Ein Motorradfahrer wurde am Dienstagabend in Siegershausen bei einem Sturz mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Grundkurs unserer angehenden Spezialisten der Interventionseinheit Skorpion beinhaltet auch das Training einer Gefahrenlage im öffentlichen Verkehr.
Auf was sie dabei achten müssen, erfahrt ihr im Video.
Rund 40 Interessentinnen und Interessenten durften wir gestern zu unserem Infoanlass rund um den Polizeiberuf in unserem Ausbildungszentrum begrüssen.
Sie erhielten spannende Einblicke in den Polizeialltag, konnten Fragen stellen und das erste Mal ein wenig Polizeiluft schnuppern.
Wie läuft eine Seerettung mit dem Löschboot ab? Welche Fahrzeuge stehen bei der Polizei im Einsatz?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es an den Emergency Days vom 20. bis 22. September 2024 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
Cyberkriminelle versenden täuschend echte Phishing-Mails im Namen des Finanzdienstleisters Yuh.
Das Ziel der Betrüger ist es, mit den erschlichenen Telefonnummern Einkäufe zu Lasten der Handyrechnungen ihrer Opfer zu tätigen.
Am Dienstagnachmittag (20. August 2024, kurz nach 15:15 Uhr) überholte eine 64-jährige Radfahrerin auf dem Seeweg in Sempach-Station eine 73-jährige Velofahrerin.
Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Streifkollision zwischen den beiden Radfahrerinnen und sie kamen zu Fall.
Ein 51-jähriger Radfahrer kam am Dienstag (20. August 2024, ca. 19:30 Uhr) im Gebiet Innermoos in Luthern vermutlich aufgrund eines gesundheitlichen Problems zu Fall.
Er wurde durch Passanten, First Responder und der Crew eines Rettungshelikopters betreut und nach der Erstversorgung ins Spital geflogen.
Am frühen Mittwochmorgen, 21. August 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 4 zwei mutmassliche Einbrecher in flagranti fest.
Kurz vor 1 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen möglichen Einbruch in eine Bäckerei ein.
„Stoppen für Schulkinder“, appelliert die nationale Sicherheitskampagne von VCS und Fussverkehr Schweiz mit Partnerorganisationen.
Am 12. August 2024 hat im oberen Fricktal das neue Schuljahr begonnen.
Gestern Abend kam es auf der Autostrasse A8, in Sachseln, beim Tunnel Zollhaus, zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto.
Am 20.08.2024, kurz vor 18 Uhr, beabsichtigte ein 23-jähriger Tourist bei der Einfahrt Giswil auf die A8 in Richtung Luzern aufzufahren.
Am Dienstagnachmittag wurden das Amt für Wald, Wild und Natur und die Kantonspolizei über eine Verschmutzung des Baches Planafaye in Le Châtelard-près-Romont informiert.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte der mutmaßliche Verursacher identifiziert werden.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Inline-Skater wurde am Dienstagabend in Münsterlingen ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmorgen, 21. August 2024, fuhr eine 25-jährige Autolenkerin auf der Rossbergstrasse hinter einem Lastwagen von Steinen in Richtung Ecce Homo.
Nach einer Linkskurve setzte sie zum Überholmanöver an.
Ein 84-jähriger Schwimmer ist am Dienstag, 20. August 2024 in Altendorf bei einem Bad im Zürichsee gestorben.
Die Kantonspolizei Schwyz hat am Dienstag, 20. August 2024, kurz vor 16:30 Uhr, die Meldung erhalten, dass ein Schwimmer nach dem Gang ins Wasser im Zürichsee nicht mehr auffindbar sei.
Von Freitag, 23. August, 21 Uhr, bis Montag, 26. August 2024, 5 Uhr, ist die Forchstrasse zwischen dem Hegibachplatz und Kreuzplatz in beide Fahrtrichtungen durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadteinwärts in Richtung Stadelhofen über die Freiestrasse und die Klosbachstrasse.
Die Feuerwehren Ostermundigen, Bolligen, Brandcorps Ost und West, Stettlen und Köniz standen in der Nacht auf Samstag erneut im Einsatz, um die Folgen des Unwetters im Raum Ostermundigen zu bewältigen.
Insgesamt wurden 66 Elementareinsätze in Ostermundigen und fünf in Bolligen geleistet.
Die Arosalinie der Rhätischen Bahn (RhB) wird von Sonntag, 25. August, 19:00 Uhr bis Dienstag, 27. August 2024, 06:30 Uhr für den Zugverkehr gesperrt.
Grund dafür sind Bauarbeiten am Castielerviadukt und auf der Strecke Chur – Arosa.
Am gestrigen Dienstag, 20. August 2024, ca. 14:45 Uhr, ereignete sich in Rüti GL ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 20-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen von Linthal in Richtung Rüti auf der Hauptstrasse unterwegs.
Die Zentralbahn wurde am 12. August 2024 durch das Unwetter in Brienz stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Aufräumarbeiten schreiten voran, die Strecke zwischen Meiringen und Interlaken Ost bleibt bis mindestens 29. September 2024 gesperrt.
Die A1 bei Mühleberg unterbricht eine für Wildtiere wichtige Verbindung zwischen dem Jura und den Voralpen.
Zur Wiederherstellung dieses Korridors hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine Überführung gebaut, die heute von Bundesrat Albert Rösti eingeweiht wurde. „Diese Brücke stärkt das Tierwohl. Naturschutz und gute Infrastrukturen sind kein Gegensatz“, sagte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
In den frühen Morgenstunden brachen Unbekannte in Beinwil am See mindestens ein Auto auf.
Im Zuge der Fahndung konnte ein algerischer Asylbewerber angehalten und unter dringendem Tatverdacht festgenommen werden.
Am Dienstagnachmittag ist es bei einem Überholmanöver auf der Oberalpstrasse zu einer Kollision gekommen.
Der überholende Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Traktor mit Anhänger ist am Dienstagnachmittag (20.8.2024) in Dällikon der Zweiradlenker tödlich verletzt worden.
Die Dänikerstrasse musste für rund vier Stunden gesperrt werden.
In Chur ist es auf der Umfahrung Süd, Einmündung Malixerstrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Vorgestern Morgen kam es in Alpnachstad, auf der Brünigstrasse, zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Am 19.08.2024, kurz nach 09:00 Uhr, fuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto in Richtung Alpnach.
Am Dienstagnachmittag (20.08.2024) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Motorradfahrerin verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Tiefbau Schaffhausen hat in der Schifffahrtsrinne im Hochrhein Geschiebeablagerungen festgestellt.
Messungen ergaben, dass die Wassertiefe, Stand 19.08.2024, teilweise nur noch ca. 1.15 Meter beträgt.
Am Dienstagmorgen ist ein Velofahrer in Schüpfen bei einem Sturz schwer verletzt worden. Er musste mit einer Ambulanz in ein Spital gefahren werden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Nach einer Streifkollision ist eines der beteiligten Autos durch einen Garten gefahren und in eine Hausmauer geprallt.
Die beiden Fahrzeuginsassen mussten verletzt ins Spital eingeliefert werden.
Am Dienstag, 20. August 2024, um 17:30, fuhr ein Fahrzeug, das von einem Einwohner von Décines in Frankreich gelenkt wurde, auf der AR A5 bei Bevaix in Richtung Lausanne.
Auf der Höhe der Einfahrt Boudry West verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mehrmals mit den Leitplanken auf der rechten und linken Seite der Fahrbahn.
Am Morgen des 20.08.2024 kam es in Rossens zu einer heftigen Kollision zwischen einem Motorroller und einem Auto.
Der Rollerfahrer und seine Beifahrerin wurden verletzt und von der REGA und einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.
Am Dienstag (20.08.2024), kurz nach 9:45 Uhr, ist es in einer Recyclinganlage an der Langäulistrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Als Brandursache stehen unsachgemäss entsorgte Flüssigkeiten im Vordergrund.
In Flumenthal hat am Dienstagmorgen ein unbekanntes Fahrzeug eine Bahnschranke der Aare-Seeland-Mobil beschädigt.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, verliess der oder die unbekannte Fahrzeuglenker/in den Schadenplatz. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen, 18. August 2024, konnte die Kantonspolizei Schwyz dank eines Hinweises aus der Bevölkerung um 07.45 Uhr in Merlischachen zwei Männer festnehmen.
Der 35-jährige algerische Staatsangehörige und der 22-jährige marokkanische Staatsangehörige werden verdächtigt, kurz zuvor ein Handy im Eingangsbereich eines Einfamilienhauses in Merlischachen entwendet zu haben.
Der Regierungsrat genehmigt Beiträge aus dem Ersatzbeitragsfonds für die Sanierung von Schutzräumen in Netstal, Riedern und Glarus.
Vier öffentliche Schutzräume der Gemeinde Glarus wurden in den Jahren 2022 und 2023 überprüft.
Von Montag, 26. August bis Freitag, 30. August 2024 finden zwischen Sils und Plaun da Lej Felsräumungsarbeiten zur Sicherung der Strasse statt.
Die Strasse kann passiert werden, es ist aber mit Wartezeiten bis 30 Minuten zu rechnen.
Die ASTRA Bridge 2.0 hat sich bewährt. Sie ist seit 134 Tagen im Einsatz. Die sich verschiebende, kurze Baustelle hat den Verkehrsfluss kaum tangiert.
Ende August wird die Baustellenbrücke demontiert und anschliessend gewartet. Der nächste Einsatz ist 2025 auf der Autobahn A13 bei Sargans geplant.
Am Montagabend, 19. August 2024, ist es in der Produktion einer Herisauer Firma zu einem Brand gekommen.
Personen kamen keine zu Schaden. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (19.08.2024) hat die die Stadtpolizei eine Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt „Ablenkung“ durchgeführt.
Es wurden zwei Ordnungsbussen ausgestellt und fünf Personen verzeigt.
Ein Autofahrer wollte sich einer Polizeikontrolle entziehen, konnte jedoch gestoppt werden.
Der Mann war zu diesem Zeitpunkt fahrunfähig und mit einem gefälschten Führerausweis unterwegs.
Am Montagvormittag geriet ein Auto in Rupperswil auf die Gegenfahrbahn, worauf es zur Frontalkollision kam.
Durch den Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Dem Unfallverursacher wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen.
Im August starten viele Kinder mit dem Schulbesuch. Der Schulweg ist nun fester Bestandteil des Alltags und die Kleinsten sind aktive Teilnehmer im Strassenverkehr. Viele Kinder sind mit Beginn des neuen Schuljahrs zum ersten Mal allein auf der Strasse unterwegs.
Wichtige Tipps rund um die Verkehrssicherheit von Kindern haben wir im folgenden Beitrag zusammengestellt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.