Am Donnerstag (03.10.2024), kurz vor 06:30 Uhr, ist ein Lieferwagen in einer Firmenhalle an der Gehrenmoosstrasse in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von rund hunderttausend Franken.
Am Freitagvormittag hat die Polizei in Schongau einen stark alkoholisierten Lieferwagenfahrer gestoppt.
Der Führerausweis wurde dem Schweizer abgenommen. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Bitte passt auf euch auf und bleibt verantwortungsvoll im Strassenverkehr.
Dazu gehört auch, sich nicht vom Handy oder anderen Dingen ablenken zu lassen.
Telefonbetrüger sind derzeit wieder aktiv. Am Dienstagmittag, 1. Oktober 2024, sowie am Donnerstagmorgen, 3. Oktober 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich mehrere mutmassliche Betrüger fest.
Diese hatten Rentnerinnen mit einer Lügengeschichte unter Druck gesetzt und mehrere tausend Franken von ihnen verlangt.
Nach einem Angriff auf ein Ehepaar haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau am Donnerstag in Frauenfeld zwei Tatverdächtige festgenommen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es nach 17 Uhr im Zug von Weinfelden in Richtung Frauenfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern und einem Ehepaar.
Am Freitag, 04.10.2024, ca. 07.30h, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Sargans, kurz nach dem Reichenburger Kreuz, ein Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper.
Der 27-jährige Berufschauffeur kam aus bisher unbekannten Gründen von der Autobahn ab, durchbrach auf etwa 50 Metern den Wildzaun und kam im Wiesland zu stehen.
Am Donnerstagabend, 3. Oktober 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Mann fest und stellte Kokain sowie Bargeld sicher.
Kurz nach 20 Uhr kontrollierten Fahnder der Stadtpolizei Zürich einen Mann im Kreis 1.
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag, 3./4. Oktober 2024, fand eine gemeinsame Kontrolle im Rahmen einer koordinierten Aktion statt.
Dabei wurden beim Rastplatz Amsteg Verkehrskontrollen durchgeführt und zahlreiche Personen und Fahrzeuge kontrolliert.
Am späten Donnerstagabend ist im San Bernardino Tunnel ein Raser vom Radargerät erfasst worden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden stoppte das Fahrzeug in Bonaduz.
An einer Medienkonferenz in Flüelen hat das Bundesamt für Strassen ASTRA heute Vormittag den Termin für die Sicherheitssprengung eines Felspakets oberhalb der Galerie Axenfluh bekannt gegeben.
Die Sprengung wird morgen Freitag, 4. Oktober 2024 um 15.00 Uhr stattfinden. Für die Medien ist ein Treffpunkt mit Blick auf die Sprengung organisiert.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 03:30 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft in eine Kunstgalerie an der Kirchgasse eingebrochen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die Stadtpolizei St.Gallen konnten die mutmasslichen Täter, eine 27-jährige und eine 24-jährige Tschechin sowie ein 37-jähriger und ein 39-jähriger Tscheche, kurze Zeit später festnehmen. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 20:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schönbüelstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Balkontür ins Innere des Hauses.
Am Donnerstag hat ein Fahrzeuglenker auf der Autobahn A13 in Trimmis seine Ladung verloren.
Eine nachfolgende Automobilistin kollidierte mit dem Ladungsteil auf der Fahrbahn.
Im Februar dieses Jahres kam es an der Argovia Tankstelle in Nussbaumen zu einem Raubüberfall.
Zur Ergreifung der unbekannten Täterschaft hatte die Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.
Wir sind während dem ganzen Fest mit zusätzlichen Fusspatrouillen unterwegs für Ihre Sicherheit.
Bei unmittelbaren Notfällen erreichen Sie uns rund um die Uhr über die Notrufnummer 117.
In Hochdorf ist es in der Nacht auf Donnerstag zu diversen Sachbeschädigungen gekommen.
Eine unbekannte Person beschädigte unter anderem mehrere Fahrzeuge und Zapfsäulen einer Tankstelle. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Taucht ein in unsere neue Mini-Serie „Ein Blick in den Streifenwagen“.
In den kommenden Wochen geben wir euch Einblicke in die Ausrüstung und Technik, die unsere Polizist/innen täglich nutzen.
Ende September führten wir für alle unsere Bootsführer/innen einen Weiterbildungstag durch.
Neben theoretischem Wissen wurden auch Revierkenntnisse und praktische Fahrmanöver aufgefrischt.
Der Alpsommer verlief betreffend Schäden an Nutztieren im Vergleich zu den letzten Jahren glimpflich ab.
Es wurden insgesamt vier Nutztiere von Wölfen gerissen. Die geringe Anzahl an Rissen ist neben konsequent umgesetzten Herdenschutzmassnahmen auch auf die letztjährigen Regulierungsmassnahmen und die Abwanderung des Schiltrudels zurückzuführen.
Vorgestern kurz nach 14 Uhr kam es in Sarnen, Enetriederstrasse, zu einem Verkehrsunfall.
Eine 83-jährige Autolenkerin kollidierte mit der Mittelinsel des Kreisverkehrs vor dem Polizeigebäude.
Am Sonntag, den 3. November 2024 ereignete sich in Siders ein Tötungsdelikt.
Das Drama ereignete sich innerhalb eines familiären Umfelds. Ein Mann verlor dabei sein Leben.
Am Sonntagabend (03.11.2024) hat sich auf der A4 in Schaffhausen (Herblingen) eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Verletzt wurde niemand.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat am 30. September 2024 beim Bezirksgericht Hinwil Anklage gegen einen Mann wegen mehrfacher qualifizierter Vergewaltigung und weiterer Delikte erhoben.
Ihm wird vorgeworfen, am 21. August 2022 und am 26. Februar 2023 zwei Sexualdelikte begangen zu haben.
Der Ausbildungs- und Trainingsbetrieb mit der F/A-18-Flotte der Armee wurde heute Donnerstag nach einer erneuten Unregelmässigkeit in Zusammenhang mit der Sauerstoffzufuhr präventiv eingeschränkt.
Davon betroffen ist nur der Militärflugplatz Payerne. Wider Erwarten waren die Anfang Woche vorgenommenen Anpassungen bei der Ausrüstung der Besatzungen nicht ausreichend. Der Luftpolizeidienst und die Einsatzbereitschaft bleiben sichergestellt.
Der Waffenplatz Herisau-Gossau umfasst ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung. Mit regelmässigen Fördermassnahmen stärken armasuisse und die Armee bedrohte Amphibienarten.
Das Monitoring 2024 bestätigt den konstant hohen Amphibienbestand auf dem Gelände.
Am Donnerstag, 3. Oktober 2024, trafen sich rund 25 Pensionierte der Kantonspolizei Schwyz zu ihrem jährlichen Herbstanlass.
In Feusisberg plauderten die ehemaligen Kameraden gemeinsam mit dem aktuellen Kommandanten Bruno Suter bei einem Mittagessen über ihre zahlreichen Einsätze wie Patrouillenfahrten, Präventionsmassnahmen, Observationen, erfolgreiche Festnahmen und die eine oder andere lustige Episode aus ihrem damaligen Polizeialltag zugunsten der Schwyzer Bevölkerung.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Donnerstag, 3. Oktober 2024, eine Liegenschaft an der Feldbergstrasse geräumt. Dabei wurden sieben Personen vorläufig festgenommen.
Der Eigentümer hatte zuvor Strafanzeige erstattet und um eine polizeiliche Räumung ersucht.
Am Mittwoch, 02.10.2024, 20:26 Uhr, ereignete sich auf der Holensteinstrasse in Glarus, ein Selbstunfall mit einem Motorrad.
Der 16-jährige Motorradlenker fuhr von Ennenda, via der Holensteinstrasse, in Richtung Horgenberg.
Am Mittwoch, 02.10.2024, 15:32 Uhr, konnte in Niederurnen, auf der Autobahn A3, festgestellt werden, wie ein Lastwagenchauffeur auf dem Pannenstreifen anhält und bis zur Autobahnausfahrt retour fährt.
Der 39-jährige Berufschauffeur überfuhr die dortige Speerfläche und gefährdete mehrmals nachfolgende Autolenker.
Die Belagssanierung im Bereich des Anschluss Chur Süd auf der Hauptachse der A13 sowie die Instandsetzung der Unterführung Sommerau sind in vollem Gange.
Demnächst werden die nächsten Umstellungen der Verkehrsführung ausgeführt.
Die Luzerner Polizei hat in der vergangenen Nacht in der Stadt Luzern zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Der 10- und der 16-jährige Jugendliche hatten vorgängig einen Einbruchdiebstahl in ein Geschäft verübt.
Endlich ist es so weit! Mit vollem Elan und Tatendrang dürfen wir in den Polizeiberuf starten.
Wir sind der Lehrgang 24-2 und freuen uns auf die vielseitige Ausbildung zur Polizistin/zum Polizisten.
Die Schaffhauser Polizei warnt: Unseriöse Händler werben in Inseraten und Flyern um den Ankauf von Antiquitäten, Pelzen oder Schmuck.
Doch dahinter verbirgt sich oftmals eine Betrugsmasche, denn die Händler sind an Geld und Gold interessiert, das sie den Verkaufswilligen unter einem Vorwand abluchsen.
Bei Mäharbeiten wurde ein Gärtner von einem vorbeifahrenden Auto erfasst und verletzt. Der unbekannte Wagen fuhr weiter und wird gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 3. Oktober 2024, um neun Uhr auf der Badenerstrasse in Kaiserstuhl.
Am späteren Mittwochnachmittag ist in Landquart ein Junge auf seinem Tretroller mit einem Auto kollidiert.
Er musste zur medizinischen Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, beginnt auch die Hochsaison von Wohnungseinbrüchen in der Dämmerungszeit.
Neben diesem Phänomen bleiben auch weiterhin nächtliche Diebe in Wohnquartieren aktiv. Die Kantonspolizei mahnt, sich vor solchen Delikten zu schützen.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Sattelschlepper sowie einem Folgeunfall auf der Autobahn A7 bei Wäldi wurden am Mittwoch zwei Personen leicht verletzt.
Die Autobahn musste gesperrt werden.
Die auf Krankentransporte spezialisierte TCS Ambulance Services AG, vormals Alpha Medic, ist mit dem Qualitätsprädikat „Anerkannter Patiententransport IVR“ ausgezeichnet worden.
Es ist erst die zweite Organisation in diesem Bereich, die dieses Gütesiegel erhält. TCS Swiss Ambulance Rescue ist der grösste private Akteur im Notfall- und Krankentransport.
Mit der bevorstehenden Jahreszeit und den weniger werdenden Sonnenstunden, steigt auch die Gefahr von Wildunfällen.
Die meisten Unfälle ereignen sich in den frühen Morgenstunden oder mit dem Einbruch der Dämmerung.
Die Glatteisfrühwarnanlage des Amts für Betrieb Nationalstrasse (AfBN) in der Zentralschweiz wurde Mitte der 1990er Jahre in Betrieb genommen.
Die im Einsatz stehenden Systeme sind in die Jahre gekommen, einzelne Ersatzteile werden mittlerweile nicht mehr hergestellt, was Wartung und Unterhalt erschwert. Die Glatteisfrühwarnanlage soll deshalb bis im Sommer 2025 ersetzt werden.
Dieses Bild zeigt eine zentrale Stelle der Kantonspolizei St.Gallen in den 1970er Jahren.
Heute befindet sich diese Einrichtung im berühmten Calatrava-Gebäude in St.Gallen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.