Aktuell erleben wir ein „Jahreszeitenorchester“ der besonderen Art: Wie bereits am vergangenen Wochenende war es auch dieses Wochenende wieder sommerlich warm und es wurden zahlreiche April-Temperaturrekorde gebrochen.
Die Temperaturentwicklung in der kommenden Woche zeigt jedoch einen klaren Trend: und zwar nach unten! Der Winter gibt noch nicht auf.
Polizeifahrzeuge aus den unterschiedlichsten Kantonen und Korps für einmal nicht an einem interkantonalen Grosseinsatz, sondern beim jährlichen Fahrsicherheitstraining der Kantonspolizei Zürich auf dem Flugplatz Dübendorf.
Das Fahrzeug auch bei schwierigen Situationen unter Kontrolle zu haben, ist das Ziel eines Fahrsicherheitstrainings.
Damian Bregy teilt mit, was ihn motiviert und welche Herausforderungen er täglich meistert.
Denk daran, wenn du eine Notrufnummer wählst: Bleibe ruhig und beantworte die Fragen.
In diesem Video begleiten wir Philipp Steinegger, unseren Tagesverantwortlichen der Sanitätsnotrufzentrale 144 Bern.
Erfahre mehr über seine Aufgaben, damit der Tag in der Zentrale reibungslos läuft.
Am heutigen nationalen Aktionstag 144 gewähren wir dir einen Blick hinter die Kulissen unserer Einsatzdisponenten.
In diesem Video zeigt Sandra Blaser, wie der Ablauf einer Reanimation per Notruf funktioniert.
Am Sonntagmittag, 14. April 2024, gegen 12.15 Uhr, fuhr ein 16-jähriger Lernfahrer eines Motorrades auf der Burgerenstrasse von Bennau in Richtung Schnabelsberg.
Dabei kam er von der Fahrbahn ab, touchierte die rechtsseitige Leitplanke und kollidierte folglich mit einem Leitpfosten.
Am Freitagabend ist ein Mann im Milchgässli beim Bahnhofsvorplatz verletzt worden.
Gemäss ersten Erkenntnissen ist es vorgängig zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Am Sonntag, 14. April 2024 wurde im Stadtkreis 5 ein Mann anlässlich einer Auseinandersetzung verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm drei Tatverdächtige fest.
Eine E-Bike-Fahrerin wurde am Samstagnachmittag bei einem Selbstunfall in Lommis mittelschwer verletzt.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Freitag und Sonntagmorgen (14.04.2024), haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen neun fahrunfähige Verkehrsteilnehmende angehalten.
Alle wurden aufgrund Fahrunfähigkeit, Alkohol- oder Betäubungsmittelkonsums bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Ein Auto hat sich am Sonntagmorgen (14.4.2024) auf einem Parkplatz in Stäfa selbständig gemacht und ist in den Zürichsee gestürzt.
Verletzt wurde niemand.
Heute, am 14. April 2024 findet von 9 bis 17 Uhr am Hafenplatz im Seeburgpark in Kreuzlingen ein Anlass zum Nationalen Aktionstag des Sanitätsnotrufs 144 statt.
Sammelt praktische Erfahrungen in Erste-Hilfe-Massnahmen und erfahrt Wichtiges über die Notrufnummer 144 und die Arbeit des Rettungsdienstes.
Am Samstag, 13. April 2024, ist es auf der Schwägalpstrecke in Urnäsch zu zwei Verkehrsunfällen gekommen.
Dabei verletzten sich drei Motorradfahrer. Es entstand Sachschaden.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Linienbus wurden zwei Fahrgäste verletzt.
Der mutmasslichen Unfallverursacherin wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Au (Gemeinde Wädenswil) hat die Kantonspolizei Zürich am Freitagabend (12.4.2024) einen Raser festgenommen.
Der Mann war auf der Alten Landstrasse 69 km/h zu schnell unterwegs.
Auf der Julierstrasse in Rona sind am Samstagnachmittag ein Motorrad und ein Lieferwagen kollidiert.
Der Motorradfahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Auf der Autobahn A1 bei Härkingen hat sich in der Nacht auf Sonntag eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt und zur Kontrolle in Spitäler gebracht.
Am frühen Samstagabend versuchte ein unbekannter Täter den Volg in Windisch zu überfallen. Er bedrohte das Verkaufspersonal mit einer Faustfeuerwaffe.
Ohne Geld flüchtete er in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen, 14. April 2024, kurz vor 06.15 Uhr, kam es in einer Abfallentsorgungsstelle an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Vergangenes Wochenende (12. – 14.04.2024) hat die Stadtpolizei Chur anlässlich von Verkehrskontrollen insgesamt sieben Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Ein Fahrzeuglenker überschritt auf der Umfahrung Süd die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 50 km/h, ein zweiter um 43 km/h.
Am Samstag (13.04.2024), kurz nach 11 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann mit seinem Motorrad, auf der Murgstrasse, kurz nach der Kantonsgrenze, verunfallt.
Er wurde schwer verletzt von der Rega ins Spital geflogen.
Zwei Jugendliche aus dem Kanton Schaffhausen befinden sich seit dem Osterwochenende (30./31.03.2024) in Untersuchungshaft.
Sie werden verdächtigt, die verbotene Terrororganisation Islamischer Staat unterstützt zu haben.
Am Samstagabend (13.04.2024) fuhr eine 24-jährige Personenwagenlenkerin beim Verlassen einer Tiefgarage an der Zürcher Strasse in eine Schranke.
Die Lenkerin wurde dabei nicht verletzt, es entstand mittlerer Sachschaden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus.
Auf der Thalstrasse in Laupersdorf verlor ein Automobilist in der Nacht auf Sonntag, 14. April 2024, die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Auto.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Samstagnachmittag, 13. April 2024, zerstörte ein Brand im Hafen beim Aahorn in Lachen rund ein Dutzend Boote sowie eine Bootshalle.
Drei Boote sanken dabei. Für die Brandbekämpfung standen Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren und Seerettungdienste im Einsatz. Weshalb das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest.
Am Samstag (13.04.2024), kurz nach 19:10 Uhr, hat sich auf der Gärtensbergstrasse ein Traktor überschlagen. Ein 51-jähriger Mann wurde verletzt.
Ein technischer Defekt steht als Unfallursache im Vordergrund.
Am Samstag (13.04.2024), um 13:50 Uhr, ist im Chälen, Höhe Chälenstich zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 58-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Sie wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Samstag (13.04.2024), kurz nach 10 Uhr, ist ein 19-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Murgstrasse verunfallt.
Er wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Zwar musste heute früh nur ganz vereinzelt das Eis von den Autoscheiben gekratzt werden. Und die Badis öffnen erst in rund einem Monat.
Wer stattdessen Abkühlung in den Schweizer Gewässern sucht, erlebt wohl manch ein kaltes Wunder.
Im Auftrag des Grossen Rats müssen Schweizerinnen sowie niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer, die im laufenden Jahr ihr 23. Altersjahr vollenden, obligatorisch an einer Sicherheitsveranstaltung Bevölkerungsschutz teilnehmen.
So sieht es die am 27. Juni 2023 beschlossene Änderung des Bevölkerungsschutz- und Zivilschutzgesetz Aargau (BZG-AG) vor, die am 1. Januar 2024 in Kraft trat. Die erste obligatorische Sicherheitsveranstaltung wird von der Bevölkerungsschutzregion Zurzibiet am 24. Mai 2024 im Gemeindezentrum Langwies in Bad Zurzach durchgeführt.
Ein Autolenker ist am Samstag beim Anschluss Thusis Süd auf der Gegenfahrbahn der Autostrasse gefahren.
Die Kantonspolizei Graubünden hielt ihn in Chur an und beurteilte ihn als fahrunfähig.
Am Samstag (13.04.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Wildhauserstrasse Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei konnte im Innerortsbereich ein Raser mit einer Geschwindigkeit von 104 km/h gemessen werden. Er war von Gams in Richtung Wildhaus unterwegs.
Am Freitag ist auf der Ofenbergstrasse in Zernez ein Motorradfahrer mit einem Personenwagen kollidiert.
Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt in ein Spital geflogen.
Schütze deine Geräte vor Cyber-Angriffen! Für einen optimalen Schutz empfehlen wir dir, die Systeme, Programme und Apps regelmässig mit der neusten Version upzudaten.
Prüfe zudem, ob ein Virenschutzprogramm installiert und eine Firewall aktiviert ist.
Ein Autofahrer ist am Samstagmorgen (13.4.2024) auf der Spitalstrasse in Rüti auf die Gegenfahrbahn und anschliessend auf das Trottoir geraten.
Dabei kollidierte er zuerst mit einer entgegenkommenden Velofahrerin und danach mit einem Fussgänger. Die Velofahrerin wurde schwer, der Fussgänger leicht verletzt.
Am Freitagnachmittag hat sich auf der Hauptstrasse in Trimmis ein Rad von einem Sachentransportanhänger gelöst.
Es prallte heftig in einen Personenwagen aus der Gegenrichtung.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Freitagnachmittag (12.4.2024) in Hausen am Albis Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
In der Nacht auf Samstag, 13. April 2024, ist in einer Scheune in Heiden ein Brand ausgebrochen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
…unsere neue Polizeianwärterin und ihre neun Kollegen haben in den letzten Tagen ihr Einführungsprogramm bei uns im Korps absolviert.
Dabei haben wir ihnen einen bunten Strauss an Informationen, Erlebnissen und Wissen mit auf den Weg gegeben.
Am Freitagnachmittag, 12. April 2024, kurz nach 16.45 Uhr, kam es in einer Lagerhalle an der Erlenstrasse in Therwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Gestern haben wir unzählige Reels für die nächsten Wochen aufgenommen.
Nach gefühlt tausend Versprechern, haben wir die Aufnahmen tatsächlich im Kasten.
Im Ordnungsdienst leisten die Polizistinnen und Polizisten Einsätze zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung sowie zur Bewältigung von ausserordentlichen Lagen.
Für einen sicheren Dienst ist die passende persönliche Ausrüstung entscheidend.
Da staunten unsere Polizistinnen und Polizisten nicht schlecht, als sie aufgrund eines Einbruchalarms am Donnerstagabend (11.04.2024) an die Rorschacher Strasse ausrückten.
Schnell stellte sich heraus - eingebrochen wurde hier definitiv nicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.