Am Donnerstag, 23. Mai 2024, kurz vor 20.00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Brand eines Hauses in Unterschächen ein.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten sie eine Rauchentwicklung feststellen, welche sich als Brand im Innern herausstellte.
Am Freitag, 24. Mai 2024, ist es in Herisau zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Beide Lenkerinnen verletzten sich leicht. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Wie könnte die erkannte Einbruch-Serie zur Dämmerungszeit mit der verdächtigen Feststellung eines Personenwagens zusammenhängen?
Kann der angehaltene Ladendieb auch noch weiteren Delikten zugeordnet werden?
Help if you can! Damit dein Ausgang gut ausgeht, ist es wichtig, zu helfen, wenn man kann.
Mit den Tipps, ganz nach dem Motto "You better think!" "Stay together!" und "Help if you can!", endet deine Partynacht ohne Schrecken.
Am Freitagnachmittag ist es in Wattenwil zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Freitag ist es in Malans zu einer Kollision zweier Personenwagen gekommen. Zwei Personen wurden in ein Spital transportiert.
Ein 52-Jähriger fuhr am Freitag vor 07.20 Uhr von der Industriestrasse auf die Malanserstrasse in Richtung Malans ein.
In den kommenden Wochen, finden im ganzen Kanton Luzern die praktischen Radfahrertests statt.
Rund 4200 Schülerinnen und Schüler nehmen in diesem Jahr daran teil.
Am Donnerstag, 23. Mai 2024, kurz vor 14.15 Uhr, verursachte ein Motorradlenker auf der Grossen Allee in Münchenstein einen Selbstunfall. Er wurde beim Unfall verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 17. und Samstag, 18. Mai 2024 hat das AVSV SG im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle am Grenzübergang Au SG Pferdetransporte kontrolliert.
Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit der Einheit 3 Zoll St.Gallen / Fürstentum Liechtenstein.
Bei der Kontrolle eines Autos mit zwei Personen an Bord stiessen Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kürzlich auf zehn Kilogramm Marihuana.
Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt und den zuständigen Behörden übergeben.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat zuhanden des Grossen Rates die Botschaft über die Änderung des Gesetzes über die Zivil- und Strafrechtspflege, der Verordnung des Grossen Rates über die Besoldung des Staatspersonals, des Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch sowie des Verantwortlichkeitsgesetzes verabschiedet.
Dabei geht es unter anderem um ausserordentliche Berufsrichterinnen und Berufsrichter oder um die Organisationsstruktur der Staatsanwaltschaft.
Der Kanton Bern verbreitert die Aarebrücke bei Uetendorf für den Veloverkehr. Gleichzeitig wird die Brücke instandgesetzt.
Die Arbeiten dauern von Juni bis November 2024 und bedingen mehrfach Nachtarbeiten mit einer einspurigen Verkehrsführung.
Die Vernehmlassung zur Anpassung des Strassenverkehrsgesetzes ist positiv ausgefallen, sodass sich an der Vorlage keine wesentlichen Änderungen aufdrängen.
Künftig soll gegen Verkehrsbeschränkungen Einsprache erhoben werden können. Bisher blieb nur der Gang über die Verwaltungsbeschwerde. Die Beratung im Kantonsparlament ist für den Sommer vorgesehen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 22 vom 27.05.2024 bis zum 02.06.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 24. Mai 2024, um 08:45, fuhr ein von einer 59-jährigen Einwohnerin von Mur/Freiburg gelenktes Auto auf der N5 in Cornaux in Richtung Neuenburg.
Kurz nach der Verzweigung Cornaux, nach einem Manöver, prallte das Fahrzeug mit seiner Front gegen die Leitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzamt (EZV) teilen mit, dass am 22.05.2024 ein 34-jähriger Mann und ein 22-jähriger Mann, beide rumänische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Rumänien, festgenommen wurden.
Die beiden waren in einem Auto mit rumänischen Kennzeichen auf dem Weg nach Italien und wurden am Autobahnkreuz Chiasso Brogeda von Mitarbeitern der UDSC angehalten.
Am Donnerstag, 23. Mai, um 17:35 Uhr, fuhr ein von einer 58-jährigen Frau aus Le Landeron gelenktes Auto auf der Rue de la Ville in Le Landeron in südlicher Richtung mit der Absicht, auf die Route de Berne zu wechseln.
An der Kreuzung kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 22-jährigen Frau aus Le Landeron gelenkt wurde, die auf der Route de Berne in Richtung Pont de St-Jean unterwegs war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurden am 22.05.2024 in der Region Sopraceneri vier ausländische Autofahrer angehalten, die an einer bekannten Rallye mit grossen Autos durch Europa teilnahmen.
Da die Fahrzeuge erwartet wurden, wurde auf der Autobahn A2 eine spezielle Vorrichtung eingerichtet, um mögliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer zu vermeiden.
Die Kantonspolizei Bern führt seit Dienstag eine gezielte Aktion gegen Vermögensdelikte und den Betäubungsmittelhandel an verschiedenen Brennpunkten in der Stadt Bern durch.
Dabei wurden bislang 66 Personen angehalten, wobei es auch zu Behinderungen der Polizeiarbeit kam. Die Aktion wird weitergeführt.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ist es kurz vor dem Mittag nach dem Reussport-Tunnel zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Verletzt wurde beim Unfall niemand. Auf der Autobahn A2 kam es wegen des Unfall zu Verkehrsbehinderungen.
Am 13. und 14. Mai 2024 wurde in Sarnen die alljährliche kantonale Veloprüfung durchgeführt.
Insgesamt absolvierten 50 der insgesamt 334 Schülerinnen und Schüler die theoretische und praktische Veloprüfung mit null Fehlern.
Die Zuger Polizei hat einen Mann festgenommen, der bei einer älteren Frau die Bankkarte samt PIN-Code abholen wollte.
Dank dem Misstrauen der Rentnerin sowie hilfsbereiten Nachbarn konnte der Betrugsversuch verhindert werden.
Nach mehreren Meldungen über gefährliche Fahrmanöver eines blauen Kleinwagens in der Region Solothurn sowie eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht am Donnerstagabend konnte die Polizei den Lenker anhalten.
Verletzt wurde niemand.
Im Gotthard-Basistunnel schreiten die Instandsetzungsarbeiten wie geplant voran. Derzeit ist die Montage des neuen Spurwechseltors in der Multifunktionsstelle Faido im Gang.
Damit ist ein Meilenstein bei der Instandsetzung des Tunnels erreicht. Die SBB geht weiterhin von einer vollständigen Wiederinbetriebnahme im September 2024 aus. Ab diesem Zeitpunkt kann auch der vollständige Halbstundentakt auf der Gotthard-Achse eingeführt werden.
Am Dienstag, 14. Mai 2024, kurz vor 20:00 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung von einem Raubüberfall an der Herrengasse in Lachen erhalten.
Ein Rentner war von einem unbekannten Täter ausgeraubt worden. Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen ist in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Es gab keine Verletzten, aber der Schaden war beträchtlich.
Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Mittwoch, 22. Mai 2024, kurz nach 08.30 Uhr, fuhr ein 90-jähriger Fahrzeuglenker in seinem Personenwagen mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Aus bisher unbekannten Gründen fuhr er bei stockendem Verkehr rückwärts und kollidierte Folge dessen mit der Fahrzeugfront eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern.
Bei einem Selbstunfall ist am Dienstag (21.05.2024) ein Auto auf das Bahntrassee gestürzt – der Lenker wurde schwer verletzt.
Kurz nach 14:45 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Auto auf der Wehntalerstrasse von Oberweningen in Richtung Dielsdorf.
Eine Joggerin ist am Dienstagabend (21.05.2024) von einem Mann angegriffen und tödlich verletzt worden.
Kurz vor 20 Uhr meldeten Passanten einen Mann im Alma Park, der nackt herumschreie und andere Personen angreife.
Brennende Titanspäne haben am Mittwoch (22.05.2024) zu einem Grossaufgebot von Rettungskräften geführt.
Mitarbeiter einer Recyclingfirma meldeten den Brand kurz vor 8 Uhr.
Am Donnerstag (23.05.2024), kurz nach 4:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Marktgasse eingebrochen.
Sie schlug gewaltsam eine Öffnung in eines der Schaufenster und behändigte durch dieses mehrere Schmuckstücke.
Am Donnerstag (23.05.2024), kurz vor 11:45 Uhr, ist eine Bäckerei an der Gallusstrasse überfallen worden. Ein 20-jähriger Mann trug eine Waffe mit sich und stahl Bargeld.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte den mutmasslichen Täter kurz darauf festnehmen.
Eine unbekannte Täterschaft hat mutmasslich mit einer Armbrust oder einem Pfeilbogen auf Enten geschossen. Mindestens zwei Tiere wurden getroffen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Direkter, schneller, häufiger – über die Grenzen hinweg. Ab Ende 2030 soll eine direkte S-Bahn zwischen der Nordwestschweiz und dem Elsass verkehren.
Für den Betrieb des neuen Angebots hat die SBB 33 weitere Evo Flirt Züge bei Stadler bestellt.
Als Polizistin oder Polizist ist man häufig auf den Strassen unterwegs.
Daher ist es umso wichtiger, das Fahrzeug auch in schwierigen Situationen unter Kontrolle zu haben.
Am zweiten und dritten Einführungskurs übten die Rekrutinnen und Rekruten der Berner Milizfeuerwehren einerseits den Umgang mit verschiedenen Motorspritzen: Ansaugen ab Gewässer und Einspeisen ab Hydrant standen auf dem Programm.
Anderseits lernten sie die Mehrzweckfahrzeuge und Tanklöschfahrzeuge der verschiedenen Feuerwehren kennen.
Bei einem Selbstunfall mit einem Mofa wurde am Freitagabend in Kreuzlingen ein Jugendlicher verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Mitte Mai führte die Polizei Oberes Fricktal in Oeschgen, im Innerortsbereich, während rund einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 235 Fahrzeuglenkende zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 70 km/h.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Freitag in Eschlikon seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten gegen 3.15 Uhr auf der Autobahn A1 kurz vor Münchwilen in Fahrtrichtung Wil einen Autofahrer, der mit seinem Fahrzeug eine Panne hatte.
Regierungsrätin Ylfete Fanaj hat gestern Nachmittag 32 neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt. Zahlreiche Angehörige und Interessierte verfolgten die feierliche Zeremonie.
Am Donnerstag (23. Mai 2024) fand im Adler-Saal in Schüpfheim die Vereidigung von fünf Polizistinnen und 27 Polizisten der Luzerner Polizei statt.
Am Mittwochabend hat sich ein Auto auf der A1 auf Höhe Grauholz einer Kontrolle entzogen und ist vor der Polizei geflüchtet.
Das Fahrzeug konnte schliesslich beim Bahnhof Wankdorf vorgefunden werden. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden angehalten und vorläufig festgenommen. Ihnen werden diverse Delikte zur Last gelegt. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche zu einer Verfolgungsfahrt zwischen Gunzwil und Schenkon Auskunft geben können.
Am Samstagabend wurde ein Autofahrer von einem Verfolger bedrängt.
Heute lassen wir das trübe Wettergeschehen hinter uns und werfen, kurz vor dem Sommer, einen Blick auf die Jahreszeiten. Des Weiteren machen einen grösseren Ausflug zum Uranus.
Wir kommen zum Schluss des heutigen Blogs noch kurz auf unseren Heimat-Planeten zurück und machen einen kleinen Abriss über das Tageswetter in der Schweiz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.