Zur Versorgung des Quartiers mit klimafreundlicher Wärme wird die Wärmeverbund Lehenmatt Birs AG weitere Teile der Lehenmattstrasse an ihr Nahwärmenetz anschliessen.
Das Bau- und Verkehrsdepartement und IWB erneuern deshalb ab Montag, 26. Februar 2024 den Strassenabschnitt zwischen der Redingstrasse und der Baldeggerstrasse.
Ein Velofahrer musste am Sonntag nach einem Verkehrsunfall in Eschenz von der Rega ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auf dem Schützenweg in Zuchwil, Höhe McDonald’s, prallte am Sonntag, 25. Februar 2024, ein derzeit unbekannter Motorradlenker in das Heck eines Autos.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, entfernte sich der Motorradlenker nach dem Vorfall von der Unfallstelle.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat für das Projekt A2/A14 Gesamtsystem Bypass die Plangenehmigung verfügt.
Es sieht unter anderem vor, den Transitverkehr vom lokalen Verkehr zu trennen und durch einen neuen Tunnel am Zentrum Luzerns vorbeizuführen. Die heutige Strecke der A2 zwischen Ibach und Grosshof (Sonnenbergtunnel) steht dann als Stadtautobahn für den lokalen Verkehr zur Verfügung, was wiederum zu einer Entlastung in der Stadt- und Agglomeration führt.
Grosser Tag für 20 Polizist/innen der Klasse 1/22, 15 Konsulatschützer/innen, 9 Mitarbeite/innen des Polizeilichen Assistenzdienstes (PAD) sowie 5 Quereinsteiger.
Nach einem gemeinsamen Marsch vom Amtshaus I in die St. Peter Kirche hat ihnen Stadträtin Karin Rykart an der Vereidigung das Handgelübde abgenommen.
Am Sonntag, 25.02.2024, ca. 03:00 Uhr, wurde am Bahnhof in Netstal in den dortigen Avec Shop eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich mit Gewalt Zugang zum Ladenlokal und versuchte die Ladenkasse aufzubrechen, was jedoch nicht gelang. Von der Täterschaft wurden mehrere Packungen Zigaretten entwendet.
Einer unserer Reptilienspezialisten hat diese ungiftige Würfelnatter im Zürcher Oberland abgeholt; ihr Lebensraum ist eigentlich im Wasser.
Darum wurde sie im Zürichsee in die Freiheit entlassen.
Die Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft und die E-Bikefahrerin verletzte sich unbestimmt.
Am Sonntagmittag (25.02.2024) fuhr eine 32-jährige Autolenkerin von Teufen herkommend auf der Göbsistrasse in Richtung Haslen.
Am 7. Februar 2024 konnten Mitarbeiter des Bauamts der Gemeinde Böttstein im Bereich des Holzunterstandes und der Feuerstelle "Winkle", eine illegale Kehrichtentsorgung feststellen.
Es wurden 13 Kehrichtsäcke sowie Papier- und Plastiktragtaschen, Kartonschachteln und ein Teppich sichergestellt.
Am Samstag, 24. Februar 2024, ging kurz vor Mittag die Meldung bei der kantonalen Notrufzentrale ein, dass es in Kaisten zu einer illegalen Entsorgung gekommen sei.
Die aufgebotene Patrouille der Polizei Oberes Fricktal konnte ausgangs Oberkaisten einen Kühl- und einen Tiefkühlschrank feststellen, welche dort deponiert wurden.
In den frühen Morgenstunden vom Samstag wurden in Sarnen 7 Einbruchdiebstähle verübt.
Im Zuge der Nahfahndung konnten 3 Einbrecher festgenommen werden.
Am Sonntag (25.02.2024), kurz nach 15:00 Uhr, ist es auf der Sonnentalstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Sowohl die 58-jährige Autofahrerin als auch der 58-jährige Motorradfahrer wurden durch den Unfall unbestimmt verletzt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Zwischen Samstagnachmittag, 24. Februar 2024, und Sonntagmorgen, 25. Februar 2024, hat eine unbekannte Täterschaft auf dem Gelände des Bahnhofs Freienbach eine grosse Anzahl Sprayereien verübt.
Nebst einer Lärmschutzwand, welche grossflächig besprüht wurde, sind im Bereich der Fussgängerunterführung an Wänden, Türen und Signaltafeln einige Dutzend Schriftzüge angebracht worden. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.
Am Sonntagmorgen ist auf der Autobahn A6 bei Wiggiswil ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden.
Der mutmassliche Lenker wurde noch gleichentags angehalten. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Samstagabend, 24. Februar 2024, wurde ein Mann im Kreis 6 verletzt und beraubt.
Die Täterschaft ist flüchtig. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am frühen Sonntagmorgen, 25. Februar 2024, kurz nach 04.00 Uhr, wurde am Bergrebenweg in Pratteln in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge einen der beiden mutmasslichen Einbrecher mit Unterstützung von Diensthund "Gio" festnehmen.
Die Jugendanwaltschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet.
Am Sonntag (25.02.2024), kurz nach 10:50 Uhr, ist auf der Industriestrasse ein Mann von einer Pferdekutsche gestürzt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt. Die zwei Pferde liefen mit der Kutsche daraufhin ohne ihren Kutscher weiter.
Beim Andwilerkreisel kippte die Kutsche und ein Pferd wurde schwer verletzt. Es musste durch eine Tierärztin erlöst werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Romanshorn einen Autofahrer ermittelt, der fast dreimal so schnell wie erlaubt unterwegs war.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau führte am frühen Samstagmorgen an der Amriswilerstrasse in Romanshorn Geschwindigkeitsmessungen durch.
Am frühen Sonntagmorgen, 25. Februar 2024, wurde im Kreis 4 durch eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich ein verletzter Mann aufgefunden.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am Samstag, 24. Februar 2024, zwischen 00.15 Uhr und 01.00 Uhr, wurde anlässlich dem Guggenkonzert in Reigoldswil ein Besucher und seine Begleiterin durch eine Gruppe Jugendlicher und jungen Erwachsenen tätlich angegriffen.
Eine Person wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Luzisteigstrasse in Fläsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Töfffahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstagabend (24.02.2024) hat sich auf Bachstrasse in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike ereignet.
Dabei erlitt der Lenker des E-Bikes Schürfungen.
Am Samstag (24.02.2024), kurz nach 20:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision gekommen.
Ein 46-jähriger Autofahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstagnachmittag ist in Bern ein Mann von zwei unbekannten Jugendlichen mit Pfefferspray angegriffen und beraubt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in dem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstag (24.02.2024), um 14:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf einen Kiosk an der Staatsstrasse erhalten. Ein unbekannter Mann bedrohte eine angestellte Frau mit einer Schusswaffe und erbeuteten mehrere hundert Franken. Im Anschluss flüchtete er.
Möglicherweise war eine zweite Person in den Überfall involviert.
In der Nacht auf Sonntag brach ein Brand in einer Küche eines Restaurants an der Landstrasse aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die genaue Brandursache ist noch unklar.
Der Sachschaden ist beträchtlich.
Es ist zwar erst Ende Februar und die Jahreszeit der Schauer und Gewitter nähert sich erst langsam, dafür sicher.
Die heutige Wetterlage bietet sich jedoch an, um einen scheuen Blick auf die Voraussetzungen für die Entstehung von Schauern und Gewittern zu werfen.
Am Freitagmittag kam es auf der Dornacherstrasse in Solothurn zu einer seitlichen Streifkollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei setzte einer der Beteiligten seien Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Man stelle sich das mal vor: Es ist der Tag der Hochzeit, alles ist bereit, die Frisur sitzt und die Vorfreude steigt. Auch der 97-jährige Rolls Royce kommt rechtzeitig zum Wohnort, um das junge Brautpaar standesgemäss zum Traulokal zu fahren.
Und dann das! Irgendwo mitten drin gibt der Oldtimer den Geist auf und macht trotz aller Bemühungen keinen Wank mehr. Was tun? Laufen geht in den festlichen Kleidern schlecht, und die Uhr tickt unerbittlich.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 9 vom 26.02.2024 bis zum 03.03.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Samstagmittag (24.02.2024) ist in Maur ein Mann tot auf einer Treppe aufgefunden worden.
Kurz nach 12 Uhr meldete ein Anwohner, dass ein Mann regungslos am Ende einer Aussentreppe eines Hauses liegen würde. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmassnahmen durch die rasch vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte blieben erfolglos.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist ein Mann von mehreren Unbekannten tätlich angegangen, ausgeraubt und leicht verletzt worden. Die Täter behändigten eine Armbanduhr und flüchteten in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am frühen Samstagmorgen ist es in Trimmis auf der Autobahn N13 zwischen zwei Personenwagen zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine Fahrzeuglenkerin und ein Beifahrer wurden dabei verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Freitagmorgen (23.02.2024), um 8 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt in die Wohnung.
Am Freitag, 23. Februar, gegen 10:15 Uhr, verliess ein Auto, das von einem 77-jährigen Einwohner von Marin-Epagnier gesteuert wurde, das Einkaufszentrum Marin-Centre.
Im Kreisverkehr Celtes verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das in westlicher Richtung aus dem Kreisverkehr herausfuhr, die Mittelinsel überfuhr, die beiden Fahrspuren zwischen dem Kreisverkehr Etoile und dem Kreisverkehr Celtes überquerte und gegen die Leitplanke auf der Südseite der Rue de la Fleur-de-Lys prallte.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ging heute Morgen kurz nach 2 Uhr bei der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) der Kantonspolizei eine Meldung über einen Einbruch in ein Einkaufszentrum im Gebiet Sant'Antonino ein.
Nach einer ersten Rekonstruktion drangen die Täter nach Einschlagen eines Fensters in das Kaufhaus ein und stahlen mehrere wertvolle Gegenstände aus der Schmuckabteilung, bevor sie mit einem Auto flüchteten.
Am frühen Samstagmorgen ist in Aeschi ein verletzter Motorfahrrad-Lenker auf einem Trottoir liegend vorgefunden worden.
Sein Motorfahrrad lag auf der Gallishofstrasse. Trotz umgehend eingeleiteten Sofortmassnahmen verstarb der Mann noch auf der Unfallstelle. Der Unfallhergang ist unklar. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmittag kam es auf der Dornacherstrasse in Solothurn zu einer seitlichen Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei setzte einer der Beteiligten seien Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag ereignete sich im Coop Einkaufszentrum ein Diebstahl. Als der Täter, durch das Verkaufspersonal, auf den Diebstahl angesprochen wurde, zückte dieser ein Messer, drohte dem Mitarbeiter und flüchtete.
Der mutmassliche Täter konnte durch die Kantonspolizei Aargau ermittelt und angehalten werden.
Am Freitag brannte es in einem Industriegebäude in Möhlin. Der Brand konnte rasch gelöscht werden trotzdem entstand grosser Sachschaden.
Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Kantonspolizei Aargau sucht Auskunftspersonen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.