Sicheres Fahren ist für unsere Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter genauso wichtig, wie für die Patientinnen und Patienten, die transportiert werden.
Blaulichtfahrten verlangen ein hohes Mass an Konzentration und Aufmerksamkeit.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntagmittag (13.3.2022) einen Raser gestoppt.
Der Mann war auf einer Überlandstrasse 87km/h zu schnell unterwegs.
Nach einem Selbstunfall am Sonntagabend in Bürglen musste ein Motorradfahrer schwer verletzt ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz vor 18.15 Uhr war ein 57-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Maurenstrasse in Richtung Bürglen unterwegs. Gemäss seinen Angaben sei von der Opfershoferstrasse her ein schwarzes Auto in die Maurenstrasse gefahren, so dass er stark bremsen und ausweichen musste. Dabei stürzte der Motorradfahrer.
Am Freitagnachmittag ist ein Mann in Bern von vier Unbekannten bedroht, geschlagen und beraubt worden. Er wurde dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Angaben machen können.
Am Freitag, 11. März 2022, kurz vor 13.50 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass ein Mann an der Bethlehemstrasse in Bern von vier jungen Männern beraubt und verletzt worden sei.
Ab dem 1. April 2022 müssen E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis 25km/h und mit einer Tretunterstützung bis 45km/h auch am Tag mit Licht unterwegs sein.
Die Lichtpflicht ist erfüllt, wenn bei guten Sichtverhältnissen vorne ein weisses ruhendes Licht eingeschaltet ist.
In einem Wald in Meiringen ist am Sonntagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Ein Grossaufgebot ist mit zahlreichen Feuerwehrangehörigen, Helikoptern und weiteren Mitteln im Einsatz.
Die Löscharbeiten gestalten sich wegen Trockenheit und Wind schwierig. Der Einsatz wird in der Nacht andauern.
Am Samstagabend, 12. März 2022, kurz nach 18.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Brand an der Dorfstrasse in Flüelen ein.
Die vor Ort ausgerückten Einsatzkräfte konnten einen Brand im Untergeschoss des Mehrfamilienhauses feststellen. Die Feuerwehr brachte das ausgebrochene Feuer rasch unter Kontrolle und konnte verhindern, dass die Flammen auf das restliche Haus übergriffen.
Am Samstag, 12.03.2022, ca. 23.05 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur bei Benken ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 56-jähriger Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Richtung Chur unterwegs.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (13.03.2022) im Raum Dübendorf sowie auf der A15 eine verkehrs- und kriminalpolizeiliche Grosskontrolle durchgeführt.
Die Fahrfähigkeit war bei allen Kontrollierten gegeben. Hingegen wurden 148 anderweitige Verstösse festgestellt.
Im Bereich der Handelshofkreuzung in Olten hat ein derzeit unbekannter Mann am Freitagabend, 11. März 2022, einer Frau deren Portemonnaie gestohlen.
Die Polizei hat Ermittlungen zum Täter aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am 12.03.2022, um 00.30 Uhr, wurde ein 55-jähriger Mann an der Schanzenstrasse, nahe der Spitalstrasse, angegriffen und Opfer eines versuchten Raubes. Er wurde dabei leicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Mann mit seiner Begleiterin ein Haus an der Schanzenstrasse betreten wollte, als er unvermittelt mit einem unbekannten Gegenstand von hinten angegriffen und gewürgt wurde.
Am Sonntagmorgen fuhr ein Automobilist auf der Autobahn während 45 Kilometern auf der falschen Autobahnspur. Der Lenker konnte vor Landquart angehalten werden.
Um 06:10 fuhr ein 27-jähriger Fahrzeugführer in Niederurnen, entgegen seiner Absicht nach Schänis zu gelangen, auf die Nordspur der Autobahn N3 ein.
Gestern Abend wurde ein Mann, der kurz vor dem Freiburger Bahnhof auf den Bahngleisen unterwegs war, von einem Zug erfasst.
Er erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn am Samstagabend auf der Autobahn A2 bei Härkingen ein Auto mit 147 km/h gemessen. Erlaubt wären 80 km/h gewesen.
Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft angehalten werden. Er wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
Vermutlich wegen eines unzureichend gelöschten Feuers kam es am Samstagnachmittag, 12. März 2022, auf dem „Holzweg“ zwischen Balsthal und Holderbank zu einem Waldbodenbrand.
Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren konnten das Feuer im Verlauf des Löscheinsatzes unter Kontrolle bringen und schliesslich vollständig löschen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag (12.03.2022), in der Zeit zwischen 17:30 Uhr und 22 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Tüfenwiesstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch die Sitzplatztüre gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte diverse Schränke und Behältnisse.
Am Samstag (12.03.2022), in der Zeit zwischen 18:50 Uhr und 22 Uhr, sind unbekannte Täterschaften in zwei Einfamilienhäuser bei Nellen eingebrochen.
Sie verschafften sich durch die Sitzplatztüren gewaltsam Zutritt in die Häuser und durchsuchten diese.
Am Samstag (12.03.2022), kurz nach 16 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Gewässerverschmutzung im Luterenbach neben der Herrenmühlestrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen war Gülle in den Bach gelangt und sorgte für ein Fischsterben. Der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen, die Trinkwasserversorgung und der Fischereiaufseher sind verständigt.
Am Samstag (12.03.2022), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 18 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Hauptstrasse eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Auf der mit 80 km/h signalisierten Ausserorts-Strecke wurden drei Autofahrer, eine Autofahrerin und ein Motorradfahrer mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen und angehalten.
Am Samstagabend (12.03.2022), kurz vor 20:45 Uhr und kurz nach 22:30 Uhr, sind auf der Eichbergstrasse in Oberriet und auf der Rietstrasse in Rebstein ein Mofafahrer und ein E-Bike-Fahrer gestürzt. Beide Männer wurden dabei verletzt.
Bei beiden Männern zeigten die Atemalkoholtests einen zu hohen Wert.
Am Samstag (12.03.2022), kurz vor 10:55 Uhr, hat sich auf der Ragazerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet. Der 39-jährige Motorradfahrer stürzte und wurde dabei leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Abend des 12.03.2022 meldete eine Familie bei der Kantonspolizei Obwalden, dass in der Gemeinde Sachseln eine Katze unter einem Schachtdeckel gefangen ist.
Durch die ausgerückte Patrouille konnte „Füchsli“ aus der misslichen Lage befreit und der Katzenhalterin anschliessend überreicht werden. Ende gut, alles gut.
Hoher Luftdruck im Osten, tiefer Luftdruck im Westen - was das für unser Wetter bedeutet, erfahren Sie im heutigen Blogbeitrag.
Zudem werfen wir einen Blick auf den kommenden Dienstag, da dürfte es staubig werden!
Bei einem Selbstunfall am Samstagnachmittag (12.3.2022) hat sich ein Motorradfahrer in Riedikon (Gemeinde Uster) Verletzungen zugezogen. Die Seefeldstrasse musste während mehrerer Stunden gesperrt werden.
Um 14.30 Uhr fuhr ein 24-jähriger Motorradfahrer auf der Seefeldstrasse von Niederuster Richtung Riedikon.
Auf der Gubelstrasse in Zug verlor ein 23-jähriger Autofahrer beim Beschleunigen die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einer Stützmauer. Verletzt wurde niemand. Am Pw entstand Totalschaden.
Am Freitagabend (11. März 2022), gegen 20.30 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Autolenker aus dem Kreisel Gubel-/ Dammstrasse in Zug auf die Gubelstrasse Richtung Baarerstrasse.
Am Samstag (12.03.2022), kurz nach 1:10 Uhr und um 3:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von zwei Bränden an der Buchenstrasse und der Hubstrasse erhalten. An der Buchenstrasse brannte es in einem Kellerraum.
An der Hubstrasse brannte es in einer leerstehenden Parterre-Wohnung. Die Brandursachen sind unklar. In beiden Fällen steht jedoch Brandstiftung als mögliche Ursache im Vordergrund.
Bei einem Ausweichmanöver ist am Freitagnachmittag (11.3.2022) ein Velofahrer gestürzt. Er hat sich Verletzungen zugezogen.
Gegen 14 Uhr fuhr ein 46-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen auf der Alten Landstrasse Richtung Thalwil. Als er links in eine Baustelle abbiegen wollte, kam es zu einer Kollision mit einem herannahenden Velofahrer.
Am Samstag (12.03.2022), um 3:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über ein Tötungsdelikt in einer Wohnung an der Kniestrasse erhalten. Ein 35-jähriger Kosovare wurde festgenommen.
Eine 32-jährige Kosovarin ist verstorben. Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem Unfall von Ende Februar im Skigebiet Glacier3000 in Gsteig b. Gstaad wird nach wie vor eine Snowboarderin gesucht.
Die Frau hatte sich nach einer Kollision mit einem Jungen auf Skis vom Unfallort entfernt und konnte bisher nicht identifiziert werden. Ab sofort ist ein Bild der Frau publiziert.
Inserenten auf Kleinanzeigenplattformen werden von Betrügern mit verlockenden Angeboten kontaktiert. Durch Zugeständnisse, Kaufabsichtsverträge und die Fassade eines "legitimen" Unternehmens wird falsche Sicherheit vorgekauelt.
Doch Vorsicht - Betrüger führen vermehrt Vorauszahlungsbetrug mit Hilfe von Kryptowährung-Wallet Apps durch.
In der Nacht auf Samstag, 12. März 2022, verunfallte ein Fahrradlenker auf der Steinerstrasse in Schwyz.
Kurz nach Mitternacht fuhr der 35-Jährige auf Höhe Chalbertränki über den Randstein auf einen Kiesweg, wobei er die Kontrolle über sein Zweirad verlor und zu Fall kam.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Roggwil einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Der 25-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 25-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitag, 11. März 2022, kurz vor 11.30 Uhr, kam es auf der Rickenbacherstrasse in Buus BL zu einer frontal/seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr eine 41-jährige Personenwagenlenkerin von Buus kommend auf der Rickenbacherstrasse in Richtung Rickenbach.
Am Donnerstag, 10. März 2022 brach auf einem Balkon in Sursee ein Brand aus. Die Branddetektive konnten nun die Brandursache ermitteln. Der Brand wurde durch Überreste von Raucherwaren ausgelöst.
Am Donnerstagabend musste die Feuerwehr Region Sursee an der Bahnhofstrasse in Sursee einen Brand auf einem Balkon löschen (Polizei.news berichtete).
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei Aargau gestern Morgen auf dem Bözberg einen Automobilisten, der ausserorts mit 186 km/h unterwegs war.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Freitagmorgen, 11. März 2022, auf dem Bözberg eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Am Freitagvormittag (11.03.2022) ist in Niederglatt ein landwirtschaftlicher Traktor auf das Gleistrassee der SBB gestürzt und hat einen Personenzug touchiert.
Der Fahrer des Traktors wurde verletzt.
Liebe Hundehalter
Ich bekomme immer wieder Anrufe oder Meldungen von liegengelassenem Hundekot. Dieses grüne Ding vor mir ist eine Entsorgungsstelle, für die auf der Seite des Eimers befindlichen schwarzen Säcke. Mit diesen Säcken, ist es ein leichtes den Hundekot aufzunehmen. Danke
Am Freitag, 11.03.2022, hat sich auf der A2, Höhe Einfahrt Riehenstrasse, ein Verkehrsunfall ereignet.
Die Autobahn musste durch die Verkehrspolizei bis ungefähr 14.15 Uhr in Fahrtrichtung Luzern gesperrt werden. Zwei Fahrzeuglenker wurden zur Abklärung ins Universitätsspital gebracht.
Heute Freitag, 11. März 2022, kurz vor 08.15 Uhr, kam es auf den Eggbergen im Bereich Eggeli zu einem Fahrzeugabsturz.
Ein Urner PW-Lenker fuhr auf der schneebedeckten Talstrasse mutmasslich rückwärts, als er von der Strasse abkam und mit dem Fahrzeug rund 100 Meter über ein steil abfallendes Waldgebiet hinunterstürzte.
In der Nacht auf Freitag, 11.03.2022, wurde an der Brunnernstrasse in Niederurnen in ein Geschäftsbetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Donnerstag (10.03.2022) ist es in Schaan zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Gegen 16:40 Uhr fuhr ein Personenwagen auf der Feldkircher Strasse in nördliche Richtung.
Auf einem Parkplatz ist ein Lieferwagen in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand, weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt.
Am Freitag (11. März 2022), kurz nach 11:15 Uhr, ist auf einem Platz für Occasionsfahrzeuge an der Knonauerstrasse ein Lieferwagen in Brand geraten.
Am Donnerstagabend (10.03.2022), kurz nach 20:15 Uhr, hat an der Botenaustrasse ein Grnücontainer gebrannt.
Die örtliche Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Ursächlich für den Brand dürfte im Grüncontainer entsorgte Asche sein.
Am Freitag (11.03.2022), kurz nach 03:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Polistrasse erhalten.
Wie sich herausstellte, fingen aus unbekannten Gründen rund 200 mit Isolationsplatten befüllte Paletten Feuer. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.