Schweiz

Seleute JU: Fahrer von Traktor geschleudert - schwer verletzt - Rega im Einsatz

Am Freitag, den 17. Juni 2022, gegen 20:20 Uhr, fuhr der Fahrer eines landwirtschaftlichen Traktors von Seleute in Richtung St-Ursanne. In einer Geraden geriet das Fahrzeug bei der Abfahrt aus unbekannten Gründen auf den rechten Strassenrand, wurde dann in den stark abfallenden Wald getragen, geriet ins Schleudern und kam rund 40 Meter unterhalb an einem Baum zum Stillstand.

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Courchapoix JU: Frontalkollision mit Brückenwand - Rega im Einsatz

Am Freitag, den 17. Juni 2022, gegen 15:45 Uhr, fuhr ein Autofahrer von Courchapoix in Richtung Montsevelier. Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, kam er bei der Annäherung an die Brücke, die die Strasse überquert, nach links ab. Nachdem er teilweise über das Feld gefahren war, kollidierte er frontal mit der linken Brückenwand.

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Pozzo di Tegna TI: 14-jähriger Junge ertrunken

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 14 Uhr in der Nähe des "Tegna-Brunnens" ein Ertrinkungsunfall. Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die noch zu klären sein werden, geriet ein 14-jähriger Schweizer, der jenseits des Gotthards wohnte, in Schwierigkeiten, nachdem er in den Fluss getaucht war und nicht mehr auftauchen konnte.

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A9 / Vennes / Belmont VD: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn

Am Mittwochabend, den 15. Juni 2022, ereignete sich auf der Autobahn A9 zwischen Vennes und Belmont ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein alleinbeteiligter Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Auto, das in ein Sicherheitselement krachte. Der Fahrer wurde ins CHUV gebracht, wo er in der Nacht verstarb.

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Neuenburg NE: Verkehrsdelikte durch Motorradschüler - Führerschein weg

Ein Motorradschüler wurde auf einer auf 50 km/h beschränkten Strecke mit 98 km/h geblitzt, sein Führerschein wurde sofort beschlagnahmt und bei seiner Festnahme wurden weitere Verstösse festgestellt. Am Freitag, den 10. Juni 2022 um 14:10 Uhr, wurde bei einer Radarkontrolle auf der RC5 auf der Höhe von Monruz in Richtung Neuenburg ein 18-jähriger, in der Region wohnhafter Motorradschüler mit einer Geschwindigkeit von 103 km/h (98 km/h nach Abzug der Toleranzmargen) auf einem auf 50 km/h beschränkten Abschnitt gemessen. Nach dem Anhalten des Fahrers wurden weitere Verstösse festgestellt.

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A2 / Novazzano TI: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 6:30 Uhr auf der Autobahn A2 im Raum Novazzano ein Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen. Nach einer ersten Rekonstruktion fuhr ein 28-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Provinz Como auf der rechten Fahrspur in Richtung Süden.

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Colombier NE: Brand in Abfallverwertungsanlage ausgebrochen

Am Donnerstag, den 16. Juni 2022, um 19:30 wurde die Neuenburger Notrufzentrale darüber informiert, dass in der Abfallverwertungsanlage Vadec SA, Standort Colombier, ein Brand ausgebrochen war. Vor Ort stellten die Gendarmeriepatrouillen fest, dass in der Halle Nord (Bereich, in dem sperrige Gegenstände geschreddert werden) ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Gange war.

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Kanton Waadt: Präventionsaktion für Motorradfahrer auf dem Col du Mollendruz

Am Samstag, den 18. Juni 2022, organisieren die Waadtländer Gendarmerie und der TCS auf dem Mollendruzpass einen Verkehrspräventionstag für Motorradfahrer. Sie erhalten Ratschläge zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr, verschiedene Informationen über die Ausrüstung ihres Fahrzeugs sowie über die Sicherheitsspuren mit Erklärungen zu den neuen Markierungen.

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Chur GR: Töfffahrerin bei Unfall verletzt

Am Freitagnachmittag (17.06.2022), um 15:25 Uhr, ist es auf der Malixerstrasse, Höhe Hirschbühlweg, zu einem Unfall gekommen. Die 22-jährige Motorradlenkerin fuhr über die Malixerstrasse abwärts in Richtung Chur. Zur gleichen Zeit fuhr die 54-jährige Personenwagenlenkerin über die Malixerstrasse aufwärts und bog nach links in den Hirschbühlweg ab.

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Kanton Wallis: Hitzewelle - Warnhinweise der Dienststelle für Gesundheitswesen und des Kantonsarztes

Gemäss den jüngsten Ankündigungen von MeteoSchweiz wird im Wallis ab heute Freitagmittag, 17. Juni, bis mindestens Dienstag, 21. Juni, ein markanter Temperaturanstieg (Hitzewarnstufe 3) erwartet. Die Temperaturen werden zwischen 33 und 36°C liegen, wobei die Durchschnittstemperaturen (auf 24 Stunden) am Sonntag und Montag die 27°C Marke erreichen.

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Kanton Zürich: Über mich ist alles bekannt – Datenschutz-Video-Wettbewerb 2022

Datenschutz will die Privatsphäre schützen. Aber ist das wichtig? Und wenn ja, warum? Videoschaffende, Tiktokerinnen, Youtuber und alle anderen Content Maker können ihre Arbeiten bis zum 31. August 2022 für den Datenschutz-Video-Wettbewerb einreichen. Die Teilnehmenden sind frei in der Form und den Inhalten ihrer Beiträge. Eine Fachjury bewertet die Einsendungen. Die Datenschutzbeauftragte vergibt Preise für die besten Videos. Der Hauptpreis ist mit 3’000 Franken dotiert.

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Locarno-Magadino TI: Ausstellung der Schweizer Armee

Die Ausstellung der Schweizer Armee am Rande der Übung „Odescalchi 22“ dauert noch bis am 19. Juni. Verschiedene Truppen und Einheiten der Verteidigung stellen sich auf dem Flugplatz Locarno-Magadino der Bevölkerung vor. Lassen Sie sich die Vorführungen des PC-7-Teams, der Fallschirmaufklärer und des Kompetenzzentrums Veterinärdienst und Armeetiere nicht entgehen und gewinnen Sie mit etwas Glück einen Flug im Super Puma!

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Kantonspolizei Basel-Stadt: Wir bieten interessante Perspektiven für deine Karriere

Seit 23 Jahren ist Nils ein „Basler Schugger“. Er absolvierte 1999 die Polizeischule und war danach vier Jahre bei der Sicherheitspolizei und ein Jahr im Fahndungsdienst tätig. Danach arbeitete er 14 Jahre lang bei der Sondereinheit Basilisk. Seit 3 Jahren ist er nun in der Einsatzplanung tätig, wo er mehrheitlich in zivil arbeitet.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.