Heute, 5. Dezember 2023, kurz vor 01.30 Uhr, traf eine Patrouille der Kantonspolizei Uri während einer regulären Patrouillenfahrt im Bereich der alten Kirche in Flüelen auf einen verletzten Mann.
Laut Angaben des 31-Jährigen wurde er aufgrund einer Auseinandersetzung von einem 33-jährigen eritreischen Staatsangehörigen mit einem spitzen Gegenstand verletzt.
Am Freitagmittag (01.12.2023) hat sich in Rüdlingen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos vor einer Lichtsignalanlage ereignet.
Dabei wurde ein Autofahrer verletzt.
Eine Welle von Telefonbetrug hat den Kanton Basel-Stadt erfasst. Die Polizei warnt die Öffentlichkeit vor betrügerischen Anrufen, bei denen die Opfer zu grossen Geldabhebungen oder -übergaben verleitet werden sollen.
Diese Mitteilung dient als dringender Appell, wachsam zu bleiben und die eigenen Angehörigen zu informieren.
Nach einer Meldung von mehreren Ladendieben hat die Zuger Polizei umgehend eine Sofortfahndung eingeleitet.
Innerhalb von wenigen Minuten gelang es den Einsatzkräften, an verschiedenen Örtlichkeiten fünf Männer festzunehmen.
Am Dienstagmorgen (05.12.2023) hat sich auf der Rheinbrücke bei Hemishofen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei verletzten sich die Unfallbeteiligten.
Dank eines aufmerksamen Bürgers ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Dienstag, 5. Dezember 2023 in Winznau gelungen, zwei mutmassliche Diebe anzuhalten.
Die beiden Algerier stehen in Verdacht, Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In diesem Jahr haben auf der A1 bei Mühleberg die Arbeiten für die Wildtierüberführung stattgefunden.
Eine solche Überführung ist nötig, da die Autobahn in diesem Abschnitt einen wichtigen Wildtierkorridor unterbricht. Der Holzbau über die Autobahn ist nun fertig erstellt. Es fehlen noch vereinzelte Arbeiten, welche in den nächsten Monaten durchgeführt werden.
In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Döttingen zu einem Verkehrsunfall, wobei ein unbekanntes Fahrzeug mit dem Wildschutzzaun sowie Randleitpfosten kollidierte.
Die lenkende Person verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Am Dienstagmorgen wurden die Bewohner eines Mehrfamilienhauses wegen eines lauten Knalls auf einen Brand aufmerksam.
Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses entfachte aus bisher noch unbekannten Gründen ein Feuer. Personen wurden dabei keine verletzt.
Im Rahmen ihrer täglichen Aufgaben führt die Kantonspolizei Verkehrskontrollen durch, um ein gutes Sicherheitsniveau auf dem gesamten Walliser Strassennetz aufrechtzuerhalten.
Parallel dazu wurden während des gesamten Jahres 2023 Grosskontrollen mit mehreren Partnern durchgeführt, um gegen gefährliches Verhalten oder gegen getunte Fahrzeuge, die übermässigen Lärm verursachen, vorzugehen.
Gestern Montag, 4. Dezember 2023, kurz nach 23.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von Wassen herkommend in Fahrtrichtung Gurtnellen.
Im Bereich des Wasserkraftwerks Wassen verlor der 28-Jährige auf der vereisten und schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Gestern Montag, 4. Dezember 2023, kurz vor 22.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Flüelen.
Zur gleichen Zeit war der Flüelertunnel aufgrund eines Ausnahmetransportes kurzzeitig gesperrt und der Verkehr wurde über Flüelen umgeleitet.
Wildtiere sind vor allem im Winter während der Dämmerungszeit und der Nacht in Siedlungsnähe unterwegs. Sie halten sich oft auf Strassen auf.
Mit angepasster Geschwindigkeit lassen sich Wildunfälle reduzieren.
Am Dienstag (05.12.2023), kurz nach 05:30 Uhr, ist es auf der Oberdorfstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montag (04.12.2023), kurz vor 19 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Lieferwagen komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (05.12.2023), kurz vor 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft am Bahnhofsplatz eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Eingangstüre gewaltsam Zugang zum Innern des Geschäfts.
Am Dienstag (05.12.2023), kurz nach 4 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Mann festgenommen.
Er hatte zuvor aus einem parkierten Auto Wertsachen gestohlen.
Für die am 18. November 2023 am Blasenberg gerissenen Schafe ist ein Wolf verantwortlich. Das haben die Untersuchungen der DNA-Proben ergeben.
Die eher schwachen Bissspuren deuteten zuerst auf einen Hund hin.
Auf Schweizer Pisten verletzen sich jedes Jahr rund 63 000 Personen beim Ski- und Snowboardfahren.
Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren gesunken; dennoch verursachen die Unfälle jährlich Kosten in der Höhe von 600 Millionen Franken. Zum Start der Wintersaison erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, auf den Pisten die FIS- und SKUS-Regeln einzuhalten.
In Teufen hat sich am Montagabend, 4. Dezember 2023, eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Das eine Auto fuhr ohne anzuhalten weiter.
Am Montagabend, 4. Dezember 2023, musste die Feuerwehr Wangen um 22.30 Uhr wegen eines Brandes in einer Waschküche eines Einfamilienhauses ausrücken.
Die Einsatzkräfte konnten die Flammen im Waschraum rasch löschen.
Elena Cavallasca arbeitet als Polizistin in unserer Quartierwache Altstetten.
Sie absolvierte die Polizeischule als Mutter dreier kleiner Kinder und begann dann auch noch, Langdistanz-Triathlon zu betreiben.
Die Stützmauer Bellevue an der Kantonsstrasse am Dorfausgang von Gunten in Richtung Sigriswil ist in einem schlechten baulichen Zustand. Deshalb muss sie saniert werden.
Die Bauarbeiten beginnen im Januar 2024 und dauern rund 15 Monate. Der Verkehr wird während dieser Zeit einspurig geführt.
Am 04.12.2023, ca. 22.40 Uhr, wurde eine junge Frau in der Amerbachstrasse an der Ecke zur Müllheimerstrasse Opfer eines Raubes.
Sie wurde dabei nicht verletzt.
Mit einer Grosskontrolle hat die Kantonspolizei Basel-Stadt die alljährliche Aktion „Via“ gestartet.
Wie in den vergangenen Jahren kontrolliert die Polizei in der Zeit vor und nach Weihnachten verstärkt und insbesondere die Fahrtüchtigkeit der Fahrzeuglenkerinnen und -lenker.
In der Nacht auf Montag, 4. Dezember 2023, entstand bei einem Selbstunfall eines Personenwagens grosser Sachschaden. Das Verursacherfahrzeug war mutmasslich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Die Polizei sucht Zeugeninnen und Zeugen.
Am Montagnachmittag (04.12.2023) hat in Beringen eine Wohnung gebrannt. Personen wurden dabei keine verletzt, jedoch starben zwei Hunde bei diesem Brand.
Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Vorgestern Sonntag, 3. Dezember 2023, um 14.00 Uhr, kam es in einem Gastrobetrieb in Altdorf zu einem Einschleichdiebstahl.
Die Besitzerin des Lokals erwischte zwei unbekannte, männliche Personen dabei, wie sie ein Serviceportemonnaie leerten.
Der Kanton Wallis verfügt ab Februar 2024 über 250 Notfalltreffpunkte, die im ganzen Kanton verteilt sind.
Im Krisenfall können alle Gemeinden ihrer Bevölkerung mindestens ein NTP zur Verfügung stellen, das als Treffpunkt für alle Menschen, die Hilfe benötigen, fungiert.
Am Sonntag, den 03. Dezember 2023, gegen 03:30 Uhr, fuhr eine Autofahrerin mit zwei Passagieren in Delémont in Richtung Vorbourg.
Am Ende der Geraden verlor sie aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse die Kontrolle über ihr Auto in der vereisten Linkskurve von Notre-Dame-du-Chêne.
Der Gotthardtunnel wird in der Nacht von Montag, 4. auf Dienstag, 5. Dezember von Mitternacht bis 3 Uhr morgens für den Verkehr gesperrt.
In der Nacht von Dienstag, 5. auf Mittwoch, 6. Dezember ist eine zusätzliche Nacht (mit demselben Zeitfenster) nur als Reserve vorgesehen.
Am Sonntag, den 3. Dezember um 0110, rückte die Feuerwehr der DPS 1 Neuchâtel zu einem starken Brandgeruch in Peseux an der Rue Jämes-Paris 3 aus.
Der Brand wurde rasch unter Kontrolle gebracht.
Heute Mittag fing ein Lastwagen im Tunnel Lopper Feuer. Dank sofortigem Einsatz eines Feuerlöschers konnte das Feuer rasch wieder gelöscht und Schlimmeres verhindert werden.
Am Fahrzeug entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
In der Nacht zum Samstag kontrollierte die Polizei eine Autofahrerin in Bulle. Sie war alkoholisiert und unter Führerscheinentzug.
Ihr Auto wurde beschlagnahmt.
Am Sonntag (03.12.2023), kurz nach 09:00 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Auto in Brand geraten.
Ein 42-jähriger Mann parkierte das Auto in der Nähe des Göbli-Kreisels.
Am Sonntag (03.09.2023), kurz nach 00:30 Uhr, hat eine semistationäre Messanlage auf der Flawilerstrasse Höhe Postautohaltenstelle Ritzenhüsli einen Raser mit 148 km/h erfasst.
Mittlerweile konnte ein 23-jähriger Schweizer als verantwortlicher Autofahrer ermittelt werden. Er und sein Mitfahrer werden weiter beschuldigt, die Messanlage beschädigt zu haben.
In der Zeit zwischen Sonntagmorgen und Montagmorgen (04.12.2023) sind auf dem Kantonsgebiet vier Autofahrende angehalten worden, welche die Scheiben ihrer Autos nicht genügend vom Eis oder Schnee befreit hatten.
Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Wie die Kantonspolizei Uri, Nidwalden und Schwyz bereits angekündigt haben (Polizei.news berichtete), wird die Einhaltung der Geschwindigkeit in den Unterhaltsbaustellen auf den Autobahnen A2 und A4 vermehrt überprüft.
Die Kantonspolizei Uri führte letzte Woche im Baustellenbereich auf der Autobahn A2 bei Seedorf Geschwindigkeitskontrollen durch.
Am Freitagabend, ca. 19:20 Uhr, kam es beim Bahnhof Sarnen zu einem Personenunfall.
Eine alkoholisierte Person stürzte auf dem Perron und wurde von einem einfahrenden Zug erfasst und mehrere Meter mitgerissen.
In der Nacht auf Sonntag, 26. November 2023 hat ein Unbekannter einen Mann in der Stadt Freiburg angegriffen und schwer verletzt.
Die Polizei hat einen Verdächtigen identifiziert und verhaftet.
Die Bausaison 2023 an der A9 Simplon, welche Ende Februar gestartet hat, neigt sich dem Ende zu.
Die einspurige Verkehrsführung zwischen dem Hotel Restaurant Ganterwald und der Mittenbächgalerie sowie bei der Casermettagalerie wird im Dezember aufgehoben.
(1. Dezember 2023 / nach 17:00 Uhr) Eine angetrunkene 62-jährige Frau (1.10 mg/l – 2.2 Promille) verursachte in Weggis auf der Luzernerstrasse einen Selbstunfall.
Sie prallte mit dem Auto gegen ein Geländer und fuhr danach weiter.
(1. Dezember 2023 / kurz vor 20.00 Uhr) Ein 19-jähriger Lenker fuhr auf der Willihofstrasse in Richtung Knutwil.
Dabei kam er mit dem Auto von der Strasse ab und rutsche damit rund 70 Meter über eine Wiese in ein Waldstück.
(2. Dezember 2023 / 09.50 Uhr) Auf der Sonnenrainstrasse fiel ein schneebedeckter Baum auf ein fahrendes Auto. Drei Personen waren zu diesem Zeitpunkt im Fahrzeug.
Ein 3-jähriges Kind wurde verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.