Am Samstag (02.07.2022), gegen 18:30 Uhr, ist es an der Verzweigung Grabserstrasse / Wildhauserstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Biker gekommen.
Der 59-jährige E-Biker wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Samstag (02.07.2022), kurz vor 15:00 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse eine Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet. Drei Personen wurden dabei verletzt.
Die Strasse musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Kirchberg- Lütisburg signalisierte eine Umleitung.
Am Sonntag (03.07.2022), gegen 1:00 Uhr, schlich sich ein vorerst Unbekannter an der Bachstrasse in eine unverschlossene Garage. Beim Verlassen der Garage wurde er von einer Bewohnerin angesprochen und ergriff die Flucht.
Im Zuge sofort eingeleiteter Fahndungsmassnahmen konnte die Kantonspolizei St.Gallen einen 28-jähriger Mann festnehmen.
Am Samstag (02.07.2022), zwischen 22:45 Uhr und 23:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Lindenstrasse eingebrochen.
Sie wurde vom Hausbewohner überrascht und in die Flucht geschlagen.
Im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Samstagabend (02.07.2022), ist in zwei Einfamilienhäuser an der Sonnengrundstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster und eine Sitzplatztüre Zutritt zu den Häusern und durchsuchte diese.
Die Kantonspolizei meldet, dass es heute kurz vor 1.30 Uhr auf der Autobahn A2 im Gebiet von Rancate zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang gekommen ist.
Einer ersten Rekonstruktion zufolge fuhren ein 43-jähriger Schweizer Motorradfahrer mit Wohnsitz in der Region und der Beifahrer einer 36-jährigen italienischen Stadt mit Wohnsitz im Mendrisiotto auf der Mittelspur nach Süden.
Die Kantonspolizei meldet, dass es heute kurz vor 3.20 Uhr in Broglio zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang kam.
Ein 20-jähriger Schweizer Autofahrer mit Wohnsitz im Raum Locarno war mit 2 Insassen an Bord auf der Kantonsstrasse in Richtung Süden unterwegs.
Am frühen Sonntagmorgen, 3. Juli 2022, wurden im Kreis 4 drei Personen bei einer Auseinandersetzung verletzt. Ein Mann musste mit unbekannten Kopfverletzungen hospitalisiert werden.
Die Stadtpolizei Zürich nahm fünf Tatverdächtige fest.
Am Samstagmorgen (2.7.2022) ist es auf der A3 (Gemeindegebiet Wollerau SZ) im Blatttunnel zu einer Auffahrkollision gekommen. Personen wurden keine verletzt.
Der Tunnel musste in Fahrtrichtung Zürich gesperrt werden.
Am Samstag (02.07.2022), gegen 14:30 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde ein 77-jähriger Autofahrer unbestimmt verletzt. Die Luftrettung AP3 flog ihn ins Spital. Es entstand hoher Sachschaden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstagmorgen in Kreuzlingen seinen Führerausweis abgeben.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochabend (29.6.2022) im Stadtzürcher Kreis 1 drei mutmassliche Betäubungsmittelhändler verhaftet.
Bei Hausdurchsuchungen wurden neben Kokain und Waffen mehrere zehntausend Franken sichergestellt.
Am Samstag (02.07.2022), kurz nach 12:15 Uhr, ist es auf der Hintergoldingerstrasse zum Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 28-jährige Mann war mit einem nicht eingelösten Motorrad und ohne Helm unterwegs. Er verletzte sich unbestimmt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Auf der Wilerstrasse in Gerlafingen ereignete sich am Samstagmorgen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad.
Die Velolenkerin kam zu Fall und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagabend ist eine Frau mit einem Motorrad in Gadmen gestürzt und in eine Felswand geprallt. Sie wurde mit schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagabend ist es auf der Autobahn A1 bei Kirchberg zu einer Kollision mit zwei beteiligten Autos gekommen. Ein Auto überschlug sich in der Folge und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Ein Ambulanzteam brachte einen verletzten Lenker ins Spital.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Ein Mann wurde am Freitagabend in seinem Haus in Wängi überfallen und ausgeraubt. Den unbekannten Tätern gelang die Flucht.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auf der Bielstrasse zwischen Solothurn und Bellach ereignete sich am Freitagnachmittag eine Auffahrkollision zwischen einem Roller und einem Auto.
Dabei sind die beiden Fahrzeuglenkenden leicht verletzt worden.
In Rheinfelden (AG) kam es am späten Freitagabend (01.07.22) zu einer massiven Sachbeschädigung an der Bushaltestelle.
Tatort war die Bushaltestelle "Augarten" in Rheinfelden.
Am Freitag (01.07.2022), gegen 16:00 Uhr, hat sich an der Nöllenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Der 48-jährige Velofahrer wurde dabei schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Der Mann musste als fahrunfähig eingestuft werden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (02.07.2022), hat eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Grenzstrasse eingebrochen.
Dazu hebelte sie mit einem Werkzeug ein Fenster auf und betrat das Restaurant.
Am Freitag (01.07.2022), zwischen 09:30 Uhr und 14:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Chastelstrasse eingebrochen.
Dazu bohrte sie den Schlosszylinder an der Wohnungstüre auf und durchsuchte diverse Behältnisse in der Wohnung.
Am Freitagabend (01.07.2022), ca. 19.50 Uhr, fuhr ein 29-jähriger Autolenker von Brülisau her auf der Brülisauerstrasse in Richtung Steinegg.
In einer Linkskurve kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto eines 58-jähriger Autolenkers.
Am frühen Freitagabend (01.07.2022) fuhr ein Autolenker über einen Parkplatz an der Rütistrasse in Appenzell.
Dabei geriet sein Fahrzeug über die rechte Fahrbahnseite und kollidierte mit einer Werbetafel.
Am Freitag (01.07.2022) kam es auf der Verzweigung Im Feld, Alte Zürcher Strasse zu einer frontal seitlichen Kollision. Es entstand eher geringer Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagnachmittag (01.07.2022) kam ein Motorradfahrer auf der Martinsbruggstrasse ins Schlingern. In der Folge kam er zu Fall. Dabei schlitterte er einige Meter dem Wiesbord und danach der Fahrbahn entlang. Der Motorradfahrer zog sich dabei eher leichte Verletzungen zu.
Es entstand mittlerer Sachschaden.
Im Kanton Aargau sind Telefonbetrüger aktuell wieder sehr aktiv und besonders dreist, weshalb die Polizei warnt.
Telefonbetrüger, die sich als Polizei ausgeben, sind aktuell sehr aktiv. Dass sie mit dieser Masche auch erfolgreich sind, zeigen drei aktuelle Fälle, bei denen den Kriminellen weit über 100’000 Franken in die Hände fielen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 27 vom 04.07.2022 bis zum 10.07.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Vom 5. Juli bis 1. September 2022 wird die Genfer Polizei mit ihrem mobilen Polizeiposten in den Gemeinden Lancy und Vernier präsent sein.
Normalerweise besucht man eine Polizeistation, um ein Problem zu schildern oder sogar eine Anzeige zu erstatten. In dieser besonderen Zeit der Sommerferien möchte die Polizei der Bevölkerung einen anderen Kontext bieten, um ihr die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Personal der bürgernahen Polizei auszutauschen.
Die Kantonspolizei berichtet, dass in den Monaten Mai und Juni entlang der Autobahn A2 in verschiedenen Gebieten des Mendrisiotto Kontrollen durchgeführt wurden, an denen vor allem Zweiradfahrzeuge beteiligt waren.
Bei diesen Kontrollen wurden 31 Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt. Insbesondere wurden Überholvorgänge zwischen den beiden Kolonnen, Rechtsüberholvorgänge und vorzeitige Richtungswechsel bei Fahrten auf einer verbotenen Fahrbahn festgestellt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es vorgestern in Gorduno kurz vor 23:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall.
Ein Auto war auf der Kantonsstrasse in Richtung Gnosca unterwegs.
Am Donnerstag reiste der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, in den Kosovo und besuchte die Angehörigen des SWISSCOY Kontingents 46.
Zusammen mit dem Kommandanten des Kompetenzzentrums SWISSINT, Oberst im Generalstab Alexander Furer, besichtigte er verschiedene Standorte der SWISSCOY.
Die Air Zermatt AG konnte an ihrer 53. Generalversammlung auf der Riffelalp oberhalb Zermatt ihren Aktionären verschiedene Innovationen vorstellen. Darunter ein neuartiger Bergesack oder ein ausgeklügeltes System zur Montage von Fliegerwarnkugeln.
Ausserdem werden die Piloten der Air Zermatt neu auf einem modernen Flugsimulator ausgebildet.
Zwischen Donnerstag und Freitag entwickelten sich beidseits der Alpen teils heftige Gewitter.
Im Laufe des Freitags erfolgte aus Westen eine Wetterberuhigung.
Im Kanton Appenzell I.Rh. begann die Heuernte 2022 um zwei Wochen früher als im Vorjahr. Das hatte auch Auswirkungen auf die Rehkitzrettung.
Dank dem Einsatz der Jägerschaft, der Wildhut und weiteren Helferinnen und Helfern gelang es, 42 Rehkitze zu retten.
In diesen Fotos des historischen Archivs präsentieren wir den Bau militärischer Brücken. Sie mussten früher und müssen heute maximal tragfähig und optimal transportfähig sein.
Dies garantiert, dass Einzelteile schnell von einem Ort zum anderen gebracht werden können.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 26. Juni 2022, gegen 01.45 Uhr, kam es in Sitten zu einer Auseinandersetzung zwischen einem "CarPostal"-Busfahrer und vier Jugendlichen.
Der Busfahrer wurde verletzt.
Wenn zwei Kampfjets der Schweizer Luftwaffe zu einer „Hot Mission“ starten, ist gleichzeitig Vollgas und Ruhe bewahren angesagt.
Gibt es nur ein technisches Problem oder steckt eine böse Absicht hinter der Verletzung der geltenden Luftverkehrsregeln?
Die Hitze weckt bei vielen Schwimmerinnen und Schwimmern die Lust nach einer Abkühlung im Rhein. Damit der Badespass auch einer bleibt, sollten einige Tipps und Regeln unbedingt befolgt werden.
Besonders die für Schwimmerinnen und Schwimmer gesperrten Zonen bergen Gefahren. Für die Einschätzung der Wasserqualität gibt es einige hilfreiche Tipps.
Anbau, Handel, Besitz, Konsum und Abgabe von Cannabis sollen legalisiert werden.
Die Sozial- und Gesundheitskommission des Kantonsrates SOGEKO folgt dem Beschluss des Regierungsrats mit grosser Mehrheit.
In der Nacht auf Freitag ist in einer Bäckerei in Thun ein Brand ausgebrochen. Ein Mann wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Backstube und ein Büro sind komplett ausgebrannt, mehrere Wohnungen des angrenzenden Gebäudeteils sind aktuell unbewohnbar. Die Brandursache wird untersucht.
Ein Mädchen ist am Donnerstagabend in Grindelwald bei einer Kollision mit einem Auto schwer verletzt und ins Spital gebracht worden.
Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstagabend ist es auf der Autostrasse A13 im Tunnel Brusei zu einer Kollision zwischen drei Personenwagen gekommen. Ein Fahrzeug fing dabei Feuer.
Alle vier Unfallbeteiligten wurden verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.