Am Sonntag (26.05.2024), kurz vor 15:25 Uhr, ist es im Bereich Hindermurg zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag (26.05.2024), kurz vor 16:55 Uhr, ist es auf der Verzweigung Dorfplatz zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 64-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Montag (27.05.2024), kurz nach 1:20 Uhr, ist es im Bereich Rumpf zu einem Brand einer Scheune gekommen.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand löschen. An der Scheune entstand Totalschaden.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird die Lüftungssteuerung im Giessbachtunnel erneuert.
Dafür muss die Strecke während einer Nacht eine Stunde früher gesperrt werden.
Ende April ereignete sich in Hildisrieden ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike. Ein 40-jähriger Velofahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Der Unfallhergang konnte weitgehend rekonstruiert werden.
Zur Klärung des Unfallhergangs vom Montag, 13.05.2024 auf der Nauenstrasse werden Zeugen gesucht.
Am Montag, 13.05.2024, um 15.37 Uhr, ereignete sich auf der Nauenstrasse 55, 4052 Basel, ein Verkehrsunfall zwischen einer Autofahrerin und einer E-Bike-Fahrerin.
Am Freitag und Samstag (24. und 25. Mai 2024) hat die Luzerner Polizei Kontrollen auf der A14 sowie im Gebiet Root, Dierikon und Ebikon durchgeführt.
Dabei wurden mehrere Verkehrsteilnehmer gestoppt, die massiv zu schnell unterwegs waren.
In der Nacht und heute Sonntagmorgen sorgte ein Höhenrücken für eine vorübergehende Stabilisierung der Luftmasse.
Wer sich nach trockenem und sonnigem Wetter sehnt, war gut beraten früh aufzustehen, um die sonnigen Verhältnisse noch bei blauem Himmel zu geniessen.
Am Sonntag, 26.05.2024, ca. 12:30 Uhr, ereignete beim sog. Gumengrat in Braunwald ein Gleitschirmunfall.
Gemäss ersten Erkenntnissen beabsichtigte ein 63-jähriger Gleitschirmpilot ab dem Gumengrat in Richtung Linthal zu starten.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen 8:00 Uhr (26.5.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Vereinslokal an der Rheinaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Lokal und durchsuchte verschiedene Behältnisse.
Gestern Samstag, hat sich in Wolfenschiessen ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer ist noch auf der Unfallstelle verstorben.
Zugegeben, wir haben bereits gestern ein Bild von der Arbon Classics hier gepostet.
Aber wenn die Patrouille Suisse ihre Flugshow genau vor und über unserer TG12 abliefert, wollen wir euch das natürlich nicht vorenthalten.
In Olten in der Nähe des Hauptbahnhofs kam es in der Nacht auf Sonntag, 26. Mai 2024, zu zwei Raubversuchen.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Samstagabend, 25. Mai 2024, wurde einer Frau in Olten an der Gösgerstrasse die Handtasche entrissen. Die Täterin oder der Täter flüchtete zu Fuss in unbekannte Richtung.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstag in Amriswil nach einem Selbstunfall seinen Führerausweis abgeben.
Ein Autofahrer wollte kurz vor 18.30 Uhr an der Weiherstrasse in eine Tiefgarage einfahren und kollidierte dabei mit einer Mauer.
Heute Nacht ist eine Person in Freiburg etwa 20 Meter in die Tiefe gestürzt. Diese wurde später tot in der Saane aufgefunden.
Am Sonntag, 26. Mai 2024, gegen 4.20 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei darüber informiert, dass eine Person in Freiburg, am Sentier Ritter, in Richtung Picknickplatz, von einer Klippe gestürzt sei.
In einem Holzschopf in Münchwilen brach kurz vor Mitternacht ein Brand aus, der grossen Schaden anrichtete.
Personen wurden keine verletzt, jedoch kam für zwei Haustiere jede Hilfe zu spät. Die Brandursache ist gegenwärtig unklar.
Am Sonntagmorgen (26.05.2024) ereignete sich auf der Zilstrasse ein Verkehrsunfall aufgrund eines Ausweichmanövers.
Ein Autofahrer wich gemäss eigenen Aussagen zwei Katzen aus und kollidierte dabei mit einem parkierten Auto. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
Sie im Vordergrund heisst ganz förmlich „Cleo von der ersten Ordnung“ und ist nun etwas mehr als ein Jahr alt - wir dürfen aber „Cleo“ sagen.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag.
Am vergangenen Samstagvormittag führte die Polizei Basel-Landschaft in der Gutsmatte in Liestal einen Informationsanlass zum Polizeiberuf durch.
Knapp 50 Teilnehmende hatten die Möglichkeit genutzt, sich über die Ausbildung zur Polizistin / zum Polizisten zu informieren, Fragen zu stellen und einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Polizei Basel-Landschaft zu erhalten.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmorgen (26.5.2024), haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen mehrere fehlbare Verkehrsteilnehmende angehalten.
Diese waren entweder alkoholisiert, trotz Entzug des Führerausweises oder fahrunfähig unterwegs. Alle gelangen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige.
Am Sonntag (26.5.2024), kurz vor 6:00 Uhr, hat ein 21-jähriger Autofahrer auf der Walenseestrasse einen Selbstunfall verursacht.
Sein Auto landete dabei auf dem Dach. Der 21-Jährge war alkoholisiert unterwegs. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Am Samstag (25.5.2024), kurz nach 23:15 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 22-jährige Fussgängerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Mittwochnachmittag haben wir in der Gemeinde Hünenberg einen Mann festgenommen, der im Auftrag von Telefonbetrügern bei einer Rentnerin ihre Bankkarte mitsamt einem Blatt und dem dazugehörenden PIN-Code abholen wollte.
Die Betrüger gaben sich zuvor als Sicherheitsangestellter einer Bank sowie als Polizist aus und erzählten der Rentnerin am Telefon eine Geschichte, dass jemand versucht habe, mit einer gefälschten Unterschrift, Geld von ihrem Konto abzuheben.
An der Fortbildungsveranstaltung der besonderen Art reisen Teams aus der ganzen Welt an, um sich in speziellen Einsatzszenarien einer internationalen Jury zu stellen.
Ziel der Veranstaltung ist der Austausch der neuesten Erkenntnisse in der Notfallmedizin.
Unter diesem Motto haben am Mittwochabend 29 Läuferinnen und Läufer der Zuger Polizei am B2Run teilgenommen und die rund 6 Kilometer lange Strecke mit Bravour gemeistert.
Wir sind stolz auf euch – und auch wenn es nicht für das Podest gereicht hat, seid ihr für uns die Sieger und Siegerinnen der Herzen.
Vom Hochwasser am 8. Juli 2017 waren der Stadtbach und sein Umland stark betroffen.
Der Bach überschwemmte das Siedlungsgebiet und hinterliess grosse Schäden.
Gleichzeitig mit der Sanierung der Werkleitungen wurde der Eisengrubenweg neu gestaltet.
Im Rahmen einer Anwohnerbefragung zu Projektbeginn hat sich eine deutliche Mehrheit für einen Grünstreifen ausgesprochen. Die Strasse wurde verschmälert, die freie Fläche entsiegelt, begrünt und mit 21 Bäumen bepflanzt. Der Apéro mit den Anwohnenden und weiteren Beteiligten markiert den Abschluss des Projekts.
Am Sonntag, 26.05.2024, ca. 02:00 Uhr, ereignete sich auf der Buchholzstrasse zwischen Glarus und Netstal ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 29-jähriger Fahrradlenker fuhr von Glarus, Sportanlage Buchholz, herkommend auf dem Fahrradweg in Richtung Schwimmbad Netstal.
Am 24. August 2024 ist es so weit: Schutz und Rettung Bern öffnet für dich die Tore.
An den Standorten Murtenstrasse 98 und Murtenstrasse 111 erwarten dich viele spannende Attraktionen rund um Feuerwehr, Rettungsdienst, Zivilschutz sowie Partnerorganisationen.
Noch bis am Sonntag, 26. Mai findet in Zürich die Cycle Week statt.
Besucht uns beim Safety Parcours und entdeckt weitere Highlights rund ums Velofahren.
Auf einem Parkplatz an der Lüterswilstrasse bei Balm bei Messen kam es am späten Freitagabend, 24. Mai 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Auto.
Zwei Personen haben sich dabei Verletzungen zugezogen. Während den aufwendigen Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Lüterswilstrasse für den Durchgangsverkehr vorübergehend gesperrt.
Auf der Lüterswilstrasse bei Balm bei Messen hat sich am Freitagabend, 24. Mai 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker hat sich dabei leichte Verletzungen zugezogen.
So unterschiedlich Bodan 621 und die beiden Walzen auch aussehen, Dampf unter der Haube haben sie alle.
Und unter gewissen Umständen wäre so eine Walze auch als Polizeifahrzeug ganz nützlich, beispielsweise, wenn es auf der Autobahn mit der Rettungsgasse nicht klappt und den Rettungsfahrzeugen der Weg zur Unfallstelle freigemacht werden muss.
Am Samstag, 25.05.2024, 07:20 Uhr, kam es auf einer Nebenstrasse beim sog. Hämmerliberg oberhalb von Bilten zu einem Fahrzeugbrand.
Aufgrund einer technischen Ursache geriet ein landwirtschaftliches Transportfahrzeug in Brand.
Am Samstag, 25.05.2024, fand an der Beckenstube vor dem Eingang zur Schaffhauser Polizei eine bewilligte Demonstration im Zusammenhang mit der Berichterstattung der SRF Rundschau statt.
Rund 500 Teilnehmende haben zum Thema "Überlebende statt Täterschaft schützen" demonstriert.
Ein Gewitter hat am Freitag im Hinterthurgau für zahlreiche Feuerwehreinsätze sowie Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn gesorgt.
Verletzt wurde niemand.
Beim Autobahnanschluss Chur Süd ereignete sich am Freitagnachmittag eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Auf der Autobahn A2 bei Egerkingen hat sich am Freitagnachmittag, 24. Mai 2024, eine Kollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug ereignet.
Dabei wurden zwei Personen verletzt in Spitäler gebracht. Dieses Ereignis führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Vier Zentralschweizer Polizeikorps haben am 24. Mai 2024 eine koordinierte Kontrolle im Strassenverkehr durchgeführt.
Dabei wurden 108 Fahrzeuge sowie 156 Personen kontrolliert. 6 Fahrzeuge mussten polizeilich sichergestellt werden und vier Fahrzeuglenkende waren in nicht fahrfähigem Zustand unterwegs.
In einem leerstehenden Abbruchobjekt an der Gibelinstrasse in Solothurn kam es am späten Freitagabend, 24. Mai 2024, zu einem Brand.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Solothurn waren rasch vor Ort und konnten das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Am Donnerstag, 23. Mai 2024, kurz vor 20.00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Brand eines Hauses in Unterschächen ein.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten sie eine Rauchentwicklung feststellen, welche sich als Brand im Innern herausstellte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.