Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht zum Samstag in Bürglen eine alkoholisierte Autofahrerin gestoppt.
Die 25-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 64-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei der Auffahrkollision mit einem Anhänger eines Lieferwagens wurde am Freitag in Frauenfeld ein Rollerfahrer verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Kommunalpolizei Region Pfäffikon am Donnerstagabend (3.3.2022) in Russikon einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler verhaftet.
In der Wohnung sind Betäubungsmittel sichergestellt worden.
Generell bestimmte auch heute ein Hoch über Südschweden das Wetter in der Schweiz. Ein Höhentrog zog allerdings in der Nacht auf heute über die Schweiz hinweg nach Süden. Er hatte zur Folge, dass besonders in den östlichen Alpen die Nacht vorübergehend bewölkt war, lokal kam es in Nord- und Mittelbünden sogar zu schwachem Niederschlag. Tagsüber wandelte sich die Wolkendecke in aufgelockerte Quellbewölkung um.
Sonst dominierte in der Schweiz einmal mehr die Sonne.
Im Skigebiet Glacier3000 in Gsteig b. Gstaad hat sich am Montagnachmittag eine Kollision zwischen einer Snowboarderin und einem Jungen auf Skis ereignet. Der Junge wurde verletzt. Die Snowboarderin entfernte sich nach dem Unfall.
Sie konnte im Zuge der bisherigen Ermittlungen nicht identifiziert werden, weshalb durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein Zeugenaufruf mit möglicher Bildpublikation verfügt wurde.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Thun ein Selbstunfall ereignet, bei dem ein Autolenker verstarb.
Dem Unfall ging nach ersten Erkenntnissen ein medizinisches Problem voraus.
Die Wintersaison ist bereits weit fortgeschritten und die Walliser Kantonspolizei hat bis heute zwei Todesfälle infolge eines Sturzes in eine Gletscherspalte verzeichnet. Bei Ausflügen in die Berge ist daher besondere Vorsicht geboten.
Derzeit erhöht der geringe Schneefall am Alpenhauptkamm das Risiko, von einer Gletscherspalte überrascht zu werden.
Beim Sturz von einer Hafenmauer in Kreuzlingen wurde am Freitagmittag ein Kleinkind unbestimmt verletzt. Es wurde durch die Rega ins Spital geflogen.
Der 3-Jährige stürzte kurz vor 12.30 Uhr beim Kreuzlinger Hafen rund 2 Meter von einer Mauer ins Hafenbecken.
Gestern Abend ereignete sich im Gebiet Vorstatt in Nebikon ein Selbstunfall eines Personenwagens. Der Autofahrer verletzte sich dabei und wurde ins Spital gefahren.
Am Donnerstag, 3. März 2022, kurz vor 21:30 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Schötz Richtung Altishofen.
Am 3. März durften wir mit dem Yankee-Walter Modell CB-3500 mit Baujahr 1971 ein neues Fahrzeug im Verkehrshaus willkommen heissen. Es wurde zwischen 1972 und 1986 am Flughafen Zürich von Schutz & Rettung Zürich eingesetzt.
Bei der Ankunft im Verkehrshaus wurde das Löschfahrzeug von der Feuerwehr Stadt Luzern ehrenvoll begrüsst und wurde anschliessend unter der Coronado parkiert. Die beiden Zeitgenossen haben sich damals möglicherweise bereits in Zürich kennengelernt.
Im Oberengadin findet am Sonntag, 13. März 2022 der 52. Engadin Skimarathon statt. Die Kantonspolizei Graubünden regelt für diesen Anlass zusammen mit den Verkehrskadetten, den Polizeiorganen der umliegenden Gemeinden, der Zivilschutzpolizei und Mitarbeitern privater Sicherheitsfirmen den Verkehr.
Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die signalisierten Umleitungen zu beachten und die Anweisungen der Ordnungskräfte zu befolgen.
Die kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben und die Kantonspolizei Bern haben im Zuge mehrjähriger intensiver Ermittlungen einen umfangreichen Fall von bandenmässig organisiertem Heroinhandel aufgedeckt.
Den Beteiligten wird der Handel mit insgesamt über 38 Kilogramm Heroin zur Last gelegt. Gegen zwei Männer wurde nun Anklage erhoben.
Am frühen Freitagmorgen kam es in Weggis im Bereich der Bushaltestelle Zopf an der Luzernerstrasse zu einer tätlichen Auseinandersetzung.
Die gesuchten Fahrgäste haben sich bei der Polizei gemeldet. Der Zeugenaufruf wird revoziert.
In Bendern ist es am Donnerstag (03.03.2022) zu einem Verkehrsunfall mit Körperverletzung gekommen.
Gegen 10:20 Uhr fuhr eine Mountainbikerin auf dem Radweg der Ruggeller Strasse in südliche Richtung.
Am Donnerstag (03.03.2022), um 17:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision gekommen. Eine 36-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt.
Eine 36-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von St.Gallen in Richtung Zürich. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste sie ihr Auto stark abbremsen.
Am Donnerstag (03.03.2022), um 17:05 Uhr, ist das Auto eines 53-Jährigen mit einem geparkten Auto kollidiert. Der Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihm wurde der Führerweis abgenommen.
Der 53-jährige Mann beabsichtigte, sein Auto auf einem Parkfeld an der Industriestrasse zu parken. Beim Rückwärtsfahren prallte sein Auto gegen ein korrekt geparktes Auto.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (03.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Romanshornerstrasse eingebrochen.
Sie öffnete gewaltsam den Container und durchsuchte diesen.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der K10 in Ruswil eine Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Ein Fahrzeug kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
Die beiden Fahrzeuglenker verletzten sich beim Unfall und wurden ins Spital gefahren.
In einem Mehrfamilienhaus brach heute Morgen ein Brand aus.
Dieser zog die betroffene Wohnung stark in Mitleidenschaft. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres jedoch verhindern.
Am Donnerstagnachmittag, 3. März 2022, wurde im Kreis 9 ein Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen in seiner Wohnung aufgefunden.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Wegen zwei Demonstration in der Zürcher Innenstadt wird es am Samstag, 5. März 2022, zu Verkehrseinschränkungen kommen.
An der bewilligten Demonstration zur Lage in der Ukraine erwarten die Organisatorinnen und Organisatoren 10'000 – 20'000 Personen.
Im Juli und September 2021 wurden in der Kläranlage in Uster zerstückelte Banknoten festgestellt.
Nach umfangreichen Abklärungen durch die Stadtpolizei Uster konnte die Echtheit der Banknoten nun von der Schweizerischen Nationalbank bestätigt werden.
Der Bundesrat hat im Februar 2022 beschlossen, die Massnahmen in Bezug auf die Coronapandemie grösstenteils aufzuheben. Aufgrund dessen hat die Stadtpolizei St.Gallen entschieden, den Frühlingsjahrmarkt 2022 durchzuführen.
Der Bundesrat hat die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus im Februar 2022 grösstenteils aufgehoben. Aufgrund dessen sind auch Grossveranstaltungen ohne entsprechende Massnahmen wieder möglich.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Isenthalerstrasse werden vom Montag, 07. März 2022 bis Freitag, 25. März 2022 während des Tages Felsräumungsarbeiten ausgeführt.
Aus Sicherheitsgründen muss die Strasse in unregelmässigen Abständen für kurze Zeit gesperrt werden. Der Verkehr wird von Hand geregelt.
Zwei zunächst Unbekannte versuchten gestern Nachmittag, in ein Haus in Stein einzubrechen.
Auf der Fahndung nahm die Grenzwache zwei mutmassliche Kriminaltouristen unter dringendem Tatverdacht fest.
Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer verursachte am Freitag in Kefikon einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle. Verletzt wurde niemand.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 42-Jährige mit seinem Lieferwagen kurz nach 2.15 Uhr auf der Dorfstrasse in Richtung Menzengrüt unterwegs.
Am Donnerstag stürzte eine ältere Frau auf dem Perron des Bahnhofs Seon und wurde vom einfahrenden Zug erfasst.
Die Frau erlang ihren schweren Verletzungen.
Nach einem Selbstunfall in Braunau musste am Freitagmorgen ein Autofahrer schwer verletzt von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Autofahrer gegen 3.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Stehrenberg unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, worauf dieses die Gegenfahrbahn überquerte und in einen Baum prallte.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Mattwil wurde am Donnerstagnachmittag ein Velofahrer schwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz vor 16 Uhr war ein 21-jähriger Velofahrer auf der Nebenstrasse Oberdorf in Richtung Belzstadel unterwegs.
Am Montagmorgen (28.02.2022) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Eine Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt. An den beiden Unfallautos entstand erheblicher Sachschaden.
Kurz vor 08.00 Uhr am Montagmorgen (28.02.2022) fuhr ein 22-jähriger Schweizer mit seinem Auto in Neuhausen am Rheinfall aus einem Parkplatzareal in die Rheinstrasse ein.
Am Donnerstagmorgen ist in Frauenkappelen ein Fussgänger von einem Auto erfasst und dabei verletzt worden.
Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Donnerstagnachmittag (03.03.2022), kurz vor 14:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zwischen Widnau und Kriessern zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto mit Anhänger und einem Lastwagen gekommen.
Dabei wurde der 68-jährige Fahrer des Personenwagens unbestimmt verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst betreut und anschliessend von der Rega ins Spital geflogen.
In Biel ist am Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte diesen rasch unter Kontrolle bringen.
Mehrere Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Auf der Hauptstrasse in Vicosoprano ist es am Donnerstagmorgen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Die beiden Lenker verletzten sich dabei leicht.
Eine 23-jähriger Autolenker fuhr am Donnerstag um 07.25 Uhr auf der Hauptstrasse von Vicosoprano in Richtung Castasegna. Aus der Gegenrichtung lenkte ein 43-Jähriger einen leeren Schulbus.
Im Kanton Basel-Stadt wohnhafte Zügelnde können die mobilen Parkverbotsschilder für die blaue Zone ab dem 11. März auf dem Güterbahnhof Wolf abholen.
Der alte Abholstandort im Zeughaus fällt weg. Am einfachsten bleibt weiterhin die Online-Bestellung der begehrten Schilder.
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags (03.03.2022) hat ein Lieferwagenfahrer in Ramsen gleich zwei Verkehrsunfälle verursacht. Beim zweiten Unfall am Bahndamm kam er unmittelbar bei den Gleisen zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagmorgen (03.03.2022) wurde der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass im Bereich der Industriestrasse – Petersburg in Ramsen ein Lieferwagen mit ausländischen Kontrollschildern auf den Bahngleisen steht.
In einem Kreisel sind zwei Autos heftig zusammengeprallt. Eine Lenkerin wurde verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Der Unfall passierte am Donnerstag (3. März 2022), kurz vor 11:00 Uhr. Eine 80-jährige Autofahrerin fuhr von der Sihlbruggstrasse kommend in den Kreisverkehr ein und wollte in die Langgasse fahren.
Mitte Februar hat sich in Ostermundigen eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Autoinsassen ereignet. Dabei kam es zu Tätlichkeiten und Sachbeschädigungen. Zur Klärung des genauen Sachverhalts und der Umstände werden Zeugen gesucht.
Am Montag, 14. Februar 2022, ist es gegen 21.00 Uhr, am Flurweg in Ostermundigen zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen gekommen.
Gestern am späten Nachmittag nahmen Polizeipatrouillen drei mutmaßliche Täter fest, die Diebstähle aus Opferstöcken begangen hatten. Sie wurden vorläufig festgenommen. Sie werden allesamt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Mittwoch, 2. März 2022, am späten Nachmittag, nahmen Polizeipatrouillen bei zwei verschiedenen Ereignissen mutmassliche Täter fest, die Diebstähle aus Opferstöcken begangen hatten.
In den letzten beiden Nächten hat die Kantonspolizei drei Männer angehalten, nachdem sie Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen hatten.
Eine Ermittlung ist im Gange. Die Kantonspolizei empfiehlt, das Fahrzeug immer abzuschliessen, keine Wertgegenstände sichtbar zu lassen und die Fenster vollständig zu schliessen.
Am Donnerstag kam es zwischen einer Autolenkerin und einem E-Bike Fahrer zu einer Kollision.
Der E-Bike Fahrer verletzte sich dabei leicht. Die Autolenkerin wird gesucht.
In diesen Tagen wird nach knapp dreijähriger Bauzeit das Gebäude der Kriminalabteilung am Mühleweg in Betrieb genommen.
Der Neubau hat 130 Büros und bietet Platz für 355 Mitarbeitende der Kriminalabteilung und der Prävention.
Am Mittwoch wurde im Zuge eines Einsatzes in einem Gebäude in Burgdorf eine leblose Person aufgefunden.
Gemäss Erkenntnissen hatte es im Innern des Hauses gebrannt. Ermittlungen zu den Umständen und zur Brandursache wurden aufgenommen.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat eine Warensendung kontrolliert und über elf Kilogramm Opium sichergestellt. In der Folge hat die Kantonspolizei Zürich am Dienstagabend (1.3.2022) im Kreis 5 vier mutmassliche Drogenhändler verhaftet und weitere Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt.
Mitarbeitern des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) fiel anlässlich ihrer Kontrolltätigkeit eine Warensendung auf. Bei der genaueren Überprüfung konnten über elf Kilogramm Opium sichergestellt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.