Am späten Donnerstabend, 7. Dezember 2023, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Dabei wurde einer der beiden mit einer Stichwaffe verletzt. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
Am Donnerstag, den 7. Dezember 2023, kam es im Skigebiet von Crans-Montana zu einem Zusammenstoss zwischen Skifahrern.
Eine Person verlor dabei ihr Leben.
Seit Ende November verzeichnet die Kantonspolizei im ganzen Kantonsgebiet vermehrt Einbruch- und Einschleichdiebstähle.
Mehrere Täter konnten mit Hilfe von Alarmanlagen und aufmerksamen Zivilpersonen angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern mahnt in diesem Zusammenhang zur Vorsicht und gibt Tipps.
In Bern findet am Samstag das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC St. Gallen statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen. Es wird empfohlen, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am frühen Freitagmorgen, 8. Dezember 2023, waren Polizist/innen im Kreis 2 auf der Suche nach einem Einbrecher.
Sie fanden jedoch einen mutmasslichen Sprayer.
Der Bundesrat hat am 8. Dezember 2023 die Vernehmlassung für eine Teilrevision des Behindertengleichstellungsgesetzes eröffnet.
Die Vorlage soll Menschen mit Behinderungen im Erwerbsleben und beim Zugang zu Dienstleistungen besser vor Diskriminierungen schützen. Zudem wird die Gebärdensprache anerkannt. Vier Schwerpunktprogramme in den Bereichen Arbeit, Dienstleistungen, Wohnen und Partizipation ergänzen die vorgeschlagenen Verbesserungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Am Donnerstag, 07.12.2023, 17.05 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war zwischen Glarus und Netstal unterwegs.
Um den Betrieb und den Unterhalt der in der Schweizer Armee eingesetzten Leopard-2-Panzer sowie der darauf basierenden Systeme zu fördern, wird die Schweiz verstärkt mit Ländern zusammenarbeiten, die diese Fahrzeuge ebenfalls nutzen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. Dezember 2023 eine entsprechende Vereinbarung genehmigt.
Am Donnerstagvormittag sind am Nordhang des Piz Grevasalvas zwei Personen von einer Lawine erfasst und verschüttet worden.
Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden.
So etwas erlebt ein Berufsbildungsteam aus dem Flachland nicht alle Tage - einen Trainingstag bei der Air Zermatt!
Am Fusse des Matterhorns und unter fachkundiger Anleitung der Bergrettungsprofis wurden für einmal alpine Rettungsszenarien trainiert.
Tyson und Quandos haben in Obwalden schon einige Bösewichte das Fürchten gelehrt oder vermisste Menschen gefunden.
Höchste Zeit, die beiden Polizeihunde und ihre Herrchen kennenzulernen.
Egal ob bei Nebel, Schnee oder Sonnenschein: Wir sind bei jeder Witterung für euch im Einsatz.
Gestern Morgen ist dieses Bild mit Blick auf das Nebelmeer über der Stadt Zug entstanden.
Gestern um die Mittagszeit erreignete sich an der Rapperswilerstrasse ein Verkehrsunfall.
Da eines der verunfallten Fahrzeuge nicht mehr bewegt werden konnte, wurde der Verkehr auf der Rapperswilerstrasse für den privaten Verkehr in Richtung Rapperswil gesperrt.
Die Rettung Basel-Stadt hat an ihrer traditionellen Jahresfeier am Donnerstagabend über hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Angehörige der Milizfeuerwehr, Betriebsfeuerwehren und Armee befördert, geehrt und verabschiedet.
Zum vierten Mal wurde die Auszeichnung „Retterin/Retter des Jahres“ vergeben.
Am Mittwochnachmittag ist ein Basejumper an der Mürrenfluh verunfallt.
Die Rettungskräfte konnten den 37-Jährigen nur noch tot bergen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Auf der Baslerstrasse in Trimbach hat sich am Donnerstag, 7. Dezember 2023, eine Kollision zwischen einem Auto und einem 8-jährigen Schüler ereignet.
Dabei ist der Knabe mittelschwer verletzt worden.
Am Freitag (08.12.2023), kurz vor 04:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Sägereigebäude an der Herrenmühlestrasse erhalten.
Das Grossaufgebot von Rettungskräften traf die Sägerei im Vollbrand an. Das Feuer griff auf ein angebautes Wohnhaus über. Es wurde niemand verletzt. Die Gebäude erlitten Totalschaden.
In den Nächten von Montag, 11. bis Donnerstag, 14. Dezember 2023 wird der Mappo-Morettina-Tunnel von 20:30 Uhr bis 4:30 Uhr für den Verkehr vollständig gesperrt, um die neuen LED-Lampen zu testen.
Die Sperrung ist notwendig, um den Einbau der LED-Lampen in einem Musterabschnitt durchzuführen. Es handelt sich um eine Testphase in Vorbereitung auf die für 2024 geplante Installation der neuen Beleuchtung im gesamten Tunnel. In diesen Nächten werden Kalibrierungsmessungen der Beleuchtung durchgeführt.
Die politische Begleitkommission für das Projekt zum Ausbau der Autobahn von Lugano nach Mendrisio (PoLuMe) hat vor wenigen Tagen in der Val Mara ihre zweite Sitzung des Jahres abgehalten.
Wie üblich erläuterten Vertreter des Bundesamts für Strassen (ASTRA) den Vertretern des Kantons, der regionalen Verkehrskommissionen der Regionen Mendrisiotto und Lugano sowie der vom Projekt betroffenen Gemeinden den Stand des Projekts. Diskutiert wurden u.a. die mit den Gemeinden abgestimmten Optimierungen des Ausführungsprojekts, die Modalitäten für die konkrete Aufwertung des Seeufers von Capolago bis Melano mit dem Material aus den Ausgrabungen, die Logistik der künftigen Baustellen sowie das Strassennetz am Pian Scairolo, wobei der letztgenannte Teil einer spezifischen Vertiefung unterzogen werden soll.
Am Mittwoch (06.12.2023), zwischen 19:30 Uhr und 20 Uhr, hat ein 30-jähriger Mann in Buchs an verschiedenen Orten Verkehrsunfälle verursacht, ohne sich um die Schäden zu kümmern.
Zudem war er fahrunfähig und ohne Führerausweis unterwegs.
Nebel und Hochnebel waren in den letzten Wochen seltene Gäste, wir haben dazu Zahlen ausgewertet.
Die Nebelarmut geht weiter, da die dynamische Wetterlage bestehen bleibt. Am Freitagmorgen könnte diese stellenweise für gefrierenden Regen sorgen.
Die Aspirantinnen und Aspiranten stellten sich anlässlich der kürzlich durchgeführten Notfallübung einer weiteren Herausforderung.
Zur Vorbereitung auf einen möglichen Ernstfall mussten sie bekleidet ins kalte Wasser steigen und supponiert eine Person retten.
Am frühen Donnerstagnachmittag (07.12.2023) hat sich auf einem Parkplatz in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall ereignet.
Die unfallverursachende Person hat sich in der Folge pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Viele von euch nerven sich, wenn Verkehrsteilnehmende ihre Absicht am Kreisel nicht anzeigen.
Das richtige Blinken bei Motorfahrzeugen oder das deutliche Handzeichengeben beim Velo und Töffli im Kreisverkehr fördert den Verkehrsfluss.
Auf einem Abschnitt der Museggstrasse beim Schulhaus Mariahilf wurde auf Wunsch des Quartiers eine Begegnungszone eingerichtet.
Ein wichtiges Ziel ist, im Umfeld der Kitas, des Schulhauses Mariahilf und der Kantonsschule Musegg die Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendlichen zu erhöhen.
Die gemeinsam mit den französischen Justizbehörden durchgeführten Ermittlungen führten am vergangenen Dienstag zur Anhaltung des mutmasslichen Täters, der die Tötung in Broc begangen hatte.
Die Ermittlungen dauern an, die Gründe, die zu diesem dramatischen Ausgang geführt haben, sind nicht bekannt.
Mit den ersten Schneefällen des Winters bis ins Flachland und Temperaturen, die oft unter dem Gefrierpunkt lagen, hat die TCS-Pannenhilfe zwischen dem 28. November und dem 4. Dezember rund 9'000 Panneneinsätze geleistet.
Diese erste Kältewelle führte zu einem Anstieg der Hilferufe um fast 30 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Der TCS gibt einige praktische Tipps, um eine Panne zu vermeiden und sicher zu fahren.
Anna Clerc und Florent Pralong sind die beiden Nachwuchsskifahrenden aus dem Wallis, die in der Saison 2022/23 die grössten Fortschritte gemacht haben.
Die Air Zermatt hat nun ihre Anerkennung für diese vielversprechenden Talente von Ski Valais zum Ausdruck gebracht, indem sie den beiden jungen Skisportlern speziell gestaltete Helme in den Farben der Air Zermatt überreichte. Überdies dürfen Anna und Florent für die kommenden zwölf Monate den Titel „Rookie of the Year“ tragen.
Der Regierungsrat beantwortet eine Interpellation der Die-Mitte-Fraktion über den Umgang mit dem Wolf im Glarnerland.
Er verweist dabei auf die geltenden rechtlichen Bestimmungen, welche sich derzeit in einem Richtungswechsel befinden.
Auf der Nationalstrasse in Mesocco ist am Mittwochnachmittag ein Fahrzeug ausgebrannt. Die Nationalstrasse war deshalb gesperrt.
Ein um 15.30 Uhr bergwärts fahrende Autolenker stellte Flammen fest, die vom vorderen rechten Radkasten entwichen.
Am Mittwoch (06.12.2023), gegen 19 Uhr, ist es im Sonnental zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.
Ein 51-jähriger Serbe wurde verletzt und ins Spital gebracht. Ein 29-jähriger Schweizer wurde festgenommen.
Am Mittwoch (06.12.2023), kurz vor 12 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (06.12.2023), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 58-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch (06.12.2023), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Eine 29-jährige Autofahrerin und ein 71-jähriger Autofahrer wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwoch (06.12.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand hoher Sachschaden.
Nach Eingang einer Einbruchsmeldung in Mägenwil rückten in der Nacht auf Donnerstag mehrere Polizeipatrouillen nach Mägenwil aus.
Der Tatverdächtige konnte rasch angehalten werden. Er wurde vorläufig festgenommen.
Am Mittwoch (06.12.2023), kurz vor 19 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft im Stämpfli in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Über die Terrasse verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
E-Trottinetts sind praktisch, aber auch gefährlich. Das zeigt die neuste Statistik der Schweizer Unfallversicherer.
Die Unfallzahlen haben sich in kurzer Zeit verzwanzigfacht.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Bis in die beginnenden 1970er-Jahre wurde den im Umfeld der Kaserne in Zürich beschäftigen Kantonspolizisten und Zivilangestellten der Lohn in einem zu retournierenden Papiersäckchen in bar ausbezahlt.
Gestern Abend fuhr in Uffikon ein angetrunkener Autofahrer in einer Linkskurve geradeaus.
Das Fahrzeug kollidierte mit diversen Gegenständen und kam schliesslich in einer Obstplantage zum Stillstand. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,66 mg/l.
Am frühen Dienstagabend (28.11.2023) flüchteten zwei unbekannte Frauen vor einer Ticketkontrolle aus einem Linienbus in der Stadt Schaffhausen.
Bei der Flucht verlor eine der Frauen einen Schlüssel. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und dem Bau der neuen Lärmschutzwände auf der A6 Wankdorf – Muri kommt es im Bereich Wankdorf – Ostring ab nächsten Sonntag zu Sperrungen der A6 sowie von Ein- und Ausfahrten.
Die Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri sind im Gange.
Für die Durchführung des diesjährigen Zürcher Silvesterlaufs vom Sonntag, 10. Dezember 2023, erlässt die Stadtpolizei Zürich für die Innenstadt temporäre Verkehrsvorschriften.
Am Sonntag, 10. Dezember 2023, findet der 47. Zürcher Silvesterlauf statt.
Der 69-jährige Mitarbeiter zog sich schwere Kopfverletzungen zu.
Am Mittwochvormittag (6.12.2023) war ein Kehrichtwagen im Riedquartier unterwegs und sammelte den Kehricht ein.
Aus einem Treibstofftank eines Lastwagens sind rund 200 Liter Diesel ausgelaufen. Die Dieselspur erstreckte sich über diverse Strassen in der Gemeinde Baar und der Stadt Zug.
Die Verunreinigungen führten zu einem Selbstunfall, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.