Schweiz

Hägendorf SO: Automobilist (29) innerorts mit 106 km/h gemessen

Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben am Samstagabend, 12. Februar 2022, auf der Industriestrasse in Hägendorf mit einer Laserpistole ein Auto mit 106 km/h gemessen. Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt 50 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden und wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.

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Basel BS: Festnahmen nach Raub – Zeugenaufruf

Am Sonntag, 13. Februar 2022, kurz nach 02.00 Uhr, haben drei Unbekannte bei der Haltestelle „Schifflände“ eine 19-jährige Frau und einen 20-jährigen Mann tätlich angegangen und beraubt. Der Mann erlitt dabei leichte Verletzungen. Auch dank der Hinweise eines aufmerksamen Taxifahrers konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt die drei Tatverdächtigen während einer umgehend eingeleiteten Fahndung anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt sowie der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.

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Kanton SO: Mehrere Verkehrsteilnehmende unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt

Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen, 11. bis 13. Februar 2022, während der Patrouillentätigkeit 8 Männer und 4 Frauen angehalten, die entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Auto gelenkt haben. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn zur Anzeige gebracht.

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Wetter Schweiz: Knochentrocken

Hinter der Kaltfront von gestern Freitag zeigte sich heute das Hoch namens „Ingo“ fürs Wetter im Alpenraum verantwortlich. Die Luft sank dabei grossflächig ab, was eine knochentrockene Luft zur Folge hatte. Nachdem gestern Freitag eine Kaltfront am Alpennordhang etwas Neuschnee brachte, sorgte Hoch „Ingo“ auf heute Samstag für eine markante Abtrocknung, insbesondere in den Bergen. Der Kern des Bodenhochs verlagerte sich zwischen Freitagabend und heute Mittag von Frankreich über Süddeutschland hinweg Richtung Ungarn.

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Zürich ZH: Polizei weist an Demos über 100 Personen weg

Am Samstagnachmittag, 12. Februar 2022, kam es in der Stadt Zürich zu mehreren unbewilligten Demonstrationen. Die Stadtpolizei Zürich stoppte diese und verhinderte ein Aufeinandertreffen von Demonstrierenden aus der linksautonomen Szene und Corona-Massnahmen-Gegnern. Dabei mussten Reizstoff, Gummischrot und auch Wasserwerfer eingesetzt werden. Mehrere Dutzend Personen wurden festgenommen, darunter auch Personen aus der rechtsextremen Szene. Die Kantonspolizei Zürich sorgte für die Sicherheit im Hauptbahnhof.

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Wädenswil ZH: Brand in Wohn- und Geschäftshaus fordert hohen Sachschaden

Bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus ist in Wädenswil am Samstagmittag (12.02.2022) ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigem Ermittlungsstand brach kurz vor 11:30 Uhr in der Küche des im Haus befindlichen Restaurants ein Brand aus. Dieser wurde durch das anwesende Personal gelöscht.

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Arlesheim BL: Fahrzeugbrand erfordert Feuerwehreinsatz

Am Samstagnachmittag, 12. Februar 2022, kurz vor 14.00 Uhr, geriet ein fahrender Personenwagen im Parkweg in Arlesheim BL in Brand. Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug wurde durch den Brand massiv beschädigt. Die entsprechende Meldung, wonach ein Personenwagen, während der Fahrt, im Parkweg in Brand geraten sei, ging um 13.54 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort, befand sich der Personenwagen frontseitig in Vollbrand.

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Lenzburg AG / A1: Personenwagen brennt komplett aus

Am Samstagmorgen kam es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Das auffahrende Fahrzeug brannte nach der Kollision komplett aus. Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Der Lenker des Verursacherfahrzeuges stand unter Alkoholeinfluss. Am Samstagmorgen, 12.02.2022, kurz nach 06:30 Uhr, fuhr ein 24-Jähriger aus dem Kanton Zürich auf dem Normalstreifen der Autobahn A1 in allgemeine Richtung Bern.

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Mels SG: Mutmassliche Einbrecher nach Flucht festgenommen

Am Samstag (12.02.2022), um 02:50 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruchalarm aus einem Einkaufszentrum an der Grossfeldstrasse in Mels gemeldet worden. Ein Grossaufgebot der Polizei führte zur Festnahme von drei mutmasslichen rumänischen Einbrechern. Sie stahlen vorgängig unter anderem mehr als zwanzig Mobiltelefone. Es besteht der dringende Verdacht, dass die Täterschaft auch für den Einbruchdiebstahl an der gleichen Örtlichkeit im Januar verantwortlich sein dürfte.

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St.Gallen SG: Unfall mit pflichtwidrigem Verhalten

Am Freitagabend (11.02.2022) beschädigte ein Chauffeur mit seinem Sattelmotorfahrzeug an der Reherstrasse einen Inselschutzpfosten und eine Tafel. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr er weiter. Der Lenker konnte später angehalten werden. Am Freitag um 19:35 Uhr touchierte ein Chauffeur mit seinem Sattelmotorfahrzeug an der Reherstrasse eine 30er Zone Tafel. Nachdem er bemerkt hatte, dass er falsch abgebogen war, setzte er sein Gefährt zurück und kollidierte mit einem unbeleuchteten Inselschutzpfosten.

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Flumserberg SG: Spektakulärer Selbstunfall – zwei leicht Verletzte

Am Freitagvormittag (11.02.2022), um 11:05 Uhr, ist ein Auto auf der Schwendistrasse von der Strasse abgekommen. Es rutschte einen Hang hinunter und prallte in ein Dach eines Ferienhauses. Der 65-jährige Autofahrer und seine 55-jährige Beifahrerin mussten durch die Feuerwehr auf ihrer misslichen Lage befreit werden. Mit eher leichten Verletzungen brachte der Rettungsdienst die beiden ins Spital.

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Wetter: Kaltfront wie aus dem Schulbuch

Heute überquerte eine Kaltfront wie aus dem Schulbuch die Schweiz südostwärts. Zuerst war es stark bewölkt und im Norden fielen Niederschläge. In der Folge sorgte ein Zwischenhoch für eine Wetterbesserung.

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Beromünster LU: Mann (57) nach Unfall in kritischem Zustand - ins Spital geflogen

Auf der Aargauerstrasse in Beromünster ist am Mittwochabend ein Autofahrer verunglückt. Der Unfall wurde erst rund 24 Stunden später entdeckt. Der 57-jährige Autofahrer musste in kritischem Zustand in ein Spital eingeliefert werden. Am Donnerstag, 10. Februar 2022, 18:30 Uhr, wurde im Rahmen einer Suchaktion nach einer vermissten Person durch eine Patrouille der Luzerner Polizei im Gebiet Galgetöbeli in der Gemeinde Beromünster ein verunfallter Personenwagen aufgefunden. Die als vermisst gemeldete Person befand sich noch im Auto und musste in kritischem Zustand durch einen Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen werden.

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Trogen AR: Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen – eine Person verletzt

Am Freitag, 11. Februar 2022, ist es in Trogen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Eine Lenkerin hat sich dabei leicht verletzt. Kurz nach 7.00 Uhr fuhr eine 32-jährige Automobilistin von Trogen in Richtung Landmark. In einer leichten Rechtskurve im Bereich Wehrlisacker kam sie auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen.

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Bosnischer Lastwagenfahrer mit zwei Fahrerkarten in Sarnen OW angehalten

Bei der Kontrolle eines ausländischen Sattelmotorfahrzeuges in Sarnen stellte die Kantonspolizei Obwalden fest, dass der Lenker mit zwei Fahrerkarten in Europa unterwegs war. Die zweite Fahrerkarte wurde polizeilich sichergestellt und der Beschuldigte an die Staatsanwaltschaft Obwalden zur Anzeige gebracht. Am Nachmittag vom 10.02.2022 wurde beim Polizeigebäude Foribach ein Bosnischer Chauffeur mit einem Sattelmotorfahrzeug zur Kontrolle angehalten.

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Davos Platz GR: Taxifahrer (†53) stirbt neben Taxi - Zeugenaufruf

Am frühen Freitagmorgen ist an der Talstrasse in Davos Platz eine am Boden liegende, bewusstlose Person neben einem Taxi aufgefunden worden. Trotz Reanimation verstarb diese vor Ort. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen. Kurz vor 5 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, wonach an der Talstrasse 12 in Davos Platz eine bewusstlose Person neben einem Taxi aufgefunden worden sei. Privatpersonen betreuten den Mann bis zum Eintreffen eines Ambulanzteams des Spital Davos. Trotz aller medizinischen Massnahmen verstarb er vor Ort.

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A1 Kirchberg BE – Kriegstetten SO: Reduzierte Höchstgeschwindigkeit für Arbeiten auf dem Pannenstreifen

Auf der A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten stehen noch verschiedene Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung an, die aufgrund von Lieferschwierigkeiten letztes Jahr nicht durchgeführt werden konnten. In einem ersten Schritt werden Glasfaserkabel eingezogen, wofür der Pannenstreifen der Fahrtrichtung Bern gesperrt und die Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt wird.

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Gränichen AG: 35-jährige Automobilistin kollidiert mit Mauer - Zeugenaufruf

Weil ihr ein Auto entgegenkam, wich eine Automobilistin heute Mittag in Gränichen nach rechts aus und prallte abseits der Strasse gegen eine Mauer. Der entgegenkommende Wagen fuhr ohne anzuhalten davon und wird gesucht. Der Unfall ereignete sich am Freitag, 11. Februar 2022, um 12.15 Uhr auf der Hauptstrasse zwischen Gränichen und Teufenthal.

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Rebstein SG: 10-jähriger Junge auf Fussgängerstreifen angefahren und verletzt

Am Freitag (11.02.2022), um 07:15 Uhr, ist es an der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 10-jährigen Fussgänger gekommen. Dieser wurde dabei verletzt. Eine 40-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Staatsstrasse in Richtung Marbach. Zur selben Zeit überquerte ein 10-jähriger Junge den Fussgängerstreifen.

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Kanton Graubünden: Absolutes Feuerverbot auf der Alpensüdseite

Seit mehreren Wochen hat es auf der Alpensüdseite keine nennenswerten Niederschläge gegeben. Die Wetterprognosen für die nächsten Tage kündigen keine Entspannung der Trockenheit im Süden an. Aufgrund des seit Wochen anhaltenden schönen Wetters und zeitweise starken Nordwinds gilt für das Misox, Calancatal, Puschlav und Bergell wie auch für den ganzen Kanton Tessin schon seit dem 13. Januar 2022 ein absolutes Feuerverbot im Freien.

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Horgen ZH: Feuer greift auf Dachstock über (Video)

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Mittwochabend ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner konnten die Liegenschaft rechtzeitig verlassen. Gemäss ersten Erkenntnissen ist das Feuer auf einem Balkon ausgebrochen und hat auf den Dachstock übergegriffen. Die Löschkräfte brachten das Feuer rasch unter Kontrolle.

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Freiburg FR: Fussgänger (42) von TPF-Bus erfasst und schwer verletzt

Heute Morgen wurde der Einsatz der Kantonspolizei am Boulevard de Pérolles in Freiburg wegen eines Unfalls mit einem TPF-Bus angefordert. Das Fahrzeug, das von Marly in Richtung Freiburg unterwegs war, erfasste einen Passanten, der einen Fussgängerstreifen überquerte. Dieser wurde schwer verletzt und mit der Ambulanz in ein Spital gebracht. Es ist eine Ermittlung im Gange.

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Grub AR: Kollision zwischen zwei Personenwagen – niemand verletzt

Am Donnerstag, 10. Februar 2022, ist es in Grub/AR zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Die beiden Lenkerinnen blieben unverletzt. Kurz vor 17.00 Uhr fuhr eine 43-jährige, ortsunkundige Automobilistin von Heiden herkommend Richtung Grub/AR. Im dortigen Verzweigungsbereich stellte sie den Blinker nach rechts um Richtung Grub/SG abzubiegen.

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Weiach ZH: Unbekannte rauben Tankstelle aus - Zeugenaufruf

Drei zum Teil bewaffnete Männer haben am Donnerstagabend (10.02.2022) in Weiach einen Tankstellenshop überfallen und wenige tausend Franken Bargeld, Zigaretten und Alkoholika erbeutet. Verletzt wurde niemand. Die drei Männer betraten um zirka 21 Uhr den Tankstellenshop. Dort bedrohte einer der Täter die anwesende Angestellte mit einer Waffe und forderte die Herausgabe von Bargeld.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.