In der Nacht auf Samstag, 13. April 2024, ist in einer Scheune in Heiden ein Brand ausgebrochen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
…unsere neue Polizeianwärterin und ihre neun Kollegen haben in den letzten Tagen ihr Einführungsprogramm bei uns im Korps absolviert.
Dabei haben wir ihnen einen bunten Strauss an Informationen, Erlebnissen und Wissen mit auf den Weg gegeben.
Am Freitagnachmittag, 12. April 2024, kurz nach 16.45 Uhr, kam es in einer Lagerhalle an der Erlenstrasse in Therwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Gestern haben wir unzählige Reels für die nächsten Wochen aufgenommen.
Nach gefühlt tausend Versprechern, haben wir die Aufnahmen tatsächlich im Kasten.
Im Ordnungsdienst leisten die Polizistinnen und Polizisten Einsätze zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung sowie zur Bewältigung von ausserordentlichen Lagen.
Für einen sicheren Dienst ist die passende persönliche Ausrüstung entscheidend.
Da staunten unsere Polizistinnen und Polizisten nicht schlecht, als sie aufgrund eines Einbruchalarms am Donnerstagabend (11.04.2024) an die Rorschacher Strasse ausrückten.
Schnell stellte sich heraus - eingebrochen wurde hier definitiv nicht.
Am gestrigen Freitag, 12. April 2024, ca. 19 Uhr, kam es auf der Linth-Escherstrasse in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 56-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf Linth-Escherstrasse von Bilten herkommend in Fahrtrichtung Niederurnen unterwegs.
In einem Büro- und Gewerbegebäude im Kreis 3 ist am Freitagnachmittag ein Kaminbrand ausgebrochen, der sich auf das Dach ausbreitete.
Die Berufsfeuerwehr konnte den Mottbrand nach dem Öffnen des Dachs erfolgreich löschen. Es gab keine verletzten Personen.
Aktuell werden merklich erhöhte Konzentrationen von Cyanobakterien (Blaualgen) im Greifensee festgestellt.
Deshalb ist trübes Wasser dringend zu meiden. Achten Sie zudem auf Flocken, Schlieren oder Schaumteppiche.
In der Stadt Zug ist am Freitagabend eine Autofahrerin von der Strasse abgekommen und frontal in einen Baum geprallt.
Die 79-jährige Frau wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital eingeliefert.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte am frühen Samstagmorgen in Olten drei Männer anhalten, die verdächtigt werden, Diebstähle begangen zu haben.
Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Freitagabend geriet ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug neben die Strasse, kollidierte mit einem Kandelaber und blieb im Wiesland stehen.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Beim PW-Lenker konnte eine starke Alkoholisierung festgestellt werden.
Am Freitagabend versuchten zwei Personen in ein Einfamilienhaus einzubrechen.
Durch das Klirren der Verglasung erwachte der Hausbewohner und überraschte die beiden mutmasslichen Einbrecher noch ausserhalb des Objektes.
Am Freitagabend (12.04.2024) kam es auf der Bachstrasse in Schaffhausen, Verzweigung Adlerstrasse, zu einer Frontalkollision.
Die beiden Fahrzeuglenker verletzt sich und an den beiden Personenwagen entstand erheblicher Sachschaden. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.
Nach Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung wurden am Freitag, 12. April 2024 in der Pfarrkirche St. Adelrich Freienbach zwei Polizistinnen und neun Polizisten vereidigt und feierlich ins Schwyzer Polizeikorps aufgenommen.
Der Kommandant der Kantonspolizei Schwyz, Bruno Suter, wendete sich mit einer Ansprache an die Anwesenden. Regierungsrat Xaver Schuler, Vorsteher des Sicherheitsdepartements, sprach ebenso zu den Polizistinnen und Polizisten und nahm anschliessend den Eid ab.
In Hallau hat in der Nacht auf Donnerstag (11.04.2024) eine unbekannte Täterschaft ein nicht abgeschlossenes Auto durchsucht.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung keine Waren in parkierten Fahrzeugen zu lagern, diese stets abzuschliessen und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Während der Aktionswoche vom 13.-21. April gibt es Workshops, Aktionen, Podiumsdiskussionen und vieles mehr, an denen Du dich beteiligen kannst.Hier gibt es das ganze Programm und alle Infos zur Aktionswoche.
Am Freitag (12.04.2024), kurz nach 17:20 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall von einem Arbeitskarren gekommen.
Der 49-jährige Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (12.04.2024), kurz nach 15:20 Uhr, ist in einem Mehrfamilienhaus an der Herrenackerstrasse Rauch entdeckt worden.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte einen Brand in einer Wohnung im zweiten Stock lokalisieren und schnell löschen. Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Personen wurden keine verletzt.
Auf der Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) können die Aufräum- und Instandstellungsarbeiten heute abgeschlossen werden.
Ab Samstag, 13. April 2024, Betriebsbeginn, verkehren alle Züge inkl. Bernina Express gemäss Fahrplan.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es heute Morgen gelungen, im Raum Grenchen rund 30 Kilogramm mutmassliches Kokain und eine grössere Summe Bargeld sicherzustellen.
Fünf tatverdächtige Personen wurden angehalten.
Am Donnerstag, 11. April 2024, circa 16.40 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand an der Birsstrasse ausrücken müssen.
Das Feuer ist vor ihrem Eintreffen durch die Wohnungsmieterin gelöscht worden. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte zwei verletzte Personen ins Spital und klärte eine dritte vor Ort ab.
Bei einer Kontrollaktion betreffend Verhalten im Baustellenbereich auf der Autobahn A1 wurden mehrfach Missachtungen der Höchstbreite festgestellt.
Am Freitag, 12. April 2024, ab 10:45 Uhr, führte die Kantonpolizei Aargau auf der Autobahn A1, Höhe Aarau West, Fahrbahn Bern, eine Kontrolle bezüglich des Fahrverhaltens im Baustellenbereich durch.
Am Freitag ist auf der Autostrasse in Sufers ein Personenwagen mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Gemäss den Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden war der Lenker eingenickt.
Am Freitag (12.04.2024), kurz vor 9:10 Uhr, ist es in einem Betrieb an der Niederstettenstrasse zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen.
Ein 54-jähriger Mann stürzte mehrere Meter in die Tiefe und verstarb an der Unfallstelle.
Anfang April führte die Polizei Oberes Fricktal in Kaisten, im Innerortsbereich, während einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 631 Fahrzeuglenkende zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 79 km/h.
Am Donnerstagabend ist es auf der Autobahn A14 zu zwei Unfällen gekommen. Beide Unfälle passierten auf praktisch gleicher Höhe, einer in Fahrtrichtung Luzern, der andere in Fahrtrichtung Zug.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Aufgrund der Unfälle kam es im Feierabendverkehr zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Bei bestem Wetter konnten wir unseren zweiten Erlebnistag rund ums Thema „Kinder im Strassenverkehr“ beim Schulhaus Milchbuck durchführen.
Die Kinder konnten zusammen mit ihren Eltern diverse Posten zu Themen wie „sicherer Schulweg“, „Sichtbarkeit“ oder „toter Winkel“ erkunden und sich umfassend zu den entsprechenden Themen informieren.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem Fussball Club Luzern statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (11.04.2024) einen Mann festgenommen, der zirka 40 Kilogramm Khat über den Flughafen Zürich in die Schweiz einführen wollte.
Gleichentags beobachteten in Wetzikon Fahnder der Kantonspolizei Zürich einen Drogendeal und stellten im Zuge weiterer Ermittlungen über 250 Gramm Heroin und rund 700 Gramm Streckmittel sicher.
Am Sonntagnachmittag (07.04.2024) hat sich in Dörflingen ein Alleinunfall mit einem Velo ereignet. Dabei wurde der Velofahrer verletzt.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt Velofahrenden einen Helm zu tragen.
Am späteren Sonntagvormittag (07.04.2024) hat sich in Lohn eine seitliche Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Die Schaffhauser Polizei präsentiert ein historisches Foto.
Mit Blick auf diesem historischem Unfallfoto hoffen wir, dass ihr heutiger Tag nicht den Bach runter geht.
Die Kantonspolizei Solothurn führt erneut Informationsveranstaltungen über die Kriminalität im digitalen Raum durch.
Dabei zeigen Experten, wie man unterschiedliche Betrugsmaschen erkennt und wie man sich am besten schützt. Die fünf Veranstaltungen finden von April bis Juni 2024 im ganzen Kanton statt.
Am Donnerstagabend ist ein Auto auf der Allerheiligenstrasse bei Hägendorf vollständig ausgebrannt.
Für die Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Allerheiligenstrasse vorübergehend gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug kommt zum Schluss, dass sich der Regierungsrat des Kantons Zug nicht strafbar gemacht hat.
Der Tatbestand der ungetreuen Amtsführung ist nicht erfüllt, weshalb kein Strafverfahren eröffnet wird.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Disentis/Mustér ein Monteur bei Demontagearbeiten mit einer Trennscheibe verletzt.
Er wurde mit dem Rettungswagen zum Arzt transportiert.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt sechs Unter- und eine Überführung auf der A1 zwischen Gossau, Uzwil und Oberbüren instand.
Für die Arbeiten sind diverse Verkehrseinschränkungen notwendig.
Ein unvergesslicher Tag für die Kinder aus Pfyn und Umgebung bei der Kantonspolizei Thurgau in Steckborn.
Von Polizeihunden über spannende Streifenwagen-Erlebnisse bis hin zu einer abenteuerlichen Schiffsfahrt – wir hatten alles.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.