In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (11.04.2022) ist im Kanton St.Gallen gleich in drei Firmen sowie in eine Lagerhalle eingebrochen worden.
In Lütsiburg Station suchte eine unbekannte Täterschaft gleich zwei Firmen in der Sägenbachstrasse heim.
Am Dienstag (12.04.2022), kurz vor 07:00 Uhr, ist in einem Holzschnitzellager der Heizung einer Institution für Beeinträchtigte an der Bodenstrasse Feuer ausgebrochen. Über 30 Bewohnende und Mitarbeitende konnten die Institution unverletzt verlassen.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Am Dienstag (12.04.2022), um 07:15 Uhr, ist es in einem Bauernhaus im Untertobel zu einem Brand gekommen. Zwei Bewohnende mussten ins Spital gebracht werden. Die Feuerwehr löschte den Brand und konnte ein Übergreifen auf einen angrenzenden Stall verhindern.
Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Am Dienstag (12.04.2022), kurz nach 05:30 Uhr, ist es auf dem Balkon einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses im Chellenweiherweg zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Am Dienstag (12.04.2022), um 05:30 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Kräzernstrasse zu einem Brand gekommen. Alle Bewohnenden konnten das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen.
Die Wohnung brannte komplett aus. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.
Ende Januar 2022 konnte eine Patrouille der Kantonspolizei Glarus in Bilten einen Mann einer Personenkontrolle unterziehen.
Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen Heroindealer handelte, welcher auf seiner Auslieferungstour war. Anlässlich der Kontrolle trug er über 70 Gramm Heroin und 10 Gramm Streckmittel mit sich mit, welches er an verschiedene Konsumenten verkaufen wollte.
Eine junge Zweiradlenkerin hat fahrend einen Fussgängerstreifen überquert und ist dabei von einem Auto erfasst worden.
Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde die 17-Jährige mit der Rega in ein ausserkantonales Spital eingeliefert.
In Hägendorf ist in der Nacht auf Dienstag eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen. Sie erbeuteten Deliktsgut von mehreren 10'000 Franken.
Die Kantonspolizei Solothurn sucht Zeugen.
In der Altstadt Solothurn hat eine unbekannte Täterschaft einen vergoldeten Krummsäbel und ein vergoldetes Zepter ab dem Gerechtigkeitsbrunnen in der Hauptgasse gestohlen.
Die Stadtpolizei Solothurn sucht Zeugen.
Die A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird im Rahmen der Gesamterneuerung jeweils nachts gesperrt. Über Ostern ruhen die Arbeiten jedoch und es finden keine Nachtsperrungen statt.
Der Abschnitt bleibt also auch nachts durchgehend befahrbar.
Am Montag kam es gleich drei Mal zu Verkehrsunfällen, in welchen die lenkende Person jeweils alkoholisiert unterwegs war.
Die drei lenkenden Personen mussten ihren Führerausweis abgeben.
Im Jahr 2021 sind bei Verkehrsunfällen auf den Solothurner Strassen 9 Personen tödlich verunglückt, 4 mehr als im Vorjahr. Demgegenüber sind deutlich weniger schwer verletzt worden.
Insgesamt haben Mitarbeitende der Polizei Kanton Solothurn im vergangenen Jahr 1'376 Verkehrsunfälle polizeilich rapportiert. Die häufigste Unfallursache ist nach wie vor die Missachtung des Vortrittsrechts.
Das 2004 in Kraft gesetzte Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) verlangt, dass Menschen mit Behinderung den öffentlichen Verkehr möglichst selbständig nutzen können.
Um dem Gesetz Folge zu leisten, werden in Schattdorf die Bushaltestellen Gandrütti der Auto AG Uri zwischen dem 19. April und 27. Mai 2022 angepasst und saniert. Die Kosten betragen 300'000 Franken.
Nach einem Sturz in einem Einfamilienhaus in Wallenwil musste am Montag ein Kleinkind durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen stürzte der 9-monatige Bub kurz nach 18 Uhr aus noch ungeklärten Gründen im Treppenbereich eines Einfamilienhauses in Wallenwil.
In der Nacht auf Dienstag (12.04.2022), kurz vor 01:00 Uhr, ist der kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ein Brand am Dorfplatz gemeldet worden. Ein Grossaufgebot von Rettungskräften wurde aufgeboten.
Eine Person wurde nach rund 90 Minuten tot in einer Wohnung aufgefunden.
In der Velo-Unterführung der Langstrasse stiessen am Montagnachmittag, 11. April 2022 eine Velofahrerin und ein Velofahrer zusammen.
Dabei wurde die Velofahrerin schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Nach einem Angriff und Drohungen gegen Passanten hat die Schaffhauser Polizei am Montagmittag (11.04.2022) in der Stadt Schaffhausen einen Mann verhaftet.
Um 11.30 Uhr am späteren Montagvormittag (11.04.2022) gingen bei der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen ein, dass in der Webergasse in der Stadt Schaffhausen ein aggressiver Mann Passanten angreife und bedrohe.
Gezielte Agenda gegen christliche Minderheit im tödlichsten Land für Christen
Immer wieder werden Pastoren und christliche Gemeinden im Norden Nigerias Opfer von islamistischen Angriffen. Nie starben im bevölkerungsreichsten Land Afrikas so viele Christen aufgrund religiöser Gewalt wie heute.
Auf der A6 zwischen Muri und Thun ist seit einigen Jahren die Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung in Betrieb. Aufgrund der zeitgleichen Erneuerung der A6 wurde sie erst in einem Provisorium erstellt.
Nun wird die Anlage definitiv erstellt. Dafür muss sie von Mitte April bis Ende Juli 2022 ausser Betrieb genommen werden.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilten, handelt es sich bei der heute kurz nach 6:30 Uhr in einem Haus in Avegno tot aufgefundenen Frau [Polizei.news berichtete] um eine 61-jährige Schweizerin, die in der Region wohnte.
Die bisher durchgeführten Untersuchungen erlauben es nicht, das Eingreifen Dritter auszuschliessen.
Am 11. April 2022, gegen 15:20 Uhr, fuhr ein Autofahrer von Les Bois in Richtung Porrentruy.
Am Ortseingang von Le Boéchet kam er aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, nach rechts von seiner Fahrbahn ab, kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrsschild und einer Thujahecke, bevor er in ein Haus neben der Strasse krachte.
Heute Montag, 11. April 2022, kurz nach 11.30 Uhr, fuhr eine E-Bike-Lenkerin auf der Klausenstrasse in Spiringen talwärts.
Im Bereich Holzboden fuhr sie über ein Armierungseisen, welches aus zurzeit nicht geklärten Gründen auf der Fahrbahn lag.
Über das Wochenende von Freitag bis Montag, 8. – 11. April, stoppte die Stadtpolizei Winterthur vier Autolenkende, bei denen der Verdacht besteht, dass sie in fahrunfähigem Zustand ein Fahrzeug gelenkt hatten.
In der Nacht auf Samstag, 9. April, gegen 04.00 Uhr, fuhr ein Fahrzeuglenker auf dem Parkplatz eines Imbissrestaurants gegen einen Pfosten und beschädigte diesen.
Am Sonntagnachmittag stürzte ein Mann mit seinem Bike auf einem Biketrail in Kriens. Er zog sich derart schwere Kopfverletzungen zu, dass er auf der Unfallstelle verstarb.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Die Kantonspolizei Glarus stellt Ordnungsbussen neu mit QR-Code ohne Einzahlungsschein aus.
Der Vorteil: Gebüsste Personen gelangen über den QR-Code direkt zum Online-Bussenportal der Kantonspolizei Glarus. Alternativ kann der Einstieg auch im Internet über „bussen.gl.ch“ erfolgen.
Am Montag, 11.04.2022, 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Vor der Ausfahrt Niederurnen wurde der Verkehr einspurig auf die Überholspur geleitet.
Auf der A6 bei Brügg ist am Montagmorgen eine Motorradlenkerin bei einem Unfall mit einem Auto verletzt worden. Sie wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der entsprechende Autobahnabschnitt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden feiert dieses Jahr das 50-jährige Bestehen. Am vergangenen Samstag 9. April 2022 hat in Teufen der erste Event stattgefunden. Das Interesse der Bevölkerung war erfreulich gross.
Das Polizeikommando und die Mitarbeitenden freuen sich schon jetzt auf viele Begegnungen am nächsten Event in Heiden vom 7. Mai 2022.
In der Unfallstatistik des vergangenen Jahres gehören die 15- bis 17-Jährigen zu den klaren Verlierern: Unter ihnen gab es deutlich mehr Getötete und Schwerverletzte als in den Jahren zuvor. 123 Jugendliche wurden bei Töff-Unfällen schwer verletzt, zwei verunfallten zudem tödlich.
Die Kampagne „Don’t mess it up“, die sich an diese Altersgruppe richtet, geht in die nächste Phase.
Am Montag, 11. April, gegen 06:55 Uhr, als der Verkehr aufgrund von Bauarbeiten einspurig geführt wurde und der Verkehr stark verlangsamt war, ereignete sich auf der Höhe der Zwischenröhre des Gorges-du-Seyon-Tunnels in Richtung Neuenburg eine Kettenkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Für die Unfallaufnahme und den Abtransport der Autos wurde die Strasse zwischen Boudevilliers und Vauseyon für eine Stunde gesperrt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ging heute kurz nach 6:30 Uhr in der gemeinsamen Alarmzentrale in Avegno ein Hilferuf ein.
Die Leiche einer Frau wurde in einem Haus gefunden.
Auf einer Baustelle ist ein Arbeiter mehrere Meter in die Tiefe gestürzt.
Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Konflikte, Krisen oder Krieg können Menschen in die Flucht zwingen.
Für Geflüchtete besteht die Gefahr, Opfer von Menschenhandel oder anderen Formen von Missbrauch zu werden.
Am Sonntagnachmittag kam es auf der Brünigstrasse in Lungern/OW, im Bereich Kaiserstuhl, zu einer heftigen Frontalkollision.
Ein in Richtung Brünig fahrender Kleinwagen geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich frontal mit einem entgegenkommenden grösseren Personenwagen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz nach 10.30 Uhr zu einem Unfall auf einer Bahnbaustelle in Piotta.
Ein 45-jähriger Schweizer Arbeiter aus dem Bleniotal war dabei, mit einer Schleifmaschine ein Rohr zu schneiden, als er sich aus noch zu klärenden Gründen am rechten Unterarm verletzte.
Der seit Sonntag vermisste Mann kehrte am Montag gesund und unversehrt an seinen Wohnort zurück.
Der seit Sonntag, 10. April 2022, gesuchte Mann kehrte am Montag gegen 11 Uhr gesund und unversehrt an seinen Wohnort zurück.
Über das Wochenende vom Freitag bis Montag, 8. – 11. April, ereigneten sich in Winterthur vier Verkehrsunfälle, bei denen je eine Personen verletzt wurde.
Am Freitag, kurz nach 13.00 Uhr, verletzte sich an der Grüzefeldstrasse in Winterthur ein 16-jähriger Mofalenker, nachdem er nach einer Vollbremsung mit seinem Fahrzeug stürzte.
Dieses Jahr fällt Ostern auf den 17. April. Die Corona-Massnahmen sind schweizweit aufgehoben, dies gilt jedoch nicht für die benachbarten Länder.
Dennoch geht der TCS aktuell davon aus, dass gerade in der Osterzeit eine Reisewelle Richtung Süden zu erwarten ist und dass das Verkehrsaufkommen dem von vor der Pandemie entsprechen könnte.
Die Polizei Oberes Fricktal stellt per Mitte April 2022 auf QR-Bussen um. Damit geht das Polizeikorps mit der Zeit und digitalisiert den Bereich der Ordnungsbussen. Über eine App können Bussen inskünftig via Handy ausgestellt werden.
Mit dieser Digitalisierung reduziert sich der administrative Aufwand sowohl für die Polizei als auch für die Gebüssten.
In letzter Zeit wurden im Mittelland an einigen Orten Wölfe nachgewiesen.
Nun gilt es auch hier, sich auf dessen Präsenz einzustellen und die Nutztiere zu schützen. So gelingt das Nebeneinander von Mensch und Wolf.
Von April bis Oktober 2022 werden die Betriebs- und Sicherheitsanlagen des Umfahrungstunnels Gstaad auf den neusten Stand gebracht. Deshalb ist der Tunnel während insgesamt 65 Nächten gesperrt.
Es wird jeweils eine Umleitung durch Gstaad eingerichtet.
Die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland hat nach einem langjährigen Verfahren einen nordmazedonischen Staatsbürger angeklagt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, im Juni 1999 in Biel-Mett an einem mit einem Raub verbundenen Tötungsdelikt beteiligt gewesen zu sein.
Der Beschuldigte wurde im Januar 2021 nach umfassenden Ermittlungen festgenommen. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft.
Auf der Dorfstrasse in Reiden ist am Freitagvormittag ein Motorradfahrer gestürzt und hat sich dabei verletzt. Gemäss seinen Aussagen habe er einem schwarzen Kleinwagen ausweichen müssen.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich am Bundesplatz in Luzern ein Verkehrsunfall. Zwei Personen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu.
Am Sonntag, 10. April 2022, 13:20 Uhr, war eine Autofahrerin auf der Bundesstrasse in der Stadt Luzern in Richtung Kreisverkehrsplatz Bundesplatz unterwegs.
Am frühen Montagmorgen, 11. April 2022, ist es in Herisau zu einem Raub in einer Wohnung gekommen. Die beraubte Person wurde ins Spital überführt. Eine verdächtige Person konnte durch die Polizei in Haft genommen werden.
Die genauen Tatumstände werden abgeklärt.
Vergangene Woche führte der Lernverband eine Verkehrskontrolle an der Bäumlihofstrasse durch.
Jeweils zwei Polizeianwärter, ein Betreuer und ein Einweiser bildeten ein Kontrollteam.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.