Die Stadtpolizei Winterthur führte am Freitagmorgen, 19. Januar 2024 eine Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt Eis und Schnee durch. 15 Prozent der kontrollierten Lenkerinnen und Lenker waren mit schneebedeckten Fahrzeugen unterwegs.
Am Freitagmorgen zwischen 07.10 Uhr und 8.00 Uhr kontrollierte die Stadtpolizei Winterthur in Oberwinterthur rund 300 Fahrzeuge.
Ein unbekannter Mann überfiel am Donnerstagabend die Tamoil Tankstelle in Wettingen und bedrohte das Verkaufspersonal mit einem Messer.
Er erbeutete Bargeld.
Am Donnerstag, 18. Januar 2024, kurz nach 16.45 Uhr, stürzte aus noch nicht restlos geklärten Gründen eine Fahrradlenkerin auf der Lilienstrasse in Allschwil. Die Fahrradlenkerin wurde dabei verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 19. Januar 2024, um 13:45 Uhr, fuhr ein unbekanntes Fahrzeug auf der Rue de Neuchâtel in Peseux in Richtung Neuenburg.
Nach dem Schlosskreisel touchierte es aus unbekannten Gründen den dort geparkten weissen Lieferwagen Citroën Jumpy und verliess den Ort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Am Freitag, den 19. Januar um 06:25 Uhr fuhr ein von einem 36-jährigen französischen Staatsangehörigen gelenktes Auto auf der von La Chaux-du-Milieu in Richtung Le Locle führenden Strasse.
In der Ortschaft "Le Pied de Martel" setzte er zum Überholen einer Autoschlange an.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es gestern kurz vor 9:30 Uhr in der Via al Pun di Frasch im Gebiet Ponto Valentino (Gemeinde Acquarossa) zu einem Verkehrsunfall.
Ein 25-jähriger Angestellter eines in der Region ansässigen Schweizer Bauernhofes war am Steuer eines Traktors auf einer Privatstraße mit Heuballen unterwegs. Aus noch zu klärenden Gründen kam das Fahrzeug von der Strasse ab, überschlug sich auf der Seite und rutschte rund 20 Meter in den Hang neben der Strasse, wobei der Fahrer zu Boden geschleudert wurde.
Die Polizei informiert, dass am Samstag, den 20. Januar zwischen 16:00 und 20:00 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zu rechnen ist.
Die Polizei teilt mit, dass am Samstag, den 20. Januar, zwischen 16 und 20 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zu rechnen ist.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 4 vom 22.01.2024 bis zum 28.01.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Ein Hubstapler ohne Strassenzulassung ist vom Trottoir abgekommen und im Wiesland stecken geblieben.
Das Gefährt musste mit einem Kran geborgen werden.
Polizei, NDB, Bevölkerungsschutz, Armee und Zoll setzen sich täglich für den Schutz unserer Sicherheit ein. Dabei stossen sie oft auf Hindernisse und Gefahren, die kaum voraussehbar und damit schwer zu bekämpfen sind. Es sind politische Einflüsse, oft gar geopolitische Entwicklungen. Darum ist es für unsere Sicherheitsakteure wichtig, die Zusammenhänge zwischen Geopolitik und Sicherheit zu verstehen und potenzielle Einflüsse frühzeitig zu erkennen.
Die OST will mit der schweizweit 1. Weiterbildung zu Geopolitik, Sicherheitsarchitektur & Infrastrukturen dieses Bewusstsein schärfen und die Herausforderungen unserer Sicherheitsinstitutionen mit Persönlichkeiten aus der Politik diskutieren.
In einem Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse in Luterbach kam es am Freitagmorgen, 19. Januar 2024, aus noch zu klärenden Gründen zu einer starken Rauchentwicklung.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Mittwochabend hiessen die Milizeinheiten der Feuerwehr Bern gut zwei Dutzend interessierte Bürger/innen in ihren Feuerwehrmagazinen willkommen.
Teilnehmende in Ostermundigen erhielten Antworten auf ihre brennenden Fragen:
Auf der Grellingerstrasse in Himmelried verlor am Freitagmorgen, 19. Januar 2024, eine Autolenkerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam im Bereich einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab.
Schliesslich kam das Auto an einer steil abfallenden Böschung zum Stillstand. Die Fahrzeuglenkerin wurde bei diesem Verkehrsunfall mittelschwer verletzt.
Am Donnerstag konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Altnau in einem Zug einen Sprayer in flagranti festnehmen.
Gegen 13 Uhr meldete ein Lokführer bei der Kantonalen Notrufzentrale, dass sich ein Sprayer im Zug in Richtung Kreuzlingen befinde.
Am Donnerstag (18.01.2024), um 17:25 Uhr, ist es auf der Autobahn N13 von Sargans in Richtung St.Gallen zu einem Unfall mit fünf beteiligten Autos gekommen.
Vier Personen wurden verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. An vier Autos entstand ein Totalschaden.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es in der Nacht auf Freitag, 19. Januar 2024 in Grenchen gelungen, zwei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Die beiden Marokkaner wurden für weitere Ermittlungen festgenommen.
Am Donnerstag (18.01.2024), kurz nach 19:00 Uhr, ist es auf der Chrobüelstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 19-jährige Mann wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Freitagmorgen, 19. Januar 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich die Insassen eines Lieferwagens fest, nachdem der Lenker zuvor vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am frühen Freitagmorgen ist auf der Autostrasse A13 ein Auto mit einem Sattelmotorfahrzeug kollidiert.
Der Automobilist wurde eingeklemmt und schwer verletzt.
Am Freitagmorgen fuhr eine 57-jährige Frau kurz vor 09:30 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der Alten Speicherstrasse, in Teufen, in Richtung Dorfzentrum.
Beim Einlenker in die Speicherstrasse beabsichtigte sie, nach links ins Dorfzentrum abzubiegen.
Am Freitagmorgen, kurz vor 07:30 Uhr, fuhr eine 32-jährige Frau, mit ihrem Personenwagen von Herisau in Richtung Hundwil.
Etwas unterhalb von Hundwil geriet sie mit ihrem Mini Cooper auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen und kam neben der Strasse im abfallenden Wiesenbord zum Stillstand.
Am Donnerstagabend, kurz nach 20:30 Uhr, fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem Personenwagen, von St. Gallen in Richtung Teufen.
Unmittelbar nachdem sie auf die Umfahrungsstrasse Teufen fuhr, rutschte ihr Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn.
Am Samstag findet in Bern das Fussballspiel zwischen BSC Young Boys und dem Grasshopper Club Zürich statt.
Die Kantonspolizei Bern rät Matchbesucherinnen und –besuchern frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Donnerstagmorgen (18.01.2024), in der Zeit zwischen 03:45 Uhr und 04:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft am Burggraben eingebrochen.
Die Täterschaft schlug eine Scheibe ein und verschaffte sich so Zugang zum Geschäft.
Am Donnerstag (18.01.2024), um 16:30 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Auto in eine 63-jährige Frau auf einem Fussgängerstreifen geprallt.
Die 63-Jährige wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Mittwoch und Donnerstag (18.01.2024), zwischen 16:30 Uhr und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Taubenschlag an der Büntenrietstrasse eingebrochen und hat rund 15 Tauben im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.
Am Taubenschlag entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (18.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Dorfstrasse eingebrochen.
Sie brach gewaltsam eine Tür auf und verschaffte sich so Zutritt ins Gebäude.
Am Donnerstagnachmittag, 18. Januar 2023, kurz nach 15.00 Uhr, geriet ein parkierter Personenwagen in einer Einstellhalle an der Hauptstrasse in Aesch BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Mehrere Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagvormittag (18.01.2024) in Kloten einen Mann verhaftet, der wegen diverser Einbruchsdelikte gesucht worden ist.
Kurz vor 10 Uhr erkannten Fahnder in einem Quartier in Kloten einen zur Verhaftung ausgeschriebenen Mann, welcher sich zu Fuss zu einem Personenwagen begab.
Heute Freitag, 19. Januar 2024, gegen 07.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Axenstrasse von Flüelen herkommend in Richtung Sisikon.
Im Bereich Gumpisch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern.
Die Fussgängerin, die am Donnerstagmorgen in Thun bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden war, ist am Donnerstagnachmittag im Spital verstorben.
Die Fussgängerin, die beim Verkehrsunfall auf der Seestrasse in Thun am Donnerstagmorgen, 18. Januar 2024, schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden war, ist am gleichen Tag im Spital verstorben.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat Mitte Januar 2023 neun neue Elektrofahrzeuge vom Typ VW ID.4 und zwei Elektrofahrzeuge vom Typ BMW iX in Dienst gestellt.
Die Fahrzeuge waren Teil einer Ausschreibung im Jahr 2022 und wurden jetzt als erste Tranche an die Kantonspolizei St.Gallen ausgeliefert. Die Fahrzeuge ersetzen herkömmlich angetriebene Fahrzeuge, die aufgrund ihres Alters oder der Kilometerleistung ausser Dienst genommen werden.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen vier Personen wurden am Donnerstagabend in Frauenfeld vier Personen leicht verletzt.
Sie wurden festgenommen und inhaftiert.
Gestern Donnerstag, 18. Januar 2024, kurz nach 18.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit litauischen Kontrollschildern im Seelisbergtunnel in Fahrtrichtung Nord.
Aus derzeit ungeklärten Gründen verlor der 35-jährige PW-Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug, kollidierte mit der linksseitigen Tunnelwand und schlitterte rund 80 Meter weiter, bis es schliesslich zum Stillstand kam.
Bei einem Sturz von einer Leiter hat sich am Donnerstagnachmittag (18.1.2024) in Dietikon ein 58-jähriger Elektriker so schwer verletzt, dass er in der Nacht verstorben ist.
Der Arbeiter war gestern kurz vor 17 Uhr an der Lerzenstrasse in Dietikon mit Elektroarbeiten beschäftigt.
Am Donnerstagabend (18.01.2024), kurz vor 22 Uhr, hat ein 20-jähriger Mann beim Driften auf dem Parkplatz Atzmännig die Herrschaft über sein Auto verloren.
Es schleuderte einen Abhang hinunter und kam auf dem Dach liegend im Goldingerbach zum Stillstand.
Du hast die Polizeiausbildung abgeschlossen, bist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und möchtest auf einem von unseren Polizeiposten arbeiten?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung.
Eine Firma aus Spreitenbach meldete den Diebstahl von Paletten ab der Laderampe. Durch Hinweise und Ermittlungen konnten zwei mutmassliche Diebe verhaftet werden.
Holzpaletten und die dazugehörenden Rahmen werden immer wieder ab verschiedenen Firmengeländen gestohlen.
Gestern Abend wurde auf der Kantonsstrasse in Root ein Fussgänger von einem Auto erfasst.
Der 12-jährige Junge verletzte sich beim Unfall und wurde ins Spital gefahren.
Am 13. Januar 2024 beging ein Lenker mit seinem Personenwagen in Nendaz ein Raserdelikt.
Er wurde mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h auf einem auf 50 km/h beschränkten Abschnitt gemessen.
Beim Überqueren eines Fussgängerstreifens ist eine Frau von einem Auto erfasst worden.
Mit erheblichen Verletzungen musste die 19-Jährige ins Spital eingeliefert werden.
Am Donnerstag, 18. Januar, gegen 12:50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 53-jährigen Frau aus Les Verrières gesteuert wurde, aus einer Parklücke in der Nähe des Gebäudes Quartier du Milieu 82 in Les Bayards.
Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 87-jährigen Frau aus Les Bayards gesteuert wurde.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag musste ein Polizist das Feuer gegen eine Person eröffnen, die eine dritte Person mit einem Messer bedrohte.
Die Person wurde durch einen Schuss ins Bein verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.
Am Donnerstag, 18. Januar, gegen 07:10 Uhr, fuhr ein Auto mit Anhänger, das von einem 51-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der Rue de la Pâquerette in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung.
Kurz vor der Kreuzung mit der Rue du Collège kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 27-jährigen Einwohner von Les Geneveys-sur-Coffrane gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.