Bei der am Samstag, 12. 02.2022, in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Spreitenbach aufgefundenen Leiche handelt es sich um einen 74-jährigen deutschen Staatsangehörigen.
Bei dem schwer verletzt in der Wohnung angetroffenen 55-jährigen im Aargau wohnhaften Schweizer hat die Staatsanwaltschaft Baden einen Haftantrag gestellt.
Aus einer undichten Jauchegrube flossen mehrere Kubikmeter Jauche aus.
Am Montagnachmittag (14.02.2022) bemerkten Passanten Schaumbildung im Mühlelibach und alarmierten sofort das Amt für Umwelt.
Bei einem Unfall mit einem Pneukran ist am Montagmorgen hoher Sachschaden entstanden. Kurz nach 10:00 Uhr wurden mit einem Pneukran Baumschneidearbeiten ausgeführt.
Aus noch unbekannten Gründen kippte der Kran und stürzte in den Garten eines Mehrfamilienhauses.
Am Samstagnachmittag kam es in der Innenstadt und im Kreis 4 zu mehreren unbewilligten Demonstrationen.
Die Stadtpolizei Zürich stoppte diese und verhinderte ein Aufeinandertreffen von Demonstrierenden aus der linksautonomen Szene und Corona-Massnahmen-Gegnern.
Am Samstag wurden in einer Wohnung ein toter und ein schwerverletzter Mann aufgefunden. Wegen einer unklaren Meldung rückten mehrere Polizeipatrouillen an die Bahnhofstrasse aus.
In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus stiessen die Einsatzkräfte auf den Toten und den Schwerverletzten.
Mit der schweizerischen Plattform Suisse ePolice bieten die Kantonspolizei Aargau und die Aargauer Regionalpolizeien verschiedene Dienstleistungen online an.
Suisse ePolice ist eine einheitliche Online-Plattform, welche mehrere Schweizer Polizeikorps bereits seit einiger Zeit anbieten. Sie ermöglicht der Bevölkerung, verschiedene polizeiliche Dienstleistungen digital zu nutzen. Bequem von zu Hause und rund um die Uhr.
Der Bundesrat hat sich für den Kauf von 36 Kampfflugzeugen des Typs F-35A des US-Herstellers Lockheed-Martin entschieden. Der F-35A erzielte in der Evaluation den höchsten Gesamtnutzen und gleichzeitig die tiefsten Gesamtkosten.
Der F-35A ist ein Mehrzweckkampfflugzeug und eignet sich hervorragend für den Luftpolizeidienst. Diese und weitere Daten und Fakten zum F-35A lesen Sie im folgenden Artikel.
Ein 57-jähriger Autofahrer ist nach einem Unfall in kritischem Zustand ins Spital geflogen worden.
Die Polizei hat ihn am Donnerstagabend gefunden. Gemäss ersten Erkenntnissen ist er bereits am Mittwoch verunfallt.
Am Montagabend, 14. Februar 2022, kurz nach 21.00 Uhr, geriet ein parkierter Lieferwagen an der Leegasse in Niederdorf BL in Brand. Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Die entsprechende Meldung, wonach ein in einem Carport parkierter Lieferwagen an der Leegasse in Niederdorf BL brennen würde, ging um 21.16 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort befand sich das Fahrzeug sowie der Carport bereits in Vollbrand.
Bei einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus ist am Donnerstagabend erheblicher Sachschaden entstanden.
Die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen war mit dreissig Angehörigen vor Ort und konnte den Brand löschen und die Liegenschaft lüften.
Beim Brand in einer Bäckerei ist am Donnerstag ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, drang dichter Rauch aus dem Dachstock.
Der Brand sei mutmasslich im Bereich der Backstube ausgebrochen.
Am Montagvormittag ist in Münchenbuchsee ein Raub auf einen Kiosk am Bahnhof verübt worden. Der Täter entfernte sich zu Fuss mit dem erbeuteten Bargeld. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Montag, 14. Februar 2022, ging kurz nach 11.20 Uhr die Meldung zu einem Überfall auf einen Kiosk am Bahnhof in Münchenbuchsee bei der Kantonspolizei Bern ein.
Im Zusammenhang mit der tätlichen Auseinandersetzung zwischen den Fangruppierungen des BSC Young Boys und des FC Basel vom Samstagabend in Bern sind unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft Ermittlungen im Gang.
Es werden Zeugen sowie Video- und Bildmaterial gesucht.
Am Sonntag hat sich in Bern ein Lenker zweimal mit seinem beschädigten Auto von Unfallstellen entfernt. Unter anderem mithilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung konnte er schliesslich in einem Waldstück in Schliern b. Köniz angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntag, 13. Februar 2022, rückte die Kantonspolizei Bern aus, als um zirka 11.00 Uhr ein Auffahrunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Forsthaus auf Höhe der Einfahrt Neufeld gemeldet worden war.
Von Dienstag, 15. Februar 2022, 22.00 Uhr, bis Mittwoch, 16. Februar 2022, 5.00 Uhr, sind der Buchegg- und Hirschwiesentunnel nur einseitig befahrbar:
stadtauswärts über Bucheggplatz und Bucheggstrasse
stadteinwärts über Hirschwiesenstrasse, Schaffhauserstrasse und Bucheggstrasse.
Mit grosser Sorge beobachtet die Schweiz die zunehmenden Spannungen an der ukrainischen Grenze sowie die Gefahr einer militärischen Eskalation. Sie hat entsprechende Sicherheitsmassnahmen getroffen. Die Lageentwicklung wird laufend und umfassend analysiert.
Aufgrund der volatilen Sicherheitslage hat das EDA die Reisehinweise für die Ukraine angepasst. Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in die Ukraine wird abgeraten. Von Reisen in gewisse Landesteile wird generell abgeraten.
Bei einem Verkehrsunfall in Tägerschen wurde am Montag ein E-Bike-Fahrer verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Ein 19-jähriger E-Bike-Fahrer war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz vor 6.15 Uhr auf der Münchwilerstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem 52-jährigen Fussgänger, der in dieselbe Richtung ging.
Eine 80-jährige Frau wurde am 30. Januar in Marsens Opfer eines Raubüberfalls. Eine Untersuchung ist im Gange. Die Kantonspolizei bittet Zeugen des Überfalls und alle Personen, die den mutmasslichen Täter gesehen haben, sich zu melden.
Am Sonntag, 30. Januar 2022, gegen 19:00 Uhr, wurde die Intervention der Kantonspolizei wegen eines Raubüberfalls in Marsens angefordert.
Am Montagmorgen (14.2.2022) ist in Pfäffikon ein Pneukran umgekippt. Bei dem Unfall sind keine Personen verletzt worden. Es ist hoher Sachschaden entstanden.
Kurz nach 10.00 Uhr wurden mit einem Pneukran Baumschneidearbeiten ausgeführt. Aus bisher nicht bekannten Gründen kippte dieser und stürzte in den Garten eines Mehrfamilienhauses. Am Garten sowie am Pneukran entstanden erhebliche Sachschäden. Personen wurde keine verletzt.
Am Mittwochmorgen, 09. Februar kurz vor 08.00 Uhr, kam es im Bereich der öffentlichen Toilette am Weiherweg in Oberwil BL zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Die entsprechende Meldung, wonach es im Putzraum der öffentlichen Toilettenanlage am Weiherweg zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen sei, ging um 07.58 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am frühen Montagmorgen hat ein Mann einem Taxifahrer in der Stadt Luzern das Portemonnaie gestohlen und ist geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung, bei welcher der Polizeidiensthund Dodge die Fährte aufgenommen hatte, konnte der Dieb festgenommen werden.
Am frühen Montagmorgen (14.2.22, nach 01.30 Uhr) hat ein 30-jähriger Mann aus Sri Lanka einem Taxifahrer in der Stadt Luzern ein Portemonnaie entwendet. Danach ist der Mann mit einem Komplizen geflüchtet.
In Bern sind in der Nacht auf Sonntag drei mutmassliche Sprayer angehalten worden, nachdem sie eine Hausfassade versprayt hatten. Die Beschuldigten werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag, 13. Februar 2022, kurz vor 4.35 Uhr, gemeldet, dass drei Personen an der Wylerringstrasse in Bern gerade ein Gebäude am versprayen seien.
Ein Lieferwagen ist mit einem Lastwagen kollidiert. Die beiden Lenker verletzten sich. Die Sihlbruggstrasse musste vorübergehend gesperrt werden.
Am Montagmorgen (14. Februar 2022), kurz vor 8:30 Uhr, ist es auf der Sihlbruggstrasse in Neuheim zu einer Streifkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen. Der 57-jährige Lenker des Lieferwagens war von Sihlbrugg in Richtung Neuheim unterwegs, als er in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn geriet.
Das sonnige Winterwetter lockte am vergangenen Wochenende viele Menschen nach draussen. Entsprechend häufig waren die Rega-Helikopter im Einsatz: Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 200 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.
Die Rega-Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten nach Wintersport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrsunfällen sowie aufgrund akuter Erkrankungen im Einsatz.
In Moosseedorf erweitert die Genossenschaft Migros Aare ihre Logistikplattform. Dafür werden auch neue Brücken über die A6 gebaut. Für die Einhebung der Brückenelemente der neuen Brücken kommt es auf der A6 bei Schönbühl zu Sperrungen und weiteren Einschränkungen.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert in den nächsten Jahren ihre Logistikplattform in Moosseedorf. Dazu werden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut.
Am Sonntagmittag hat sich am Piz Kesch ein tödlicher Bergunfall ereignet. Ein Alpinist ist über eine Felswand abgestürzt und verstorben. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Der 68-jährige Franzose war am Sonntagmorgen mit einer Gruppe des Französischen Alpenclubs von der Keschhütte zum Piz Kesch aufgestiegen. Er trennte sich von seiner Gruppe und machte sich auf den Abstieg in Richtung Skidepot.
Am Sonntag (13.02.2022), zwischen 15:00 Uhr und 15:15 Uhr, wurde sowohl in St.Margrethen als auch in Rapperswil-Jona durch Nachbarn Rauch festgestellt. Da im beiden Fällen rasch reagiert wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Brände wurden im Keim erstickt. Verletzt wurde niemand.
In einer Mehrfamilienhauswohnung an der Industriestrasse in St.Margrethen fing eine Gitarre, welche an der Wand hing, Feuer. Grund dafür waren brennende Kerzen, die unterhalb der Gitarre platziert waren.
Provokationen auf der Autobahn zweier Automobilisten endeten gestern in einem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Sonntag, 13. Februar 2021, kurz vor 13 Uhr, kam es auf der Autobahn zu einem Verkehrsunfall. Zwei Automobilisten provozierten sich während der Fahrt auf der A1 in Richtung Zürich.
In zwei Garagenboxen eines Mehrfamilienhauses in Suhr brannte gestern Papier. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen, wodurch sich der Schaden in Grenzen hielt.
Betroffen war ein älteres Mehrfamilienhaus am Igelweg in Suhr. In dessen Untergeschoss befinden sich zwei Garagenboxen, in denen die Bewohner am Sonntag, 13. Februar 2022, kurz nach 20 Uhr einen stark qualmenden Brand bemerkten.
Am Sonntag, 13.02.2022, um 22:05 Uhr, ereignete sich in der Pestalozzistrasse auf der Höhe der Klingelbergstrasse einen Verkehrsunfall.
Dabei stürzte ein E-Trottinettfahrer aus noch unbekannten Gründen zu Boden. Beim Sturz verletzte sich der Fahrer so schwer, dass er durch die Sanität zur Notfallstation des Universitätsspitals Basel gebracht werden musste. Ein Atem-Alkoholtest verlief negativ.
Am späteren Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Stanserstrasse in Kerns ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Motorfahrradlenker schwer verletzt.
Am 13.02.2022, um 16.35 Uhr fuhr ein 14-jähriger Motorfahrradlenker von Kerns kommend Richtung Sand. Ausgangs Sand beabsichtigte der Motorfahrradlenker links in die Industriestrasse abzubiegen.
Der Sonntag präsentierte sich von morgens bis abends von der sonnigen Seite. Die bevorstehende Wetterumstellung kündigte sich allerdings im Tagesverlauf mit in der Höhe auffrischendem Südwestwind an und in den Alpentälern wurde es föhnig.
Der Wetterwechsel bringt für einmal nicht nur der Alpennordseite Niederschlag, sondern auch der Alpendsüdseite.
Gestern Abend wurde in Kerzers ein Auto gestohlen. Kurze Zeit später konnte eine Polizeipatrouille den Flüchtigen lokalisieren und schliesslich in Muntelier anhalten. Es werden allfälligen Zeugen gesucht.
Am Samstag, 12.02.2022, zwischen 18.30 und 20.15 Uhr wird am Bahnhofplatz in Kerzers ein Personenwagen gestohlen.
Die Kantonspolizei Graubünden hat zwei Männer in Davos festgenommen. Ob die Festnahmen in Verbindung mit dem Todesfall vom Freitagmorgen stehen wird geklärt. Eine bewusstlose Person war neben einem Taxi aufgefunden worden, welche noch vor Ort verstarb (Polizei.news berichtete).
Aufgrund der ersten Erkenntnisse und Ermittlungen wurden die Männer, ein 54-jähriger Schweizer und ein 26-jähriger Italiener festgenommen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Sonntag in Altnau einen verunfallten Stand-Up-Paddler aus dem Wasser gerettet. Der 66-Jährige musste ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 11.15 Uhr meldete eine aufmerksame Auskunftsperson, dass beim Kursschiff-Steg in Altnau ein Mann im Wasser treibe und um Hilfe rufe. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau, die wenig später vor Ort war, konnte den Mann mit einem Rettungsring aus dem Wasser bergen.
Am Sonntag, 13.02.2022, gegen 14:45 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit AG Kontrollschildern auf der Autobahn A2 Richtung Süden. Zeitgleich wollte der Lenker eines Personenwagens mit ZH Kontrollschildern vom Rastplatz Gurtnellen auf die Autobahn A2 einfahren.
Dabei kam es zwischen den beiden Fahrzeugen zu einer Kollision.
Zwei einheimische Skitourengänger wurden gestern beim Aufstieg, nördlich der Wandelen, von einer Schneelawine erfasst und mitgerissen. Beide Personen wurden durch die REGA mit Hilfe der Alpinen Rettung Sarneraatal gefunden und in umliegende Spitäler geflogen.
Beide Personen erlagen ihren Verletzungen.
Am Freitagabend, 11. Februar 2022, hat die Stadtpolizei Zürich in einer Wohnung im Kreis 4 eine tote Frau aufgefunden.
Gemäss den bisher vorliegenden Erkenntnissen wurde sie Opfer eines Tötungsdelikts.
Bei einer Patrouillenfahrt fiel ein Autolenker durch seine unsichere Fahrweise auf. Er war alkoholisiert und muss seinen Führerausweis abgeben.
Früh am Sonntagmorgen (13. Februar 2022, um 05:00 Uhr), haben Einsatzkräften ein Autofahrer in der Gotthardstrasse kontrolliert.
Am Samstagabend ist es in Bern im Vorfeld des Fussballspiels zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel zu einer Auseinandersetzung der Fangruppierungen gekommen.
Die Kantonspolizei Bern musste intervenieren und kurzzeitig Mittel einsetzen. Acht mutmasslich Beteiligte wurden festgenommen. Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
In Richterswil ist neu eine Pilotanlage entlang der Seestrasse in Betrieb, bei der sich das Licht der Witterung anpasst. Dabei wird die Lichtverteilung zum Beispiel bei Nässe intelligent angepasst.
Ziel ist es die Sichtverhältnisse für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dadurch zu verbessern.
Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben am Samstagabend, 12. Februar 2022, auf der Industriestrasse in Hägendorf mit einer Laserpistole ein Auto mit 106 km/h gemessen.
Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt 50 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden und wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.