Am Donnerstag (01.08.2024), um 2 Uhr, hat ein 23-jähriger Mann 'im Klausenhüsli' die Herrschaft über sein Auto verloren.
Es prallte gegen eine Verkehrstafel und einen Baum. Der Unfallverursacher verliess die Unfallstelle ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er konnte durch die Kantonspolizei St.Gallen ausfindig gemacht werden. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Am Mittwoch (31.07.2024), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen. Sie wurde dabei leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (31.07.2024), kurz nach 12:30 Uhr, hat ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto beim Bahnhofplatz einen Zaun angefahren und beschädigt.
Er verliess die Unfallstelle ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später angetroffen werden. Er war alkoholisiert unterwegs und verursachte vorgängig bereits einen weiteren Unfall.
Im Bereich der Holzbrücke in Olten ist eine Personengruppe am späten Mittwochabend, 31. Juli 2024, durch mehrere derzeit unbekannte Männer angesprochen, bedrängt und im weiteren Verlauf tätlich angegangen worden. Dabei wurde eine Person verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Malojastrasse H3 ist es am Mittwoch in Silvaplana und in Sils i.E./Segl zu je einem Verkehrsunfall gekommen.
Bei beiden musste ein Rettungswagen aufgeboten werden.
Vor einem Mehrfamilienhaus in Erlinsbach brannte in der Nacht auf Donnerstag eine Briefkastenanlage.
Es wurde niemand verletzt. Am Gebäude entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Donnerstag (01.08.2024), kurz vor 02:30 Uhr, ist es an der Bahnhofstrasse, vor dem Dancing 'zur Zinne', zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei wurde ein 43-jähriger Schweizer schwer verletzt. Ein gleichaltriger Tunesier wurde als mutmasslicher Täter festgenommen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 31. Juli 2024, zog nach 16.00 Uhr ein starkes Gewitter über den Kanton Schwyz.
Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz gingen rund 35 Notrufe ein.
Am Mittwochmittag ist auf der Autostrasse A13 in San Bernardino ein Personenwagen in Brand geraten. Der San Bernardinotunnel war während des Feuerwehreinsatzes gesperrt.
Ein Personenwagenlenker fuhr am Dienstag kurz nach 12.30 Uhr auf der Autostrasse A13 von Mesocco bergwärts in Richtung San Bernardino.
Am Mittwoch, 31. Juli 2024, um 16.40 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Steinengragen/ Steinenschanze ein Verkehrsunfall. Dabei kollidierte ein Velo mit einem vortrittsberechtigten Auto.
Der Radfahrer entfernte sich von der Unfallstelle und liess ein grünes Fahrrad zurück.
Seid vorsichtig, wenn ihr von euch erotisches Bild- oder Videomaterial verschickt oder vor der Webcam sexuelle Handlungen vornehmt. Insbesondere, wenn das Gegenüber jemand Unbekanntes oder eine reine Internet-Bekanntschaft ist.
Ihr könnt nie wissen, wer sich wirklich hinter einem Internet-Profil verbirgt. Das Material könnte später zur Erpressung genutzt werden!
Am Mittwoch (31.07.2024), in der Zeit zwischen 18 Uhr und 1930 Uhr, ist ein starkes Gewitter über die Region St.Gallen gezogen.
Die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen musste über 90 Meldungen an die zuständigen Feuerwehren weiterleiten.
Der offizielle Teil der Bundesfeier am Rhein ist aus Sicht der Blaulichtorganisationen ohne grosse Probleme abgelaufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt sowie der Sanität und Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hatten einige Einsätze zu leisten.
Trotz grossem Publikumsaufmarsch von rund 90'000 Personen kann aus Sicht der Rettungskräfte von einem eher ruhigen Jahr gesprochen werden.
Der seit Dienstabend vermisste Mann ist am Mittwochabend (31.07.2024) durch Passanten in Lachen SZ wohlbehalten angetroffen worden.
Er wurde von Angehörigen abgeholt und zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
In Chur ist es im Kreisel Gäuggeli-/Engadinstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradlenker gekommen.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt.
In Uetendorf hat am Mittwochnachmittag ein Zweifamilienhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand. Der Dachstock ist vollständig ausgebrannt.
Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der Brand wurde aktuellen Erkenntnissen zufolge durch einen Blitzeinschlag ausgelöst.
Heute Vormittag kam es am Bahnhof in Courtepin zu einem Vorfall: Ein Mann fuhr während des Parkierens mit seinem Auto auf die Zuggleise. Er stand vermutlich unter Alkoholeinfluss.
Die Züge der TPF mussten auf ein anderes Gleis umgeleitet werden.
Update zu dieser Vermisstmeldung (31.07.2024)
Der seit Dienstabend vermisste Mann ist am Mittwochabend (31.07.2024) durch Passanten in Lachen SZ wohlbehalten angetroffen worden.
Er wurde von Angehörigen abgeholt und zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Ursprüngliche Vermisstmeldung
Vermisst wird seit Dienstagabend (30.07.2024) in Horgen: [Name und Alter gelöscht]
Die Polizei sucht Zeugen.
In einem Recycling-Betrieb an der Unterfeldstrasse in Liestal kam es am Mittwoch, 31. Juli 2024, kurz vor 12.45 Uhr, zu einem Schwelbrand.
Mehrere Personen mussten wegen Verdacht auf eine Rauchvergiftung durch den Rettungsdienst untersucht werden.
Am Mittwochmittag ist in Gadmen ein Motorradfahrer von der Strasse abgekommen, eine Böschung hinuntergestürzt und dabei verletzt worden. Der Mann wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Der betroffene Strassenabschnitt war für die Fahrzeugbergung mehrere Stunden komplett gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntagabend, 28. Juli 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Mann fest und stellte eine grössere Menge an Betäubungsmittel und Bargeld sicher.
Kurz nach 17 Uhr kontrollierten zwei uniformierte Polizisten einen Fahrradfahrer im Kreis 12.
Am Dienstagnachmittag ist ein Motorradfahrer in Vicosoprano auf einer durch Peroxidhärter verschmutzten Fahrbahn gestürzt.
Er wurde dabei mittelschwer verletzt.
Beim Überqueren der Strasse in Turgi wurde eine Frau von einem Motorrad erfasst und verletzt.
Der Töfffahrer entfernte sich von der Unfallstelle und liess die Frau verletzt zurück.
Die Ermittlungen zur Identität der Frau, welche am Samstag, 20. Juli 2024 in Hünenberg See leblos aus dem Zugersee geborgen wurde, brachten bislang keine Klarheit.
Aus diesem Grund ersucht die Zuger Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.
In Rain ist es gestern zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Beide verletzten sich dabei. Sie wurden ins Spital gefahren und nach erfolgter ärztlicher Behandlung festgenommen.
Die entsprechenden Ermittlungen sind am Laufen.
Am Mittwoch (31.07.2024), kurz vor 05:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 56-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
Am Dienstag (30.07.2024) kam es auf der Langgasse zu einer seitlichen Streifkollision zwischen zwei Autos. Verletzt wurde niemand.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstag ist auf dem Julierpass, auf Gemeindegebiet von Silvaplana und auf Gemeindegebiet von Surses, jeweils ein Motorradfahrer in einer Linkskurve gestürzt.
Beide wurden mittelschwer verletzt.
Als Bike-Police betreut die Polizei Adliswil-Langnau über sieben Kilometer Sihlufer (von Horgen bis Zürich), vier Zentren (Zentrum Langnau a.A., Zentrum Adliswil, Sood Adliswil, Dietlimoos Adliswil) sowie zwei «Berge» (Albis + Buchenegg).
Einerseits kontrollieren die Bike-Polizistinnen und Polizisten, ob auf Fusswegen Radfahrer unterwegs sind. Andererseits sind sie auf dem Velo besser ansprechbar für die Anliegen der Einwohnenden.
An der Solothurnstrasse in Biberist wurde in der Nacht auf Mittwoch, 31. Juli 2024, ein Einbruch in ein Verkaufsgeschäft verübt. Nach einem entsprechenden Hinweis eines Anwohners war die Kantonspolizei Solothurn rasch mit mehreren Patrouillen vor Ort und konnte die beiden mutmasslichen Einbrecher im Tatobjekt anhalten.
Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Samstagmorgen in der Stadt Luzern vier junge Männer festgenommen. Sie werden verdächtigt, vorgängig Einschleichdiebstähle begangen zu haben.
Die Männer flohen vorerst zu Fuss, konnten aber im Rahmen der Fahndung, bei welcher auch ein Polizeihund eingesetzt wurde, festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Wallis setzt ihre Bemühungen im Kampf gegen gefährliches Fahrverhalten sowie Lärmbelästigungen, verursacht durch unerlaubte technische Änderungen an Fahrzeugen, fort.
Im Juni und Juli wurden zwei Multipartnerkontrollen im Mittel- und Unterwallis durchgeführt. Insgesamt wurden bei diesen Kontrollen 47 Strafanzeigen und Ordnungsbussen ausgestellt.
Ein jugendlicher Motorradfahrer verlor die Kontrolle und prallte gegen einen Baum.
Obwohl nur sommerlich bekleidet kam er mit leichten Verletzungen davon.
Am späteren Dienstagnachmittag (30.07.2024) hat sich in Beringen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Velo ereignet. Die Velofahrerin wurde dabei verletzt.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand geringer Sachschaden.
Am Dienstag, den 30. Juli 2024, erlitt eine Frau beim Schwimmen im Murtensee einen Schwächeanfall.
Sie wurde von den Rettungsdiensten versorgt, konnte jedoch nicht mehr wiederbelebt werden. Sie verstarb noch vor Ort.
Im Zeitraum zwischen dem 1. Juni und dem 29. Juli 2024 kam es auf dem Gemeindegebiet Glarus Süd zu insgesamt acht Explosionen von Sprengkörpern in Strassengalerien und Tunnels.
Dabei entstand Sachschaden an den Strasseneinrichtungen. Die Explosionen fanden zumeist nachts statt; bei den Sprengkörpern handelte es sich um mit Explosivstoffen gefüllte Rohre.
Am Mittwoch, 24. Juli 2024, konnte die Kantonspolizei Glarus in Niederurnen einen 59-jährigen Betäubungsmittelhändler verhaften.
Die anschliessende Durchsuchung der Wohnung, in welcher der Verhaftete logierte, förderte grössere Mengen von Bargeld und Betäubungsmitteln zutage. Insgesamt konnten unter Zuhilfenahme eines Spürhundes ca. ein Kilogramm Heroin, rund 40 Gramm Kokain sowie Streckmittel sichergestellt werden.
Am Dienstagnachmittag, 30. Juli 2024, kam es aufgrund eines Falschfahrers auf der Pfingstweidbrücke zu einem Unfall. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und vier Fahrzeuge beschädigt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Dienstag, 30.07.2024, ca. 12:30 Uhr, ereignete sich in Obstalden, Mürtschenstock, Gemeinde Glarus Nord, ein Bergunfall mit Todesfolge.
Eine 57-jährige Frau war mit ihrem 47-jährigen Partner anlässlich einer Wandertour auf dem Mürtschenstock unterwegs. Nach einem Aufstieg über die Westflanke begaben sich die beiden Wanderer zur Ostseite des Bergs, um nach Murg zu gelangen.
Am Dienstag, den 30. Juli 2024, gegen 04:00 Uhr wurde ein Geldautomat in Montagny-près-Yverdon durch mehrere Explosionen beschädigt.
Die Anlage wurde sehr stark beschädigt. Die Täter flüchteten, konnten jedoch das Geld nicht an sich nehmen. Aufgrund ihrer Zuständigkeit für Sprengstoffdelikte wurde die Bundesanwaltschaft informiert, die zusammen mit den Ermittlern von fedpol und der Kantonspolizei Waadt die Ermittlungen führt.
An der Anschlussstelle Sion-Ouest muss eine Fahrbahndichtung der Überführung ausgetauscht werden.
Aus diesem Grund wird der Bypass für einige Tage geschlossen.
Am Montag, den 29. Juli um 17:15, wurde die Feuerwehr der DPS1 Neuchâtel auf der Autobahn N20, kurz nach der Ausfahrt Valangin, Chaussée La Chaux-de-Fonds, wegen des beginnenden Brandes eines leichten Fahrzeugs eingesetzt.
Die Autobahn war für den Einsatz bis 19:30 gesperrt.
Am späten Abend des 29. Juni 2024 rückte ein Mann zu einer Störungsmeldung in einem Kraftwerk in der Region "Heiligkreuz" in Binn aus.
Nachdem auszugehen war, dass er von den Geröllmassen mitgerissen wurde, fehlte von ihm und dem Fahrzeug jede Spur. Nun wurde im betroffenen Gebiet ein Autowrack entdeckt. Der Mann gilt weiterhin als vermisst.
Am Dienstagmorgen plante eine Dreierseilschaft aus Tschechien, das Matterhorn über den Hörnligrat zu besteigen. Doch auf etwa 3600 Metern Höhe trennten sich zwei der Bergsteiger von ihrem dritten Kollegen und liessen ihn ohne Seil zurück.
Während die beiden schneller zum Gipfel aufstiegen, verlor der zurückgelassene Alpinist die Orientierung und geriet in unwegsames Gelände.
Wegen des Fahrmanövers eines anderen Autos leitete der Chauffeur eines Linienbusses der Zugerland Verkehrsbetriebe eine Vollbremsung ein.
Dabei wurden fünf Fahrgäste leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.