Bei Mümliswil ist am Sonntag ein Autolenker auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Personenwagen kollidiert.
Drei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Mit grossen Schritten nähert sich der Sommer und mit ihm der Start in die Ferien. Die Kantonspolizei Wallis warnt die Bevölkerung vor Einbrüchen. Die ferienhalber unbewohnten Häuser und Wohnungen stellen für Diebe ein ideales Ziel dar.
Vorsichtsmassnahmen können jedoch vor Einbrecher schützen und sie abschrecken.
Das sonnige und heisse Wetter lockte zahlreiche Menschen nach draussen.
Die Rega-Crews waren über das ganze Spektrum der Einsatzarten gefragt und standen am Samstag, 18. Juni und am Sonntag, 19. Juni 2022 für mehr als 100 verunfallte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz.
Am Sonntag, 19.06.2022, 19.00 Uhr, kam es in einem Wohnhaus im Grosszaun in Netstal zu einem Brandfall.
Der Brand ereignete sich beim Grillieren auf dem Balkon im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses.
Am Sonntagabend haben zwei Unbekannte einen Tankstellenshop in Bern überfallen. Einer der Täter bedrohte einen Angestellten mit einem Messer.
Die Täterschaft flüchtete mit Beute. Es werden Zeugen gesucht.
Sicher Velo fahren – das vermitteln die Schulinstruktor/innen der Stadtpolizei Zürich den Schulkindern im Auftrag des städtischen Schulamts. Dieses Jahr feiert die Veloprüfung ihr 75-jähriges Jubiläum.
Im Verkehrsunterricht lernen schon die Kleinsten, wie sie sich im Verkehr bewegen. Sei dies zu Fuss oder mit dem Velo auf dem Weg in den Kindergarten, zur Schule oder in der Freizeit.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (19.06.2022) wurde ein Motorradfahrer an der Poststrasse angehalten. Der 18-Jährige besass weder einen Führerausweis, noch war sein Fahrzeug eingelöst.
Ebenfalls wurde er als fahrunfähig eingestuft. Er wird angezeigt.
Am frühen Sonntagabend (19.06.2022) fuhr ein Motorradlenker auf der Pöppelstrasse talwärts in Richtung Steinegg.
Dabei geriet er auf die linke Fahrbahnseite und kollidierte mit einem stillstehenden Auto auf der Gegenfahrbahn.
Am frühen Sonntagabend (19.06.2022) nahm ein 67-jähriger Mann den Gasgrill auf dem Sitzplatz in Betrieb.
Dabei fing die Gasflasche Feuer, worauf sofort die Stützpunktfeuerwehr Appenzell aufgeboten wurde. Der kleine Brand konnte glücklicherweise schnell gelöscht werden.
Am Samstagvormittag (18.06.2022) wurde in der Sitter ein Oelfilm festgestellt.
Sofort wurden die Oelwehr, der Pikettdienst vom Amt für Umwelt und die Kantonspolizei aufgeboten.
Die erste Ausgabe der Pride in Bulle findet von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juni 2022 statt. In der Stadt Bulle wird es zu Parkbeschränkungen und Straßensperrungen kommen.
Von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juni 2022, findet die erste Ausgabe der Pride in Bulle statt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend in Eschlikon einen 40-Jährigen festgenommen.
Er war mit einem gestohlenen Auto in fahrunfähigem Zustand und ohne Führerausweis unterwegs.
Am Sonntag, 19. Juni 2022, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden.
Ab heute sind für zwei Wochen Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse für die Veloprüfung in der Stadt Zürich unterwegs.
Sie stellen dabei Gelerntes aus Theorie und Praxis unter Beweis.
Ein alkoholisierter Autofahrer hat auf einem Fussgängerstreifen eine Frau angefahren.
Die Fussgängerin wurde verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Ab Montag, 27. Juni 2022 bis Donnerstag, 30. Juni 2022 wird in den Gemeinden Diessenhofen und Schlatt die Hauptstrasse zwischen Diessenhofen und Paradies saniert.
Die Bauarbeiten werden unter einer Vollsperrung erfolgen. Für die umfangreichen Belagsarbeiten muss die Strasse ab Montag, 27. Juni 2022 ab 07.00 Uhr bis Donnerstag, 30. Juni 2022 für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Am 27. Juni 2022 beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit der Sanierung der Bischofzellerstrasse in Gossau.
Zwischen der Obstgartenkreuzung und dem Ortseingang Arnegg müssen Verkehrsteilnehmende bis Ende November 2022 mit Verkehrsbehinderungen rechnen.
Am Sonntag, 19. Juni 2022, verunfallte ein Fahrradfahrer auf der Bachtellenstrasse in Wangen.
Der 13-Jährige war kurz nach 17 Uhr talwärts unterwegs, als er die Kontrolle über sein Velo verlor und stürzte.
Am Samstag (18.06.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen ein Treffen und ein mögliches Konzert eines rechtsextremen Netzwerks mit Teilnehmenden aus der Schweiz und Deutschland verhindert.
Das Verbot konnte dank des vor zwei Jahren neu geschaffenen Artikels im Polizeigesetz ausgesprochen werden.
Der seit Donnerstagmorgen, 16. Juni 2022, vermisste 67-jährige Schweizer wurde am Sonntagnachmittag, 19. Juni 2022, in der Gemeinde Dachsen tot aufgefunden.
Die Umstände die zum Tod des Mannes geführt haben, werden durch die Kantonspolizei Zürich untersucht.
Am Sonntag, 19.06.2022, ca. 12.45 Uhr, ereignete sich in Linthal auf der Klausenstrasse ein Verkehrsunfall mit zwei Motorrädern und einem Personenwagen.
Ein 36-jähriger Motorradlenker fuhr mit seinem Motorrad vom Urnerboden talwärts.
Die Kantonspolizei teilte mit, dass heute gegen 12.00 Uhr in Caslano an der Piazza Lago am Seeufer das Verschwinden eines 78-jährigen Franzosen mit Wohnsitz in Frankreich in den Gewässern des Ceresio-Sees gemeldet wurde.
Die Durchsuchungen begannen sofort und Agenten der Kantonspolizei und zur Unterstützung der Stadtpolizeien Malcantone Est und Malcantone Ovest, der Rettungsfirma Lugano sowie der Retter des Grünen Kreuzes Lugano griffen vor Ort ein.
In Scherzingen kam es am Samstag, 18.06.2022, zu einem Unfall zwischen zwei Motorrädern, bei dem eine Fahrerin verletzt wurde.
Kurz nach 13.45 Uhr war ein 57-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Schulstrasse von Scherzingen in Richtung Schönenbaumgarten unterwegs. Nach der Linkskurve beabsichtigte er links auf einen Ausstellplatz zu fahren und bremste ab.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Egnach einen alkoholisierten Bootsführer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 16 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass auf dem Bodensee Höhe Wiedehorn ein Motorboot unterwegs sei, das auffallende Manöver fahre.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Sonntag in Weinfelden ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Durch die Kantonspolizei Zürich ist am Samstag (18.06.2022) im Hardwald (Gemeindegebiet Kloten) ein Vermisster nach einer Suchaktion angetroffen worden.
Gesundheitlich angeschlagen ist er ins Spital gebracht worden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 18. / 19. Juni 2022, kurz vor 01.00 Uhr, wurde eine männliche Person in Münchenstein BL, an der Tramhaltestelle «Zollweiden», Opfer eines Raubüberfalls.
Dabei wurde der Geschädigte durch drei unbekannte Täter mit einer Faustfeuerwaffe bedroht. Die Polizei sucht Zeugen.
Gemeinde: Spiringen
Heute Sonntag, 19. Juni 2022, kurz nach 00.30 Uhr, fuhr ein 26-jähriger Autofahrer mit Kontrollschildern des Kantons Glarus auf der Klausenstrasse vom Urnerboden Richtung Klausenpass. Gemäss eigenen Angaben wurde er bei einer Haarnadelkurve überrascht, kollidierte danach mit einer Mauer und schliesslich stürzte das Auto rund 15 Meter einen steilen Abhang hinunter und landete in einem Bachbett.
Der Autofahrer wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst Uri zur Kontrolle ins Kantonsspital gebracht. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0.55 mg/l. Der Führerausweis des Mannes wurde zu Handen der Administrativbehörde abgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15’000 Franken.
Am Samstagabend sind in Röthenbach im Emmental ein Auto und ein Motorrad kollidiert. Der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin stürzten und wurden verletzt.
Sie mussten mit der Ambulanz beziehungsweise der Rega ins Spital gebracht werden.
Am frühen Samstagabend ist in Erlach ein Motorradfahrer verunfallt. Er wurde verletzt mit der Rega ins Spital geflogen.
Die Strasse war mehrere Stunden gesperrt. Ermittlungen zur Klärung von Hergang und Umständen des Unfalls wurden aufgenommen.
Am frühen Samstagabend ist in Bern ein Mann beim Schwimmen in der Aare in Not geraten. Passanten konnten den leblosen Schwimmer an Land ziehen und leisteten umgehend erste Hilfe.
Der Mann verstarb noch vor Ort.
Am Samstag ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass der Dersbach nach Terpentin rieche.
Abklärungen ergaben, dass sich ein Ölfilm gebildet hatte, welcher zu einem Bauernhof in Hünenberg am See zurückverfolgt wurde.
Am Samstagmittag, 18. Juni 2022, kurz nach 12.15 Uhr, kam es im Gartenbad in Reinach BL zu einem Zwischenfall, wobei ein Knabe reanimiert werden musste.
Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen (19.06.2022), kurz nach 03:30 Uhr, ist es auf der Walenseestrasse zu einem Selbstunfall eines E-Scooters gekommen.
Dabei wurde ein 39-jähriger Mann verletzt und musste ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am späteren Samstagabend (18.06.2022) eine Grosskontrolle bei einem Gruppenhaus in Rüti durchgeführt und rund zwei Dutzend Personen weggewiesen.
Gegen 21 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in einer Waldhütte in Rüti ein Treffen von Anhängern der rechtsextremen Szene stattfinden würde und möglicherweise Straftaten begangen würden. Sofort wurden erste Patrouillen vor Ort aufgeboten, um sich ein Bild der Situation zu machen. Die Polizistinnen und Polizisten trafen vor Ort auf rund 50 Personen, welche die Waldhütte anscheinend unter falschen Angaben gemietet hatten.
Ein Auto geriet am Samstag in Arbon während der Fahrt in Brand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.
Eine 32-jährige Autofahrerin war kurz nach 14.30 Uhr auf der Landquartstrasse unterwegs.
Alkoholisiert, mutmasslich unter Drogeneinfluss und ohne Führerausweis verursachte ein Automobilist gestern in Boswil einen Selbstunfall. Er blieb unverletzt.
Der Automobilist fuhr am Samstagnachmittag, 18. Juni 2022, von Boswil nach Bettwil.
Beim Brand in einer Gewerbe- und Wohnliegenschaft ist in der Nacht auf Sonntag (19.06.2022) in Wetzikon erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Die Kantonspolizei Zürich sorgt zusammen mit REGIO 144 Rettung am Openair Rock the Ring in Hinwil für Ihre Sicherheit.
Trinken Sie bei dieser Hitze genug Wasser und schützen Sie sich vor der Sonne.
Am Samstagabend, 19. Juni 2022, verhaftete die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Fahrzeugeinbrecher im Kreis 2.
Gegen 21 Uhr wollte ein fremder Mann in ein ziviles Fahrzeug der Stadtpolizei Zürich, das unverschlossen an der Redingstrasse parkiert war, einbrechen.
Am Freitagabend (17.06.2022), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Autobahn A13, Fahrtrichtung St.Margrethen, zu einem Auffahrunfall mit drei Autos gekommen.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Sonntag (19.06.2022), kurz nach 00:30 Uhr, ist es auf der Schäflistrasse zu einem Auffahrunfall mit zwei Velos gekommen.
Eine 30-jährige Frau wurde dabei verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.