Am Samstag (18.06.2022), kurz nach 18:30 Uhr, ist bei einem Campingplatz an der Auenstrasse ein Gartenhaus in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Samstag (18.06.2022), um 18:40 Uhr, ist es auf der Stadtergasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Auto prallte gegen einen Zaun.
Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag (18.06.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall eines Mofafahrers gekommen.
Der 66-Jährige musste von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden.
Am Samstag (18.06.2022), um 14:10 Uhr, ist an der Schmitterstrasse ein Grüncontainer in Brand geraten.
Durch das schnelle Eingreifen von Passanten sowie einer Polizeipatrouille konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
Am Samstag (18.06.2022), um 12:15 Uhr, ist es auf der Brandstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine 76-jährige Frau zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Am Samstag (18.06.2022), kurz vor 13:30 Uhr, ist es beim Peter-Schlatt zu einem Unfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug gekommen.
Ein 52-jähriger Mann verletzte sich dabei und musste ins Spital geflogen werden.
Am Samstag, 18. Juni 2022, circa 21.30 Uhr, haben zwei männliche Personen im Kannenfeldpark eine Frau beraubt. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte einen Tatverdächtigen kurz darauf anhalten und im Auftrag der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
Am Samstagabend kam es in Diessenhofen zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Mofa. Der Mofafahrer wurde leicht verletzt.
Zudem war er alkoholisiert und musste seinen Führerausweis abgeben.
Nach einem Selbstunfall in Frauenfeld musste am Samstagabend ein Autofahrer mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Matzingen einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 48-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstagabend verunfallte in Frauenfeld ein alkoholisierter E-Scooter-Fahrer.
Er musste mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Kollision mit einem Auto am Samstag in Neukirch wurde ein Velofahrer mittelschwer verletzt. Der Autofahrer entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein unbekannter Motorradfahrer prallte letzte Nacht gegen eine Mauer und stürzte.
Er liess die beschädigte Maschine liegen und machte sich aus dem Staub. Die Kantonspolizei sucht den Lenker und Augenzeugen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 19.06.2022, stürzte ein Elektro-Trottinett-Fahrer bei einem Unfall und verletzte sich schwer.
Am Sonntag, 19. Juni 2022, gegen 01.13 Uhr, wurde die Kantonspolizei zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich soeben auf der Route de Fribourg in Posieux ereignet hatte.
Am Freitagabend fuhr ein Sportwagen mit überhöhtem Tempo in der Region Oensingen umher.
Die beiden Insassen wechselten sich gegenseitig ab und fuhren jeweils mit rund 160 km/h, wobei 50 km/h die signalisierte Höchstgeschwindigkeit war.
Am Sonntagmorgen (19.06.2022), um 05:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Dabei wurden zwei Kinder eher leicht verletzt.
Bei einer Auffahrkollision in der Nacht auf Samstag (18.06.2022) ist auf der A4 (Gemeindegebiet Dachsen) ein Motorradlenker angefahren und verletzt worden. Der Unfallverursacher hat Führerflucht begangen.
Der geflüchtete Unfallverursacher konnte in der Zwischenzeit ermittelt und verhaftet werden.
Am Samstagmittag, 18 Juni 2022, gegen 12.45 Uhr, kam es in einer Holzbaufirma am Löhrweg in Diepflingen BL zu einem Brandausbruch.
Das Gebäude wurde dabei stark beschädigt. Drei Personen wurden leicht verletzt.
Der 14-jährige Junge, der am Freitag, den 17. Juni 2022 in Les Paccots verschwunden war, wurde wohlbehalten aufgefunden.
Revokatin der Vermisstmeldung vom 18. Juni 2022.
Am Samstagmorgen (18.06.2022) kollidierte ein Personenwagen mit einem Motorrad auf der Mühlenstrasse in Neuhausen.
Dabei verletzte sich der Zweiradlenker leicht.
André Z., geboren am 08.03.1948, wohnhaft in Riddes, verliess am Freitagmachmittag 17. Juni 2022 zu Fuss die Stadt Sitten.
Er wurde seither nicht mehr gesehen.
Am Samstagmorgen, 18.06.2022, kam es in Unterseen zu einem Unfall, bei dem ein Rennvelofahrer in die Leitplanke prallte und stürzte.
Am Samstag, 18. Juni 2022, kurz vor 10.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Unfall in Unterseen gemeldet.
Am Samstagmorgen, 18.06.2022, kam es in Utzenstorf zu einem Unfall, bei dem ein Velofahrer seitlich von einem Auto angefahren wurde.
Die Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 18. Juni 2022, um 9.15 Uhr, nach einem Verkehrsunfall in Utzenstorf alarmiert, an dem ein Fahrzeug und ein Velofahrer beteiligt waren.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Südspur der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Am Donnerstag, 16. Juni 2022, kurz vor 17.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri gemeldet, wie eine Autofahrerin in unsicherer Fahrweise auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Süd unterwegs sei.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Uri konnte das beschriebene Auto kurz vor dem Gotthard-Strassentunnel in Göschenen anhalten und die Lenkerin kontrollieren.
Am frühen Samstagvormittag ist auf der Talstrasse in Davos eine männliche Person, tot am Strassenrand liegend, aufgefunden worden.
Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei Graubünden suchen Zeugen.
Am Freitagabend wurde in Romanshorn ein Mann angegriffen und leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag, 18. Juni 2022, wurde ein Mann bei Arbeiten auf einem Feld im Kreis 7 von seinem Traktor überrollt und dadurch schwer verletzt.
Er musste durch die Sanität ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (18.06.2022), um 03:10 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse, auf Höhe der Trempelbrücke, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Kuh gekommen.
Ein 32-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Toggenburgerstrasse Richtung Nesslau.
Bei einer Auffahrkollision in der Nacht auf Samstag (18.06.2022) ist auf der A4 (Gemeindegebiet Dachsen) ein Motorradlenker angefahren und verletzt worden.
Der Unfallverursacher hat Führerflucht begangen.
Vermisst wird in Les Paccots, seit Freitag, 17. Juni 2022, um zirka 1200 Uhr; Vincent T., geb. 22.07.2007, wohnhaft in Le Mont-sur-Lausanne.
Signalement: 14-jähriger Mann, 170 cm, braunes lockiges Haar, schlanke Statur. Trägt ein graues T- Shirt, eine dunkelgraue Hose, blaue und schwarze Turnschuhe, eine medizinische Brille und einen schwarzen Rucksack. Er spricht französisch.
Am Freitag, 17. Juni 2022, kurz nach 12.30 Uhr, stellten Mitarbeitende der Kantonspolizei Uri einen Rennvelofahrer und einen Personenwagen fest, die den Pannenstreifen nutzend, auf der Autobahn A2 in Wassen Richtung Süd unterwegs waren.
Der umgehend ausgerückten Polizeipatrouille gelang es, den 58-jährigen Rennvelofahrer mitsamt Begleitfahrzeug bei der Ausfahrt in Göschenen anzuhalten und zu kontrollieren.
Am Freitag (17.06.2022), um 15:10 Uhr, ist es auf der Elestastrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 49-jährigen Frau war dabei alkoholisiert unterwegs.
Am Freitag (17.06.2022), um 13:15 Uhr, ist es auf der Tellstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 33-jähriger Velofahrer wurde dabei verletzt.
Am Freitag (17.06.2022), um 11:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse, im Kreisel, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Ein 81-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Herbergstrasse zur St.Gallerstrasse, fuhr in den Kreisel ein und wollte diesen Richtung Wil wieder verlassen.
Am Freitag (17.06.2022), kurz vor 10:40 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen mussten ins Spital gebracht werden, eine weitere verletzte sich leicht.
Am Freitag (17.06.2022), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 im Morgenverkehr zu einem Auffahrunfall zwischen drei Autos gekommen.
Es entstanden Behinderungen im Morgenverkehr.
Am Freitagnachmittag ereignete sich in Dornach ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Eine Autolenkerin geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Dabei wurden beide Autolenkerinnen mittelschwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.