Die Polizei macht auf laufende Betrugsfälle im Zusammenhang mit angeblichen Werbeflächen in Zeitschriften aufmerksam, insbesondere im Namen des Zivilschutzes.
Derzeit sind Betrüger aktiv, die mit fingierten Inserateangeboten Geld und Daten erschleichen wollen.
Nachdem in der Gemeinde Zell diverse Schmuckgegenstände aufgefunden wurden, suchte die Luzerner Polizei deren Besitzer.
Inzwischen haben sich die Besitzer gemeldet und der Schmuck konnte übergeben werden.
Am Freitagmorgen ist es in Wynigen zu einem Einbruch in eine Garage gekommen.
Zwei mutmassliche Täter konnten in flagranti erwischt und angehalten werden.
Nach einem Überholmanöver ist am Freitagmorgen (13.02.2026) in Bassersdorf ein Personenwagen von der Fahrbahn abgekommen und verunfallt.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass sich heute kurz vor 11:00 Uhr in Grancia, Via alla Roggia, ein Unfall ereignet hat.
Laut ersten Ermittlungen war ein 60-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Italien mit dem Anbringen einer Schalung beschäftigt und stürzte aus noch ungeklärten Gründen.
Am Bahnhof Grenchen Nord ist am Sonntag, 8. Februar 2026, ein Rentner von einem vorerst unbekannten Mann auf das Gleisbett gestossen worden, worauf dieser von einem einfahrenden Zug erfasst und schwer verletzt wurde.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben unmittelbar nach dem Ereignis umfangreiche Ermittlungen aufgenommen, die in der Zwischenzeit zur Anhaltung eines tatverdächtigen Mannes geführt haben.
Am Donnerstagabend setzte in Courmayeur ab den Abendstunden, teils ab etwa 20 Uhr, erneut intensiver Schneefall ein.
Bis in die Nacht hinein fielen weitere Schneemengen, die die ohnehin angespannte Situation im Mont-Blanc-Gebiet zusätzlich verschärften.
Am Donnerstagabend musste die Feuerwehr wegen einer Rauchentwicklung in einer Wohnung an die Via Maistra in S-chanf ausrücken.
Das Gebäude wurde evakuiert.
Am frühen Donnerstagabend (12.02.2026) übersah ein Autofahrer eine Passantin auf einem Fussgängerstreifen in der Stadt Schaffhausen.
In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Auto und der Fussgängerin.
Am Flughafen Zürich finden regelmässig Bau- und Unterhaltsarbeiten statt.
Aufgrund des laufenden Flugbetriebs müssen auch 2026 gewisse Arbeiten in der Nacht ausgeführt werden.
Am Freitag, 6. Februar 2026, hat die Luzerner Polizei in einer Luzerner Gemeinde einen international gesuchten Mann festgenommen.
Der 39-jährige Bulgare ist in seinem Heimatland wegen eines mutmasslichen Tötungsdelikts zur Verhaftung ausgeschrieben.
Am Freitag, um 02:10 Uhr, kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen ein Auto auf der Rorschacherstrasse in Rheineck.
Das Auto hatte die Patrouille zuvor gekreuzt und sich nach dem Wenden des Polizeiautos zu verstecken versucht.
Am Donnerstagabend, um 23:45 Uhr, kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der St.Gallerstrasse in Sargans einen 29-jährigen Autofahrer.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag, kurz nach 03:50 Uhr, wurde die Kantonspolizei St.Gallen zu einem Verkehrsunfall auf der Holzwiesstrasse in Jona gerufen.
Ein 31-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto gegen eine Leitplanke geprallt.
Am Donnerstagabend, kurz nach 23:20 Uhr, wurde die Kantonspolizei St.Gallen zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Autobahneinfahrt Wil in Richtung St.Gallen gerufen.
Ein 25-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto beim Befahren der Autobahnausfahrt aus Richtung Zürich von der Fahrbahn abgekommen.
Am Donnerstagmorgen, kurz nach 10:20 Uhr, wurde der Kantonspolizei St.Gallen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen auf der Churerstrasse in Buchs gemeldet.
Dabei war das Auto einer 75-jährigen Frau auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen einen Lastwagen geprallt.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch und Freitag (13.02.2026) sind unbekannte Täterschaften in mehrere Firmen in Uznach eingebrochen.
In der Stadt St.Gallen wurde in eine Doppelhaushälfte, einen Gastrobetrieb und ein Gemeinschaftslokal eingebrochen.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass nach einem Notruf, der kurz vor 3:00 Uhr morgens bei der Notrufzentrale (CECAL) einging, die Leichen einer Frau und eines Mannes in einem Haus in der Via Nos in Gnosca gefunden wurden.
Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen.
In den vergangenen Tagen sind bei der Zuger Polizei vermehrt Meldungen zu einer Person eingegangen, die in Steinhausen von Tür zu Tür unterwegs war.
Dabei soll sie angegeben haben, im Zusammenhang mit Gesundheitsbefragungen tätig zu sein und im Auftrag der Gemeinde zu handeln.
Früh übt sich, wer einmal Polizist werden will.
Geniesst die fünfte Jahreszeit in vollen Zügen, achtet aufeinander und kommt sicher durch die närrischen Tage.
Sensibilisierungskampagne: "High-Voltage – Achtung Stromschlag"
In den vergangenen Wochen kam es in der Schweiz zu drei tragischen Unfällen bei denen Jugendliche beim Klettern auf Zugwaggons und Train-Surfen tödliche Stromschläge erlitten.
Unser Pätty durfte gestern gemeinsam mit Bilby den Umzug im Gundeli anführen!
Mit Stolz waren wir dabei und haben dafür gesorgt, dass die Kinder sicher durch die Stadt laufen konnten.
Die Lawinensituation im Mont-Blanc-Gebiet verschärft sich spürbar.
Polizei.news-Markenbotschafter SchneeToni alias Antonio Spitaleri befindet sich derzeit im italienischen Courmayeur – nur wenige Hundert Meter von einem frischen Lawinenabgang entfernt.
Am Freitag macht sich vorübergehend ein Zwischenhoch bemerkbar. Gleichzeitig bildet sich über dem Mittelmeer ein neues, kräftiges Tief namens "Oriana" , welches am Samstag das Wetter in der Schweiz bestimmt.
Die Strömung dreht über dem Alpenraum bis am Samstagvormittag über Nord auf Nordost, wobei im Laufe des Samstags wieder feuchtere und sukzessive kältere Luft zum Alpennordhang geführt wird.
"Die Polizei, dein Freund und Helfer": In Courmayeur (IT) im Aostatal zeigen Einsatzkräfte heute eindrücklich, was dieser Leitspruch im winterlichen Alltag bedeutet.
Während dichter Schneefall die Sicht einschränkt und die Fahrbahn stark verschneit ist, haben Polizisten den Verkehr angehalten und gemeinsam einen Wagen angeschoben, der im Schnee stecken geblieben ist, damit der Lenker seine Fahrt sicher fortsetzen kann.
Die Kantonspolizei Zürich hat im Zusammenhang mit mehreren Angriffen auf Männer nach intensiven Ermittlungen sechs Tatverdächtige verhaftet.
Sie wurden der Jugendanwaltschaft beziehungsweise der Staatsanwaltschaft zugeführt.
Der Start in die Fasnacht 2026 am Schmutzigen Donnerstag ist im Kanton Luzern insgesamt positiv verlaufen.
Die zahlreichen Tagwachen und Fasnachtsanlässe im gesamten Kantonsgebiet verliefen ruhig, friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle.
UPDATE: Die Sprengung konnte in der Zwischenzeit durchgeführt werden. Zurzeit laufen die letzten Räumungsarbeiten.
Die Strasse kann im Verlauf des heutigen Abends wieder freigegeben werden.
Anfang Februar ist in Pieterlen ein Auto mit Hilfe eines Radargerätes mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte ermittelt und angehalten werden.
SchneeToni, der Markenbotschafter von Polizei.news, zeigt am frühen Donnerstagmorgen, 12. Februar 2026, aus Courmayeur im italienischen Aostatal eindrücklich, wie massiv der Winter am Mont Blanc und in den angrenzenden Walliser Alpen zurückgekehrt ist.
Er berichtet live von grossen Neuschneemengen, hoher Lawinengefahr und einem bemerkenswert gut funktionierendem Winterdienst.
Am Mittwochabend, kurz nach 20.00 Uhr, verübte eine bislang unbekannte Täterschaft an der Hauptstrasse in Augst BL einen Raub auf eine Frau.
Das Opfer wurde dabei leicht verletzt.
Der Seelisbergtunnel wird täglich von zahlreichen Verkehrsteilnehmenden genutzt. Die meisten Durchfahrten verlaufen ohne besondere Vorkommnisse. Dennoch gehört der Evakuierungsfall zu den Szenarien, auf die Betreiber, Einsatzkräfte und Infrastruktur vorbereitet sein müssen. Auch wenn eine Evakuierung selten notwendig wird, ist sie fester Bestandteil moderner Tunnelsicherheitskonzepte. Der geschlossene Raum, eingeschränkte Sichtverhältnisse und begrenzte Bewegungsmöglichkeiten verlangen klar definierte Abläufe. Technische Einrichtungen, bauliche Massnahmen und organisatorische Prozesse greifen ineinander und ermöglichen eine kontrollierte Reaktion im Ereignisfall.
Wissenswertes zum richtigen Verhalten, zu den Abläufen und zur vorhandenen Sicherheitsinfrastruktur zeigt der folgende Artikel.
Sachbeschädigungen an Schulhäusern: Anzeige gegen Unbekannt eingereicht
Nach wiederholten und teils erheblichen Sachbeschädigungen an Schulhäusern in Glarus Nord hat die Gemeinde beschlossen, den jüngsten Vorfall beim Schulhaus Linth-Escher zur Anzeige gegen Unbekannt zu bringen.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat die Strafuntersuchung im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom Mai 2024 in Männedorf abgeschlossen.
Sie qualifiziert das Tötungsdelikt als Mord und beantragt dem zuständigen Bezirksgericht Meilen eine freiheitsentziehende therapeutische Massnahme für eine schuldunfähige Person.
Am Donnerstag (12. Februar 2026, 00:45 Uhr) wurde auf der Thorenbergstrasse in Littau ein Autofahrer angehalten.
Eine durchgeführte Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,78 mg/l.
Am Mittwochabend (11.02.2026) hat sich in Dörflingen ein Alleinunfall mit einem Lieferwagen ereignet.
Dabei wurde der Lieferwagenfahrer leicht verletzt.
Am Mittwochabend (11. Februar 2026, kurz nach 23:30 Uhr) kontrollierte eine Polizei-Patrouille in Rothenburg einen Autofahrer.
Dabei stellte sich heraus, dass der 38-jährige Mann aus Sri Lanka ohne gültigen Führerausweis unterwegs war.
Am Mittwoch (11. Februar 2026, kurz vor 18:00 Uhr) war auf der Zürichstrasse stadteinwärts ein Fasnachtswagen (Einachser mit Aufbau) unterwegs.
Aus noch ungeklärten Gründen löste sich während der Fahrt ein Doppelrad und verkeilte sich im hinteren Bereich des Aufbaus.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BGB) geben bekannt, dass am 31. Januar 2026 zwei italienische Staatsbürger im Alter von 34 und 60 Jahren mit Wohnsitz in Italien festgenommen wurden.
Die Festnahme erfolgte durch Beamte der Kantonspolizei und Mitarbeiter des BGB im Zuge von Ermittlungen nach mehreren Diebstählen am 30. Januar 2026 im Raum Lugano.
Die Lichtsignalanlage beim Anschluss Kriens muss altershalber ersetzt werden.
Diese Arbeiten erfordern diverse Spurabbauten in der Autobahnausfahrt und auf der Kantonsstrasse während der Bauzeit.
Der Regierungsrat hat das Entwicklungskonzept Stadtraum Morgartenring zur öffentlichen Vernehmlassung freigegeben:
Zwischen den Bahnhöfen Basel SBB und St. Johann soll, auf Höhe der Tramhaltestelle Morgartenring, die neue S-Bahn-Haltestelle Basel Neuallschwil entstehen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.