Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat eine Warensendung kontrolliert und über elf Kilogramm Opium sichergestellt. In der Folge hat die Kantonspolizei Zürich am Dienstagabend (1.3.2022) im Kreis 5 vier mutmassliche Drogenhändler verhaftet und weitere Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt.
Mitarbeitern des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) fiel anlässlich ihrer Kontrolltätigkeit eine Warensendung auf. Bei der genaueren Überprüfung konnten über elf Kilogramm Opium sichergestellt werden.
Am Samstag findet in Bern das Super League Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Sonntagabend (27.02.2022), kurz nach 22:35 Uhr, ist eine 50-jährige Frau bei einen Selbstunfall mit ihrem E-Bike verunglückt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Beim Sturz zog sie sich schwerste Verletzungen zu, welchen sie inzwischen im Spital leider erlag.
Am Mittwoch (02.03.2022), zwischen 14:30 und 18:20 Uhr, sind auf zwei trockenen Wiesen Feuer festgestellt worden. Die Feuerwehren konnten die Brände schnell löschen. Die Brandursache dürften weggeworfene Raucherwaren sein.
In den beiden Gemeinden kam es zu Bränden von zwei Wiesenborden. Am Rheinufer in Oberriet brannte eine Fläche von rund 800 Quadratmetern ab. In Kaltbrunn fing eine eher kleinere Fläche Feuer.
Am Mittwoch (02.03.2022), kurz nach 11:00 Uhr, ist eine Fussgängerin an der Kirchstrasse von einem Auto touchiert und leicht verletzt worden. Der Fahrer fuhr rückwärts aus einem Parkfeld.
Der 89-jährige Mann fuhr mit seinem Auto rückwärts aus einem Parkplatz.
Auf der Oltnerstrasse zwischen Egerkingen und Hägendorf hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet, an welchem zwei Autos und ein Lieferwagen beteiligt waren.
Dabei wurden drei Personen leicht bis mittelschwer verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses musste die Oltnerstrasse mehrere Stunden gesperrt werden, was entsprechende Verkehrsbehinderungen zur Folge hatte.
In den kommenden Wochen finden die periodischen Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten in den Tunnels der A9 statt. Während der Arbeiten werden die betroffenen Tunnelröhren gesperrt.
In den kommenden Wochen finden im Wallis die periodischen Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten der Tunnel entlang der A9 statt.
Heute Morgen hat ein Autolenker an der Münchensteinerstrasse einen Selbstunfall verursacht. Kurz darauf ist der 69-jährige Lenker noch an der Unfallstelle verstorben.
Die Strasse musste in der Folge in beide Richtungen gesperrt werden.
Zwei unbekannte Männer haben einer Privatperson einen Laptop entrissen und den Mann mit Schlägen traktiert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Ein 29-jähriger Mann hat auf einer Online-Plattform einen Laptop zum Verkauf ausgeschrieben. Daraufhin wurde er von einem ihm unbekannten Mann kontaktiert, worauf sie ein Treffen für den Mittwochabend (2. März 2022) vereinbarten.
Am Mittwochvormittag wurde im Schwerverkehrskontrollzentrum in Cazis ein unzulässiger Tiertransport festgestellt. Die Fahrer hatten sich aufgrund Termindrucks für die kürzeste, jedoch verbotene Route entschieden.
Die Kantonspolizei Graubünden stellte am Mittwoch um 9 Uhr auf der Südspur der Autostrasse N13 ein spanisches Sattelmotorfahrzeug fest, welches einen Tiertransport durchführte.
Gestern Abend wurde eine Autofahrerin, die auf der Autobahn A1 zwischen Avenches und Estavayer- le-Lac unterwegs war, bei einem Unfall schwer verletzt.
Sie wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Am Donnerstag, 03.03.2022, 08.25 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Mittwochabend, 2. März 2022, um ca. 23.45 Uhr, meldete eine aufmerksame Bürgerin der Polizei verdächtige Sägegeräusche und Taschenlampenlicht bei der Schiffstation Flüelen.
Die Kantonspolizei Uri rückte unmittelbar vor Ort aus und stiess im Bereich des Bahnhofs auf zwei Personen auf E-Bikes.
Auf dem Gelände der bestehenden Justizvollzugsanstalt (JVA) in Witzwil soll eine neue, zusätzliche Vollzugseinrichtung mit 250 Haftplätzen entstehen. Der Regierungsrat hat den Standortentscheid gefällt.
Die neue Einrichtung ersetzt das Regionalgefängnis Biel und schafft weitere benötigte Haftplätze. Für die Nutzung des ehemaligen Jugendheims Prêles gibt es verschiedene Optionen.
Am Mittwoch (02.03.2022) ereignete sich eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Velo. Der 26-jährige Velofahrer wurde schwer verletzt und ins Spital gebracht.
Am Mittwochabend kurz vor 19 Uhr kam es zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Velo.
Auf online Kleinanzeigen-Portalen oder Social Media Verkaufsplattformen tummeln sich vermehrt Betrüger, die mit falschen Angeboten locken.
Bei der Kantonspolizei Uri gingen in den vergangenen Wochen vermehrt Meldungen von Personen ein, die Opfer eines Kleinanzeigen-Betrugs wurden. Die Käufer haben jeweils einen Gegenstand im Internet erworben und diesen online bezahlt, die gekaufte Ware traf jedoch nie bei ihnen ein.
Am 02.03.2022, kurz vor 17.30 Uhr, wurde bei der Verzweigung Wiesendamm/Gärtnerstrasse ein 27-jähriger Mann angegriffen. Er wurde dabei verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Während der diesjährigen Fasnachtszeit führten die Zentralschweizer Polizeikorps gezielte Verkehrskontrollen mit dem Augenmerk auf die Fahrfähigkeit durch.
Es wurden 2’561 Fahrzeuglenkende kontrolliert. 160 davon waren aufgrund von Alkohol-, Betäubungsmittel- oder Medikamentenkonsum nicht fahrfähig und werden an die zuständige Staatsanwaltschaft verzeigt.
Die Online Kampagne „Hast du Eier, Freier?“ läuft Ende Februar bereits seit sechs Monaten. Die Initiative zur Bekämpfung von illegaler Prostitution und Menschenhandel der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Basel-Stadt ist seit dem 3. September 2021 auf einschlägigen Webseiten zu finden.
Im Rahmen dieser Präventionskampagne werden Banner mit prägnanten Slogans auf Webseiten für die Vermittlung von sexuellen Dienstleistungen geschaltet. Über die Banner gelangt man auf eine Webseite der SKP.
Am Mittwochnachmittag ist es in einem Kreisel in Münsingen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Beide Lenker wurden verletzt und ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Nach einem Ausweichmanöver geriet am Mittwochabend in Riedt bei Erlen eine Autofahrerin von der Strasse und prallte in einen Kandelaber sowie einen Metallzaun. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Eine 35-jährige Autofahrerin fuhr kurz vor 20 Uhr auf der Hauptstrasse von Sulgen in Richtung Riedt.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen hat sich am Mittwochabend eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Am Mittwoch, 2. März 2022, um zirka 22.40 Uhr, fuhr ein Automobilist in Egerkingen von der Oltnerstrasse herkommend auf die Expressstrasse und beabsichtigte dann, nach links auf die Luzerner-Fahrbahn der Autobahn A2 zu gelangen.
Ein fahrunfähiger Autofahrer kollidierte in der Nacht zum Donnerstag in Salmsach mit einer Verkehrsinsel. Der 58-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein 58-jähriger Autofahrer war kurz nach Mitternacht auf der Arbonerstrasse in Richtung Arbon unterwegs. Nach der Verzweigung mit der Berglistrasse kollidierte er mit einer Verkehrsinsel. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.
Am Mittwochnachmittag ist eine Fussgängerin in Saanen in unmittelbarer Nähe eines rückwärtsfahrenden Autos verunfallt. Sie musste mit einem Helikopter ins Spital gebracht werden. Der genaue Hergang der Ereignisse wird untersucht.
Die Meldung zum Unfall an der Dorfstrasse in Saanen erreichte die Kantonspolizei Bern am Mittwoch, 2. März 2022, um zirka 15.40 Uhr. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war eine Fussgängerin in der Begegnungszone unterwegs, als sie aus noch zu klärenden Gründen stürzte und gegen eine Hauswand fiel.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Hasenmoosstrasse in Rothenburg ein Auffahrunfall zwischen einem Last- und einem Lieferwagen. Der Lieferwagen wurde durch den Anprall gegen eine Blinklichtanlage geschoben, welche umknickte und ein parkiertes Auto beschädigte.
Verletzt wurde niemand.
Gestern Abend fand in der swissporarena das Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich statt. Beim Eintreffen der Gästefans wurden im Bahnhof mehrere Knallpetarden gezündet.
Die Polizei setzte Gummischrot ein. Anschliessend blieb es grossmehrheitlich friedlich.
Am Mittwochabend, (02.03.2022), um kurz nach 20.00 Uhr ging die Meldung eines Brandes an der Laufteggstrasse 40 in Jakobsbad ein.
Die Feuerwehr Gonten und Appenzell rückten mit 60 Mann aus und trafen einen Vollbrand eines leerstehenden Ferienhauses und zusätzlich freistehenden Weidestalles an. Die Brandursache ist noch unklar und wird mit dem Fachdienst der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Die Kantonspolizei Graubünden hat mehrere Fälle von Sachbeschädigungen und eine Brandstiftung aufgeklärt.
Vier Jugendliche sind geständig. Sie werden an die Jugendanwaltschaft Graubünden verzeigt.
Am Mittwoch (02.03.2022), um 12:50 Uhr, ist ein 37-jähriger Österreicher nach einer rund 30-minütigen Flucht mit dem Auto in Haag festgenommen worden. Er verfügte über keinen Führerausweis.
Nachdem das Auto des 37-Jährigen einer Patrouille des Bundesamtes für Zoll- und Grenzsicherheit in Diepoldsau auffiel und sie dieses kontrollieren wollten, flüchtete es in Richtung Widnau. Dort wich es einer Polizeisperre aus und fuhr mehrere Pfähle um.
Am Dienstagvormittag, 1. März 2022, gegen 10.35 Uhr, kam es auf dem Dach eines Wohn- und Geschäftshauses an der Glarnerstrasse in Siebnen zu einem Brandausbruch.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Schwyz haben ergeben, dass die Brandursache auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen ist.
Zwei Autos sind nach einer Kollision in einen Zaun geprallt. Die beiden Fahrerinnen wurden verletzt. An den beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Mittwochmorgen (2. März 2022), kurz vor 8:30 Uhr, ist es auf der Steinhauserstrasse in Zug zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Tief über dem Atlantik sorgte im Alpenraum für eine Anfeuchtung in der Höhe.
Dadurch konnten wieder mehr Wolken und auch optische Phänomene am Himmel beobachtet werden.
Am Mittwoch missachtete eine Automobilistin das polizeiliche Haltezeichen und verursachte einen Selbstunfall. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Mittwoch, 02. März 2022, kurz vor 11 Uhr, meldete eine Drittperson eine auffällige Fahrweise einer Automobilistin auf der Autobahn A3 im Fricktal.
Am Mittwoch 2. März 2022, brach in einem Mehrfamilienhaus an der Bürchnerstrasse in Visp ein Brand aus. Personen wurden keine verletzt.
Der Brand brach kurz nach 12:15 aus. Eine Drittperson meldete der Einsatzzentrale der Kantonspolizei eine starke Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus an der Bürchnerstrasse in Visp.
Am Montagmittag (1.3.2022) ist am Flughafen Zürich ein Betäubungsmittelkurier verhaftet und rund 15 Kilogramm Kokain sichergestellt worden.
Am Montag reiste ein 33-jähriger Ire von Sao Paulo herkommend nach Zürich und beabsichtigte über Frankfurt nach Dublin weiterzufliegen.
Die Stimmbevölkerung stimmt am 15. Mai 2022 über die Übernahme und Umsetzung der EU-Verordnung über die Europäische Grenz- und Küstenwache ab. Mit dieser Vorlage entscheidet die Schweiz über ihre Beteiligung am Ausbau von Frontex, der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache.
An der Medienkonferenz vom 2. März 2022 haben Bundesrat Ueli Maurer (EFD) und Bundesrätin Karin Keller-Sutter (EJPD) die Argumente des Bundesrates für ein Ja dargelegt. Frontex ist wichtig für die Sicherheit und Reisefreiheit im Schengen-Raum. Mit der Teilnahme an Frontex übernimmt die Schweiz Verantwortung und gestaltet mit, auch beim Grundrechtsschutz. Bei einem Nein wäre die Mitarbeit der Schweiz bei Schengen/Dublin gefährdet.
Am Mittwoch (02.03.2022) ist es in Schaan beim Ausparken eines Autos zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Gegen 08:45 Uhr war eine Autofahrerin auf der Landstrasse in südliche Richtung unterwegs, als ein Mann mit seinem Auto von einem Parkplatz auf die Landstrasse herausfuhr.
Am Dienstag (01.03.2022) ist es in Nendeln zwischen drei Personenwagen zu einem Verkehrsunfall gekommen. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Ein Autofahrer war gegen 15:15 Uhr auf der Churer Strasse in nördliche Richtung unterwegs, als das Auto vor ihm verkehrsbedingt Höhe Lichtsignalanlage anhalten musste.
Am Dienstag, 1. März 2022, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers gekommen. Der Mann hat sich dabei verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Um die Mittagszeit fuhr ein 19-jähriger Lernfahrer mit seinem Motorrad der Waisenhausstrasse entlang Richtung Dorfzentrum. Kurz nach dem Berufsbildungszentrum verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und kam seitlich zu Fall.
Gestern Nachmittag ereignete sich an der Bruchstrasse in Luzern eine Kollision zwischen einer Radfahrerin und einem Fussgänger. Der Mann wurde dabei verletzt. Die Radfahrerin half dem Mann beim Aufstehen und fuhr nach einem kurzen Gespräch mit ihm weiter.
Die Polizei sucht die unbekannte Radfahrerin.
Bei einem Verkehrsunfall in Wil sind am Dienstagnachmittag (1.3.2022) mehrere Personen verletzt worden.
Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 46-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Rüdlingerstrasse Richtung Wil. Bei der Kreuzung Badener Landstrasse beabsichtigte er, diese geradeaus zu überqueren.
Am Dienstagabend hat sich in Vicosoprano ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Forstwart wurde von einem Baumstamm eingeklemmt und verletzt.
Der 25-jährige Mann war zusammen mit einem Arbeitskollegen oberhalb des Kieswerkes damit beschäftigt, gefällte Bäume zu zersägen.
Am Mittwochmorgen (02.03.2022) ist es an der Altmannstrasse zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brand schnell löschen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Mittwoch kurz vor 10 Uhr ging eine Brandmeldung ein, dass an der Altmannstrasse eine Parterrewohnung in einem Mehrfamilienhaus brenne. Gemäss jetzigen Erkenntnissen fing aus noch unbekannten Gründen ein Salontisch Feuer.
Als Fussgänger hat man Vortritt bei einem Fussgängerstreifen. Und doch kommt es immer wieder zu Unfällen. Neben anderem ist ein Grund dafür, dass viele Fussgänger ihre eigene Sichtbarkeit im Strassenverkehr überschätzen.
Helfen Sie mit und machen Sie sich sichtbar.
Am Dienstagnachmittag, 1. März 2022, führte die Stadtpolizei Zürich im Kreis 4 eine Aktion gegen das illegale Glücksspiel durch und nahm vier Personen vorübergehend fest.
Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung führten Detektive der Verwaltungspolizei eine gezielte Aktion gegen das illegale Glücksspiel durch.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.