Am Mittwoch, 13. April 2022, wurde ein Zwölfjähriger bei Arbeiten auf einem Bauernhof in Egg lebensbedrohlich verletzt.
Er wurde um 9.30 Uhr beim Manövrieren mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmt.
Am Montagmorgen hat die Luzerner Polizei eine 49-jährige Frau festgenommen. Sie wird verdächtigt, in Hohenrain eine Hanfindooranlage zu betreiben. Vor Ort wurden 250 Stecklinge und mehrere Kilogramm Marihuanablüten sichergestellt.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Ab dem 1. Januar 2023 sollen Einrichtungen von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen höhere Unterstützungsbeiträge des Bundes erhalten.
In den Jahren 2023 bis 2027 sollen die Mittel von 500'000 Franken pro Jahr auf insgesamt 2,5 Millionen Franken erhöht werden.
Künftig schaltet die Lichtsignalanlage für Velofahrende in der Haldenstrasse einige Sekunden früher auf Grün.
Dieses sogenannte Vorlaufgrün erhöht die Verkehrssicherheit am Luzernerhof.
Neue Bestimmungen für die Beleuchtung der Boote und strengere Umweltvorschriften in der gewerblichen Schifffahrt: Das sind die wichtigsten Neuerungen der Bodensee-Schifffahrtsordnung (BSO), die der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. April 2022 gutgeheissen hat.
Die BSO gründet auf einem Staatsvertrag zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Regelung der Schifffahrt auf dem Bodensee und dem Rhein zwischen Konstanz und Schaffhausen.
Seit 2011 führt die Bundesanwaltschaft (BA) im Kontext des „Arabischen Frühlings! Ein Schlüsselverfahren im Zusammenhang mit der „Ägyptischen Revolution“ von 2011.
Trotz ihrer umfangreichen Ermittlungen und nach der Überweisung von CHF 32 Millionen an Ägypten im Jahr 2018 muss die BA heute feststellen, dass die Untersuchung keinen erhärteten Tatverdacht ergeben hat, der eine Anklageerhebung gegen eine Person in der Schweiz oder die Einziehung von Vermögenswerten rechtfertigen würde.
Auf der Bielstrasse zwischen Selzach und Bellach ist am späten Dienstagabend, 12. April 2022, ein Auto aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten.
Trotz raschem Löscheinsatz durch Angehörige der Feuerwehr Selzach ist das Auto durch das Feuer komplett zerstört worden. Verletzt wurde niemand.
Den Fahrtwind spüren und die Strasse unter den beiden Rädern: Für viele gibt es nichts Schöneres, als mit dem Motorrad unterwegs zu sein – sei es auf dem Weg zur Arbeit oder einfach nur für eine Fahrt ins Blaue. Doch aufgepasst!
Motorradfahren ist nicht ungefährlich, speziell zum Beginn der Saison.
Schutz & Rettung Zürich freut sich sehr darüber, dass Stadträtin Karin Rykart weiterhin Vorsteherin des Sicherheitsdepartements bleibt.
Gemeinsam packen wir die anstehenden Herausforderungen an und treiben unter anderem die Standortstrategie von SRZ weiter voran, damit die Grundversorgung aller Menschen in der Stadt Zürich durch Feuerwehr und Sanität in gleichwertiger Qualität sichergestellt ist.
In Heiden hat am Dienstag, 12. April 2022, ein alkoholisierter Autofahrer einen Selbstunfall verursacht und ist anschliessend weitergefahren.
Der Mann konnte durch die Polizei angehalten werden. Der Führerausweis wurde eingezogen. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag, 12. April 2022, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Das Auto geriet über die Gegenfahrbahn auf das Trassee der Appenzeller Bahnen.
Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Am Dienstagmittag, 12. April 2022, gegen 12.00 Uhr, geriet ein parkierter Campingbus im Gebiet Obere Rütti in Blauen BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Anlässlich ihrer Jahresmedienkonferenz hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega heute ihr weiterentwickeltes Drohnensystem sowie die neue Version der Rega-App präsentiert.
Die mit verschiedenen Sensoren ausgestattete Rega-Drohne kommt dann zum Einsatz, wenn schlechte Sichtverhältnisse den Einsatz des Rega-Suchhelikopters verunmöglichen. Die neue Version der bewährten Rega-App ist nun noch einfacher zu bedienen, ermöglicht die rasche Lokalisation einer verunfallten Person und hilft so, Leben zu retten.
Am Dienstagabend, 12. April 2022, wurde eine 6-jährige Schülerin auf der Storchenbrücke von einem Auto angefahren und leicht verletzt.
Die Stadtpolizei Winterthur hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Ein Neulenker hat einen Selbstunfall verursacht. Er und seine zwei Mitfahrer blieben unverletzt, während das Auto schrottreif ist.
Am späten Dienstagabend (12. April 2022), um 23:15 Uhr, hat ein Autofahrer auf der Artherstrasse eingangs Walchwil die Kontrolle über sein Auto verloren.
Am Dienstag (12.04.2022), um 07:55 Uhr, ist es an der Aewilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen. Ein 13-jährige Mofafahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (12.04.2022), kurz nach 15:40 Uhr, ist an der Rickenstrasse der Motorraum eines Lieferwagens in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (13.04.2022), um 00:50 Uhr, ist das Auto eines 34-Jährigen mit einem Verkehrsteiler kollidiert. Der Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Ein 34-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn A13, von Au herkommend in Richtung Kriessern.
In der Nacht auf Dienstag (12.04.2022), kurz vor 01:00 Uhr, ist der kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ein Brand am Dorfplatz gemeldet worden.
Eine Person wurde nach rund 90 Minuten tot in einer Wohnung aufgefunden (Polizei.news berichtete) .
Mit seriös wirkenden Emails, die PDF Briefbeilagen enthalten, versuchen Betrüger Opfer davon zu überzeugen, dass sie einen hohen Millionenbetrag geerbt hätten.
Dazu geben sie sich als Rechtanwälte von renommierten Schweizer Anwaltskanzleien aus.
Der Polizeistützpunkt Oberengadin-Bergell konnte im April 2022 in Betrieb genommen werden.
Die Kantonspolizei Graubünden setzt im Oberengadin sowie im Bergell auf weitere bewährte Standorte und lädt zum Tag der offenen Tür am Hauptstandort in Samedan ein.
Am Dienstagabend, 12. April 2022, kurz vor 19.00 Uhr, ereignete sich in der Schafmattstrasse in Oltingen BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und mit einem Strommast kollidierte.
Personen wurden keine verletzt.
Am späten Montagabend, 11. April 2022, zog die Stadtpolizei Winterthur in Oberwinterthur einen Neulenker aus dem Verkehr, der sein Fahrzeug nicht beherrschte und mit zwei abgefahrenen Pneus unterwegs war.
Kurz vor Mitternacht nahm eine Patrouille der Verkehrspolizei in Oberwinterthur lauten Motorenlärm wahr. Kurz darauf bog ein Auto in rasanter Fahrweise vor dem zivilen Polizeifahrzeug in die Stadlerstrasse ein.
Am Dienstag, 12. April 2022, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 13 Uhr die Meldung ein, dass es im Untergeschoss eines Gebäudes an der Stockbergstrasse in Tuggen brenne.
Die Feuerwehr Tuggen konnte den Brandherd rasch lokalisieren und löschen.
Es war ein Wolf, der in der Nacht vom 23. auf den 24. März 2022 in Bonstetten 25 Schafe gerissen hat.
Dies ergab die Auswertung der DNA-Proben durch das Laboratoire de Biologie de la Conservation de l'Université de Lausanne.
In den letzten Wochen gingen bei der Kantonspolizei Obwalden mehrere Anzeigen wegen Einschleichediebstählen in Nebenräumen von Verkaufsgeschäften sowie Arzt- und Therapiepraxen ein.
Im Raum Sarnen und Kerns häufen sich seit einigen Wochen Anzeigen wegen Einschleichediebstählen.
In der Stadt Zug ist es am Dienstag (12. April 2022) zu zwei Verkehrsunfällen gekommen. Daran beteiligt waren zwei Autos, ein Motorfahrrad sowie ein Velo.
Fünf Personen wurden verletzt und mussten zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Im Jahr 2021 war ein leichter Anstieg der Zahl der Raubüberfälle zu verzeichnen.
Der Anstieg war jedoch nur geringfügig höher als vor der Pandemie und hängt wahrscheinlich mit dem Ende der Beschränkungen der Freizügigkeit im Rahmen des Gesundheitsnotstands zusammen.
Am Dienstag, den 12. April um 0654 Uhr fuhr ein Roller, der von einem 18-jährigen Einwohner von Mutrux gelenkt wurde, auf der Route du Vignoble in Boudry in östlicher Richtung.
Auf der Höhe der Honda-Garage prallte er von hinten gegen ein Auto, das von einem 29-jährigen Mann aus Yverdon gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Am Sonntag, 10. April 2022, zwischen 17.30 Uhr und 17.50 Uhr, wurden im Mehrzweckgebäude Winkel mehrere Sachbeschädigungen verübt.
Die unbekannte Täterschaft riss auf der Herrentoilette das Siphon des Lavabos aus und beschädigte die Lichtschalterabdeckung.
Die Nutzung von Flugpassagierdaten ist in über 60 Staaten bereits heute ein wirksames Instrument zur Bekämpfung von Terrorismus und anderer Schwerstkriminalität. Auch die Schweiz soll künftig die entsprechenden Daten nutzen können.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. April 2022 die Vernehmlassung für das Flugpassagierdatengesetz (FPG) eröffnet.
In einem Mehrfamilienhaus am Krummacker in Herblingen (Stadt SH) hat sich am Dienstagmorgen ein Küchenbrand ereignet.
Die Bewohner konnten den Brand selbstständig löschen.
Ab dem 19. April 2022 wird auf der Axenstrasse zwischen Wolfsprung und Ort ein neuer Belag eingebaut.
Die Arbeiten erfolgen jeweils in den Nächten von Montagabend bis Freitagmorgen und dauern voraussichtlich rund sieben Wochen.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Dienstagnachmittag (12.4.2022) in Mettmenstetten zwei Lenkerinnen von Personenwagen schwer verletzt worden.
Etwa um 13.00 Uhr fuhr eine 23-jährige Frau mit ihrem Personenwagen auf der Albisstrasse Richtung Mettmenstetten.
Am Montag (11.04.2022) kam es auf der Langgasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand Sachschaden.
Am Montagnachmittag um 15:15 Uhr war ein 39-jähriger Autolenker auf der Langgasse unterwegs.
Am Sonntag (10.04.2022) wurde auf der Zilstrasse eine herrenlose Hündin gefunden. Die Stadtpolizei sucht nach der Besitzerin oder dem Besitzer des Tieres.
Am Sonntagnachmittag, kurz nach 17:15 Uhr, wurde an der Verzweigung Zilstrasse/Rorschacher Strasse eine herrenlose Hündin aufgefunden.
Am Dienstagmorgen (12.04.2022) ereignete sich in Rüdlingen eine Auffahrkollision vor einer Lichtsignalanlage bei der Rheinbrücke, Fahrtrichtung Flaach.
Personen wurden bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt.
Am Sonntagnachmittag (10. April 2022) führte die Kantonspolizei auf der Simplonachse oberhalb von Ried-Brig eine Radarkontrolle durch.
Dabei wurde ein Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 165 km/h anstatt der höchst zulässigen 80 km/h gemessen.
Vom Mittwoch bis Sonntag (20. bis 24. April 2022) findet nach zweijähriger Pause aufgrund der Corona-Pandemie wieder ein Frühlingsjahrmarkt statt. 93 Markthändlerinnen und Markthändler präsentieren ihre Waren auf einer Gesamtlänge von rund 560 Laufmetern.
Im Lunapark sind 36 Schaustellerinnen und Schausteller anwesend. Dabei stehen auch diverse Unterhaltungsangebote für Kinder zur Verfügung.
Auch die Mitarbeitenden der Kantonspolizei müssen sich regelmässig weiterbilden!
Anlässlich einer internen Ausbildung werden in diesen Tagen die Polizistinnen und Polizisten u.A. in den Bereichen Versicherungsbetrug, 1. Hilfe, Care, Opferhilfe, Zivilrechtsweg und Cyberdelikte weitergebildet.
Am Montagmorgen (11.04.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Arbeitsunfall ereignet. Dabei wurde ein Arbeiter verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Krypto Währungen sind beliebt. Das wissen auch die Betrüger.
Sie verschicken täuschend echte Phishing Mails angeblich im Namen von Binance und versuchen die Opfer auf ihre Fake Webseite zu locken.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (11.04.2022) ist im Kanton St.Gallen gleich in drei Firmen sowie in eine Lagerhalle eingebrochen worden.
In Lütsiburg Station suchte eine unbekannte Täterschaft gleich zwei Firmen in der Sägenbachstrasse heim.
Am Dienstag (12.04.2022), kurz vor 07:00 Uhr, ist in einem Holzschnitzellager der Heizung einer Institution für Beeinträchtigte an der Bodenstrasse Feuer ausgebrochen. Über 30 Bewohnende und Mitarbeitende konnten die Institution unverletzt verlassen.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Am Dienstag (12.04.2022), um 07:15 Uhr, ist es in einem Bauernhaus im Untertobel zu einem Brand gekommen. Zwei Bewohnende mussten ins Spital gebracht werden. Die Feuerwehr löschte den Brand und konnte ein Übergreifen auf einen angrenzenden Stall verhindern.
Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.