Bei einem Vorfall zwischen einem Mann und einer Frau ist in Winterthur am Donnerstag (21.7.2022) die Frau schwer verletzt worden
Kurz vor 12.00 Uhr gingen mehrere Meldungen bei den Einsatzzentralen von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Winterthur ein, dass ein Vorfall in einem Mehrfamilienhaus in Winterthur im Gange sei. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte fanden eine schwer verletzte 29-jährige deutsche Frau mit mehreren Stichverletzungen vor. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die Frau mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren. Ein im selben Haushalt wohnhafter 28-jähriger Schweizer wurde verhaftet.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ging am 20.07.2022 kurz nach 22.00 Uhr bei der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) eine Meldung über einen Vorfall in einer Gaststätte in Chiasso ein.
Erste Ermittlungen ergaben, dass ein 21-jähriger Schweizer, der in der Region wohnt, zunächst eine Störung verursachte und dann die Gäste des Lokals mit einem Messer bedrohte. Als die Beamten eintrafen, flüchtete er und nahm später auch einen Elektroroller mit.
Ein unbekannter Mann hat durch einen Flaschenwurf am frühen Samstagmorgen (16.7.2022) beim Bahnhof Uitikon-Waldegg eine Frau mittelschwer verletzt.
Kurz nach Mitternacht kam die S10 im Bahnhof Uitikon-Waldegg an. Während Personen die Türe des Zuges blockierten, stieg ein Mann aus und urinierte an die Hecke.
Aufgrund des starken Gewitters rückte die Luzerner Wasserpolizei gestern mehrmals aus. So musste ein gesunkenes Boot geborgen werden. Auch ein losgerissenes Boot konnte wieder am Steg festgebunden werden.
Meldungen über verletzte Personen gab es keine.
Am Mittwoch (20.07.2022) haben Rettungskräfte fieberhaft nach einem vermissten Schwimmer gesucht.
Ein 75-jähriger Mann war mit seiner Frau auf einem Segelboot.
Am Donnerstagmorgen, 21. Juli 2022, kurz nach 05.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 in Arisdorf BL, Fahrtrichtung Bern/Luzern, kurz vor dem Portal des Arisdorf-Tunnels, zu einem Fahrzeugbrand. Der Personenwagen wurde dabei massiv beschädigt.
Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochmorgen in Sulgen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 127 km/h unterwegs war. Der Führerausweis des 22-jährigen Autofahrers wurde eingezogen.
Die Kantonspolizei Thurgau führte auf der Weinmoosstrasse, zwischen Sulgen und Riedt bei Erlen, Geschwindigkeitskontrollen durch.
In der Nacht auf Mittwoch (20.07.2022) hat sich eine Autolenkerin bei einem Alleinunfall verletzt.
Die 20-Jährige fuhr mit ihrem Auto auf der Trasadingerstrasse von Beringen in Richtung Neunkirch.
Das Kantonsforstamt hebt die Waldbrandgefahr in Teilen des Kantons auf die Stufe 4 „Grosse Waldbrandgefahr“. Die Bevölkerung wird gebeten, keine Feuer in der freien Natur zu entfachen. Zudem schränkt das Amt für Wasser und Energie das Wasserentnahmeverbot aus kleineren Oberflächengewässern ab morgen Freitag, 22. Juli bis auf Weiteres ein.
Die hohen Wassertemperaturen machen zudem Notabfischungen nötig. Informationen finden sich auf www.sg.ch/trockenheit.
Am frühen Donnerstagmorgen ist in Weier im Emmental ein Wagenschopf komplett niedergebrannt. Ein angrenzendes Bauernhaus wurde durch das Feuer angesengt. Verletzt wurde niemand.
Die Tiere konnten rechtszeitig in Sicherheit gebracht werden. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Mittwochmittag, 20. Juli 2022, haben Angehörige einen 90-jährigen Mann in Walzenhausen bei der Polizei als vermisst gemeldet.
Dieser konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden nach einer mehrstündigen Suche in unwegsamen Gelände nur noch tot aufgefunden werden.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, verunfallte ein Rollerfahrer in Stoos schwer. Der 20-Jährige fuhr um 20 Uhr im Chälenberg talwärts, als er in einer Linkskurve aus bislang ungeklärten Gründen stürzte.
Dabei erlitt er erheblich Verletzungen. Die Rega brachte ihn nach einer Erstversorgung durch den Rettungs- dienst in eine ausserkantonale Klinik.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, schlug um 21.30 Uhr auf dem Wägitalersee in Innerthal ein Blitz in ein festgemachtes Boot ein.
Daraufhin geriet es in Brand.
Am Donnerstag, 21. Juli 2022, um 7 Uhr erlitt eine 34-jährige Velofahrerin bei einer Kollision mit einem Auto erhebliche Verletzungen.
Ein 26-jähriger Autofahrer bog in Einsiedeln vom Klosterplatz kommend in die Eisenbahnstrasse ein.
Während des schönen und heissen Wetters der vergangenen Tage herrschte bei der Rega Hochbetrieb. Die Rega-Crews standen vom Samstag, 16. Juli bis Mittwoch, 20. Juli 2022 rund 280 Mal für verunfallte oder akut erkrankte Menschen im Einsatz.
So auch für einen Höhlenforscher, der in einer Höhle beim Girenspitz (SG) von einem Felsblock getroffen und verletzt worden war.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Schwerverkehrskontrolle durch. Anlässlich dieser Kontrolle wurde der türkische Lenker eines Sattelmotorfahrzeuges angehalten und kontrolliert.
Die Kontrolle ergab, dass dieser massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung verstossen hatte. Insgesamt hatte der Lenker während der 28-tägigen Kontrollperiode 21 Übertretungen begangen. Dabei wurden die Tageslenkzeiten von maximal zehn Stunden pro Tag zum Teil massiv überschritten.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, gegen 23.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern in Fahrtrichtung Süd in den gesperrten Gotthard-Strassentunnel.
Der 46-jährige Lenker war im Tunnel rund vier Kilometer unterwegs, bevor er durch die Kantonspolizei Uri angehalten und kontrolliert werden konnte.
In den vergangenen Tagen häufen sich die Meldungen, wonach unbekannte Personen an der Haustüre nach einem Glas Wasser fragen. In der Folge wird dann oftmals einen Diebstahl begangen.
Die Polizei warnt erneut vor solchen Trickbetrügern.
Am Mittwochabend (20.07.2022), kurz vor 22:00 Uhr, ist es auf der Ringgenbergstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Eine 50-jährige Autofahrerin kam mit ihrem Auto von der Strasse ab, worauf es sich mehrmals überschlug.
Die Frau wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Auf der Pfaffnauerstrasse in Reiden kollidierte gestern Nachmittag ein Auto mit einem Quad. Der Quad-Fahrer musste mit unbekannten Verletzungen in ein Spital überführt werden.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 40'000 Franken.
Am Montag (18.07.2022), kurz nach 16 Uhr, ist die Kantonspolizei St.Gallen über einen Unfall in einer Höhle, Nähe Altmann, informiert worden. Ein Höhlenforscher wurde in einer Tiefe von cirka 50 Metern von einem Stein getroffen. Aufgrund der Beinverletzungen konnte er nicht mehr selbständig an die Oberfläche aufsteigen.
Eine sehr aufwendige und lange Rettungsaktion wurde gestartet. Nach über 48 Stunden konnte der verletzte 40-jährige Höhlenforscher am Mittwoch gerettet werden. Er und ein 58-jähriger leicht verletzter Retter wurden von der Rega ins Spital geflogen.
Am Montagabend (18.07.2022) hat sich in Thayngen (Ortsteil Barzheim) ein Alleinunfall mit einem E-Bike ereignet.
Dabei wurde der E-Biker verletzt und musst in der Folge mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch verursachte eine Automobilistin einen Selbstunfall und prallte dabei gegen eine Hausmauer. Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 20. Juli 2022, kurz vor 08 Uhr, in Obermumpf.
Bei einem Unfall mit einem Linienbus ist am Dienstagabend (19.07.2022) ein Kind mittelschwer verletzt worden.
Der zehnjährige Junge fuhr mit dem Fahrrad auf dem Uessiker Seeweg Richtung Seestrasse. Im Bereich der Einmündung zur Seestrasse kam es zur Kollision mit dem Linienbus, der vom See her in Richtung Zentrum unterwegs war.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos sind am Dienstagmittag (19.07.2022) vier Personen verletzt worden.
Eine 79-Jährige fuhr von der Steinenkreuzstrasse ungebremst in die Kreuzung Nackerstrasse-Rafzerstrasse ein.
Am Mittwochnachmittag hat ein Wohnmobil auf der Autobahn A13 vor dem Anschluss Chur Nord den Wildschutzzaun durchschlagen.
Es kam auf der Seite liegend im Wiesland zum Stillstand.
Am Mittwochabend, 20. Juli 2022, ab 17.50 Uhr, kam es in den Bezirken Laufen und Arlesheim zu einem heftigen Gewitter mit starken Windböen, wobei unzählige Bäume geknickt, Dächer abgedeckt, Keller geflutet, Baustellen-Signalisationen umgestürzt und Alarmanlagen ausgelöst wurden.
Die Ereignisdienste standen während Stunden im Dauereinsatz. Personen wurden keine verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen hat die Luzerner Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Luzern in der besetzten Liegenschaft an der Bruchstrasse eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
Drei Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Am Mittwochabend, 20.07.2022, gegen 18.00 Uhr, zog ein starkes Gewitter über die Stadt. Bäume knickten um wie Streichhölzer, das Hirsch-Gehege des Schwarzparks wurde beschädigt und sogar die St. Alban-Fähre musste gegen den Sturm vor einer Havarie gesichert werden.
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und der Kantonspolizei Basel-Stadt standen im Dauereinsatz.
Am Freitag, 15.07.2022, um 0544 Uhr verliess eine weibliche Person bei der Tramhaltestelle "Universitätsspital" das 11er Tram. Gerade nach dem Verlassen des Trams wurde sie auf dem Trottoir von einem E-Scooter angefahren und stürzte.
Der Lenker des Fahrzeuges hielt an und unterhielt sich an der Unfallstelle kurz mit der Gestürzten, sowie dem hilfeleistenden Tramchauffeur.
Am Mittwochabend (20.07.2022) um 19.20 Uhr fuhr ein Sattelmotorfahrzeuglenker auf der Felsenaustrasse einen Wasserhydranten um.
Ein 56-jähriger türkischer Chauffeur wollte sein Sattelmotorfahrzeug auf einem Firmengelände wenden.
Ein Brand auf einem Dach einer Baustelle in Horw fordert ein Todesopfer. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Am vergangenen Wochenende ist eine unbekannte Täterschaft auf ein Firmengelände in Buochs eingebrochen und hat dort eine grössere Menge Kupfer gestohlen.
In der Nacht von Samstag, 16.07.22 bis Montagvormittag, 18.07.22 hat eine unbekannte Täterschaft die Umzäunung eines Firmenareals an der Stanserstrasse in Buochs beschädigt und ist auf das Areal eingedrungen.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, gegen 09.15 Uhr, wurde der Einsatz- und Fernmeldezentrale der Kantonspolizei Jura ein Brand auf einem Feld in Bassecourt gemeldet.
Das Feuer war beim Einsatz eines Motormähers durch einen Landwirt ausgebrochen.
Ein Segelboot, das etwa 500 Meter vor dem Hafen von Saint-Blaise normal segelte, wurde gegen 22:00 Uhr von einem Zodiac gerammt, der offensichtlich ohne Person am Steuer mit eingeschaltetem Motor fuhr.
Es wurden umfangreiche Mittel eingesetzt, um nach dem 48-jährigen, im Kanton Bern wohnhaften Steuermann des Zodiacs zu suchen. Derzeit gilt er als vermisst und die Suche nach ihm wird fortgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bestätigen, dass am 19.07.2022 im Mendrisiotto eine Reihe von Durchsuchungen, Vernehmungen und Materialbeschlagnahmungen stattgefunden haben.
Die Aktion betraf insbesondere die Räumlichkeiten eines Konzerns, der in der Reisebranche tätig ist.
Am Dienstag, 19. Juli, gegen 16.15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 45-jährigen Einwohner von Neuenburg gelenkt wurde, auf der Passstrasse La Vue des Alpes in Richtung Neuenburg.
In der Linkskurve, in der Kurve Pré-de-Suze, prallte er gegen die Felswand auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Heute Morgen ereignete sich in Malters ein Selbstunfall. Eine Autofahrerin wurde während der Fahrt von einer Wespe gestochen. Aufgrund der Lenkbewegung fuhr das Fahrzeug gegen eine Rabatte und kam anschliessend auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Die Autofahrerin verletzte sich leicht und wurde ins Spital gefahren.
Heute Morgen kontrollierte eine Patrouille der Luzerner Polizei in Zell einen Lastwagen. Eine Atemalkoholprobe beim Chauffeur ergab einen Wert von 0,63 mg/l. Der Führerausweis wurde ihm vor Ort abgenommen.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, 08:15 Uhr hat eine Patrouille der Luzerner Polizei in Hüswil einen Lastwagen angehalten und kontrolliert. Dabei wurden beim Chauffeur Alkoholsymptome festgestellt. Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,63 mg/l.
Am Dienstagnachmittag ist in Brienz ein Mann im See bewusstlos geworden. Passanten zogen den Mann an Land und leisteten ihm erste Hilfe. Er verstarb trotz lebenserhaltender Massnahmen vor Ort. Es ist von einem medizinischen Problem auszugehen.
Am Dienstag, 19. Juli 2022, kurz nach 14.45 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in Brienz im Bereich Grueben ein bewusstloser Mann aus dem See geborgen worden war. Umgehend rückten ein Ambulanzteam und Polizeipatrouillen aus. Zudem wurde ein Rettungshelikopter von Air-Glaciers aufgeboten.
Eine 74-jährige Velofahrerin erlitt bei einem Sturz in der Studenmatt in Ibach am Mittwoch, 20. Juli 2022, erhebliche Verletzungen.
Sie stürzte um 9.45 Uhr aus unbekannten Gründen ohne Dritteinwirkung.
Am Dienstagnachmittag ist bei Lüscherz ein Mann vermisst worden, der sich zum Schwimmen in den Bielersee begeben hatte. Er konnte im Zuge einer Suchaktion rasch gefunden und geborgen werden. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen konnte nicht verhindert werden, dass der Mann verstarb.
Am Dienstag, 19. Juli 2022, kurz vor 16.40 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass in Lüscherz ein Mann vermisst werde, der sich zum Schwimmen in den Bielersee begeben hatte. Sofort nahmen unter anderem Mitarbeitende der Seepolizei der Kantonspolizei Bern vom Wasser aus die Suche nach dem Mann auf.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Montag (18.04.2022) in einer Wohnung in Zürich 10 einen Betäubungsmittelhändler und zwei Männer, welchen Diebstähle sowie Einbruchdiebstähle zur Last gelegt werden.
Aufgrund von Hinweisen, wonach in einem Wohnquartier im Stadtkreis 10 mit Betäubungsmitteln gehandelt werden soll, überwachten Fahnder das bezeichnete Gebiet. Dabei beobachteten die Polizisten einen Mann beim Verlassen eines Wohnhauses.
Am Dienstagnachmittag ist im Thunersee bei Leissigen ein Schwimmer in Not geraten. Der bewusstlose Mann konnte durch Privatpersonen, die am Tauchen waren, geborgen werden.
Er verstarb trotz sofortiger Rettungsmassnahmen vor Ort.
Am vergangenen Wochenende hat es in Frutigen dreimal gebrannt. Die Brände sind auf Brandstiftung zurückzuführen. Die mutmasslichen Verursacher, drei Jugendliche, konnten im Zuge der Ermittlungen identifiziert und angehalten werden. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntag, 17. Juli 2022, kurz vor 4.20 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass eine Scheune an der Spiezstrasse in Frutigen in Vollbrand stehe. Die 34 Angehörigen der Feuerwehren Frutigen und Spiez nahmen umgehend die Löscharbeiten auf und brachten den Brand unter Kontrolle. Es konnte jedoch nicht verhindert werden, dass die leerstehende Scheune komplett niederbrannte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.