Vergangene Woche führte der Lernverband eine Verkehrskontrolle an der Bäumlihofstrasse durch.
Jeweils zwei Polizeianwärter, ein Betreuer und ein Einweiser bildeten ein Kontrollteam.
Am Samstagvormittag (09.04.2022) wurde der neue Polizeiposten der Kantonspolizei Zürich an der Sonnenbergstrasse 14 eröffnet.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr und der Kommandant der Kantonspolizei Zürich, Bruno Keller, sowie der Gemeindepräsident von Niederglatt, Kantonsrat Stefan Schmid, begrüssten die weiteren Behördenvertreter und die interessierte Bevölkerung.
Am frühen Montagmorgen, 11. April 2022, kurz nach 03.30 Uhr, kam es in den im Parterre befindlichen Gewerberäumlichkeiten eines Mehrfamilienhauses an der Binningerstrasse in Oberwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Am Sonntagmittag, 10. April 2022, kurz nach 11.30 Uhr, ereignete sich im Kreisel Hinterfeld-/Baselstrasse in Zwingen BL, eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist am Sonntagnachmittag (10.04.2022) in Adliswil der Zweiradlenker schwer verletzt worden.
Die Beifahrerin wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die stürmische West- und anschliessende Nordwestwindlage, welche dem Alpenraum labile Polarluft gebracht hat, ist zu Ende.
Am heutigen Tag setzte sich allmählich der Hochdruckeinfluss durch, wenn auch in gewissen Regionen noch etwas zögerlich.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Bern zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Gästen eines Clubs gekommen. Polizeipatrouillen, die in der Nähe präventiv präsent waren, konnten die Konfliktsituation beruhigen.
In der Folge zeigte sich, dass ein Mann eine schwere Stichverletzung aufwies.
In der Nacht auf Sonntag ist in Saanen ein Autofahrer verunfallt. Das Fahrzeug kam von der Strasse ab und prallte gegen Bäume.
Der eingeklemmte Fahrer musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Er wurde schwer verletzt mit der Rega ins Spital geflogen.
Heute Sonntag, 10. April 2022, gegen 14.00 Uhr, besammelten sich rund 300 Personen auf dem Rathausplatz in Altdorf zu einer unbewilligten Kundgebung.
Kurz nach 14.00 Uhr setzte sich im Bereich Hellgasse ein Umzug mit rund 100 Personen in Bewegung.
Bei einem Selbstunfall haben sich am Sonntagvormittag (10.04.2022) in Kloten zwei Frauen verletzt.
Gegen 10.50 Uhr fuhr eine 21-Jährige auf der A51 Richtung Bülach. Kurz vor der der Autobahneinfahrt Kloten-Nord touchierte das Fahrzeug aus zurzeit nicht geklärten Gründen den rechtsseitigen Grünstreifen, schlitterte daraufhin über beide Fahrstreifen und kollidierte mit der Mitteilleitplanke.
Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt von Freitagabend in Bern hat sich der Tatverdacht gegen einen im Zuge der ersten Fahndungsmassnahmen angehaltenen Mann erhärtet.
Das Opfer erlitt bei der Auseinandersetzung tödliche Stichverletzungen. Der Verstorbene konnte identifiziert werden. Die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht auf Samstag, 09. April 2022, wurde in der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch Einschlagen einer Fensterscheibe und eingreifendes Betätigen des Fenstergriffs gewaltsam Zutritt. Ob Deliktsgut entwendet wurde, ist derzeit nicht bekannt.
Am Sonntag, 10.04.2022, kurz nach 04:00 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der schneebedeckten Gotthardstrasse im Dorf Hospental Richtung Süden.
Unmittelbar nach der alten Bäckerei schlitterte das Fahrzeug über den Strassenrand und stürzte ca. 1.5 m in den Garten ab.
In der Zeit von Samstag bis Sonntag (10.04.2022), zwischen 23:15 Uhr und 06:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Dreilindenstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Sie stahl Bargeld in der Höhe von mehreren tausend Franken.
In Zihlschlacht brannte in der Nacht zum Sonntag eine Holzbeige. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz vor 4.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass beim Waldgebiet Horchetaal ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Felsenholz war rasch vor Ort und konnte den Brand einer Holzbeige sowie aufgehäufter Gartenstühle löschen.
Am Sonntag, 10. April 2022, kam es in Zürich 11 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein junger Mann schwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang fünf Personen fest.
Die Fahrzeuglenkerin und ihr Begleiter übersahen einen vor dem Rotlicht wartenden Personenwagen, fuhren auf ihn auf und kamen erst nach der Kollision mit einem Lichtsignalmast zum Stehen.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei mittelschwer verletzt. Die beiden sich im stehenden PW befindlichen Personen wurden ebenfalls verletzt.
In Hubersdorf wurde am Samstagvormittag ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung erheblich verletzt. Der mutmassliche Täter stellte sich später bei der Polizei. Er wurde vorübergehend festgenommen.
Zur Klärung der genauen Umstände wurden Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagabend, 09. April 2022, kurz nach 17.00 Uhr, verursachte ein E-Bike-Fahrer in der Breitestrasse in Muttenz BL einen Selbstunfall.
Der E-Bike-Fahrer stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
In Halten brannte in der Nacht auf Sonntag, 10. April 2022, eine unbewohnte, landwirtschaftlich genutzte Liegenschaft nieder. Mehrere Schafe mussten aus dem Stall evakuiert werden.
Drei Tiere kamen infolge des Brandes ums Leben.
Am Sonntag (10.04.2022) kam es auf der Dreilindenstrasse zu einem Selbstunfall. Das Unfallfahrzeug geriet dabei über die Fahrbahn hinaus und kam zwischen Bäumen zum Stillstand. Lenker und Mitfahrer verletzten sich eher leicht.
Es entstand grosser Sachschaden.
In der Nacht von Samstag/Sonntag, 9./10. April 2022, kurz nach Mitternacht, ereignete sich in der Münchensteinerstrasse in Muttenz BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag hat in der Schrebergartenanlage in Chur ein Gartenhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand.
Der Brand wurde kurz nach 17 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr, stand das Gartenhaus in Flammen.
Bei einem Selbstunfall in Sirnach wurde am Samstagnachmittag ein Autofahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit von Freitag bis Samstag (09.04.2022), zwischen 18:00 Uhr und 12:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Rietstrasse in ein Baugeschäft eingebrochen.
Sie stahl Bargeld in noch unbekannter Höhe.
Am Samstag (09.04.2022), um 10:45 Uhr hat sich auf der Husenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde eine 31-jährige Frau leicht verletzt. Sie begab sich selbstständig ins Spital.
An den Autos entstand Sachschaden.
Am Samstag (09.04.2022), kurz nach 10:40 Uhr hat sich auf der Thuraustrasse ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurde ein 43-jähriger Fahrradfahrer unbestimmt verletzt. Der Unfallhergang ist noch unklar.
Hinter der Kaltfront, welche die Alpennordseite mit Sturmwinden und kräftigen Schauern überquerte, erfolgte im Tagesverlauf eine allmähliche Wetterberuhigung.
Die Unterschiede im Wettereindruck hätten heute nicht grösser sein können: während auf der Alpennordseite die Kaltfront oft bewölkte Verhältnisse brachte, sorgte der Nordwind im Tessin für sonnige Verhältnisse.
Am Samstag (9. April 2022) fuhr eine Automobilistin auf der falschen Fahrbahn der Autobahn A9 von Saxon in Richtung St-Triphon.
Die Frau konnte in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Wallis und Waadt angehalten werden.
Am Samstagnachmittag, 09. April 2022, nach 15.00 Uhr, kam es auf dem Aussenplatz einer Recyclingfirma an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch, wobei ein Lagerfach mit Sperrgut in Brand geriet.
Personen wurden keine verletzt.
Am Samstag (09.04.2022), kurz nach 12:20 Uhr ist es auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung Chur, zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Insgesamt waren acht Autos daran beteiligt. Zehn Autoinsassen wurden verletzt.
Drei davon mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Alle beteiligten Autos mussten mit dem Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt werden. Die Autobahn blieb für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
Ein nicht ganz alltäglicher Verkehrsunfall forderte am gestrigen Freitagnachmittag in Rheinfelden drei verletzte Personen.
Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden.
Am Donnerstagabend (03.03.2022) ist am Bahnhof eine 78-jährige Frau ums Leben gekommen.
Sie stürzte aus nicht bekannten Gründen auf dem Perron und wurde dabei von einem einfahrenden Zug erfasst.
Bei einem Selbstunfall sind am Montagabend (28.02.2022) zwei Personen leicht verletzt worden.
Ein 86-jähriger Lenker geriet mit seinem Auto von der Strasse, rollte ein Wiesenbord hinunter, kippte zur Seite und kam auf dem Bahngeleise zum Stillstand.
Nach einer Frontalkollision am Sonntagabend (27.02.2022) geriet das Fahrzeug eines 31-jährigen Lenkers in Brand.
Das Fahrzeug war heftig in das Auto eines 33-jährigen Lenkers geprallt.
Am Freitag (08.04.2022) kam es an der Ringelbergstrasse 16 zu einem Selbstunfall. Durch Anprall an die Hausfassade entstand beträchtlicher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Kurz vor der Haltestelle Wolfsschlucht stürzte am Samstagabend aufgrund starker Sturmböen ein Baum auf die Fahrleitung der BVB.
Ein auf den Boden herunterhängendes Kabel musste durch die IWB geerdet werden. Personen wurden keine verletzt.
Im starken Regen vom Freitagabend kam ein Autofahrer mit seinem Ford Mustang auf der A1 von Oftringen Richtung Zürich fahrend ins Schleudern und prallte in die Mittel- und Randleitplanke.
Der 25-jährige Italiener aus dem Kanton Bern fuhr mit seiner Frau und dem Kleinkind von Oftringen Richtung Zürich.
Am späten Freitagabend ist es in Bern zu einer Auseinandersetzung gekommen.
Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Trotz umgehender erster Hilfe erlag er im Spital seinen Verletzungen.
Bei einem Selbstunfall hat sich in der Nacht auf Samstag (09.04.2022) in Urdorf der Lenker eines Personenwagens schwer verletzt.
Gegen 3 Uhr fuhr ein 33-jähriger Mann auf der Birmensdorferstrasse Richtung Urdorf.
Am Freitagabend, 08. April 2022, um 17.45 Uhr, kam es in der Bruggstrasse in Reinach BL zu einer frontal/seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Personen wurden bei der Kollision keine verletzt.
Am frühen Samstagmorgen, 09. April 2022, kurz vor 02.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter SUV-Fahrer im Kreisel Haupt-/Birsigtal-/Bruggstrasse in Reinach BL sowie kurze Zeit später in der Nunningerstrasse in Grellingen BL jeweils einen Selbstunfall.
Der unfallverursachende Fahrzeuglenker wurde nicht verletzt.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte in der Nacht zum Samstag in Bürglen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Die Autofahrerin war kurz nach Mitternacht auf der Istighoferstrasse in Richtung Istighofen unterwegs.
Von Remigen Richtung Mönthal fahrend verunfallte am gestrigen Freitag eine Automobilistin und kam letztlich im Bachbett zum Stehen.
Dabei verletzte sie sich leicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.