Am Dienstagnachmittag, 1. März 2022, führte die Stadtpolizei Zürich im Kreis 4 eine Aktion gegen das illegale Glücksspiel durch und nahm vier Personen vorübergehend fest.
Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung führten Detektive der Verwaltungspolizei eine gezielte Aktion gegen das illegale Glücksspiel durch.
Am Montag, 28. Februar 2022, erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung zu einem verletzten Skifahrer im Gebiet Hinter Felli in Andermatt.
Gemäss ersten Erkenntnissen war der 37-jährige Mann alleine unterwegs, als er aus derzeit ungeklärten Gründen stürzte und bewusstlos wurde.
Ein aufmerksamer Bürger hat heute Morgen diesen Terrier-Mischling gefunden und die Polizei alarmiert.
Der kleine Vierbeiner irrte zwischen Rotkreuz und Honau/LU auf der Luzernerstrasse herum.
Ein Firmeninhaber hat bei einer Tankstelle in Zug mittels Kundenkarten mehrfach grössere Mengen Benzin bezogen. Die Rechnungen jedoch zahlte er nicht. Vor wenigen Tagen konnte er überführt und festgenommen werden.
Die total 135 Bezüge von insgesamt rund 46'000 Liter Benzin sowie 6 Liter AdBlue im Gesamtwert von rund 88'000 Franken mittels Tankkarten erfolgten im Zeitraum Dezember 2021 bis Februar 2022. Die Rechnungen blieben unbezahlt.
Die Fasnacht 2022 hat die Luzerner Polizei stark gefordert. Die optimalen Wetterbedingungen lockten mehrere hunderttausend Fasnächtlerinnen und Fasnächtler an, die diverse Veranstaltungen im ganzen Kanton Luzern besuchten.
Die Luzerner Polizei sorgte für eine grösstenteils friedliche Fasnacht. Sie war sichtbar präsent. Durch das konsequente Eingreifen konnten aufflammende Konflikte im Keim erstickt werden. Insgesamt wurden 23 Personen vorübergehend festgenommen und alleine in der Stadt Luzern über 250 Personenkontrollen durchgeführt.
Nachdem die Fasnacht aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr nicht stattfinden konnte, zog es dieses Jahr wieder hunderte „Fasnächtlerinnen“ und „Fasnächtler“, Guggenmusigen sowie diverse Katzenmusik-Formationen durch die Strassen des Kantons Uri.
Mit dem „Üstrummet“ ging am gestrigen „Güdelddienstag“ die Urner Fasnacht 2022 zu Ende. Aus Sicht der Kantonspolizei Uri kann eine grösstenteils positive Bilanz gezogen werden.
Die BFW ist verantwortlich für die dauernde Sicherstellung des Feuerwehr-, Chemiewehr- sowie Sanitätseinsatzes im Werk Sisseln.
Der Rüstwagen wurde auf einem Scania Plugin Hybrid aufgebaut. Wir (die Schweizer Blaulichtbeschrifter) durften in sehr enger Zusammenarbeit dieses spezielle Fahrzeug vom Design bis zur fertig, hochreflektierenden Beschriftung umsetzen.
Am Donnerstagmorgen wurde beim Torbogen auf dem Bahnhofplatz in Luzern ein Mann von einem Jugendlichen angerempelt und dabei erheblich verletzt. Der mutmassliche Täter konnte durch die Polizei ermittelt und festgenommen werden.
Es handelt sich um einen 16-jährigen Jugendlichen.
Nachdem im März 2021 eine Frau in einem Spital in Bern verstorben war und sich in der Folge Hinweise auf eine mögliche Vergiftung ergeben hatten, hat die Kantonspolizei Bern unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern- Mittelland über Monate Ermittlungen getätigt.
Im Zuge dieser wurde ein Mann verhaftet. Die Staatsanwaltschaft hat den 50-jährigen Beschuldigten nun wegen Mordes, eventuell vorsätzlicher Tötung angeklagt.
Beim Bahnhof RBS in Biberist wurde am vergangenen Donnerstagabend ein Jugendlicher von Unbekannten tätlich angegangen und bestohlen. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen, welche bisher aber erfolglos verliefen.
Zu Fuss verliess der 18-Jährige am Donnerstag, 24. Februar 2022, gegen 18.50 Uhr, den Bahnhof RBS in Biberist in nordöstliche Richtung, um zu seinem Auto zu gelangen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Mittwoch in Münchwilen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 42-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
In Stechelberg ist am Dienstagmorgen ein Basejumper verunfallt. Der Mann konnte durch die Rettungskräfte nur noch tot geborgen werden.
Am Dienstag, 1. März 2022, um 9.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in Stechelberg (Gemeinde Lauterbrunnen) ein Basejumper abgestürzt sei.
Am Montagabend ist es in Urtenen- Schönbühl zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau gekommen. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Montagabend, 28. Februar 2022, gemeldet, dass es in Urtenen- Schönbühl zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau gekommen sei.
Am Dienstagnachmittag (01.03.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Zum heutigen meteorologischen Frühlingsanfang gab es eine meist frostige Nacht und viel Sonnenschein.
Ausser auf der Alpensüdseite, dort lag eine hochnebelartige Wolkendecke. Wieso dies so war, lesen Sie in den folgenden Zeilen.
Am Dienstag 1. März 2022, brach in einem Altersheim in Vex ein Brand aus. Die Heimbewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden. Zwei Heimangestellte erlitten eine leichte Rauchvergiftung.
Der Brand brach kurz nach 12:00 aus. Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei wurde durch eine automatische Brandmeldeanlage des Alters- und Plfegeheim „St. Sylve“ in Vex alarmiert, dass in einem Zimmer im 1. Stock ein Brand ausgebrochen war.
Ein falscher Polizist hat versucht, einer Seniorin mehrere Tausend Franken zu entlocken. Bei der Bargeldübergabe in einer Bank konnte die Geldbotin, eine 15-jährige Jugendliche, festgenommen werden.
Am Freitagmorgen (25. Februar 2022) erhielt die in der Gemeinde Cham wohnhafte 92 -jährige Frau einen Anruf eines angeblichen Polizisten.
Im Skigebiet Corviglia in Celerina ist am Montag ein Skifahrer unkontrolliert neben die Piste gefahren und mit Steinen kollidiert. Der Mann verstarb vor Ort.
Der 81-jährige im Kanton Zürich wohnhafte Mann befand sich am Montag nach 16 Uhr gemeinsam mit Familienmitgliedern von Marguns herkommend auf der Talabfahrt. Oberhalb der Alp Saluver fuhr er unkontrolliert rechts über den Pistenrand.
Am Dienstagvormittag, 1. März 2022, gegen 10.35 Uhr, ist während Umbauarbeiten auf dem Dach eines Wohn- und Geschäftshauses an der Glarnerstrasse in Siebnen ein Brand ausgebrochen.
Die vor Ort anwesenden Arbeiter konnten das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr eindämmen.
Zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (01.03.2022), in der Zeit zwischen 17:35 Uhr und 06:50 Uhr, sind unbekannte Täterschaften in zwei Firmen an der Böschachstrasse und der Birkenstrasse eingebrochen.
Sie verschafften sich gewaltsam Zugang in die Gebäude und durchsuchten die Räume. In der einen Firma erbeuteten sie mehrere tausend Franken Bargeld und hinterliessen einen Sachschaden von über 1'000 Franken.
Am Dienstagmorgen (01.03.2022), kurz vor 07:35 Uhr hat sich auf der Autobahn A1 zwischen dem Anschlusswerk Wil und der Raststätte Thurau Süd ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet. Eine 26-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Die 26-jährige Autofahrerin fuhr auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 aus der Richtung Zürich kommend Richtung St.Gallen. Hinter ihr fuhr ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto.
Zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (01.03.2022), in der Zeit zwischen 20 Uhr und 08:30 Uhr, ist ein/-e unbekannte/-r Autofahrer/-in mit einem Fahrzeug bei Wolfikon auf einem Vorplatz gegen einen Metallpfosten gefahren.
Die unbekannte Person entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am frühen Freitagmorgen kam es in Weggis, im Bereich der Bushaltestelle Zopf an der Luzernerstrasse, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem Taxifahrer und einer Kundin.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen - insbesondere zwei Fahrgäste eines Busses, welche vor Ort waren.
Vor genau 100 Jahren wurde die Berufsfeuerwehr gegründet. Ein Jahrhundert später kann auf viel Erlebtes, Grossereignisse und historische Eindrücke zurückgeblickt werden.
Heute vor 100 Jahren nahm die Stadt Zürich die „ständige Brandwache“ in Betrieb.
Über ein Viertel der Schweizer Bevölkerung geht regelmässig joggen. Die Sportart gilt berechtigterweise als gesund. Doch pro Jahr müssen bis zu 21 500 Personen eine Jogging-Verletzung ärztlich behandeln lassen.
Wer dem eigenen Körper beim Laufen genügend Anpassungszeit gibt und sich an die Tipps der BFU hält, kann das persönliche Verletzungsrisiko senken.
Bei einem Brand bei einer Hühnerzucht wurden am Freitag weder Menschen noch Tiere verletzt.
Kurz vor 14:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein Brand bei einer Hühnerzucht mit rund achtzehntausend Tieren gemeldet.
Am Samstag versammelten sich hunderte Menschen auf dem „Place des Nations“.
Gemeinsam setzten sie ein Zeichen gegen Wladimir Putin und dessen Invasionskrieg gegen die Ukraine. Die Demonstrierenden forderten insbesondere die Schweizer Behörden auf, zu handeln.
Ein Lieferwagenlenker ist auf der Autobahn in die Leiteinrichtungen geprallt. Er wurde dabei verletzt. Der Unfall führte im Morgenverkehr zu Behinderungen.
Am Dienstag (1. März 2021), um 07:00 Uhr, ist es auf der Autobahn A4, zwischen Lindencham und Verzweigung Blegi, in Fahrtrichtung Zürich, zu einem Selbstunfall gekommen.
Von Donnerstag, 3. März 2022, bis Samstag, 5. März 2022, ist der Bucheggtunnel täglich von 22 bis 5 Uhr in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Bucheggstrasse, Bucheggplatz und Bucheggstrasse.
Am Montag (28.02.2022), kurz vor 13 Uhr, sind auf der Säntisstrasse ein Auto und ein Elektro-Roller zusammengestossen. Der 19-jährige Rollerfahrer wurde dabei verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Ein 27-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto vom Vorplatz einer Liegenschaft Richtung Säntisstrasse und beabsichtigte auf diese Einzubiegen.
Am Montag (28.02.2022), kurz vor 13:30 Uhr, sind auf der Römerstrasse, Höhe Oberstufenschulhaus Bach, ein Auto und ein Velo zusammengestossen. Der 14-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste nicht ins Spital gebracht werden.
Am Montag (28.02.2022), kurz vor 17:10 Uhr, sind auf der St. Gallerstrasse, Höhe Einmündung Eichenaustrasse, ein Auto und ein Mofa zusammengestossen. Der 61-jährige Mofafahrer wurde eher leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital.
Vergangene Woche brach eine unbekannte Täterschaft im Fricktal mehrere Dutzend Autos sowie etliche Kellerabteile auf.
Zudem wurde ein Auto entwendet, das in Frankreich geortet werden konnte. Dort gelang es der Polizei, die mutmasslichen Täter festzunehmen.
Am Montag (28.02.2022) ereignete sich eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Velo. Der 9-jährige Velofahrer wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Montagnachmittag kurz nach 15:30 Uhr kam es zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Velo. Eine 59-jährige Autolenkerin fuhr auf der Birnbäumenstrasse westwärts.
Im Rahmen der Instandsetzung der bestehenden Röhren des Belchentunnels werden im März und zu Beginn April 2022 nächtliche Teilsperrungen nötig.
Zwischen Montag, 7. März 2022, und Freitag, 1. April 2022, bedingen Sondierbohrungen im Gewölbefirst und im Fahrraum Nachtsperrungen der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Norden.
Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität „Bei Verdacht Tel. 117 - Gemeinsam gegen Einbrecher“ eine positive Bilanz.
Bei den zahlreichen, gezielten Kontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet - mit Fokus auf Kriminaltouristen - verhafteten die Polizisten und Polizistinnen insgesamt 40 Personen.
Bei einem Verkehrsunfall in der Stadt Luzern wurde am Sonntagabend ein Rollerfahrer verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend (27. Februar 2022, 19.00 Uhr) auf der Luzernerstrasse im Ortsteil Littau.
Tritt die Reuss bei Hochwasser über ihre Ufer, dient die Autobahn A2 an vordefinierten Stellen als Entlastungskorridor und muss für den Verkehr gesperrt werden. Damit der lokale wie auch der Transitverkehr in so einem Fall koordiniert geführt werden können, sorgt ein neues Konzept.
Im Hochwasserfall kann ein Teil der Reuss auf der Autobahn A2 zwischen Erstfeld und Flüelen kontrolliert Richtung Urnersee abfliessen. Die betroffenen Autobahnabschnitte werden gesperrt und die Umleitung für den Transitverkehr signalisiert.
Bei einem Selbstunfall am Montagabend in Mammern kam ein Auto auf dem Bahngeleise zum Stillstand. Zwei Personen wurden leicht verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Ein 86-jähriger Autofahrer war kurz nach 17.30 Uhr auf der Hauptstrasse von Steckborn in Richtung Mammern unterwegs. Eingangs Mammern geriet das Fahrzeug von der Strasse, rollte das Wiesenbord hinunter, kippte auf die Seite und kam auf dem Bahngeleise zum Stillstand.
Am Montagabend, 28. Februar 2022, kurz nach 18.30 Uhr, meldeten Anwohner einen Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Biberzeltenstrasse in Lachen.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten das Feuer im 4. Stock rasch löschen.
Auf der Sinserstrasse sind ein Lastwagen und ein Auto zusammengeprallt. Eine Person wurde verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Montag (28. Februar 2022), kurz vor 13:45 Uhr, beim „Zollhaus“ in Hünenberg.
Am Montag, 28. Februar 2022, kurz vor 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden.
Kurz vor dem Ausgang des Gotthard-Strassentunnels beabsichtigte der 47-jährige Fahrzeuglenker seine Sonnenbrille zu behändigen und war dadurch kurzzeitig abgelenkt.
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Und wie jedes Jahr endet heute mit dem Ende des Februars auch wieder ein meteorologischer Winter.
Aber es endet nicht irgendein Winter, sondern auf der Alpensüdseite regional der sonnigste Winter in der über 60 Jahre zurückreichenden Periode mit homogenen Daten.
Der Güdismontag verlief bisher aus polizeilicher Sicht friedlich. Am Morgen besuchten ca. 4‘000 Personen die Wey-Tagwache. Der Wey-Umzug am Nachmittag zog bei herrlichem Wetter geschätzte 40’000 Zuschauerinnen und Zuschauer an.
Auch die im Kantonsgebiet durchgeführten Anlässe verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.