Regierungsrätin Ylfete Fanaj hat gestern Nachmittag 32 neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt. Zahlreiche Angehörige und Interessierte verfolgten die feierliche Zeremonie.
Am Donnerstag (23. Mai 2024) fand im Adler-Saal in Schüpfheim die Vereidigung von fünf Polizistinnen und 27 Polizisten der Luzerner Polizei statt.
Am Mittwochabend hat sich ein Auto auf der A1 auf Höhe Grauholz einer Kontrolle entzogen und ist vor der Polizei geflüchtet.
Das Fahrzeug konnte schliesslich beim Bahnhof Wankdorf vorgefunden werden. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden angehalten und vorläufig festgenommen. Ihnen werden diverse Delikte zur Last gelegt. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche zu einer Verfolgungsfahrt zwischen Gunzwil und Schenkon Auskunft geben können.
Am Samstagabend wurde ein Autofahrer von einem Verfolger bedrängt.
Heute lassen wir das trübe Wettergeschehen hinter uns und werfen, kurz vor dem Sommer, einen Blick auf die Jahreszeiten. Des Weiteren machen einen grösseren Ausflug zum Uranus.
Wir kommen zum Schluss des heutigen Blogs noch kurz auf unseren Heimat-Planeten zurück und machen einen kleinen Abriss über das Tageswetter in der Schweiz.
Ein Fahrzeug, das auf dem Bahnübergang der Rue Morgarten in La Chaux-de-Fonds vom Verkehr blockiert wurde, wurde vom Regionalzug Le Locle - La Chaux-de-Fonds gerammt.
Das Auto war zum Zeitpunkt des Aufpralls unbesetzt, es gab keine Verletzten.
Am Donnerstag, 23. Mai 2024, gegen 08:10, fuhr ein Fahrzeug, das von einer 48-jährigen Einwohnerin von Chambrelien gelenkt wurde, auf der Strasse zwischen Le Prévoux und Le Locle.
An der Kreuzung mit der Umgehungsstraße zwischen Col-des-Roches und Le Locle kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das regulär in die entgegengesetzte Richtung fuhr und die Absicht hatte, nach Le Locle zu fahren.
Am Dienstag, den 14. Mai 2024, organisierten die Kantonspolizei Waadt, die Stadtpolizei Lausanne und die Staatsanwaltschaft eine grosse Operation im Zusammenhang mit dem Handel mit Betäubungsmitteln in einem Gebäude in der Rue de Genève in Lausanne, die zur Festnahme von 39 Personen führte.
Bei dieser Gelegenheit wurden mehr als ein Kilogramm Kokain sowie rund 48'000 Franken Bargeld beschlagnahmt.
Am Donnerstag kurz nach Mitternacht ist es auf dem Pilatusplatz in Luzern zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Um den genauen Unfallhergang zu klären, sucht die Luzerner Polizei Zeugen.
Um ein besseres Verständnis für die Aufgabe der Ombudsstelle der Polizei zu schaffen, änderte der Staatsrat ihren Namen in "organe de médiation indépendante entre la population et la police (MIPP)" (übersetzt: "Organ für die unabhängige Vermittlung zwischen der Bevölkerung und der Polizei" - Anm. d. Redaktion).
Der neue Name, der ab sofort gilt, betont die Neutralität des Ombudsorgans und erinnert daran, dass es sich um eine unabhängige Stelle der Polizei handelt, die sich sowohl an die Bevölkerung als auch an die Angehörigen des Polizeikorps im Rahmen ihrer Interaktionen wendet.
Aufmerksame Verkehrsteilnehmende meldeten unserer Einsatzleitzentrale, dass sich ein Lämmlein im Weidezaun verfangen habe.
Das Lämmlein hatte grosses Glück – eine Polizeipatrouille war rechtzeitig vor Ort, um es zu befreien.
Am Donnerstagnachmittag, 23. Mai 2024, kam es beim Bahnhof Enge zu einer Kollision zwischen zwei Trams.
Dabei wurden 4 Personen verletzt. Eine davon musste hospitalisiert werden.
Aufgepasst! Im Kanton Obwalden benötigst du beim Fangen von Fischen ein Patent oder eine Bewilligung des Kanton Obwalden.
Beim Sarner- und Alpnachersee gibt es eine Ausnahme.
Ein Mann wurde am Dienstagnachmittag in Frauenfeld von einem 19-Jährigen verletzt. Das Opfer musste ins Spital gebracht werden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und inhaftiert.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Donnerstag (23.05.2024), kurz vor 12:40 Uhr, hat es in einer Lagerhalle einer Firma an der Letzaustrasse gebrannt.
Der Mottbrand sorgte für eine Rauchentwicklung.
Die Kantonspolizei Zürich hat während rund vier Wochen im Limmattal über 80 Sportwagen sowie dessen Insassen kontrolliert und über ein Dutzend Fahrzeuge ausser Verkehr gesetzt.
Zwischen dem 25. April und dem 17. Mai 2024 haben Polizistinnen und Polizisten 83 Sportwagen angehalten und diese einer genaueren technischen Kontrolle unterzogen.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat beim Zwangsmassnahmengericht heute Untersuchungshaft für den mutmasslichen Täter des Tötungsdelikts von Männedorf beantragt.
Am Dienstagabend (21.05.2024) ist in Männedorf eine Frau von einem Mann angegriffen und tödlich verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Am Mittwochmittag, 15. Mai 2024, wurde eine Rentnerin nach einer telefonischen Geldforderung misstrauisch, reagierte richtig und wählte die Notrufnummer 117.
Die Stadtpolizei Zürich nahm die Ermittlung auf, stellte in der Folge zusammen mit der Staatsanwaltschaft Zürich Sihl Bargeld im Gesamtwert von über 1 Million Franken sicher und nahm mehrere Personen fest.
Am frühen Sonntagmorgen, 19. Mai 2024, kurz nach 04.00 Uhr, fand an der Industriestrasse in Lausen BL ein Einschleichdiebstahl in einem Einfamilienhaus statt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge einen der beiden mutmasslichen Einbrecher mit Unterstützung von Diensthund „Clay“ festnehmen. Die Staatsanwaltschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet.
Nach einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos auf der Autobahn A1 bei Sirnach kam es am Mittwochabend zu Verkehrsbehinderungen.
Verletzt wurde niemand.
Zahlreiche Akteure des Veloverkehrs in der Schweiz schliessen sich zusammen, um das Velofahren attraktiver zu machen und mehr Menschen dazu zu bringen, häufiger auf das Velo zu steigen.
Zu diesem Zweck hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) in Zürich die Roadmap Velo vorgestellt. Die Roadmap Velo zielt auch darauf ab, das Velowegnetz im Einklang mit dem eidgenössischen Veloweggesetz sicherer und direkter zu gestalten.
Heute legen der Kanton St.Gallen und die Gemeinde Altstätten den symbolischen Grundstein für den Erweiterungsbau des Regionalgefängnisses Altstätten.
Der Erweiterungsbau erfüllt die Anforderungen an einen sicheren, zeitgemässen und gesetzeskonformen Gefängnisbetrieb. Er bietet auch moderne Arbeitsplätze für die Staatsanwaltschaft. Der Kanton nimmt den Erweiterungsbau voraussichtlich Mitte 2027 in Betrieb. Anschliessend wird der Bestandsbau erneuert.
Seit Anfang Mai wurden im ganzen Kanton vermehrt Diebstähle von und aus dem Inneren von Fahrzeugen beobachtet.
Die Kantonspolizei Wallis gibt Ihnen Ratschläge.
Drei Häuser in Aarau wurden in der Nacht auf Mittwoch Ziel von lautlosen Dieben. Ein entwendetes Smartphone konnte später im Kanton Zürich geortet werden.
Bei einer nahen Asylbewerberunterkunft konnte die Polizei auch einen mutmasslichen Täter festnehmen und weiteres Diebesgut sicherstellen.
Am Mittwochabend, 22. Mai 2024, wurde ein Fahrzeugeinbrecher im Kreis 3 während der Tat überrascht.
Passanten hielten den Täter bis zum Eintreffen der Stadtpolizei zurück. Er wurde festgenommen.
Telefonbetrug, finanzieller Missbrauch oder Gewalt und Vernachlässigung - Wir wollen Seniorinnen und Senioren vor Kriminalität schützen.
Dies geht aber nur, wenn alle das gleiche Verständnis haben und an einem Strick ziehen.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Vor hundert Jahren, am 3. März 1924, beobachteten diese Menschen einen Unfallort in Schlieren, an dem ein Auto und einem Motorrad zusammenprallten.
Ein Senior verlor in einem Wohnquartier die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser prallte gegen das Vordach eines Nachbarhauses und landete auf dem Vorplatz.
Der Lenker wurde verletzt. Der Sachschaden ist gross.
A2P Gotthardpassstrasse Aufhebung Wintersperre
Am Mittwoch, 29. Mai 2024, 11 Uhr, wird am Gotthardpass die Wintersperre aufgehoben. Der Termin ist ohne Gewähr und kann sich abhängig von der Witterung erneut verschieben.
Taucht am Samstag, 22. Juni 2024, mit uns in die spannende Welt von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich ein.
Im neuen Bildungszentrum Blaulicht (BZB) in Opfikon zeigen wir am „Erlebnistag“ diverse Einsatzfahrzeuge und präsentieren an Ständen sowie interaktiven Posten die vielseitigen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Einsatzkräfte.
Am Mittwoch (22.05.2024), kurz nach 17:35 Uhr, ist es auf der Bernhardzellerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 60-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Fahrausweis abgenommen.
Im Zeitraum zwischen dem 28. Mai und dem 26. Juni 2024 werden rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Am Mittwoch hat sich auf der Autostrasse in Bonaduz ein Anhänger von einem Lastwagen gelöst.
Er kollidierte frontal mit einem Personenwagen aus der Gegenrichtung.
Am 23.05.2024, um 06.40 Uhr wurde den Rettungsdiensten gemeldet, dass es am Clarahofweg in der Nähe des Polizeipostens in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandfall gekommen sei.
Eine 53-jährige Frau musste mit der Ambulanz in die Notfallstation verbracht werden.
Am Sonntag, 26. Mai 2024, findet der 24. Winterthur Marathon statt. Es ist folglich mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr.
Ab Montag, 27. Mai 2024, führt das Strassenkreisinspektorat Gossau Belagsarbeiten an der Bischofszellerstrasse in Waldkirch durch.
Mit den Vorhaltemassnahmen kann die Kantonsstrasse bis zur Realisierung des Strassenprojekts in einem betriebssicheren Zustand gehalten werden.
In der Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2024 wird die N15 im Abschnitt zwischen dem Anschluss Volketswil bis nach dem Anschluss Uster-West in beide Fahrtrichtungen für 4 x 20 Minten gesperrt.
Die Sperrungen finden im Zeitfenster von 22:00 – 05:00 Uhr statt.
Am Dienstagmittag (22.05.2024) hat sich auf der Kantonsstrasse H15 in Richtung Kesslerloch eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer und sein Mitfahrer wurden dabei verletzt.
Am späten Mittwochnachmittag rückte die Feuerwehr sowie die Polizei wegen eines Brandes in einer mechanischen Werkstatt in Bonnefontaine aus.
Eine Person wurde dabei verletzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Mittwoch, 22. Mai 2024, ca. 12:00 Uhr, kam es infolge unvorsichtiger Fahrweise auf dem Parkplatzareal des Fachmarktcenter Krumm zwischen einem 18-jährigen Autolenker und einer 41-jährigen Autolenkerin zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Die Autolenkerin und ihre Beifahrerin wurden zur Abklärung allfälliger Verletzungen mit der Ambulanz ins Kantonsspital Glarus überführt.
Am Dienstag, 21. Mai 2024, ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fussgänger und einem Personenwagen gekommen.
Dabei verletzte sich eine Person leicht. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch, 22.05.2024, ca. 09:45 Uhr, ereignete sich im Gebiet Schliifi in der Nähe des Obersees in Näfels ein Arbeitsunfall.
Zwei Personen waren mit Forstarbeiten beschäftigt.
Am vergangenen Samstag, den 18.05.2024, um 13:15 Uhr, deponierte ein hochbetagter Senior sein Elektromobil beim Veloständer am Bahnhof Näfels und setzte seine Reise per Zug fort.
Als er am Abend gegen 18:00 Uhr nach Näfels zurückkehrte, stellte er fest, dass sein Elektromobil gestohlen wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.