Am Mittwoch (01.06.2022) ist es in Schaan und Vaduz zu Selbstunfällen gekommen.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. An den Autos entstand Sach- bzw. Totalschaden.
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen (01.06.2022) kollidierte ein Personenwagenlenker mit einem sechsjährigen Mädchen.
Personen sind bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt worden.
Sommerzeit ist Velozeit. Die Nationaltrainerin der U-19-Mountainbike-Frauen, Kathrin Stirnemann, gibt uns einige Tipps mit auf den Radweg.
Denn sie unterstützt die Verkehrssicherheitskampagne der Kantonspolizei Bern.
Am Dienstagabend, 31. Mai 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kam es auf dem Trottoir der Hauptstrasse in Sissach BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin. Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Verzweigung Wilmatt-/Baselstrasse in Therwil BL ereignete sich am Mittwochabend, 01. Juni 2022, kurz vor 17.45 Uhr, eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Die unfallverursachende Personenwagenlenkerin sowie ihr Mitfahrer wurden dabei verletzt.
Am Mittwochabend (01.06.2022) kam es auf der Rosenbergstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Der Fahrer des Lieferwagens stand unter Alkoholeinfluss und bemerkte das Fahrzeug vor sich zu spät. Eine Person verletzte sich leicht. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwochmorgen (01.06.2022) ist ein Lastwagen während Bauarbeiten auf dem Höhenweg ins Rutschen geraten und zur Seite gekippt.
Grund für den Unfall war eine mangelnde Sicherung des Fahrzeugs bei starkem Gefälle. Verletzt wurde niemand. Es entstand sehr hoher Sachschaden.
Auf der Hauptstrasse zwischen Flims und Trin ist es am Mittwochnachmittag zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Personenwagen gekommen.
Zwei Personen mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen ereignete sich am Donnerstagmorgen eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund dieses Ereignisses kam es im Bereich der Expressstrasse zu Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwochabend ist in Trubschachen ein Auto von einem Zug erfasst worden.
Der Autolenker wurde dabei leicht verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. 56 Zugpassagiere wurden evakuiert und mittels Ersatzbussen weitertransportiert.
Am Mittwoch, 1. Juni 2022, kurz vor 19.00 Uhr, haben mehrere Unbekannte einen Jugendlichen beim Schulhaus Sandgruben beraubt und erheblich verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 17-Jährigen ins Spital.
Am 7. Juni 2022 beginnen auf der A9 Simplon diverse lokale Belagsarbeiten. Sie betreffen mehrere Abschnitte auf der Südseite und der Nordseite.
Die Baustelle verschiebt sich mit dem Baufortschritt – der Verkehr wird lokal einspurig geführt.
Die Schweizer Armee hat ihre drei Grundlagenberichte zur Weiterentwicklung der Luftverteidigung, der Bodentruppen und des Bereichs Cyber in einer Broschüre zusammengefasst.
Die „Konzeption Zukunft der Armee“ erläutert in gekürzter Form, wie die Armee ihre Fähigkeiten weiterentwickeln will und was sie bisher geplant hat. Zudem wird skizziert, was sie bis wann umsetzen will.
Im Monat Mai 2022 hat die Kantonspolizei Zürich im ganzen Kanton in insgesamt fünf Nächten Schwerverkehrskontrollen durchgeführt.
Die Polizistinnen und Polizisten kontrollierten an diversen Standorten 72 Lastwagen und Lieferwagen sowie deren Lenker.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 starten ab 2024 die Arbeiten im letzten Abschnitt zwischen Thun-Süd und Spiez/Wimmis. Nun wird eine Zustandsaufnahme der Entwässerungssysteme durchgeführt.
Dafür kommt es zu verschiedenen Beeinträchtigungen.
Die Arbeiten zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Bern-Wankdorf – Muri kommen gut voran.
Nun kommt es für die Einrichtung der neuen Verkehrsführung sowie für das Einheben von Signalportalen zu verschiedenen Nachtsperrungen.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (01.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenlager in der Piccardstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach das Vorhängeschloss zum Materiallager auf und durchsuchte dieses.
Am Mittwoch (01.06.2022), kurz nach 15:00 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 35-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (01.06.2022), kurz nach 18:10 Uhr, ist es auf der Goldacherstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine 55-jährige E-Bikerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (01.06.2022), kurz nach 18:40 Uhr, ist es auf der Flusen zu einem Selbstunfall einer E-Bikerin gekommen. Eine 60-jährige Frau wurde dabei stark verletzt.
Sie musste von der AP3 Luftrettung ins Spital geflogen werden.
Am 6. Juni 2022 brach in einem Wohnhaus in Dorenaz ein Brand aus. Dabei verlor eine Person ihr Leben.
Gegen 01:30 Uhr meldete eine Drittperson der Einsatzzentrale der Kantonspolizei einen Brand im ersten Stock in einem Wohnhaus an der Rue des Cloubeaux in Dorénaz.
Diebstahl ist eines der am häufigsten begangenen Delikte und kommt in vielen verschiedenen Formen vor. "Gelegenheit macht Diebe" - und sie machen auch keine Ferien.
Schützen Sie sich vor Dieben - zu Hause, auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Geldschaltern und Kassen, Gaststätten, in der Freizeit und beim Sport.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Hüttwilen einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 37-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Mittwochnachmittag ist es auf der A8 in Iseltwald zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Autos gekommen.
Eine Beifahrerin wurde dabei schwer verletzt, ein Autolenker und ein Kind erlitten leichte Verletzungen. Ein Abschnitt der Autobahn musste während mehreren Stunden gesperrt werden.
Ein Automobilist verursachte auf der Autobahn eine seitliche Streifkollision da er, gemäss eigenen Aussagen, kurz einnickte. Verletzt wurde niemand.
Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Der Kanton Wallis setzt auf den Einsatz von Elektrofahrzeugen.
In gesamter Übereinstimmung mit den vom Staatsrat geförderten Werten, hat die Kantonspolizei Wallis entschlossen, sich mit Elektrofahrzeugen auszurüsten.
Die Baudirektion Uri investiert in die Sicherheit der Kantonsstrasse in Göschenen.
Zwischen Dienstag, 7. Juni und Freitag, 17. Juni 2022, wird auf einer Länge von 27 Metern der Belag am südlichen Ende der Reussbrücke auf der K31 Göschenen innerorts ersetzt.
Ein Mann ist mit seinem Fahrzeug in der Autobahneinfahrt Lindencham ins Schleudern gekommen. Dieses stiess daraufhin mit zwei Autos zusammen.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (31.05.2022) verunfallte eine 21-Jährige während der Arbeit mit einem Elektro-Deichselstapler.
Sie zog sich dabei Verletzungen am Fuss zu und musste mit dem Ret-tungswagen ins Spital gefahren werden.
Am Dienstagmorgen (31.05.2022) kam es zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Von der Kolumbanstrasse herkommend missachtete ein Autofahrer das Signal Kein Vortritt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 14:00 Uhr ein Verkehrsunfall in Mendrisio.
Nach ersten Erkenntnissen war eine 28-jährige Italienerin mit ihrem Motorrad auf der Via Pra Mag in Richtung Rancate unterwegs. Aus noch zu klärenden Gründen wurde sie von einem Auto angefahren, das von einer 44-jährigen Italienerin mit Wohnsitz in Italien gesteuert wurde, als sie von einem Parkplatz kommend in die Via Pra Mag einbog.
Am Dienstag, 31. Mai, gegen 17:25 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 53-jährigen Mann aus Indevillers (F) gesteuert wurde, auf der linken Spur der N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Bei der Verzweigung Vauseyon kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 27-jährigen Frau aus Valangin gesteuert wurde.
Die erwartete Wetterlage fürs Pfingstwochenende hinterlässt bei den MeteorologInnen die eine oder andere Sorgenfalte.
Wie viel Sonne gibt’s? Wann regnet es? Welche Intensität haben die Gewitter? Alle diese Fragen sind im Moment nicht einfach zu beantworten.
In der Nacht auf Mittwoch, 1. Juni 2022, brannte es in der Küche einer Wohnung in Dulliken. Das Feuer konnte durch die ausgerückte Feuerwehr gelöscht werden.
Zwei Personen wurden in ein Spital gebracht.
Die Android Smartphone Nutzer können aufatmen.
Eine international koordinierte Polizeiaktion konnte den sich am schnellsten verbreitenden Handy Trojaner erfolgreich unschädlich machen.
In Malbun ist es am Montag (30.05.2022) zu diversen Sachbeschädigungen gekommen. Es wird nach einem jungen Mann gefahndet.
In der Zeit von ca. 16:00 bis ca. 16:30 Uhr, beging ein junger ca. 20 – 22-jähriger Mann, mit dunklen Haaren und heller Hautfarbe, welcher zur Tatzeit dunkel (schwarz) gekleidet war, mehrere Sachbeschädigungen beim Malbun Center – Tourist Info.
Am Mittwochmorgen ist in Bern ein Fussgänger von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden. Der Mann wurde ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Über das verlängerte Auffahrts-Wochenende wurden bei einer Baustelle in St. Urban mehrere Arbeitsmaschinen gestohlen. Der Deliktsbetrag beträgt rund 50'000 Franken.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Auswirkungen des Ferien- und Feiertagsverkehrs waren in Uri an Ostern und an Auffahrt spürbar.
Das gilt aller Voraussicht nach auch für Pfingsten, Fronleichnam und zu Beginn der Sommerferienzeit. Ab Freitagmittag, 3. Juni 2022, vor Pfingsten und ab Mittwochmittag, 15. Juni 2022, vor Fronleichnam ist mit Staus zu rechnen. Die Kantonspolizei Uri ist jedoch darauf vorbereitet.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (01.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Piccardstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam den Container auf und durchsuchte diesen.
Am Mittwoch (01.06.2022), um 10:10 Uhr, ist ein 48-jähriger Mann an der Industriestrasse aus rund drei Metern Höhe von einem provisorischen Podest gestürzt.
Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Dienstagabend (31.5.2022) einen Raser gestoppt.
Der Mann war auf der Mutschellenstrasse 61 km/h zu schnell unterwegs.
Am Mittwochmorgen ist es in Ins zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Der Autolenker wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Bei einer temporären Baustelle an der Neuenkirchstrasse in Emmenbrücke prallte gestern Abend ein Autofahrer in ein Baustellenfahrzeug. Eine Alkoholmessung ergab beim Autofahrer einen Wert von 0,6 mg/l.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.