Schweiz

Oberriet SG: 75-jähriger Mann auf Fussgängerstreifen angefahren

Am Dienstag (18.01.2022), kurz vor 07:45 Uhr, ist es in Oberriet an der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen. Dieser wurde dabei verletzt. Ein 74-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Staatsstrasse in Richtung Altstätten. Zur selben Zeit überquerte ein 75-jähriger Mann Höhe Eichbergstrasse den Fussgängerstreifen.

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Oberriet SG: Einbruchdiebstahl in Schule und Hobbyraum

In der Nacht von Montag auf Dienstag (18.01.2022) ist an der Kellenstrasse zweimal eingebrochen worden. Die unbekannte Täterschaft stahl Geld im Wert von mehreren hundert Franken. In unmittelbarer Nähe zueinander wurde sowohl in einen Hobbyraum als auch in eine Schule eingebrochen. In beiden Fällen stieg die Täterschaft durch ein aufgebrochenes Fenster in das Gebäude ein und durchsuchte jeweils die Behältnisse.

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Basel BS: Verdächtiger Gegenstand löst Polizeieinsatz aus – Zeugenaufruf

Am Dienstag, 18. Januar 2022, kurz nach 10.00 Uhr, hat ein verdächtiger Gegenstand im Gesundheitsdepartement Basel-Stadt an der Malzgasse einen Einsatz der Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und der Industriefeuerwehr Region Basel (IFRB) ausgelöst. Verletzt wurde niemand. Die Fachleute sicherten den Gegenstand und brachten ihn für weitere Abklärungen ins Kantonale Laboratorium. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt war einer Mitarbeiterin ein Couvert verdächtig vorgekommen. Sie öffnete den Briefumschlag nicht, sondern alarmierte die Ereigniskräfte.

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Buchs SG: Brand eines Geflügelstalls – mehrere Hühner und Pfauen verendet

Am Montagabend (17.01.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist in einem Geflügelstall am Auweg ein Brand ausgebrochen. Dabei verloren sieben Hühner und fünf Pfauen ihr Leben. Eine Anwohnerin meldete der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass beim Geflügelstall ein Brand ausgebrochen war. Die Feuerwehr rückte mit 25 Angehörigen aus. Schliesslich konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und drei Hühner sowie ein Pfau konnten gerettet werden.

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Benken SG: Drei Mountainbikes aus Kellerabteil gestohlen

Zwischen Donnerstag und Montag (13.01.2022 bis 17.01.2022) hat sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu den Kellerabteilen eines Mehrfamilienhauses an der Lignoformstrasse verschafft. Dort brach sie die Türe eines Holzverschlags auf und stahl ein Mountainbike sowie zwei E-Mountainbikes. Am Montagabend (17.01.2022), kurz vor 19:15 Uhr, meldete der Mieter des Kellerabteils den Einbruchdiebstahl bei der Kantonalen Notrufzentrale. Der Gesamtwert der drei gestohlenen Fahrräder beträgt mehr als zehntausend Franken.

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Abtwil SG: Kollision zwischen Auto und Kickboardfahrerin – Mädchen (8) verletzt

Am Montag (17.01.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 8-jährigen Mädchen auf einem Kickboard gekommen. Das Mädchen wurde vom Rettungsdienst in das Spital verbracht. Das 8-jährige Mädchen fuhr mit ihrem Kickboard über die Hauptstrasse. Dabei übersah sie das Auto eines 56-jährigen Mannes, das sich von links näherte. Obwohl der Autofahrer eine Vollbremsung einleitete, konnte eine Kollision mit dem Mädchen nicht verhindert werden.

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Oberägeri ZG: Verbranntes Tierfutter sorgt für Feuerwehreinsatz

Im Kurhaus „Ländli“ ist es in der letzten Nacht zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Die Feuerwehr Oberägeri hat eine Person gerettet und drei weitere Bewohner vorsorglich evakuiert. Verletzt wurde niemand. In der Nacht auf Dienstag (18. Januar 2022), kurz nach 04:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein automatischer Brandmeldealarm aus dem Kurhaus „Ländli“ in der Gemeinde Oberägeri ein.

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Kanton BE: Hohes Sicherheitsempfinden der Bevölkerung

Die Kantonspolizei Bern hat die Bevölkerung des Kantons Bern im vergangenen Jahr zum Sicherheitsempfinden und zur Wahrnehmung der Polizeiarbeit im öffentlichen Raum befragt. Die Befragung hat gezeigt, dass sowohl das subjektive Sicherheitsempfinden, als auch das Vertrauen in die Polizei und die Zufriedenheit mit deren Arbeit kantonsweit hoch sind. Aus der Umfrage resultieren aber auch hilfreiche Rückmeldungen zu vorhandenem Optimierungspotenzial, welches nun realisiert werden soll. Die Kantonspolizei Bern hat im vergangenen Jahr eine neue vereinfachte Bevölkerungsbefragung zum Sicherheitsempfinden und der Arbeit der Polizei im öffentlichen Raum durchgeführt. Ziel war es, detaillierte Erkenntnisse über die aktuelle Sicherheitssituation sowie die Befindlichkeit der Berner Bevölkerung zu erhalten.

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Altdorf UR: Unbekannte Täterschaft verübt Sachbeschädigung – Zeugenaufruf

Bei der Kantonspolizei Uri gingen mehrere Meldungen zu Sachbeschädigungen im Raum Altdorf ein. Die Delikte wurden mutmasslich gestern Montag, 17. Januar 2022, verübt. An der Flüelerstrasse 82 / 84 wurden mindestens fünf Personenwagen mit einem unbekannten, spitzen Gegenstand zerkratzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Zur Täterschaft bestehen keine Hinweise. Die Kantonspolizei Uri geht davon aus, dass bei sämtlichen Vorfällen die gleiche Täterschaft am Werk war.

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Zürich ZH: „Zürich schaut hin“ – 900 Einträge von Belästigungen auf Meldetool

Seit die Stadt Zürich im letzten Mai das Online-Meldetool „Zürich schaut hin“ in Betrieb genommen hat, sind darauf 900 Meldungen über sexuelle, homo- oder transfeindliche Belästigungen eingegangen. Gemäss den Einträgen finden Belästigungen überraschend oft tagsüber statt und unter der Woche. Die häufigsten Meldungen betreffen Belästigungen mit Worten.

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Marthalen ZH: Einfamilienhaus in Brand geraten – hoher Sachschaden

Beim Brand des Dachstockes eines Einfamilienhauses ist am frühen Dienstagmorgen (18.01.2022) in Marthalen ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 1 Uhr meldeten Anwohner via Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich, dass Rauch und Flammen aus den Terrassenfenstern eines Einfamilienhauses dringen würden. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatten alle Bewohner das brennende Objekt bereits verlassen.

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Luzern LU: Auto bei Selbstunfall auf Seite gekippt – niemand verletzt

Am Montagabend geriet ein Autofahrer auf der Sedelstrasse in Luzern nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn ab. Das Auto kam schliesslich auf der Seite liegend zum Stillstand. Verletzt wurde beim Unfall niemand. Am Montag, 17. Januar 2022, kurz vor 23:00 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Sedelstrasse von Emmenbrücke her in Richtung Luzern. Nachdem der Autofahrer einen Personenwagen überholt hatte, geriet er unmittelbar nach der Einmündung der Riedstrasse rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen die Strassenböschung.

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Crypto.com empfiehlt ihren Nutzern sofort die 2 Faktor Authentifizierung zurückzusetzen

Crypto.com Nutzer melden, dass ihnen unautorisierte Transaktionen auf ihrem Konto auffallen. Es seien Beträge auf fremde Konten überwiesen worden. Die Betrugsmasche

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Stans NW: Kollision zwischen zwei Personenwagen – Zeugenaufruf

Am Montag, 17.01.2022 hat sich gegen 19:30 Uhr in Stans beim Kreisverkehrsplatz Kreuzstrasse ein Verkehrsunfall ereignet. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist gering. Der Unfallverursacher entfernte sich ohne Schadensregelung von der Unfallstelle. Ein Lenker fuhr mit seinem Personenwagen von Stans kommend in den Kreisel Kreuzstrasse ein. Gleichzeitig bog ein aus Richtung Engelberg kommender Personenwagen in den Kreisverkehrsplatz ein.

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Kollbrunn ZH: Auto prallt gegen Baum – 67-jähriger Mann verletzt (Video)

Bei einem Selbstunfall auf dem Gemeindegebiet Zell hat sich am Montagnachmittag ein Mann unbestimmte Verletzungen zugezogen. Der 67-Jährige fuhr mit seinem Auto auf der Tösstalstrasse von Kollbrunn in Richtung Rikon. Ausgangs einer Linkskurve geriet das Fahrzeug aus noch unbekannten Gründen auf das rechtsseitige Trottoir, überquerte dieses und prallte gegen einen Baum. Der Mann wurde nach der Erstversorgung vor Ort in ein Spital gefahren.

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Mühlrüti SG: Fischsterben aufgrund überlaufenem Güllenkasten

Am Montagmorgen (17.01.2022), kurz nach 06:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass im Mülimoos ein Güllenkasten überlaufe. Aufgrund der Verunreinigung verendeten etwa tausend Fische in einem nahegelegenen Bach. Ein 68-jähriger Mann öffnete kurz vor 06:30 Uhr bei einem Schweinestall den Schieber des Schwemmkanals und liess die Gülle in den Güllekasten laufen. Dieser überlief jedoch und die Gülle versickerte im Meteorschacht. Von dort aus lief sie direkt in den Mühlrütibach und verursachte dort ein Fischsterben.

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Kirchberg SG: Einbruch in Restaurant

In der Nacht von Sonntag auf Montag (17.01.2022) ist an der Neudorfstrasse in Kirchberg in ein Restaurant eingebrochen worden. Es wurde Geld im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen. Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der vergangenen Nacht gewaltsam Zugang zum Restaurant und durchsuchte die Räume. Schliesslich stahl sie mehrere hundert Franken und verliess den Tatort unbemerkt.

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St.Gallen SG: 21-jährige Autofahrerin prallt gegen Verkehrstafel

Am Sonntagnachmittag (16.01.2022) ereignete sich auf der Langgasse ein Selbstunfall. Eine Autofahrerin war während der Fahrt abgelenkt und fuhr in der Folge gegen eine Verkehrstafel. Verletzt wurde niemand. Es entstand mässiger Sachschaden. Am Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr war eine 21-jährige Autofahrerin auf der Langgasse stadtauswärts unterwegs. Während der Fahrt beklagte sich die Schwester auf dem Beifahrersitz über Übelkeit.

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Wetter Schweiz: Keine grösseren Wetterkapriolen

Bei den Britischen Inseln hat sich wieder ein kräftiges Hoch etabliert, es trägt den Namen Dieter. In der zweiten Wochenhälfte erreicht uns von Norden her ab und zu feuchtere und kalte Luft – ein wenig Neuschnee steht auf dem Programm. Von einem Schneechaos wie vor einem Jahr sind wir aber weit entfernt, grössere Wetterkapriolen bleiben uns erspart. Der Süden bleibt wetterbegünstigt, wobei dieser Begriff angesichts der sich verschärfenden Trockenheit zu relativieren ist.

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Kapo Zürich fördert die Prävention gegen Häusliche Gewalt

Die Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt (IST) setzt sich dafür ein, dass häusliche Gewalt gestoppt, Opfer geschützt und gewaltausübende Personen zur Verantwortung gezogen werden. Sie leistet Öffentlichkeitsarbeit, fördert die Prävention und gewährleistet die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller mit den Themen häusliche Gewalt und Stalking befassten Behörden, Fach- und Beratungsstellen.

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Kanton ZG: Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten

Die Zuger Polizei hat zwei Fahrzeuglenkende erwischt, die viel zu schnell unterwegs gewesen sind. Beiden droht ein mehrmonatiger Führerausweisentzug. In der Nacht auf Samstag (15. Januar 2022) haben Einsatzkräfte auf der Autobahn A14, vor der Verzweigung „Rütihof“ in Fahrtrichtung Zürich/Zug, eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein Auto registriert, welches mit einer Netto-Geschwindigkeit von 158 km/h statt der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h unterwegs war.

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Zürich ZH: Auto im Kreis 9 angezündet – mutmasslicher Täter festgenommen

Am Montagvormittag, 17. Januar 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Mann fest, der im Verdacht steht, zuvor in Zürich-Altstetten ein parkiertes Auto angezündet zu haben. Kurz nach 08.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass an der Bristenstrasse in Zürich-Altstetten ein Auto brennen würde. Der Brand konnte durch die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich rasch gelöscht werden.

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St. Erhard LU: Verkehrsunfall – niemand verletzt – Polizei sucht Zeugen

Am Samstag kam es zwischen Sursee und St. Erhard zu einem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Am Samstag (15. Januar 2022), kurz vor 15.00 Uhr, musste ein Autofahrer zwischen Sursee und St. Erhard einem entgegenkommenden Auto ausweichen. Das entgegenkommende Auto fuhr - gemäss ersten Aussagen des Betroffenen - in der Mitte der Fahrbahn.

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Zürich-Flughafen ZH: Rega-Helikopter flogen am Wochenende rund 160 Einsätze

Das herrliche Bergwetter am Wochenende sorgte bei der Rega für Hochbetrieb. Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 160 Helikopter-Einsätze zugunsten von Menschen in Not. Die guten Wintersportbedingungen in den Bergen lockten viele Menschen nach draussen. Entsprechend stark gefordert waren am vergangenen Wochenende die Helikopter-Crews der Rega, die schweizweit rund 160 Mal medizinische Hilfe aus der Luft zum Einsatzort brachten.

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St.Gallen SG: 17-jähriger Mofafahrer entzieht sich Verkehrskontrolle

Am Sonntagnachmittag (16.01.2022) wollte die Stadtpolizei St.Gallen einen Mofafahrer anhalten, der schnell unterwegs war. Dieser entzog sich der Kontrolle und missachtete dabei zwei Mal das Rotlicht. Der Beteiligte wird angezeigt. Anlässlich einer Verkehrskontrolle wollte die Stadtpolizei St.Gallen am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr einen Mofafahrer anhalten, da dieser schnell unterwegs war.

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St.Gallen SG: Zwei Autofahrende in fahrunfähigem Zustand angehalten

Am Sonntag (16.01.2022) und Montag (17.01.2022) wurden in zwei Fällen Personen in fahrunfähigem Zustand angehalten. Eine Autolenkerin hatte zuvor mutmasslich Marihuana konsumiert, beim zweiten Autofahrer fiel ein Atemalkoholtest belastend aus. Den beiden Beteiligten wurde der Führerausweis entzogen. Sie werden angezeigt. Am Sonntagabend kurz nach 22 Uhr erhielt die Stadtpolizei St.Gallen einen Anruf bezüglich eines verdächtigen Fahrzeuges auf der Holzstrasse. Als die Polizei das Fahrzeug kontrollierte, war starker Marihuanageruch wahrnehmbar.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.