Ein junger Mann ist am vergangenen Freitag am Bahnhof Biel angegriffen worden. Er wurde verletzt.
Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
Am Mittwoch, 9. März 2022 ereignete sich bei Fully ein Verkehrsunfall.
Ein Fussgänger wurde dabei von einem Personenwagen angefahren und zog sich dabei Verletzungen zu.
Am 10.03.2022, kurz vor 13.00 Uhr, hat ein verdächtiger Gegenstand bei einem 29-jährigen Mann an der Wallstrasse einen Einsatz der Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und der Industriefeuerwehr Region Basel (IFRB) ausgelöst. Verletzt wurde niemand.
Die Fachleute sicherten den Gegenstand und brachten ihn für weitere Abklärungen ins Kantonale Laboratorium.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat mit Airbus Helicopters einen Vertrag zur Beschaffung von neun Rettungshelikoptern einer neuen Version des Typs H145 unterzeichnet. Diese werden in den Jahren 2024/2025 die bestehende Mittellandflotte ersetzen.
Mit dreizehn über das ganze Land verteilten Einsatzbasen und einer Partnerbasis stellt die Rega mit insgesamt 18 Rettungshelikoptern die Luftrettung in der Schweiz rund um die Uhr sicher. Pro Tag hilft sie im Durchschnitt 34 Patientinnen und Patienten. Vor kurzem hat die Rega einen Vertrag zur Beschaffung von neun Rettungshelikoptern einer neuen Version des Typs H145 von Airbus Helicopters unterzeichnet. Damit modernisiert und erweitert die Rega ihre aktuelle Mittellandflotte mit dem Nachfolgemodell, welches verschiedene Vorteile für Patienten und Crews bietet.
Die Gebirgskantone wollen im Hinblick auf den Alpsommer 2022 Sofortmassnahmen umsetzen. Diese betreffen die Festlegung von Zumutbarkeits-Kriterien bezüglich des Herdenschutzes. Zudem sind beim Bund die administrativen Abläufe für die verschiedenen Bewilligungen markant zu erleichtern.
Weil die im Parlament angestossene Revision des Jagdgesetzes erst im kommenden Jahr behandelt werden dürfte, sind im Hinblick auf den Alpsommer 2022 Sofortmassnahmen umzusetzen, die sich auf das geltende Gesetz abstützen lassen.
Aktuell gibt es eine neue Variante der Betrugsmasche in Form einer Erpressung.
Dabei bekommt ihr eine E-mail mit einem angehängten PDF-Brief, welcher angeblich im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft versendet wird.
Im Hinblick auf die Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz hat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Bevölkerung heute darüber informiert, in welcher Gefahrenzone sich ihre Liegenschaft befindet und was dies für sie bedeutet.
Abgestufte Gefahrenzonen machen es möglich, dass nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner Mitholz verlassen müssen und Teile des Dorfes weiterhin landwirtschaftlich bewirtschaftet werden können.
Bereits heute nutzen Feuerwehren und Zivilschutzorganisationen im Kanton Bern zum Teil dieselben regionalen Ausbildungszentren. Angesichts aktueller Herausforderungen analysieren die Gebäudeversicherung Bern und das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär, wie die Ausbildungsinfrastruktur fit für die Zukunft gemacht werden kann.
Als Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes arbeiten die Feuerwehren und die Zivilschutzorganisationen im Einsatz oft eng zusammen und setzen dabei teilweise das gleiche Material ein.
Eine Ferienreise mit dem Hund, ein Umzug mit der Katze oder ein Kauf eines Reptils im Ausland: Es gibt viele Gründe für einen Grenzübertritt mit Tieren. Gestiegen sind in den letzten Jahren aber die Probleme, die dabei entstehen können.
Gute Vorbereitung und bewusstes Kaufverhalten kann Tierleid verhindern. Wer gut informiert ist, schützt sich vor Bussen oder Strafverfahren.
Zwar wurden die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Rettung Basel-Stadt „wie allewyl“ zu diversen Einsätzen gerufen, doch verliefen die ersten „drey scheenschte Dääg“ nach Corona ruhig und ohne gröbere Zwischenfälle.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt musste ab und an eingreifen, schlichten oder zur Ordnung rufen. Der Einsatzzentrale wurden rund zehn Schlägereien und Tätlichkeiten gemeldet.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Gotthardstrasse werden vom Montag, 14. März 2022 bis Freitag, 1. April 2022 während des Tages Felsräumungsarbeiten ausgeführt.
Aus Sicherheitsgründen muss die Strasse in unregelmässigen Abständen für kurze Zeit gesperrt werden.
Die Jahreszahlen 2021 des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sind erneut von der Covid-19-Pandemie geprägt. Aufgrund des boomenden Onlinehandels nahmen die wegen Produktepiraterie sichergestellten Sendungen erneut deutlich zu.
Stark angestiegen sind auch die Fälle im Bereich Tierschutz. Weiter kam es zu mehr Feststellungen von irregulär in die Schweiz eingereisten Migrantinnen und Migranten als im Jahr 2020. Die Einnahmen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.
Aktuell findet unser regelmässig wiederkehrendes Schiesstraining statt, bei welchem die Einsatzfähigkeit des Korps geprüft wird.
Bei einem Schiessparcours müssen unsere Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellen.
Am Donnerstag (10.03.2022), kurz vor 10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Doppel-Einfamilienhaus an der Lindenstrasse erhalten. Ein Grossaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückte vor Ort aus.
Die Brandursache ist unklar. Eine 80-jährige Frau wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle in ärztliche Behandlung gebracht, wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.
Am Samstag, 12. Februar 2022, geriet auf einem Parkplatz in Sörenberg ein abgestellter Personenwagen in Brand. Zwei nebenan parkierte Autos wurden ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen der Polizei führten zu einem tatverdächtigen Mann. Er gab schliesslich zu, dass er das Auto in Brand gesteckt hat. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
In der Nacht auf Donnerstag hat es in einem Wohngebäude in Oppligen gebrannt. Vier Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Ein Übergreifen des Brandes auf eine angrenzende Tankstelle konnte verhindert werden. Die Brandursache wird untersucht.
In Lyss ist am Mittwochnachmittag im Bereich einer Baustelle Gas ausgetreten. Aus Sicherheitsgründen wurden ein Abschnitt der Kirchenfeldstrasse gesperrt und zwei Gebäude evakuiert.
Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl. Dafür werden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut.
Für die Montage von Schalungen kommt es auf der A6 zwischen der Verzweigung und dem Anschluss Schönbühl zu Spurabbauten und zur Sperrung einer Autobahneinfahrt.
Am Mittwoch (09.03.2022), kurz vor 17:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verletzten Mann an der Altstätterstrasse in Kriessern erhalten.
Die daraufhin ausgerückte Polizeipatrouille wurde vom 42-jährigen Italiener angegriffen. Eine 31-jährige Polizistin und ein 33-jähriger Polizist der Kantonspolizei St.Gallen wurden dabei verletzt. Sie fallen mehrere Tage aus. Der 42-jährige Mann wurde in fachärztliche Behandlung übergeben.
Am Mittwochabend (09.03.2022), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der City Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt. Insgesamt wurden 80 Fahrzeuge kontrolliert.
Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheiten korrigiert oder defekte Leuchtmittel ausgetauscht.
Am Mittwoch (09.03.2022) wurden anlässlich einer Personenkontrolle einem Jugendlichen 1.5 Gramm Marihuana und ein Joint abgenommen.
Bei der Umgebungskontrolle konnten die Polizisten zusätzlich 20 Gramm Marihuana sicherstellen. Der 17-Jährige wird angezeigt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Neuwilen wurde am Mittwochnachmittag eine E-Bike-Fahrerin schwerst verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gegen 15 Uhr fuhr eine E-Bike-Fahrerin von der Castellstrasse her auf die Kreuzlingerstrasse. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit dem Auto einer 49-jährigen Frau, die von Schwaderloh in Richtung Engwilen unterwegs war.
Am 10.03.2022, um 03.15 Uhr, wurde ein 20-jähriger Mann in der De Wette-Strasse, bei der Elisabethenanlage, Opfer eines Raubes. Er wurde dabei nicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der angetrunkene 20-Jährige von der Stadt her in Richtung Bahnhof lief, als er unvermittelt von hinten zu Boden gestossen wurde.
Der Regierungsrat nimmt die Fortschritte des Projekts zur Räumung des ehemaligen Munitionslagers in Mitholz zustimmend zur Kenntnis. Er begrüsst insbesondere, dass durch abgestufte Gefahrenzonen nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner Mitholz zwingend verlassen müssen, die Unterstützungsangebote des federführenden Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport aber bestehen bleiben.
Der Kanton Bern wird sich weiterhin in der Projektorganisation des Bundes engagieren und das Vorhaben aktiv unterstützen.
Gestern Nachmittag stiess ein Automobilist bei einem Bahnübergang mit dem herannahenden Zug zusammen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist hingegen beträchtlich.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 9. März 2022, kurz nach 14.30 Uhr bei der Einmündung der Langjucharten in die Seetalstrasse.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Mittwochabend in Sulgen einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 43-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Um Notunterkünfte für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bereit zu halten, hat die Schweizer Armee vorsorglich die Kaserne Bülach geräumt.
Die bisherigen Nutzer, eine Rekrutenschule und eine Offiziersschule, wurden kurfristig auf andere Unterkünfte verteilt und absolvieren die Ausbildung von den neuen Standorten aus.
Die aktuelle Hochdrucklage hat Ausdauer: Auch heute war es in der Schweiz ganztags sonnig und wolkenlos.
Entsprechend wenig gibt es zum heutigen Wetter zu berichten. Deswegen beschäftigen wir uns im heutigen Blog mit der Mittelfristprognose des kommenden Sonntags, mit speziellem Fokus auf das Engadin und das bevorstehende, grösste Langlaufrennen in den Alpen.
Demnächst werden in der Stadt Winterthur wieder die alljährlichen Veloprüfungen durchgeführt. Erstmals können sich Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Unterricht auch selbständig auf die Veloprüfung vorbereiten, denn es stehen drei neue, ständig signalisierte Prüfungsrouten zur Verfügung.
Die Veloprüfung hat in Winterthur eine lange Tradition. Sie bildet in der 6. Klasse den Abschluss der Velofahrausbildung in der Primarschulstufe und ist für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch.
Stark alkoholisiert stiess eine Automobilistin in Hallwil mit einem anderen Wagen zusammen. Anschliessend kam sie von der Strasse ab, worauf ihr Auto auf dem Dach landete.
Sie kam mit leichten Verletzungen davon.
Am Mittwoch (22.12.2021) hat sich in Wittenbach ein Raubüberfall auf eine Tankstelle ereignet. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
In einem aufwändigen Ermittlungsverfahren unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen konnte die Kantonspolizei St.Gallen mittlerweile die beiden mutmasslichen Täter überführen. Dabei klärte sich auch ein versuchter Raub auf eine Tankstelle in Arnegg, einen Tag nach dem ersten Raub.
Die Kapazität der A1 zwischen dem Anschluss Aarau Ost und der Verzweigung Birrfeld wird in Zukunft nicht mehr für eine bedürfnisgerechte Verkehrsabwicklung ausreichen.
Die Strecke stellt einen nationalen Engpass im Hochleistungsstrassennetz dar. Das Projekt 6-Streifen-Ausbau A1 Aarau Ost–Birrfeld wird diesen Engpass beseitigen. Das Generelle Projekt wurde ausgearbeitet und nun dem Kanton Aargau zur Vernehmlassung überreicht.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Mittwoch (9.3.2022) auf der Autobahn A15 (Gemeindegebiet Volketswil) eine verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrolle durchgeführt.
Während der mehrstündigen Kontrolle auf der A15 im „Hegnauer-S“ wurden über 60 Fahrzeuge und gegen 90 Fahrzeuglenkerinnen und Beifahrer polizeilich kontrolliert.
Am Dienstag (08.03.2022) kam es auf der St.Josefen-Strasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Der Motorradlenker wurde unbestimmt verletzt.
Am Dienstagabend fuhr kurz vor 18 Uhr ein 43-jähriger Autolenker auf der St.Josefen-Strasse stadteinwärts.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 8. / 9. März, kurz nach 04.00 Uhr, kam es in einem Entsorgungscenter an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Das Bau- und Verkehrsdepartement räumte zusammen mit den Basler Verkehrs-Betrieben vom Montagmorgen bis heute Mittwoch bislang rund 70 Tonnen Fasnachtsabfälle weg. Das ist deutlich weniger als während einer regulären Fasnacht.
Die Tramgleise in der Innenstadt waren jeweils rechtzeitig zum morgendlichen Betriebsbeginn befahrbar, die Innenstadt war um 9 Uhr sauber. Morgen um 4 Uhr folgt die „Ändreinigung“ mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Nach fast einjährigen Ermittlungen gelang es der Kantonspolizei einen grossen Drogenhandel zu zerschlagen, der von Romont aus organisiert worden war.
Eine Menge von 35 Kg verschiedener Betäubungsmittel sowie zirka CHF 80'000.- wurden beschlagnahmt.
Schlitteln gilt als unkomplizierter Wintersport. Doch die Risiken werden oft unterschätzt.
In der Schweiz werden zwischen 6500 – 7000 Personen jährlich durch Stürze oder Zusammenstösse mit Schlitten verletzt, oder ziehen sich sogar tödliche Verletzungen zu.
Am Montagnachmittag wurde ein Tourengänger von Angehörigen als vermisst gemeldet. Die eingeleitete Suchaktion der Alpinen Rettung, bei welcher auch mehrere Suchflüge mit einem Helikopter der Rega gemacht wurden, brachte vorerst keinen Erfolg.
Gestern Vormittag konnte der 51-jährige Schweizer im Gebiet Schrattenfluh in einer ca. 40 Meter tiefen Felsenkluft tot aufgefunden und geborgen werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (07.03.2022) am Flughafen Zürich einen mutmasslichen Drogenkurier verhaftet.
Der Mann führte die Betäubungsmittel in Form von Fingerlingen in seinem Körper mit.
Am Dienstag, 8. März 2022, kam es in der Winterthurer Innenstadt zu einer unbewilligten Demonstration. Eine Polizistin wurde von unbekannten Teilnehmerinnen angegriffen und verletzt, es kam zu mehreren Sachbeschädigungen durch Graffitis.
Kurz nach 19.00 Uhr trafen sich in der Winterthurer Steinbergasse rund 150 Personen zu einer unbewilligten Demonstration im Zusammenhang mit dem internationalen Frauentag.
Es ist der Morgen des 8. März, als ein mit 20 vollen Benzin-Zisternenwagen bestückter Güterzug fünf Kilometer vor dem Bahnhof Zürich-Affoltern das Radsatzlager der hinteren Achse des hinteren Drehgestells des siebten Wagens verliert und entgleist.
An der Einfahrtsweiche des Bahnhofes springt auch noch die zweite Achse aus den Schienen. Beim folgenden Bahnübergang bricht der Wagen schliesslich aus, überschlägt sich, rammt eine Betonmauer und verliert Benzin.
In der Stadt Luzern weisen im März 2022 Plakate an den Separatsammelstellen auf die korrekte Entsorgung hin. Illegal und falsch entsorgte Abfälle führen zu Unordnung, Gestank und Unverständnis bei den Mitmenschen.
Unzulässige Materialien verteuern die Entsorgung und verursachen einen erhöhten Reinigungsaufwand. Zur Verdeutlichung wurden übers Wochenende drei Sammelstellen nicht gereinigt, wie das Foto von der Sammelstelle Dammstrasse zeigt.
Am Dienstag hat sich in Burgdorf ein Unfall zwischen einem schweren Anhängerzug und einem Velo ereignet.
Der Velolenker wurde dabei schwer verletzt und ins Spital gebracht. Der Verkehr wurde für die Unfallarbeiten umgeleitet.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstag in Frauenfeld ein 8-jähriges Mädchen unbestimmt verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 39-jähriger Autofahrer war kurz nach 15.15 Uhr auf der Rheinstrasse in Richtung Schaffhauserkreisel unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.