Die Kantonspolizei Nidwalden führte gestern Freitag, den 3. Juli 2026 in Emmetten eine Schwerpunktkontrolle im Strassenverkehr durch.
Dabei lag der Fokus auf technischen Abänderungen und Mängel an Fahrzeugen.
Gestern Abend brach in Alpnachstad ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus.
Die Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten für zwei Stunden evakuiert werden. Eine Person wurde in Spitalpflege gebracht.
Am Samstagmorgen (04.07.2026) ist ein 20-jähriger Mann während der Fahrt mit seinem Auto gemäss eigenen Angaben kurz eingenickt.
Dabei kam er mit dem Auto von der Strasse ab und streifte eine Hausfassade. Der Mann blieb unverletzt.
Am Samstagmorgen (04.07.2026) ist es auf dem Bahnhofsgelände zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Dabei wurden zwei Männer im Alter von 26 und 35 Jahren unbestimmt verletzt. Zwei mutmasslich beteiligte Männer sind bislang unbekannt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstagmorgen (04.07.2026) ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Heberrietstrasse Heu in Brand geraten.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich das Heu selbst entzündet hat. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Freitagabend (03.07.2026) ist es in einer Garagenbox an der Rosenstrasse zu einem Brand gekommen.
Weshalb das Feuer ausbrach, ist derzeit unbekannt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 15'000 Franken.
Am Freitagabend (03.07.2026) ist eine 16-jährige Motorradfahrerin auf der Rickenstrasse verunfallt.
Sie wurde dabei eher schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) ist es auf der Autobahn A13 zwischen Murg und Walenstadt zu einer Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Eine 20-jährige Frau wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Aufgrund des Unfalls kam es zu einem Rückstau.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) ist ein 72-jähriger Mann auf einem Landwirtschaftsbetrieb im Bereich Jungholz-Lutenwil von einem Heuballen eingeklemmt worden.
Dabei wurde er eher schwer verletzt.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) ist eine 63-jährige Frau mit ihrem E-Mountainbike auf dem Aabachtobelweg verunfallt.
Sie wurde dabei eher schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag, 3. Juli 2026, um 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Gotthardstrasse, Höhe Bristenstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Am Freitag, 3. Juli 2026, kurz vor 14.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Arbeitsunfall in Göschenen.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich ein 57-jähriger slowakischer Staatsangehöriger bei Arbeiten auf einem Podest, als er aus noch ungeklärten Gründen rund drei Meter in die Tiefe stürzte.
Heute, gegen 21.10 Uhr, fuhr ein Automobilist auf der Hauptstrasse von Sceut in Richtung Glovelier.
Auf Höhe der Einmündung der Strasse nach Sceut verlor der Lenker aus Gründen, die Gegenstand der laufenden Ermittlungen sind, die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am frühen Samstagmorgen kam es in Meinisberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorfahrrad und einem Linienbus.
Ein Mann wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Am Freitag (03.07.2026) stürzte ein Mann durch eine abgehängte Unterdecke rund drei Meter in die Tiefe.
Der 19-Jährige verletzte sich mittelschwer und wurde durch die Rettung ins Spital gebracht.
Am Freitag (03.07.2026) kam es auf der Verzweigung Heiligkreuz zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Am Freitagabend, 3. Juli 2026, kurz vor 19.00 Uhr, kam es auf der Gersauerstrasse 90 in Brunnen zu einer Streifkollision zwischen einem Linienbus und einem Personenwagen.
Verletzt wurde dabei niemand.
Gestern Abend beteiligten sich mehrere Bootsführer der Regionalpolizei Zurzibiet zusammen mit Kräften anderer in- und ausländischer Behörden und Organisationen an einem Such- und Rettungseinsatz auf dem Rhein bei Koblenz/Waldshut-Tiengen.
Dabei konnte eine Person durch die deutschen Einsatzkräfte lebend gerettet werden.
Die heissen Sommertage der vergangenen Tage und Wochen laden viele dazu ein, sich in unseren heimischen Gewässern abzukühlen.
Ein kurzer Sprung ins Wasser wirkt erfrischend – dennoch darf nicht vergessen werden, dass unsere Fliessgewässer trotz niedriger Wasserstände und warmen Temperaturen Risiken bergen.
In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli kam es zu einem Einbruchdiebstahl in einem Waffengeschäft im Zentralwallis.
Derzeit werden umfangreiche Fahndungsmassnahmen durchgeführt, um die Täter zu finden.
Die Sommerferien stehen vor der Tür.
Die Kantonspolizei Schwyz wünscht der Bevölkerung eine erholsame Ferienzeit und appelliert, sicher unterwegs zu sein.
Jugendliche des Ferienpasses der Region Lausanne besuchten das Polizeizentrum La Blécherette und erhielten spannende Einblicke in den Polizeialltag.
Auf dem Programm standen unter anderem Drohneneinsätze, moderne Unfallrekonstruktion und die Ausrüstung eines Patrouillenfahrzeugs.
Zwischen einem Tief über Skandinavien und einem Hoch über der Iberischen Halbinsel fliesst auf Samstag aus Nordwesten zunehmend trockene Luft in die Schweiz. Am Sonntag befinden wir uns an der Ostflanke von einem umfangreichen Hochdruckgebiet mit Zentrum über dem nahen Atlantik.
Mit mässigen nordwestlichen Höhenwinden gelangt trockene und warme Luft zum Alpenraum. Einzig ganz im Osten erfolgt am Nachmittag und Abend eine leichte Anfeuchtung und Labilisierung der Luftmasse.
Am Freitagnachmittag kam es in Wohlen bei Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Dabei wurden drei Personen verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Freitagabend hat sich in Kirchberg ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorfahrrad ereignet.
Die Lenkerin des Motorfahrrads wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Nach einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer ist am Freitagabend (3.7.2026) in Wädenswil der Zweiradfahrer auf der Unfallstelle verstorben.
Etwa um 17 Uhr fuhr eine 20-jährige Autofahrerin auf der Zugerstrasse Richtung Hirzel.
Am 3. Juli 2026, gegen 05.05 Uhr, fuhr ein Automobilist auf der Autobahn A16 von Glovelier in Richtung Bassecourt auf dem rechten Fahrstreifen.
Rund 1'000 Meter vor der Ausfahrt Bassecourt bemerkte er aus noch ungeklärten Gründen ein vor ihm ordnungsgemäss fahrendes Auto zu spät.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien führen vom 6. bis 12. Juli 2026 im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen im Tessin durch.
Mit den Kontrollen soll schweren Verkehrsunfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit vorgebeugt werden.
Im Rahmen der Sanierung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est sind nächste Woche wiederum zwei Nachtsperrungen nötig für Anpassungen der Verkehrsführung.
Anfang März haben die Sanierungsarbeiten im Abschnitt der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est begonnen. Bis Ende 2028 wird der Abschnitt komplett erneuert.
Aufgrund hoher Temperaturen und fehlender Niederschläge herrscht derzeit im Kanton Solothurn akute Trockenheit.
Dadurch ist die Waldbrandgefahr auf die Gefahrenstufe 4 (gross) angestiegen. Nach einer Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter hat die Kommandantin der Polizei Kanton Solothurn heute ein absolutes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe, an Fluss- und Seeufern sowie ein grundsätzliches Feuerwerksverbot für das ganze Kantonsgebiet verfügt. Die Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Zwischen dem 12. und 30. Juni 2026 wurden im Waldgebiet an der Unteren Geissenrainstrasse in Winterthur mehrere alte Reifen illegal entsorgt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein Auto mündete am Freitagmorgen (3. Juli 2026, ca. 09:20 Uhr) von einem Vorplatz in die Bernstrasse in der Stadt Luzern ein.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Motorrad.
In Ruswil hat vergangenen Samstag (27. Juni 2026) eine Garage gebrannt.
Durch die Feuerwehr Ruswil konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus grösstenteils verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Ein Auto fuhr am Donnerstag (2. Juli 2026, kurz vor 22:30 Uhr) von Schwarzenberg in Richtung Malters.
Im Bereich Schlatt geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen von der Strasse ab ins steilabfallende Gelände.
Im Juni registrierte die Kantonspolizei Wallis neun neue Raserdelikte.
Bei Kontrollen wurden zudem ein Fall von Kabotage sowie drei Fälle von AdBlue-Betrug festgestellt. Damit bekräftigt die Polizei ihren Willen, konsequent gegen schwere Verstösse im Walliser Strassenverkehr vorzugehen und die geltenden gesetzlichen Bestimmungen durchzusetzen.
Am Freitagvormittag (3.7.2026) ereignete sich auf der Seestrasse in Männedorf eine Frontalkollision zweier Personenwagen.
Eine Autofahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) hat ein unbekannter, maskierter Mann an der Oberstrasse einen Tankstellenshop überfallen.
Dabei erbeutete der Räuber einen noch unbekannten Bargeldbetrag. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 1. Juli 2026, kurz vor 16.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Autobahn A22 in Liestal einen Personenwagen, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Personenwagen wurde um 15.47 Uhr durch eine temporäre Geschwindigkeitsmessanlage erfasst.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.