Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Demiri Automobile Anstalt als „Gold Sponsor 2022/2023“.
Demiri Automobile Anstalt unterstützt gerne die wichtige Arbeit der Polizei und Blaulichtorganisationen – sei es im Bereich der Verkehrssicherheit, der Präventionsarbeit, bei Vermisstensuchen und Fahndungen oder vielem mehr.
Die Anschlussknoten des A1-Anschlusses Rothrist sind in abendlichen Spitzenstunden stark ausgelastet.
Dies kann insbesondere im Bereich der Ausfahrt aus Richtung Zürich/Luzern zu Rückstau auf die Ausfahrtsrampe und bis in den Bereich der Stammstrecke führen.
Frühlingszeit ist Pollenzeit: Medikamente können die Allergiesymptome lindern, sich aber negativ auf die Fahrfähigkeit auswirken.
Jährlich enden im Strassenverkehr 140 Unfälle tödlich oder haben Schwerverletzte zur Folge, weil Medikamente oder Drogen im Spiel waren. Die BFU erinnert zur Heuschnupfenzeit daran, sich über die eigenen Medikamente zu informieren.
Am Montag 7. März 2022, ereignete sich auf der Autobahn A9 bei der Ausfahrt Sitten Ost ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen mit Anhänger.
Der Lenker wurde dabei verletzt.
Gestern Montag, 7. März 2022, kurz vor 15.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Lieferwagens mit Luzerner Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord.
Unmittelbar nach dem Tunnelausgang fuhr sie auf die Gegenfahrbahn als Geisterfahrerin und wendete dort ihr Fahrzeug in Fahrtrichtung Süd.
Bei einem Fahrzeugbrand in Wigoltingen entstand in der Nacht zum Dienstag Sachschaden. Aufgrund der Hitze wurden ein weiteres Auto und eine Thujahecke beschädigt.
Es wurde niemand verletzt.
Die Regionalpolizei Zofingen führte am vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden in Aarburg an der Oltnerstrasse eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Dabei hat ein Autolenker aus der Region Olten die Kontrollstelle mit 119 km/h passiert. Erlaubt gewesen wären 50 km/h.
Im eben publizierten Jahresbericht 2021 zieht die Regionalpolizei Zofingen Bilanz. Eine starke Präsenz in den Gemeinden und die Prävention durch alle Fachgruppen der Regionalpolizei standen im Fokus.
So wurde die Bevölkerung beispielsweise bezüglich Verkehrssicherheit, Cyberkriminalität und Einbrüchen sensibilisiert.
Nach dem deutlichen Ja an der Urne im September 2021 starten die Bauarbeiten für den Neubau der Wache Nord mit zentraler Einsatzlogistik von Schutz & Rettung Zürich planmässig Mitte März 2022.
Im Notfall zählt jede Minute: Feuerwehr und Rettungsdienst müssen innert 10 Minuten ab Aufgebot am Notfallort eintreffen.
Von Montag, 14. März 2022, 22 Uhr, bis Dienstag, 15. März 2022, 5 Uhr, sind der Bucheggtunnel und der Hirschwiesentunnel in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadteinwärts via Hirschwiesenstrasse, Schaffhauserstrasse, Bucheggstrasse und Bucheggplatz. Stadtauswärts wird der Verkehr via Bucheggplatz, Bucheggstrasse, Schaffhauserstrasse und Hirschwiesenstrasse umgeleitet.
Am Montagabend entzündete sich im Keller eines Mehrfamilienhauses in Tägerwilen ein Akku. Es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 21.30 Uhr meldete ein Bewohner der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau, dass sich im Keller eines Mehrfamilienhauses am Kirchackerweg ein Akku während des Aufladens entzündet habe.
Eine 80-jährige Frau fuhr am Montagnachmittag (07.03.2022) von der Feldstrasse her in Richtung Zielstrasse und beabsichtigte beim dortigen Kreisel Richtung Dorfzentrum zu fahren.
Aus noch nicht geklärten Gründen fuhr sie geradeaus auf die Mittelinsel des Kreisels, wo das Fahrzeug zum Stillstand kam.
Am Montag, 7. März 2022, um 16.45 Uhr, kam es an der Bielgasse in Titterten BL zu einem Brandausbruch. Dabei wurde ein Gartenhaus komplett zerstört. Beim Brand wurde eine Person verletzt.
Die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft erhielt die Meldung, dass an der Bielgasse ein Gartenhaus in Vollbrand stehe.
Am Montagnachmittag, 7. März 2022 ereignete sich innerorts Saas-Fee ein Verkehrsunfall.
Ein elektrobetriebener Minizug erfasste auf einer Dorf-Rundfahrt eine Fussgängerin. Die Frau verstarb auf der Unfallstelle.
Menschenhandel ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung mit vielen Erscheinungsformen.
Bei der Bekämpfung des Menschenhandels steht der Schutz des Opfers im Zentrum.
In der Solothurner Altstadt sind am Montagabend drei Gebäude durch einen Grossbrand zerstört worden. Mehrere Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht, ernsthaft verletzt wurde niemand. Im Einsatz standen rund 200 Mitarbeitende von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei.
Am Montag, 7. März 2022, um 19.16 Uhr, ging in der Alarmzentrale ein automatischer Brandalarm aus dem Alters- und Pflegeheim am Riedholzplatz in Solothurn ein.
Am Samstag, 05.03.2022, 21.40 Uhr, ereignete sich auf der Molliserstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Mollis unterwegs. Im Bereich Schlatt kam es beim Kreuzen mit einem entgegenkommenden Auto zu einer seitlichen Kollision.
Gestern Nachmittag ereignete sich an der Bellerivehöhe in der Stadt Luzern ein Selbstunfall eines Personenwagens. Die Fahrzeuglenkerin verletzte sich dabei leicht und wurde ins Spital gefahren.
Am Montag, 7. März 2022, ca. 14:00 Uhr fuhr eine Autofahrerin in Luzern von der Schlösslihalde her in Richtung St. Anna-Strasse.
Das schöne Wetter ist ja gut und recht! Aber wo ist denn eigentlich die gute Fernsicht hin? Des Bloggers Ansicht nach könnte man die untere Luftschicht mal ersetzen!
Die Schweiz befindet sich am Süd- bis Südostrand eines umfangreichen Hochdruckgebiets mit Kern über der Nordsee in einer Bisenströmung. Die stark gealterte Luftmasse ist schmutzig und die Fernsicht in den unteren Schichten stark eingeschränkt.
Eine unbekannte Täterschaft ist zwischen Samstagvormittag, 5. März 2022, und Montagmorgen, 7. März 2022, in ein Mehrfamilienhaus in Lachen eingebrochen.
Sie brach die Haupteingangstüre des Gebäudes auf und entwendete aus einem Veloraum, der Tiefgarage und einem Keller insgesamt vier E-Bikes sowie zwei Fahrräder.
Ein unbekannter Traktorfahrer verursachte am Dienstagabend, 1. März, in Affeltrangen einen Selbstunfall und beschädigte eine Strassenlaterne.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Montag (07.03.2022), um 07:50 Uhr, ist eine 44-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn A1 verunfallt. Das Auto kollidierte mit der Leitplanke.
Die Fahrerin wurde unbestimmt verletzt.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega war am Sonntagabend, 6. März 2022, für zwei Alpinisten im Einsatz, die in der Eigernordwand (BE) blockiert waren. Sie konnten an der Rettungswinde evakuiert werden.
Der Einsatz in der Dunkelheit gelang mit der Unterstützung von zwei Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC. Rettungswinden-Einsätze in der Dunkelheit sind sehr anspruchsvoll und werden von den Rega-Crews darum regelmässig trainiert.
Wegen ungenügendem Abstand ist es auf der Autobahn zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Franken.
Am Dienstagabend (01.03.2022) hat sich in Thayngen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Unfallauto und an einem Strom- und Telefonmasten entstand erheblicher Sachschaden.
Seit dem 01.03.2022 werden SMS von Schweizer Handynummern aus, angeblich im Namen der Post, mit folgendem Text verschickt:
"(Die Post) Ihre Paketnummer DE90405198 steht noch aus. Bitte bestätigen Sie die Zahlung der Versandkosten (2.99CHF) durch Klicken auf den Link: t.co/...."
Am Samstag hat die Luzerner Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle im Baustellenbereich der A2 in Reiden einen Autofahrer mit 145 km/h (Nettogeschwindigkeit) gemessen. Erlaubt wären in diesem Bereich 80 km/h.
Dem Mann wurde der Führerausweis abgenommen und sein Auto beschlagnahmt. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A2 in Neuenkirch ein Selbstunfall eines Personenwagens. Verletzt wurde niemand. Der Unfall führte zu Rückstau im Morgenverkehr.
Am Montag, 7. März 2022, kurz vor 06:15 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
Am Sonntag (06.03.2022), um 09:50 Uhr, ist es an der Rütistrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 61-jährige Frau wurde bei der Kollision unbestimmt verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (06.03.2022), um 14:10 Uhr, ist an der Taaholzstrasse ein Auto mit einem Mountainbike kollidiert.
Ein 44-jähriger Mountainbiker wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Sonntagabend (06.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Rheinstrasse eingebrochen.
Sie trat die Hintertür eines Mehrfamilienhauses ein und verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Geschäft.
Am Sonntag (06.03.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist es zu einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop an der Zürcherstrasse gekommen. Die mutmassliche Täterin konnte angehalten werden.
Die mutmassliche Täterin, eine 19-jährige Schweizerin, betrat kurz vor 19:30 Uhr den Tankstellenshop.
Am Montag (07.03.2022), um 02:45 Uhr und um 04:10 Uhr, sind in zwei Gemeinden Brände festgestellt worden. Die Feuer konnten schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.
In Sevelen brannte aus unbekannten Gründen gelagertes Brennholz in einem Unterstand am Gribweg.
Weil angeblich ein Mann bedroht wird, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf ein.
Statt einer Person in Notlage trafen die Einsatzkräfte eine Hanfindooranlage an.
10.3 Meter lang, 16.9 Tonnen schwer, und ein Hubraum von 6871ccm – das sind einige der eindrücklichen Zahlen zur neuen Fluggastevakuierungstreppe der Berufsfeuerwehr am Flughafen Zürich.
Die Frontplatte der Treppe lässt sich 15 Grad nach links und rechts schwenken, um sie so optimal an den Flugzeugrumpf anpassen und Passagiere evakuieren zu können.
Am Samstagmorgen, 5. März 2022, kurz nach 09.45 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung zu einer starken Rauchentwicklung in einem Metzgereibetrieb in Altdorf.
Die umgehend ausgerückte Feuerwehr Altdorf konnte im Bereich der Räucherkammer die Herkunft des Rauches eruieren und den Glimmbrand rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Mit dem Frühling steigt die Lust, die Sonne auf zwei Rädern zu geniessen. Nicht nur eBikes, sondern auch eTrottinetts und andere Trendmobile sind sehr beliebt.
Der Kanton Aargau bietet einen Flyer an, der die geltenden Vorschriften zusammenfasst.
Nachdem die Verkehrsführung eingerichtet wurde, starten nun die diesjährigen Hauptarbeiten zur Pannenstreifenumnutzung auf der A6 Bern-Wankdorf – Muri. In allen Abschnitten wird intensiv gearbeitet.
Besonders grosse Auswirkungen haben die Arbeiten im Bereich Ostring, wo der Lärmschutz erweitert und die Brücke über den Freudenbergerplatz saniert wird.
Vermutlich wegen eines medizinischen Problems hat am Montagmorgen in Grenchen eine Automobilistin im Bereich der Autobahnausfahrt die Kontrolle über ihr Auto verloren und ist in eine Leiteinrichtung geprallt.
Nach der medizinischen Erstbetreuung vor Ort wurde sie mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht.
Am Sonntagnachmittag (06.03.2022) fuhr ein 83-jähriger Mann von Teufen her in Richtung Haslen.
Kurz nach dem Ortseingang verlor er aus noch nicht vollständig geklärten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Am Samstag (05.03.2022) missglückte einem 34-jährigen Deltaseglerpiloten ein Flugmanöver, weshalb er den Notschirm auslösen musste.
Kurz vor der Landung in Wasserauen geriet das Fluggerät samt Piloten in eine Baumkrone. Dort konnte der unverletzte Mann von Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz geborgen werden.
Am Sonntag (06.03.2022) hielt die Stadtpolizei St.Gallen einen Personenwagen an, der mehrmals auf die Gegenfahrbahn geschwenkt ist und dadurch andere Verkehrsteilnehmende gefährdet hat. Die genauen Hintergründe werden noch abgeklärt.
Es werden Zeugen und gefährdete Personen gesucht.
Christian Stalder ist der erste Obwaldner Polizist, welcher die neue zweijährige Polizeiausbildung absolviert hat.
Das ganze Polizeikorps Obwalden gratuliert ihm herzlich zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung!
Die Zuger Polizei hat zwei Männer aus dem Verkehr gezogen, die viel zu schnell unterwegs waren. Ihre Führerausweise sind sie los und sie müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.
Am Samstagnachmittag (5. März 2022), kurz vor 16:15 Uhr, fuhren zwei Autofahrer auf der Autobahn A4 in Richtung Küssnacht (SZ).
Am Montag, 7. März 2022, kurz vor 7.30 Uhr, sind auf einem Campingplatz am Heideweg in Reinach BL zwei Wohnwagen in Brand geraten. Beide Wohnwagen wurden beim Brand komplett zerstört. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Um 07.23 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach bei einem Campingplatz am Heideweg in Reinach ein Wohnwagen brennen würde.
Aufwändige Ermittlungen führten Polizei und Staatsanwaltschaft auf die Spur eines Drogenrings.
In einer koordinierten Aktion wurden kürzlich mehrere Tatverdächtige festgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen konnten rund 20 Kilogramm Kokain sichergestellt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.