt. Die Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute im Gebiet des Pizzo Cristallina in Cevio ein schwerer Bergunfall.
Kurz vor 19:00 Uhr wurde ein 65-jähriger Schweizer Wanderer aus dem Kanton Zürich als vermisst gemeldet.
Am Montag, den 18. Juli 2022, gegen 12.00 Uhr, fuhr ein Rollerfahrer von Bonfol in Richtung Vendlincourt.
In einer Geraden unternahm ein unbekanntes schwarzes Fahrzeug ein Überholmanöver an dem Motorrad.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 09:00 Uhr ein Unfall auf einer Baustelle in der Via alla Motta in Cugnasco.
Nach einer ersten Rekonstruktion führte ein 51-jähriger italienischer Arbeiter aus der Provinz Varese Abdichtungsarbeiten auf einer Terrasse mit einer von einer Gasflasche gespeisten Flamme durch, als es aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, zu einer Explosion kam und die Flammen ihn trafen.
Am Montagabend brannte in Affeltrangen eine Strohballenpresse und ein Feld.
Es wurde niemand verletzt.
Kurz vor 18.45 Uhr war ein 27-jähriger Mann mit einem Traktor und Anhänger auf einem Feld an der Lommiserstrasse mit Pressen von Rundballen beschäftigt. Aus noch unbekannten Gründen geriet die Strohballenpresse in Brand, worauf das Feuer...
Die Hitzewellen im Juni und Juli und das Ausbleiben von lang anhaltenden und ergiebigen Niederschlägen haben das Wasserdefizit im Thurgau weiter verschärft.
Alle elf Pegelstationen mit Niedrigwasserstatistik unterschreiten den Grenzwert.
Am Dienstagnachmittag, 19. Juli 2022, ist nach 15 Uhr in einem Stall am Färlibach in Siebnen ein Brand ausgebrochen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.