Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (04.07.2022), in der Zeit zwischen 18:20 Uhr und 10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Parkstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach die Haupteingangstüre auf und verschaffte sich so Zutritt.
Am Montagmorgen (04.07.2022), kurz nach 09:30 Uhr, sind auf der Bühlstrasse, im Einmündungsbereich der Breitestrasse, zwei Autos zusammengestossen. Ein 80-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Michelle Lachenmeier übernimmt am 1. Oktober 2022 die Co-Leitung des Zentralen Rechtsdiensts des Kantons Basel-Stadt.
Die 36-jährige Juristin und der bisherige Co-Leiter Davide Donati teilen sich die Leitung im Jobsharing mit einem Pensum von je 50%.
Am Sonntagabend ist in Biel ein Motorrad mit einer Fussgängerin kollidiert.
Dabei wurden beide Beteiligte schwer verletzt. Zwei Ambulanzteams brachten sie ins Spital. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Leichte Verletzungen hat sich am Samstagmittag ein Fahrradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen zugezogen.
Ein 68-jähriger Lenker fuhr kurz nach 11.30 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Freihofstrasse in Richtung Werdstrasse und wollte dort nach links in Richtung Wald einbiegen.
Hoher Sachschaden ist am frühen Freitagabend bei einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen in Schwellbrunn entstanden.
Eine 29-jährige Lenkerin fuhr um 18.30 Uhr mit ihrem Personenwagen von Schönengrund kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Waldstatt.
Leichte Verletzungen hat sich am Freitagmorgen ein 6-jähriges Kind bei einer Kollision mit einem Personenwagen auf einem Fussgängerstreifen in Heiden zugezogen.
Eine 49-jährige Lenkerin fuhr um 07.15 Uhr mit ihrem Personenwagen von Wolfhalden kommend auf der Rosentalstrasse in Richtung Werdstrasse.
Am Montag, 04.07.2022, 09.35 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der 22-jährige Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs, als er wegen eines Sekundenschlafs die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Am 10. März 2021 erstatteten die Vorsteher des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt sowie der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft Strafanzeige gegen namentlich nicht genannte Verantwortliche des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (in der Folge: UKBB).
Gemäss der Anzeige war es im Sommer 2020 zu Informationen darüber gekommen, dass die den Krankenkassen in Rechnung gestellten ambulanten Behandlungsleistungen teilweise nicht mit der Leistungserfassung der Ärztinnen im Leistungserfassungssystem übereinstimmten und es angeblich zu einer inkorrekten Abrechnung eines speziellen Röntgenverfahrens (EOS-Imaging) gekommen sei.
Um die Sicherheit auf der gesamten von der Tour de France befahrenen Strecke und ihrer Umgebung am Samstag, den 9. und Sonntag, den 10. Juli 2022 zu gewährleisten, haben die Kantons- und Gemeindepolizeien und ihre Partner ein besonderes Sicherheitsdispositiv vorgesehen.
Auch wenn der Verkehr in den betroffenen Regionen schwierig sein wird, werden alle Notfalleinsätze unter den besten Bedingungen gewährleistet. Es wird alles getan, um dieses Sportereignis zu einer Gelegenheit zu machen, die touristischen Vorzüge unseres Landes hervorzuheben.
Auf einer Wiese beim Einschlagweg in Bellach ist am Sonntagabend eine Rundballenpresse in Brand geraten. Das Feuer breitete sich anschliessend auf dem Feld aus.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Gestern Sonntagnachmittag, 3. Juli besuchte Bundesrat Alain Berset zusammen mit dem italienischen Gesundheitsminister Roberto Speranza die Einsatzbasis Samedan. Vor Ort boten verschiedene Rega-Spezialisten einen Einblick in ihre Tätigkeit.
Der Besuch stand in Zusammenhang mit einem zweitägigen Austausch zwischen den beiden Gesundheitsministern und ihren Delegationen.
Bei einem nächtlichen Einbruch in eine Apotheke legte die Täterschaft Feuer.
Dies führte zur Evakuierung des Gebäudes und richtete beträchtlichen Schaden an. Noch am Tatort konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen.
Am Sonntagabend, 3. Juli 2022, kurz vor 19.15 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus am Judengässli in Allschwil BL zu einem Brandausbruch in der Küche.
Zwei Personen mussten zur Kontrolle durch die Sanität ins Spital gebracht werden.
In Eggiwil ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer bei einem Unfall verletzt worden.
Der Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntagvormittag ist es zwischen La Motta und La Forcola di Livigno auf Gemeindegebiet von Poschiavo zu einer Kollision zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Beide Motorradfahrer wurden verletzt.
Am Freitag hat die Kantonspolizei Bern in der Region Thun gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden 28 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und zwei Autos sichergestellt.
Das Stadtfest Kreuzlingen am Wochenende verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau insgesamt friedlich.
Vier Personen mussten vom Gelände weggewiesen werden.
Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes einer Scheune am Samstag vor einer Woche in Grindelwald sind abgeschlossen. Die Scheune war vollständig abgebrannt.
Die Ursache lässt sich nicht abschliessend klären. Im Vordergrund steht ein technischer Defekt.
Am Samstagnachmittag ist es am Lago di Poschiavo zu einem Badeunfall gekommen.
Eine Person hat sich dabei schwer verletzt. Sie wurde mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden geflogen.
Am frühen Sonntagmorgen verursachte ein betrunkener Autofahrer in Ebersecken einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt. Wegen dem Unfall kam es zu einem Stromausfall.
Am Montag (04.07.2022), kurz nach Mitternacht, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Einfamilienhaus im Weiler „Grämigen“ gemeldet worden. Personen wurden keine verletzt.
Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Brandursache wird abgeklärt.
Am Sonntag (03.07.2022), kurz vor 23:15 Uhr, ist im Hof-Laad ein freistehender Stall in Brand geraten.
Zwei darin befindliche Kälber konnten den Stall rechtzeitig und unversehrt verlassen.
Am Sonntagnachmittag (03.07.2022), um 16:50 Uhr, ist auf der Bahnhofstrasse eine 57-jährige E-Bike-Fahrerin verletzt worden.
Die Frau fuhr von Widnau in Richtung Au. Gerade als sie am parkierten Auto eines 60-jährigen Mannes vorbeifuhr, öffnete dieser die Autotür.
Vermutlich am letzten Juni-Wochenende wurde in der Stadt Luzern ein 31-jähriger Mann aus Afghanistan Opfer eines Gewaltverbrechens.
Dank rascher Ermittlungen der Luzerner Polizei konnte eine Person in Frankreich festgenommen werden.
Die zweite Etappe der Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse dauert noch bis Ende Oktober 2022. Vom 10. bis 16. Juli 2022 wird auch während der Nacht gearbeitet.
Dies führt zu einer Änderung des Verkehrsregimes mit zwei Durchfahrtsfenstern in der Nacht.
In der Nacht auf Montag (4.7.2022) ist bei Wohnungsbränden in Meilen und Schwerzenbach Sachschaden von mehreren zehntausend bis gegen hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Eine willkommene Abkühlung - aber dennoch eine anspruchsvolle Ausbildung für unsere Anwärterinnen und Anwärter!
An der Polizeischule absolvieren alle Polizeianwärterinnen und -anwärter das Rettungsschimmer Brevet Basis Pool von SLRG. Die Ausbildung erfolgt im Schwimmbad.
Am Samstagabend ist ein Mann in Gerolfingen mit einem E-Bike verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Er wurde von einem Ambulanzteam erstbetreut und von der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Sonntagmorgen hat sich in Tschingel ein Autounfall ereignet. Der schwer verletzte Lenker wurde von einem Ambulanzteam betreut, ehe ihn die Rega ins Spital flog.
Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfallhergang.
Am Sonntag (03.07.2022), kurz vor 12:00 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurden beide Autofahrer unbestimmt verletzt. Einen Autofahrer flog die Rega ins Spital.
Es entstand Totalschaden an beiden Autos. Die Strasse musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. Die Feuerwehr Oberriet richtete eine Umleitung ein.
In der Nacht auf Sonntag ist es im Minimalzentrum Waldau in Landquart zu einem Brand in einem Wohncontainer gekommen.
Es ist ein erheblicher Sachschaden entstanden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagmorgen in Kaltenbach einen stark alkoholisierten Autofahrer gestoppt, der kurz zuvor einen Selbstunfall verursacht hatte.
Es wurde niemand verletzt.
Nach dem versuchten Raubüberfall auf einen Tankstellenshop am Freitagabend in Arbon sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.
Der Täter betrat gegen 19 Uhr den Agrola-Tankstellenshop an der St. Gallerstrasse, bedrohte die Angestellten und forderte Bargeld. Aus noch unbekannten Gründen liess er von seinem Vorhaben ab und verliess das Geschäft ohne Deliktsgut. Die Angestellten blieben unverletzt.
Am Samstag, 2. Juli 2022, um ca. 21.00 Uhr, ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus an der Leonhardstrasse in Erstfeld ein Küchenbrand.
Ausgelöst durch einen defekten Wasserkocher entfachte sich ein Feuer in der Küche.
Gestern Samstag, 2. Juli 2022, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr ein 56-jähriger Lenker eines Motorrads mit Züricher Kontrollschild auf der Sustenstrasse von Meien herkommend talwärts in Richtung Wassen.
Zwischen dem Oberen und Unteren Leggisteintunnel touchierte der Motorradlenker mit dem Fussraster den rechtsseitigen Bordstein und stürzte in der Folge auf die Fahrbahn.
Am Freitag (01.07.2022), zwischen 19:20 Uhr und 19:30 Uhr, ist es auf der Bühlmattstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einer Fussgängerin gekommen.
Die 71-jährige Fussgängerin wurde unbestimmt verletzt. Der E-Bike-Fahrer entfernte sich von der Örtlichkeit. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zogen in der Nacht zum Sonntag in Aadorf einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 0.45 Uhr auf dem Friedauweg einen Autofahrer.
Gestern Nachmittag ist es in Scuol zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Sonntag, 3. Juli 2022, um circa 02.00 Uhr, ist während eines Streits zwischen einem Fussgänger und einem Rollerfahrer in der Steinentorstrasse ein Mann verletzt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste den 26-Jährigen ins Spital bringen.
Am Freitag (01.07.2022), zwischen 07:30 Uhr und 07:50 Uhr, ist es auf der Berneckerstrasse zum Unfall zwischen einem unbekannten Auto und einem 11-jährigen Kind gekommen. Das Kind wurde leicht verletzt.
Das Auto entfernte sich von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.