Heute war die Druckverteilung über dem Alpenraum flach und auch in der Höhe waren die Winde schwach.
Dementsprechend konnte ein vom Tagesgang bestimmter Wetterablauf erwartet werden.
Am Donnerstagmittag ist auf einem Parkplatz in Schwarzenburg ein Motorradlenker in eine Hauswand geprallt.
Er wurde dabei schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Ein 27-jähriger Mann hat sich am Montagmorgen (11.04.2022) massiv selbst verletzt. Er fügte sich im Gefängnis Zürich mit einem scharfen Gegenstand tödliche Schnittwunden zu.
Sanität und Polizei wurden umgehend verständigt, konnten aber nur noch den Tod des Häftlings feststellen.
Mehrere Personen, die in verschiedene Verstössen verwickelt waren, wurden im Anschluss an die Ermittlungen wegen Drifting auf dem Fussballfeld von Villarimboud identifiziert
Nachdem im Februar eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung auf dem Fussballfeld des FC Villarimboud eingereicht worden war, führten die Ermittlungen zur Identifizierung des mutmasslichen Täters.
Am Donnerstagvormittag sind in Biel zwei Personen von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Die Fussgängerin und der Fussgänger mussten mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Ein Abschnitt der Zentralstrasse musste gesperrt werden. Zur Unfallursache sind Ermittlungen im Gang.
Ein Brand im Dorfzentrum hat in der Nacht auf Dienstag ein Grossaufgebot von Rettungskräften erfordert.
Eine Person wurde tot in einer Wohnung aufgefunden. Ihre Identität ist noch nicht geklärt.
Am Mittwoch haben Fahnder der Kantonspolizei Thurgau in St. Margarethen eine Hanf-Indooranlage ausgehoben und 950 Hanfpflanzen sowie 20 Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Ein 29-jähriger Schweizer wurde festgenommen.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hat die Polizei zwischen dem 4. und 10. April 2022 Schwerpunktkontrollen mit einem besonderen Augenmerk auf das Nichttragen der Sicherheitsgurten und die Verwendung eines Mobiltelefons ohne Freisprecheinrichtung gelegt.
Bei diesen Kontrollen mussten zahlreiche Ordnungsbussen ausgestellt und mehrere Fahrzeuglenker/innen wegen diversen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht werden.
Bei einer Tierschutzkontrolle auf einem Landwirtschaftsbetrieb im Kanton Bern wurden rund 130 tote Ferkel gefunden und desolate Zustände in der Schweinehaltung festgestellt. Das Amt für Veterinärwesen hat ein Tierschutzverfahren eingeleitet.
Der Betriebsleiter muss mit einer Strafanzeige rechnen. Die lebenden Schweine wurden in einem anderen Betrieb untergebracht.
Bei einem Selbstunfall sind am Sonntagvormittag eine 21-jährige Lenkerin und ihre 19-jährige Beifahrerin schwer verletzt worden.
Die 21-Jährige fuhr auf der A51 Richtung Bülach, als ihr Fahrzeug vor der Einfahrt Kloten-Nord den rechtsseitigen Grünstreifen touchierte, über beide Fahrstreifen schlitterte und mit der Mittelleitplanke kollidierte.
Vermutlich absichtlich schoss jemand mit einem Pfeilbogen auf eine Katze und verletzte sie so schwer, dass sie erlöst werden musste. Wem die Katze gehört, ist unklar.
Ebenso unbekannt ist die Täterschaft. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Der Nationalstrassenabschnitt Rheinfelden–Frick wurde im Jahr 1974 in Betrieb genommen. Aufgrund des Alters und des Zustands werden in den Gemeinden Eiken und Zeiningen fünf Überführungen über die Nationalstrasse instandgesetzt.
Ab Mitte April 2022 beginnen die Instandsetzungsarbeiten.
Bei einer Frontalkollision sind am Dienstagnachmittag die beiden Lenkerinnen schwer verletzt worden.
Eine 23-Jährige fuhr mit ihrem Auto auf der Albisstrasse Richtung Mettmenstetten.
Am Dienstagnachmittag, 12. April 2022, ereignete sich auf der Autostrasse A8 im Tunnel Giswil, Fahrtrichtung Brünig, ein Selbstunfall.
Der 48-jährige Unfallverursacher kollidierte beim Tunnelportal mit dem dortigen Bankett. Es entstand geringer Sachschaden am Fahrzeug.
Die Tunnel entlang der A9 werden regelmässig gereinigt und gewartet. Im Tunnel de Sierre (siehe Titelbild) und im Turtmanntunnel wurde der erste Teil bereits ausgeführt, nun stehen weitere Arbeiten an.
Die Tunnel werden deshalb gesperrt.
Am Mittwochnachmittag haben neben der Kirche in Castasegna zwei Gartenhäuser gebrannt.
Die Feuerwehr hatte die Brandstellen rasch unter Kontrolle und gelöscht.
Eine Motorradlenkerin ist bei einer Lernfahrt in die Leitplanke geprallt.
Dabei wurde sie verletzt und musste in ein ausserkantonales Spital gebracht werden.
Bei einem Balkonbrand ist am Dienstagmorgen ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Der Brand brach kurz nach 5:30 Uhr auf dem Balkon einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses aus.
Am Donnerstagmorgen (14.04.2022) um 07:00 Uhr hat sich vor einem Fussgängerstreifen auf der Charregass in Stein am Rhein ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und Fahrrad ereignet.
Der Fahrradlenker prallte gegen das Heck des stehenden Personenwagens und zog sich durch den Sturz Verletzungen zu.
Am Montag (11.04.2022) hat sich eine unbekannte Betrügerin bei einer 85-jährigen Frau als Polizistin ausgegeben. Sie konnte die Frau dazu bewegen, ihr 15'500 Franken zu übergeben.
Seit anfangs Jahr wurden der Kantonspolizei St.Gallen über 200 verdächtige Telefonate gemeldet. Die Betrüger sind sehr aktiv und leider auch erfolgreich.
Anlässlich der Medienkonferenz „Statistik der Kantonspolizei 2021“ kündigte die Kantonspolizei an, ihre Kontrollen bezüglich der Benutzung des Telefons am Steuer zu intensivieren.
Eine solche Aktion fand in den letzten Wochen mit Unterstützung der Gemeinde- und Stadtpolizeien statt.
Am Mittwoch, 13. April 2022, ist in Heiden bei Arbeiten mit einem Gasbrenner eine Thujahecke in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnten den Brand löschen.
Es entstand Sachschaden.
Nach der Kollision mit einem Auto in Amriswil musste am Mittwoch eine Velofahrerin durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine Velofahrerin kurz vor 13 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Arbon unterwegs und beabsichtigte, nach links in die Kirchstrasse einzubiegen.
Beim Unkrautvernichten mit einem Gasbrenner ist am Mittwochnachmittag in Roggwil eine Hecke in Brand geraten.
Die Kantonspolizei Thurgau mahnt erneut zur Vorsicht.
In der Nacht auf Sonntag sind beim Brand eines landwirtschaftlich genutzten Gebäudes drei Schafe ums Leben gekommen.
Für zwei Tiere kam jede Hilfe zu spät, ein weiteres musste vom Tierarzt erlöst werden.
In Wil waren die Einsatzkräfte am Dienstagabend gefordert. Zum Glück nur für eine Übung. Ein Bus ist zur Seite gekippt und hat dabei einen Behälter mit Chemikalien beschädigt.
Die Fahrgäste sind zum Teil schwer verletzt und mit der Chemikalie kontaminiert.
Bei einem Schusswechsel mit der Polizei sind am Mittwochabend zwei Personen ums Leben gekommen.
Die Polizei wollte einen Mann verhaften, der verdächtigt wurde, eine Woche zuvor einen anderen Mann entführt und mit Schusswaffen bedroht zu haben.
Beim Brand eines Bauernhauses ist am Dienstag ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Die beiden Bewohner mussten wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Zwei anwesende Besucher blieben unverletzt. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, stand das Haus in Vollbrand.
Für Unterhaltsarbeiten wird der Flüelertunnel von Dienstagabend, 19. bis Freitagmorgen, 22. April 2022 für 3 Nächte zwischen 22.00 und 5.00 Uhr gesperrt.
Der Verkehr wird über das Dorf Flüelen umgeleitet.
In einer Institution für Beeinträchtigte ist am Dienstagmorgen Rauch aus einem Schacht gedrungen. Die Einsatzkräfte konnten im Silo der Schnitzelheizung ein Feuer feststellen.
Weil der Rauch in die Schreinerei und das Wohnheim drang, wurden über dreissig Personen evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen (13.04.2022) ereignete sich im Galgenbuck-Kreisverkehrsplatz eine Kollision zwischen einer Automobilistin und einer Motorradfahrerin.
Diese wurde dabei verletzt und es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Am Mittwoch (13.04.2022) ist es in Vaduz zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen, bei dem sich die Fahrerin am Oberkörper verletzte.
Gegen 12:30 Uhr fuhr eine Frau auf der Fürst-Franz-Josef-Strasse in südliche Richtung.
Die südlichen Höhenwinde steuerten auch heute sehr milde Luft in den Alpenraum. Während aber die westlichen Landesteile auch von mitgeführtem Saharastaub betroffen waren, blieb der Osten davon weitgehend verschont.
Sonst war es erneut ziemlich sonnig und mit bis 24 Grad frühlingshaft warm. In einigen Alpentälern kam am Nachmittag nochmals etwas Föhn auf.
Am Mittwoch, 13.04.2022, kurz vor 16.00 Uhr hat sich auf der Brüglingerstrasse ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Die Brüglingerstrasse musste durch die Verkehrspolizei in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Drei Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Am Dienstag (12.04.2022) verlor ein 33-jähriger Motorradfahrer auf der St.Josefen-Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Dabei verletzte er sich unbestimmt am linken Bein. Es entstand geringer Sachschaden.
An seiner Sitzung vom 13. April 2022 hat der Bundesrat die "Gesamtkonzeption Cyber" der Armee zur Kenntnis genommen. Sie zeigt auf, über welche Fähigkeiten die Armee im Cyber- und elektromagnetischen Raum (CER) sowie in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) verfügen muss. Die Konzeption schafft die Grundlage für die Digitalisierung der Truppe, stärkt den Eigenschutz vor Angriffen aus dem Cyber- und elektromagnetischen Raum und gibt neue Möglichkeiten für Unterstützungsleistungen.
Der aktuelle Krieg in der Ukraine zeigt, dass der Cyber- und elektromagnetische Raum (CER) eine zentrale Rolle zur Machtausübung, zur Vorbereitung und Führung eines Konflikts sowohl im zivilen wie im militärischen Bereich spielt. Risiken und Bedrohungen im Cyberraum sind vielfältig: Sie reichen von kriminellen Aktivitäten über Spionage, Manipulation und Desinformation bis hin zum Einsatz offensiver Cybermittel in einem bewaffneten Konflikt.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (13.04.2022) ist ein 19-jähriger Brasilianer in ein Restaurant an der Grenzstrasse eingebrochen.
Er gelangte auf unbekannte Art und Weise in den Innenbereich des Restaurants.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (13.04.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Metzgerei an der Aewilerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft schlug ein Fenster ein, öffnete dies von innen und gelangte dadurch in den Schlachtraum. Dort stahl die Täterschaft Fleisch im Wert von rund 230 Franken.
In der Schweiz wurden im Jahr 2021 rund 8700 Wohnmobile neu zugelassen, Tendenz steigend. Gerade bei Familien sind Camper und Wohnmobile beliebt.
Grundsätzlich gilt, dass Kinder in Fahrzeugen immer mit Sicherheitsgurten und Kindersitzen gesichert werden müssen.
Im Notfall zählt jede Minute. Der sofortige Anruf beim Sanitätsnotruf 144 kann Leben retten. Am 14.4., dem Aktionstag des Sanitätsnotrufs 144, bietet Schutz & Rettung Zürich auf Social Media Einblicke in die Arbeit entlang der Rettungskette und erinnert an die Wichtigkeit der Nummer.
Ach Schutz & Rettung Zürich (SRZ) steht für die wichtigen Anliegen des „144er-Tages“ ein. Am Donnerstag, 14. April 2022 gibt SRZ deshalb auf den Social-Media-Kanälen Twitter, Instagram und Facebook (@SchutzRettungZH) Einblicke in die Einsatzleitzentrale und den Rettungsdienst.
Am Dienstag ist in Samedan ein Arbeiter von einer Standseilbahn angefahren und mitgeschleift worden. Er wurde mit schweren Beinverletzungen ins Kantonsspital Graubünden geflogen.
Der 61-jährige Angestellte der Bergbahn Muottas Muragl führte am Dienstagvormittag mit zwei Arbeitskollegen Unterhaltsarbeiten an der Gleis- und Rollenanlage der Bahn aus.
Der Vergewaltigungs-Tatbestand im Strafgesetzbuch soll ausgedehnt werden. Der Bundesrat begrüsst in seiner Stellungnahme vom 13. April 2022 den entsprechenden Vorschlag der Rechtskommission des Ständerats (RK-S).
Neu soll wegen Vergewaltigung bestraft werden, wer gegen den Willen des Opfers handelt, auch wenn keine Nötigung des Opfers durch Gewalt oder Drohung vorliegt.
Ein Senior verlor heute in Aarau die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Der Lenker verwechselte womöglich das Gas- mit dem Bremspedal und prallte gegen ein Schaufenster.
Am Mittwoch, 13. April 2022, wurde ein Zwölfjähriger bei Arbeiten auf einem Bauernhof in Egg lebensbedrohlich verletzt.
Er wurde um 9.30 Uhr beim Manövrieren mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmt.
Am Montagmorgen hat die Luzerner Polizei eine 49-jährige Frau festgenommen. Sie wird verdächtigt, in Hohenrain eine Hanfindooranlage zu betreiben. Vor Ort wurden 250 Stecklinge und mehrere Kilogramm Marihuanablüten sichergestellt.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.