Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Sonntagmorgen (12.06.2022) eine E-Bike-Fahrerin erheblich verletzt worden.
Ein 48-jähriger Autofahrer fuhr von Jestetten (D) in Richtung Osterfingen. Vor ihm war eine Gruppe mit Elektrofahrrädern unterwegs.
Auf der Autobahn A1 kam es am Montagnachmittag bei Sirnach zu zwei Auffahrkollisionen mit insgesamt vier Autos.
Zwei Personen mussten mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Beim Brand von mehreren Motorbooten ist am Samstagnachmittag (11.06.2022) ein Millionenschaden entstanden.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen mehrere Boote, der Steg und das Bootshaus in Brand.
Die Betrüger verschicken wieder vermehrt Schreiben per E-Mail oder sogar per Post, in welchen die Betrüger den Empfängern versuchen vorzugaukeln, dass diese eine grosse Geldsumme als Erbschaft oder als Spende erhalten könnten.
Dies ist natürlich nur ein Fake!
In der Nacht auf Dienstag (21.06.2022) kam ein Mann mit seinem Auto in Thayngen von der Strasse ab.
Er durchfuhr eine Kuhweide und kam anschliessend in der Hecke eines angrenzenden Wohnhauses zum Stillstand. Verletzt wurde bei diesem Verkehrsunfall niemand.
Heute Dienstag, 21. Juni 2022, kurz nach 04:30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Nidwaldner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse von Bürglen in Richtung Spiringen.
Im Bereich „Graben“ sprang gemäss Aussagen der Fahrzeuglenkerin unmittelbar vor ihr ein Tier von links nach rechts über die Strasse.
Am Montag, 20. Juni 2022, kurz nach 15.30 Uhr, fuhr ein Mann auf seinem E-Bike auf der Grossgrundstrasse in Richtung Gotthardstrasse.
Auf Höhe des Einkaufscenters Urnertor kam der 71-jährige Mann aus zurzeit nicht geklärten Gründen zu Fall.
Nach einer Kollision mit einem Auto ist ein Velofahrer am Dienstagmorgen in Worb verletzt worden.
Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital. Der Verkehr musste für rund zwei Stunden wechselseitig geführt werden.
Am Samstagmittag (18.06.2022), um 12:15 Uhr, ist eine 76-jährige E-Bikerin verunfallt.
Sie stürzte nach einem Überholmanöver eines Autos mit Anhänger. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Am Montag (20.06.2022), um 16:10 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen. Ein 77-jähriger E-Biker wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Um den Untergrund für den geplanten Tunnel Liebegg zu untersuchen, fanden in den letzten Monaten Sondierbohrungen in der Stadt St.Gallen statt. Mit einer Bohrung an der Verzweigung Teufener Strasse/Fellenbergstrasse können die Untersuchungen abgeschlossen werden.
Die Arbeiten starten morgen und dauern rund zwei Wochen.
Der 59-jährige Mann verstarb eines natürlichen Todes.
Am Montagmorgen (20.06.2022) wanderte ein Mann zusammen mit einem Wanderkollegen das Hüttentobel hinauf.
Am 20.06.2022, um 20.00 Uhr, wurde in der Dreirosenanlage, auf Höhe der Breisacherstrasse, ein 30-jähriger Mann angegriffen und Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (20.06.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen auf einem Parkplatz ein Verkehrsunfall ereignet. Die unfallverursachende Person entfernte sich in der Folge pflichtwidrig von der Unfallstelle.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Über das kommende Wochenende (24.-26. Juni 2022) findet das 49. Albanifest in Winterthur statt. Aus diesem Grund kommt es zu Verkehrsbeschränkungen in der Altstadt.
Im Zusammenhang mit dem Albanifest werden sämtliche Zufahrten in die Altstadt, die Stadthausstrasse sowie teilweise die Museumstrasse von Freitag, 24. Juni 2022, 09:00 Uhr, bis Montag, 27. Juni 2022, 05:00 Uhr, für sämtlichen Fahrzeugverkehr gesperrt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend (19.6.2022) auf der A15 bei Uster einen Raser aus dem Verkehr gezogen.
Bei einer Patrouillenfahrt haben Verkehrspolizisten auf der A15 bei Uster kurz vor 21.30 Uhr einen Personenwagen beobachtet, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit Richtung Brüttisellen fuhr.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat sich heute gegen 15.00 Uhr in Locarno ein Verkehrsunfall ereignet.
Eine 50-jährige Radfahrerin, eine dominikanische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in der Region, war auf der Via alle Gerre in Richtung Gordola unterwegs.
Am Freitagnachmittag, den 17. Juni 2022, verunglückte eine Person beim Baden im Genfersee vor Villeneuve.
Am Freitag, 17. Juni 2022, gegen 13.15 Uhr, wurde der Waadtländer Polizeizentrale (CVP) mitgeteilt, dass ein 74-jähriger Mann im Genfersee zwischen Villeneuve und Le Bouveret einen Badeunfall erlitten hatte. Der im Wallis wohnhafte Schweizer Staatsbürger war zum Schwimmen aus seinem Boot gestiegen und plötzlich untergegangen. Trotz intensiver Suche wurde seine Leiche noch nicht gefunden.
Am späten Nachmittag des Sonntags, 19. Juni 2022, erlitt ein 85-jähriger Mann in Grandson im Neuenburgersee einen Badeunfall.
Das Opfer verstarb noch am Unfallort.
Am Sonntag, 19. Juni, gegen 12.15 Uhr, fuhr ein graues Auto vom Typ Cabriolet auf der Route de Neuchâtel in Cressier in Richtung Neuenburg.
Kurz nach der BCN bremste der Fahrer nach einem Streit mit einem nachfolgenden Radfahrer und riss das Lenkrad herum, wodurch der Radfahrer auf der Höhe des Gebäudes Nr. 13 stürzte.
Die Frau, die am Freitag, dem 17. Juni, Opfer eines Badeunfalls im Neuenburgersee wurde, ist verstorben.
Zur Erinnerung: Am Freitag, den 17. Juni, hatten Badegäste gegen 15.20 Uhr in Chevroux eine bewusstlose 65-jährige Frau aus dem Neuenburgersee gezogen. Die Schweizerin, die im Kanton Bern wohnhaft ist, wurde in einem schweren Zustand mit einem Krankenwagen ins CHUV gebracht. Trotz der dort geleisteten Pflege verstarb sie am Abend des 18. Juni in der Klinik.
Am Samstag, 18. Juni 2022, gegen 14:30, fuhr ein 52-jähriger Einwohner von Grossaffoltern mit seinem Motorrad auf der RC zwischen Rochefort und Bôle.
In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Motorrad.
Am Samstag, 18. Juni 2022 um 1600 fuhr ein Fahrzeug, das von einem 47-jährigen Einwohner von Bevaix gelenkt wurde, auf der AR A5 in Vaumarcus in Richtung Biel.
Vor der Einfahrt in den Vaumarcus-Tunnel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte rechts und links der Fahrbahn auf den Dienststeig und kam auf der rechten Fahrspur zum Stehen.
Der Ausdruck „Affenhitze“ stammt angeblich aus dem Ende des 19. Jahrunderts, als es im Berliner Zoo ein schlecht durchlüftetes Affenhaus gab, wo es regelmässig sehr heiss wurde.
Ob der Ursprung stimmt ist unklar, auf jeden Fall beschreibt der Begriff den heutigen Tag gut.
Auch heute sind sie wieder unterwegs auf ihren Velos. Bis und mit Donnerstag, 23. Juni 2022, werden insgesamt ca. 350 Schülerinnen und Schüler der Stadt Schaffhausen ihre Veloprüfung absolvieren.
Die Veloprüfung wird durch die Verkehrsinstruktion der Schaffhauser Polizei durchgeführt. Unterstützt werden unsere Verkehrsinstruktoren durch Oberstufenschüler der 3. Sekundarschule Buchthalen.
Am frühen Sonntagabend (19.06.2022) kollidierten zwei Autos auf einer Strassenkreuzung in Dörflingen. Eine Autofahrerin und eine Beifahrerin mussten in der Folge mit Verletzungen in Spitalpflege gebracht werden.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Bei der Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen wurde am Montagvormittag in Mammern ein 42-jähriger Mann mittelschwer verletzt.
Er musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 19./20. Juni 2022, kurz vor 00.15 Uhr, kam es an der Breitenbachstrasse in Brislach BL zu einem Brandausbruch in der Gemeindeverwaltung.
Personen wurden keine verletzt.
Am Sonntag (19.06.2022), um 20:15 Uhr, ist es auf der Unterstüdtlistrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Ein 17-jähriger Mofafahrer wurde dabei leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Auf dem Strassenabschnitt zwischen Collombey und Monthey werden ab dem 20.Juni bis Ende Juli Bauarbeiten vorgenommen.
Der bitumenhaltige Asphalt wird durch einen schallabsorbierenden Belag ersetzt, der den Lärmschutz für die anwohnende Bevölkerung verbessern wird. Zudem ermöglicht diese Sanierung die Einrichtung von Fahrradstreifen auf beiden Fahrbahnseiten.
Am Sonntag, 19. Juni 2022, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht.
Es entstand Sachschaden.
Am Sonntagnachmittag ist eine Autolenkerin in Malix mit mehreren Autos kollidiert. Vier der fünf Autos waren nicht mehr fahrbar.
Die 24-Jährige fuhr um 15.45 Uhr auf der Julierstrasse von Churwalden talwärts. In Malix, bei der Örtlichkeit Trutztobel, fuhr sie einem vor ihr fahrenden Auto auf und schob diesen ins Auto davor.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat Andreas Moschin zum neuen Chef der Sicherheitspolizei der Kantonspolizei Zürich ernannt.
Andreas Moschin löst Marius Weyermann ab, der am 1. Januar 2023 das Kommando der Kantonspolizei Zürich übernimmt.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurden am Montagmorgen in Warth-Weiningen zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Temperaturen von über 30 Grad und ein verlängertes Wochenende lockte zahlreiche Menschen in die Berge. Die Air Zermatt hatte dementsprechend von Fronleichnam bis Sonntagabend alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden die Rettungscrews zu 29 Einsätzen gerufen.
Der Samstag war mit 15 Rettungen und der Evakuierung der Seilbahn St. Niklaus-Jungen der intensivste Tag.
Unser Polizeikommandant an seinem Lieblingstermin der Woche.
Er begrüsst gerade unsere Aspirantinnen und Aspiranten zu ihrem Praktikum in unserem Korps.
Nach einer Kollision zwischen drei Autos sind am Montagmorgen in Aeschlen bei Oberdiessbach zwei Personen ins Spital gebracht worden.
Die Strasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Sonntag, 19. Juni 2022, um circa 10.45 Uhr, sind während eines Streits in der Morystrasse in Riehen zwei Personen verletzt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste die beiden Verletzten – ein Mann und eine Frau – ins Spital bringen.
Am Montag, 20. Juni 2022, kurz nach Mitternacht, hat ein 19-jähriger Mann einen 22-Jährigen in der Elisabethenanlage verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital.
Seit dem 10. April 2022 ist bei den Belagsersatzarbeiten auf dem A1-Abschnitt Recherswil–Luterbach erstmals die ASTRA Bridge, eine mobile Baustellenbrücke, im Einsatz.
Die bisherigen Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt zeigen, dass die Brücke grundsätzlich funktioniert und die Bauarbeiten wie geplant fortschreiten.
Am Sonntag, 19. Juni 2022, kurz nach 12.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Alten Landstrasse in Ormalingen BL einen Personenwagenlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Personenwagenlenker, ein 44-jähriger Schweizer Staatsangehöriger, wurde im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle mit einer Geschwindigkeit von 164 km/h gemessen.
Bei Mümliswil ist am Sonntag ein Autolenker auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Personenwagen kollidiert.
Drei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Mit grossen Schritten nähert sich der Sommer und mit ihm der Start in die Ferien. Die Kantonspolizei Wallis warnt die Bevölkerung vor Einbrüchen. Die ferienhalber unbewohnten Häuser und Wohnungen stellen für Diebe ein ideales Ziel dar.
Vorsichtsmassnahmen können jedoch vor Einbrecher schützen und sie abschrecken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.