In Davos findet vor Auffahrt das World Economic Forum (WEF) statt.
Der Flüelapass wird von Samstag, 21. Mai um 18 Uhr bis Donnerstag, 26. Mai 2022 um 10 Uhr gesperrt.
Das Gift einer Blaualgenblüte im Zürich-Obersee war letzten Sommer mit grosser Wahrscheinlichkeit für den Tod mehrerer Hunde verantwortlich.
Um solche Ereignisse zu vermeiden, orientiert das Amt für Wasser und Energie (AWE) mit einer Kampagne über Blaualgen und über das richtige Verhalten, wenn sie in grosser Zahl in Gewässern auftreten.
Bei einer Kontrolle im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen hat die Schaffhauser Polizei am Montagabend (09.05.2022) einen Reisecar kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der Chauffeur die Vorschriften der Arbeits-und Ruhezeitverordnung (ARV1) nicht eingehalten hatte.
Um 19.00 Uhr am Montagabend (09.05.2022) kontrollierten Funktionäre der Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen einen Reisecar mit 39 Fahrgästen. Die Kontrolle des digitalen Fahrtschreibers ergab, dass der deutsche Chauffeur eine fremde Fahrerkarte auf seiner Tour eingesetzt hatte.
Am Sonntag (08.05.2022), um 20:35 Uhr, hat ein unbekannter Mann eine Tankstelle an der St.Gallerstrasse überfallen. Wir berichteten darüber.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei St.Gallen führten zur Anhaltung eines 20-jährigen Schweizers.
Immer wieder werden Greifvögel mit präparierten Tauben vergiftet. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnten durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich bereits zwei Taubenzüchter als Täter überführt werden.
Im Februar 2022 fand die Kantonspolizei Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich bei einem weiteren Taubenzüchter exakt jenes Gift, mit dem in den Monaten zuvor in der Region sechs Wanderfalken und zwei Mäusebussarde vergiftet worden waren.
Der Individualnachweis des am 29. März 2022 in Immensee vom Zug überfahrenen Wolfes liegt vor.
Beim überfahrenen Wolf aus Immensee handelt es sich um den jungen Wolfsrüden M205, der erstmalig im Kanton Glarus nachgewiesen wurde.
In einem Gewerbegebäude stellte die Feuerwehr anlässlich eines Feuerwehreinsatzes eine Hanf- Indooranlage fest.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Bei der Wachtbrücke hatte die Polizei kürzlich einen besonderen Einsatz.
Nachdem eine Entenmutter ihre Küken auf einem Balkon im 2. Obergeschoss ausgebrütet hatte, wollte die Familie heim zur Sihl.
Am 30. April feierte REDOG in Bern sein 50-Jahre-Jubiläum.
Der Schweizerische Verein für Such- und Rettungshunde ist auch für die militärische Katastrophenhilfe im Einsatz. Deshalb nahmen am öffentlichen Anlass auch Vertreter der Schweizer Armee teil.
Aktion Camper: Am Samstag konnten Basler Besitzerinnen und Besitzer von Wohnwagen und Wohnmobilen ihre Fahrzeuge einem unentgeltlichen Sicherheitscheck unterziehen.
Fazit der Fachleute: Die Fahrzeuge waren in einem sehr guten Zustand.
Zu Fuss erlebt man so allerlei in einer Stadt. Letztens waren wir mit der Quartierpolizei unterwegs und haben mitten in Olten eine Frau mit ihrem Pony „Kleiner Onkel“ angetroffen.
Die beiden waren unterwegs auf einem Spaziergang von Olten nach Oftringen und freuten sich über einen kurzen Schwatz mit den beiden Polizisten.
„Übung macht den Meister“, heisst es doch so schön. Um sich stetig zu verbessern, trainiert auch unser Ordnungsdienst regelmässig.
Im Rahmen eines Weiterbildungskurses absolvierten sie hierfür letzte Woche verschiedene praktische Übungen.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Pfyn wurde am Dienstagabend eine Motorradfahrerin schwer verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz nach 17.15 Uhr war eine 17-jährige Motorradfahrerin auf der Berghofstrasse in Richtung Steckbornstrasse unterwegs.
Am Samstag, 7. Mai 2022 ereignete sich in einem öffentlichen Lokal in Martinach ein Überfall. Dabei sind zwei Angestellte mit einer Attrappe einer Handfeuerwaffe bedroht worden. Die Meldung ging am Montag, 9. Mai 2022 am späteren Nachmittag bei der Kantonspolizei ein, welche sofort die Ermittlungen einleitete.
Am Dienstag, 10. Mai 2022 bot die Polizei in Martinach im Umfeld des Standplatzes für Fahrende ein Dispositiv auf. Dabei konnte der mutmassliche Täter auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen werden.
Kurz nach 13 Uhr brach in einer Wohnung an der Rue du Pont 3A in Fleurier ein Feuer aus, das sich über den verbundenen Dachstock auf die Nummer 3 ausbreitete.
Die Bewohner der beiden betroffenen Gebäude sowie die Mieter der Nummern 1 und 5, insgesamt 13 Personen, wurden evakuiert. Zwei der Betroffenen erlitten Rauchvergiftungen, es gab jedoch keine Verletzten.
Am Montag, den 9. Mai 2022, fuhr ein 57-jähriger Autofahrer mit Wohnsitz in der Region gegen 14:25 Uhr auf der Avenue Fornachon in Peseux in Richtung Corcelles.
Am Steuer seines Fahrzeugs, eines grauen Skoda Fabia, prallte er auf Höhe der Hausnummer 10 in das Heck eines unbestimmten Fahrzeugs.
Am Montag, den 09. Mai 2022, ereignete sich gegen 13:55 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Hauptstrasse zwischen La Roche und Glovelier.
Ein Autofahrer war mit einem Lastzug unterwegs, der aus einem Personenwagen vom Typ 4x4 bestand, der einen mit Estrich beladenen Anhänger zog.
Am Montag, den 09. Mai 2022, gegen 12:30 Uhr, fuhr ein Basler Autofahrer auf der Autobahn A16 durch den Mont-Terri-Tunnel von Courgenay in Richtung St-Ursanne.
Aus unbekannten Gründen kam das Fahrzeug auf der Höhe der letzten Doppelnische vor der Tunnelausfahrt vom Kurs ab.
Der am 7. April 2022 im Zusammenhang mit der Entführung einer national bekannten Person verhaftete Mann wurde heute Nachmittag aus der Untersuchungshaft entlassen.
Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts Zürich hatte am 9. April 2022 wegen Kollusionsgefahr (Verdunkelungsgefahr) Untersuchungshaft für den mutmasslich Tatbeteiligten 34-jährigen Schweizer angeordnet (siehe Medienmitteilung der Zürcher Staatsanwaltschaft vom 8. April 2022). Gegen den Mann bestand der dringende Verdacht, dass er sich an der Tatplanung und Tatausführung beteiligt haben könnte.
Am Montag (09.05.2022) ereignete sich eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Zweirad.
Der 47-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und es entstand geringer Sachschaden.
Die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz musste am Dienstagmorgen, 10. Mai 2022, kurz nach 5 Uhr an die Dammstrasse in Ibach aufgeboten werden.
Gemeldet wurde der Brand in einer Baumulde.
Da traut man seinen Augen kaum. Da wird man von der Finanzmarktaufsicht per Mail kontaktiert.
Auf Festplatten von Betrügern seien persönliche Daten gefunden worden.
In der Nacht auf Dienstag ist am Oberalppass ein Veteranenfahrzeug in Brand geraten. Dabei entstand grosser Sachschaden.
Der Lenker des Veteranenfahrzeugs fuhr in der Nacht auf Dienstag nach 03.45 Uhr vom Hospiz des Oberalppasses talwärts in Richtung Rueras.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstag in Islikon ein Fussgänger mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der Regierungsrat setzt eine ausserordentliche Staatsanwältin zur Untersuchung eines Schusswaffenseinsatzes der Kantonspolizei ein.
Der Regierungsrat bestimmt Bettina Groth von der Staatsanwaltschaft I in Zürich als ausserordentliche Staatsanwältin für die Untersuchung eines Schusswaffeneinsatzes der Glarner Kantonspolizei vom 7. Mai 2022.
Am Montagabend ist ein Dumper in einem Kieswerk neben einen Weg geraten und einen Abhang hinuntergerutscht. Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei verletzt.
Kurz nach 17 Uhr befuhr die 40-Jährige mit dem Dumper einen Kieswerkweg. Dabei kam das Fahrzeug von diesem ab, rutschte vorwärts über einen steilen Abhang hinunter und kam an einem Erdwall zum Stillstand.
Am frühen Dienstagmorgen ereignete sich in Ebikon ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin wurde zur Kontrolle in das Spital gebracht.
Der Unfall ereignete sich am frühen Dienstagmorgen (10. Mai 2022, kurz nach 00:00 Uhr). Bei der Kreuzung von der Autobahnausfahrt (Autobahn A14) auf die Reussseggstrasse kam es in Ebikon zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Am Montagnachmittag ist in Hinterkappelen eine E-Bike- Fahrerin gestürzt. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war es zu einer Streifkollision mit einem Auto gekommen. Die Velofahrerin wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Seit dem 15. August 2019 gilt in der Schweiz das neue Waffengesetz. Am 15. August 2022 endet die Übergangsfrist für das Nachmelden bestimmter Waffen wie zum Beispiel die Sturmgewehre 57 und 90 sowie deren wesentliche Bestandteile.
Das kantonale Waffenbüro weist auf die Nachmeldungspflicht hin und steht bei Fragen zur Verfügung.
Am Dienstag, 10.05.2022, 07.50 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Filzbach ein Verkehrsunfall.
Der 48-jährige Lenker eines Personenwagens war in einer Rechtskurve auf Höhe Schwändi in Fahrtrichtung Obstalden unterwegs, als von rechts ein Jugendlicher auf dem Weg zur Bushaltestelle die Fahrbahn rennend überquerte.
Sobald die Temperaturen 15 Grad übersteigen, wird alle Jahre wieder das gleiche, traurige Thema aktuell: In parkierten Autos eingesperrte Hunde laufen Gefahr, einen tödlichen Hitzschlag zu erleiden.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die Problematik aufmerksam – und jeder kann mithelfen.
Damit die Einsatzleitung von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) auf dem Schadenplatz auch zukünftig alle notwendigen Massnahmen treffen kann, nimmt das neue Einsatzleitfahrzeug im Sommer 2022 seinen operativen Betrieb auf.
Das Fahrzeug ist mit modernsten Kommunikationsmitteln für alle möglichen Ereignisse ausgestattet und stellt der Einsatzleitung die notwendigen technischen Hilfsmittel und Systeme sowie einen geschützten Führungsraum zur Verfügung.
Bei einem Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am Dienstagmorgen (10.5.2022) in Aeugst am Albis grosser Sachschaden entstanden. Personen wurden keine verletzt.
Um 8.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass der Dachstock eines Mehrfamilienhauses brennen würde.
Aus noch unbekannten Gründen verlor ein Automobilist am Montag die Herrschaft über sein Fahrzeug, touchierte ein Kind, durchbrach eine Gartenanlage und prallte gegen einen Baum. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 09. Mai 2022, kurz vor 16.30 Uhr, in Rudolfstetten. Ein 62-jähriger Automobilist fuhr auf der Friedlisbergerstrasse in allgemeiner Richtung Berikon.
Leichte Verletzungen hat sich am Montag, 9. Mai 2022, ein Fahrradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Herisau zugezogen.
Ein 57-Jähriger fuhr um 16.35 Uhr mit seinem Fahrrad von der Poststrasse in Richtung Obstmarkt und kollidierte dabei mit einem aus der Gossauerstrasse in die vortrittsberechtigte Hauptstrasse einfahrenden weinroten SUV. In der Folge stürzte der Fahrradfahrer und zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Der 1. Grand Prix de la Pédale Romande findet am Sonntag, den 15. Mai 2022 statt. Bei diesem Rennen werden die Radfahrer über zirka 148 km die Freiburger Strassen befahren.
Das Rennen startet um 10:00 Uhr in Romont und die Ankunft ist bei der Talstation des „Télémixte“ La Berra in La Roche gegen 13:30 Uhr geplant.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Lieferwagen wurde am Montagnachmittag in Amriswil ein Mann verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau war ein 31-jähriger Lieferwagenfahrer kurz vor 16 Uhr auf der Hagenwilerstrasse in Richtung Amriswil unterwegs.
Ein Autofahrer kollidierte am Montag in Frauenfeld mit einer Mauer und einem Plakatträger. Er wurde zur medizinischen Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verliess ein Autofahrer gegen 13.45 Uhr die Tiefgarage einer Gewerbeliegenschaft an der Schaffhauserstrasse. Kurz darauf fuhr er mit dem Auto in eine Mauer und einen Plakatträger.
In Trogen hat sich am Montagabend, 10. Mai 2022, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Montag, 10. Mai 2022, ist es in Teufen zu einem Unfall mit einem Auto gekommen. Das Auto verlor während der Fahrt ein Vorderrad.
Es entstand Sachschaden.
Am Sonntagnachmittag (8. Mai 2022) führte die Kantonspolizei in der Region Trient eine Radarkontrolle durch. Dabei wurde ein Motorradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 152 km/h auf einem, mit 80 km/h beschränkten Abschnitt gemessen.
Im Rahmen dieser Geschwindigkeitskontrolle haben die Polizisten um 14:52 Uhr einen 39-jährigen Motorradfahrer aus dem Wallis, der mit 152 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h unterwegs war, gemessen.
In einem Auto eines 27-jährigen Mannes haben Einsatzkräfte rund ein Kilogramm Haschisch gefunden. Der mutmassliche Drogenhändler wurde festgenommen.
In der Nacht auf Donnerstag (5. Mai 2022) hat eine Polizeipatrouille in der Gemeinde Cham ein Auto zur Kontrolle angehalten. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Einsatzkräfte im Kofferraum einen Papierbeutel mit zwei verdächtigen Paketen. Dabei handelte es sich um rund ein Kilogramm Haschisch.
Trotz der Pandemie haben die 29 juristischen Einheiten der Staatsanwaltschaft Wallis im Jahr 2021 9746 Verfahren behandelt und 9930 Eingänge erfasst.
Die Zahlen der ordentlichen Strafverfahren sind im Vergleich zum Jahr 2020 stabil geblieben, hingegen sind die Verfügungen in Zusammenhang mit Verstössen gegen die COVID-19 Verordnungen zurückgegangen.
Am Montag (09.05.2022) sind eine 18-jährige Frau in Heerbrugg und ein 76-jähriger Mann in Rapperswil-Jona mit einem E-Bike verunfallt. Sie wurden mit unbestimmten Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen.
Eine 18-Jährige fuhr um 09:50 Uhr, mit ihrem E-Bike, von Au herkommend auf der Ländernachstrasse in Heerbrugg. Auf Höhe der Liegenschaft Nummer 1 stürzte sie aus unbekannten Gründen nach links und blieb auf der linken Körperseite liegen.
Am Montag (09.05.2022), kurz nach 06:55 Uhr, ist es an der Hofstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 54-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Die Baudirektion investiert in den Unterhalt und damit in die Sicherheit des Urner Strassennetzes. Von Montag, 16. Mai bis Freitag, 3. Juni 2022, wird auf der H17 Klausenstrasse auf dem Urnerboden auf einer Länge von 400 Metern der Strassenbelag ersetzt.
Die Kosten betragen 490'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.