Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Montagabend in Kaltenbach einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 49-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
In der Nacht auf Montag (14.03.2022) hat jeweils eine unbekannte Täterschaft einen vollendeten und einen versuchten Einbruchsdiebstahl in der Stadt Schaffhausen verübt.
Dabei entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Durch die milde Witterung und dem damit verbundenen Beginn der Amphibienwanderungen ist die Überfahrt Beringen – Stadt Schaffhausen, der Kistenpass, ab Dienstag (15.3.2022) in beide Richtungen, täglich von 17.00 Uhr bis 08.00 Uhr, – bis auf Weiteres – gesperrt.
Die Zufahrt zu den Restaurants Beringer-Randenturm und Eschheimertal ist jederzeit über die offiziellen Zufahrten gewährleistet.
Am Montagvormittag (14.03.2022) ist es um 10.15 Uhr an der Ringstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine beteiligte Person fuhr dabei ohne Führerausweis.
Beide Fahrzeuge wurden bei der Kollision beschädigt. Personen wurden keine verletzt.
Durch die milde Witterung und dem damit verbundenen Beginn der Amphibienwanderungen ist die Überfahrt Beringen – Stadt Schaffhausen, der Kistenpass, ab Dienstag (15.3.2022) in beide Richtungen, täglich von 17.00 Uhr bis 08.00 Uhr, – bis auf Weiteres – gesperrt.
Die Zufahrt zu den Restaurants Beringer-Randenturm und Eschheimertal ist jederzeit über die offiziellen Zufahrten gewährleistet.
Aktuelle Informationen wie Wasserdaten oder Waldbrandprognosen, Hintergründe und Informationen für Fachpersonen und Verantwortliche in den Gemeinden:
Der Kanton Bern hat die Informationen zum Thema Naturgefahren auf der neuen Webseite Naturgefahren gebündelt.
Am Montagvormittag rückte die Sanitätspolizei sowie die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Verkehrsunfall in Worblaufen aus.
Ein LKW kippte aus noch zu klärenden Gründen im Bereich einer Unterführung auf die rechte Seite.
Sei es nochmals mit den Skiern im Schnee, zwischen den ersten Frühlingsblumen im Garten oder auf einem Spaziergang, viele von uns haben den gestrigen, sonnigen Sonntag wenn möglich wohl draussen verbracht.
Und heute auf dem Weg zur Arbeit blinzelte uns bereits wieder die Sonne entgegen und versprach einen sonnigen Tag.
Am Montagnachmittag, 14. März 2022, kam es im Kreis 8 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einer Fussgängerin. Diese erlitt dabei schwere Verletzungen.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Die Luzerner Polizei hat einen 30-jährigen Schweizer festgenommen, welcher im Frühjahr in der Stadt Luzern verschiedene Einbruchdiebstähle und Fahrzeugaufbrüche verübt hat.
Der 30-jährige Schweizer hat in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 2022 in der Stadt Luzern im Gebiet Bergstrasse-Brambergstrasse mehrere Einbruchdiebstähle und Fahrzeugaufbrüche verübt.
Die Zuger Polizei hat zwei Schnellfahrer gestoppt. Die beiden jungen Männer müssen mit einem längeren Ausweisentzug rechnen.
Am Samstag (12. März 2022), um 17:00 Uhr, sind zwei Autofahrer auf der Autobahn A4, zwischen Küssnacht (SZ) und der Verzweigung Rütihof, in Fahrtrichtung Zug/Zürich, unterwegs gewesen.
Am Samstagmorgen ist in Nidau im Nidau- Büren-Kanal ein verletzter Schwan gefunden worden.
Er war mit einem Pfeil verletzt worden, der noch in ihm steckte. Der Schwan musste euthanasiert werden. Es werden Zeugen gesucht.
Am Montag (14.03.2022), um 07:25 Uhr, ist es auf der Hauptwilerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein 52-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto auf der Mooshuebstrasse, von Freihirten kommend in Richtung Flurhof. Bei der Kreuzung zur Hauptwilerstrasse beabsichtigte er, diese zu überqueren.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (14.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Neubau an der Rorschacher Strasse eingebrochen.
Auf unbekannte Art verschaffte sie sich Zutritt zum Gebäude und zum Baumagazin.
Am Montag ist in einer Unterführung in Worblaufen ein Lastwagen zur Seite gekippt. Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Zur Unfallursache wurden Ermittlungen aufgenommen.
Die Löscharbeiten im Zusammenhang mit dem gestern ausgebrochenen Waldbrand in Meiringen dauern an. Der Brand konnte inzwischen eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden.
Das betroffene Gebiet dürfte rund acht Hektare gross sein. Im Einsatz standen bisher über 150 Feuerwehrleute und diverse weitere Einsatzkräfte und Helfende. Die Brandursache wird untersucht.
In Kaltbach hat die Luzerner Polizei am Mittwochabend einen Autofahrer gestoppt, der innerorts mit 128 Stundenkilometern unterwegs war. Der Autofahrer wurde vorübergehend festgenommen, das Auto wurde sichergestellt.
Das Verfahren führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Unter Führung des Delegierten für den Sicherheitsverbund Schweiz (SVS), André Duvillard, ist ein Projekt zur Reform des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) durchgeführt worden. Ziel des Projekts war, dass die Schweiz besser auf Krisen im Gesundheitsbereich vorbereitet ist. Die Arbeiten wurden durch die Pandemie geprägt.
Der Schlussbericht wurde Ende 2021 der Chefin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) übergeben. Er enthält sechs konkrete Reformvorschläge, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden.
Am Freitagnachmittag verstarb in Sempach Station ein 83-jähriger Mann nach einem Sturz von seinem Leichtmotorfahrrad. Ursache des Unfalls dürften gesundheitliche Probleme sein.
Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag (11. März 2022, 13.15 Uhr) im Gebiet "Büezwil" in Sempach Station. Ein 84-jähriger Mann kam mit seinem Leichtmotorfahrrad vom Radweg ab und stürzte.
Die Baudirektion sucht eine neue Vorsteherin oder einen neuen Vorsteher für das Amt für Gefahrenmanagement. Der bisherige Stelleninhaber Viktor Schmidiger verlässt Nidwalden im Sommer in Richtung Luzern.
Vor knapp sechs Jahren wurde im Rahmen einer Reorganisation in der Baudirektion Nidwalden das Amt für Gefahrenmanagement geschaffen, welches sich mit der Erkennung und Minderung von Risiken betreffend Gewässern und Erdbeben beschäftigt. Das von Viktor Schmidiger geleitete Amt hat sich seither gut etabliert.
Bürgernah, innovativ und vorausschauend – unter dieser Prämisse arbeitet die Kantonspolizei Zürich im Dienste der Bevölkerung.
Um die Aufgaben effizient erledigen zu können, teilt sich die Kantonspolizei Zürich in fünf verschiedene Hauptabteilungen auf, die durch verschiedene Kommandobereiche, die im Hintergrund arbeiten, unterstützt werden.
Am Montagmorgen, 14. März 2022, kollidierten in Winterthur-Wülflingen drei Autos. Die beteiligten Lenker erlitten leichte Verletzungen. Wenig später kam es in Winterthur-Töss zu einer weiteren Kollision. Hier verletzte sich ein Motoradlenker ebenfalls leicht.
Kurz vor 08.00 Uhr kam es an der Wülflingerstrasse in Winterthur-Wülflingen, nahe der Stadtgrenze, zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Personenwagen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen geriet ein 29-jähriger Serbe, der mit seinem Auto stadtauswärts fuhr, aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Auf der Passwangstrasse in Ramiswil kam es am späten Sonntagnachmittag im Bereich Einmündung Scheltenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Dabei hat sich der Töfflenker mittelschwere Verletzungen zugezogen. Die Polizei sucht Zeugen.
In Ramiswil ist es auf der Passwangstrasse auf Höhe Einmündung Scheltenstrasse am Sonntag, 13. März 2022, gegen 16.55 Uhr, aus noch zu klärenden Gründen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Beim Simmefluetunnel werden für die Detailplanung der Sanierung dieses Abschnittes die Kabelrohrblöcke inspiziert. Dafür wird der Tunnel für je einen halben Tag pro Fahrtrichtung gesperrt.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 finden zurzeit noch letzte Arbeiten im Abschnitt Kiesen – Thun-Nord statt. Danach gibt es eine längere Pause, bevor 2024 mit den Arbeiten im Abschnitt Thun- Süd – Spiez begonnen wird.
Am Montag, 14.03.2022, 08.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war im Kerenzerbergtunnel auf der Normalspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs. Der 28-Jährige bemerkte zu spät, dass der Lenker vor ihm abbremste.
Ausserhalb von Schupfart stiess ein Motorradfahrer gestern mit einem Fussgänger zusammen.
Beide kamen zu Fall, wobei mindestens der Fussgänger verletzt wurde. Der Töfffahrer fuhr davon und wird gesucht.
In der Nacht auf Montag ist ein Personenwagen auf der Fahrt von Klosters nach Serneus mit verschiedenen Leitsignalen kollidiert und schlussendlich in ein Tobel gestürzt. Die lenkende Person entfernte sich von der Unfallstelle.
Ein Verkehrsteilnehmer konnte am Sonntag kurz vor Mitternacht beobachten, wie ein Personenwagen mit unsichererer Fahrweise rasant von Klosters in Richtung Serneus fuhr.
Letzte Nacht brach im Ladebereich eines Geschäftsgebäudes in Villars-sur-Glâne ein Feuer aus. Die örtliche Feuerwehr und das Verstärkungszentrum Freiburg wurden mobilisiert und dämmten den Brand ein.
Es wurde niemand verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Mit einem gemieteten Sportwagen gerieten zwei junge Männer gestern mit stark übersetztem Tempo in eine Geschwindigkeitskontrolle.
Dabei musste der Lenker den Führerausweis abgeben. Mit dem gleichen Wagen verursachte der Beifahrer in Windisch später einen Selbstunfall, bei dem der BMW auf dem Dach landete.
Auf der Autobahnraststätte Gunzgen Süd haben Unbekannte in der Nacht auf Samstag das Toilettenhaus durch Sprayereien beschädigt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Während den letzten Tagen gingen mehrere Meldungen von möglichen Betrugsversuchen bei der Kantonspolizei ein.
Die Masche ist nicht neu aber sie wird immer wieder von verschiedenen Tätergrupppierungen angewendet. Betrüger rufen oft von einer gefälschten oder unterdrückten Telefonnummer aus an.
Die Kantonspolizei Thurgau gelangt im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt "Barchetsee" aus dem Jahr 2007 erneut an die Öffentlichkeit.
Die Ermittler erhoffen sich durch die Ausstrahlung in der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" am 16. März neue Erkenntnisse.
Bei 1076 Verkehrsunfällen auf den Thurgauer Strassen sind im vergangenen Jahr 14 Menschen ums Leben gekommen. In den Jahren zuvor waren deutlich weniger Todesopfer zu beklagen.
Auch die Zahl der schwer verletzten Personen hat stark zugenommen.
Am Sonntag (13.03.2022), um 18:40 Uhr, ist das Auto einer 41-Jährigen mit einer Verkehrsinsel kollidiert. Die Fahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Eine 41-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Auto auf der Staatsstrasse, von Balgach kommend in Richtung Marbach.
Am Sonntag (13.03.2022), um 14:55 Uhr, ist ein 22-Jähriger mit seinem Motorrad verunfallt. Er wurde unbestimmt verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein 22-jähriger Motorradfahrer fuhr auf der Murgstrasse, von Mühlrüti kommend in Richtung Fischingen. Aus bisher unbekannten Gründen prallte das Motorrad mit der rechten Seite gegen eine Steinmauer.
Die Stadt Luzern überarbeitet den kommunalen Richtplan Fussverkehr. Dabei wird das Fusswegnetz gesamthaft überprüft. Zudem werden die Fusswege von Littau und Reussbühl in den Plan integriert.
In einem ersten Schritt sind Organisationen, Vereine, Verbände und die Bevölkerung eingeladen, bis 12. April 2022 auf der Plattform Dialog Luzern an einer digitalen Umfrage teilzunehmen. Ziel der Umfrage ist, die Schwachstellen und Netzlücken festzustellen sowie Schulwege im Fusswegnetz zu definieren.
Am Sonntag, 13. März 2022, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Die Lenkerin hat sich dabei leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Kurz nach 16.00 Uhr fuhr eine 32-Jährige mit ihrem Töff von der Schwägalp in Richtung Urnäsch.
Am frühen Montagmorgen brannte in Altishofen ein Zweifamilienhaus. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird abgeklärt.
In der Nacht vom Sonntag auf den Montag (13.-14. März 2022) brannte ein Zweifamilienhaus im Gebiet "Hubebne" in Altishofen. Das Feuer wurde der Polizei am frühen Montagmorgen (ca. 00:40 Uhr) gemeldet.
In der Nacht auf Sonntag, 13. März 2022, wurden am Salzhüsliweg in Olten zwei Männer durch zwei Unbekannte angesprochen, bedroht und folglich ausgeraubt. Mit einer Beute von einigen 100 Franken konnten die Täter nach dem Vorfall unerkannt entkommen.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Sonntagnachmittag, 13.03.2022 kam es im Bereich des Lenzburger Autobahnzubringer zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, der mehrere verletzte Personen sowie ein Todesopfer forderte.
Ein deutscher Tesla-Lenker fuhr von Lenzburg kommend auf der Einspurstrecke auf die Hendschikerstrasse, in Richtung Horner.
Am Freitag, 11. März 2022, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Carkontrolle durch.
Während rund sechs Stunden wurden 19 Gesellschaftswagen (10 CH / 5 EU / 4 Drittstaaten), welche in Fahrtrichtung Süd unterwegs waren, und deren Lenkerinnen und Lenker, einer umfassenden Kontrolle unterzogen.
Am Freitagmittag (11.03.2022) beschädigte eine unbekannte Person mit einem unbekannten Fahrzeug auf dem Brühlmannparkplatz in der Stadt Schaffhausen ein korrekt parkiertes Fahrzeug und entfernte sich anschliessend, ohne ihrer Meldepflicht nachzukommen.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen dieses Verkehrsunfalles.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.