Die Hauptverkehrsachsen des Kantons sind für den Verkehr geöffnet. In der Freiburger Unterstadt erlebte die Saane ein grosses Hochwasser von seltener Intensität. Mehrere geparkte Fahrzeuge wurden beschädigt.
Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
In Bischofszell wurde am Dienstagabend ein Mann in einer Wohnung mit einem scharfen Gegenstand verletzt.
Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau festgenommen werden.
Am Dienstagabend stiessen in einem Kreisverkehr in Kaiseraugst ein Auto und ein Motorrad zusammen.
Während die Motorradfahrerin stürzte, fuhr das Auto weiter und wird nun gesucht.
Die Strategie zur Sicherheit auf dem Schulweg dauert über den Schulbeginn hinaus an.
Daher führte die Kantonspolizei mit Unterstützung der Regional- Stadt- und Gemeindepolizeien vom 30. Oktober 2023 bis zum 3. November 2023 eine repressive Phase durch.
Heute Morgen ereignete sich in Le Mouret ein tödlicher Verkehrsunfall. Trotz der schnellen Intervention der Rettungskräfte verstarb ein Automobilist am Unfallort.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Ob Einbruchdiebstahl oder Kapitalverbrechen: Der Kriminaltechnische Dienst – kurz KTD – ist verantwortlich für die Spurensicherung am Tatort.
Am Ereignisort suchen sie nach Spuren und Beweisen wie beispielsweise Schuh- und Fingerabdrücken, Haaren, Fasern, Formspuren von Tatwerkzeugen und vielem mehr.
Kriminelle nutzen beim Carding gestohlene oder gefälschte Kartendaten, um Käufe im Internet zu bezahlen. Auch Barabhebungen an Automaten können vorkommen.
Auf Grundlage der Kampagne „ufpasse“ von card security warnt die Kantonspolizei St. Gallen vor den Folgen des Carding und klärt über Vorsichtsmassnahmen auf.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Dienstagabend auf der Autobahn A7 bei Felben-Wellhausen ein 46-jähriger Mann mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Arbon kam es am Dienstagabend zu einem Autobrand. Es wurde niemand verletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Kurz nach 18 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über den Brand eines Autos an der Brühlstrasse ein. Die Feuerwehr Arbon konnte den Brand rasch löschen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstagabend in Frauenfeld ein Fussgänger verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am späten Dienstagabend (14.11.2023) wollte eine Patrouille eine Personengruppe am Hauptbahnhof kontrollieren.
Hierbei wurde die Polizei von einem Mann beschimpft und angegangen sowie versuchte eine weitere Person die Kontrolle zu verhindern. Da beide Personen aggressiv waren, musste Pfefferspray eingesetzt werden. Die zwei Beteiligten werden angezeigt.
Am Dienstagabend (14.11.2023) ist es bei der Verzweigung Zürcher Strasse / Hafnersberg zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand hoher Sachschaden. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Virtuelle Pädokriminalität gehört zu den gravierendsten Deliktsformen und nimmt weltweit zu.
Die Bestrebungen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich in diesem Bereich zeigen Wirkung. Im September konnte im Zusammenhang mit einem umfangreichen Fall von Sextortion ein 39-jähriger Mann im Kanton Zürich verhaftet werden.
Die Universitätsklinik Balgrist ist neu Ansprechpartnerin der Kantonspolizei Zürich in allen medizinischen und Gesundheitsfragen.
Die Kantonspolizei hat mit dem dortigen Zentrum für Prävention und Sportmedizin einen professionellen und führenden Partner in der Sportmedizin zur Seite.
Hassrede stellt eine ernsthafte Herausforderung für demokratische Gesellschaften dar. Der Bundesrat will aktuell mit verschiedenen regulatorischen Projekten den rechtlichen Schutz gegen Hassrede verbessern.
Diese sollen insbesondere die Rechte von Nutzerinnen und Nutzern digitaler Plattformen stärken. Das zeigt ein Postulatsbericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 15. November 2023 verabschiedet hat.
Im Rahmen der exklusiven Kooperation mit der Schweizer Luftwaffe luden wir gestern rund 70 Absolvent/innen des SPHAIR Programms zu einem unvergesslichen Erlebnis ein.
Ein simuliertes Abfangmanöver durch drei F/A-18 Hornets.
Im Rahmen einer feierlichen Nachvereidigung legten eine Polizistin und zehn Polizisten, die in das Korps der Kantonspolizei Zürich ein- oder übergetreten sind, ihr Gelübde vor dem Sicherheitsdirektor Mario Fehr ab.
Wir wünschen ihnen viel Erfolg in ihren neuen Aufgaben bei der Kantonspolizei Zürich.
„Ich wurde heute Morgen von einem Fahrzeug angefahren und stürzte von meinem Fahrrad.“
„Ich hatte eine Kollision mit einem Fussgänger. Er ist verletzt.“
Vorgestern Abend, gegen 18:45 Uhr, kam es in Sarnen auf der Glaubenbergstrasse zu einem Verkehrsunfall mit einem gestohlenen Roller.
Der 24-jährige Lenker, war mit einem Roller, welchen er zuvor in Sarnen entwendet hatte, und ohne erforderlichen Führerausweis von Sarnen in Richtung Langis unterwegs.
Vielfach fängt häusliche Gewalt subtil und schleichend an. Das Schwerpunktthema der diesjährigen „Aktionstage gegen häusliche Gewalt“ in Graubünden liegt deshalb auf der psychischen Gewalt.
Vom 25. November bis 10. Dezember 2023 sind zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Kanton geplant.
Am Verwaltungsgericht von Graubünden hat ein ausserordentlicher Richter seinen Rücktritt per Ende November 2023 erklärt.
Grund ist die Verlegung seines Wohnsitzes in einen Nachbarkanton.
In Samedan hat sich am Montagnachmittag ein Unfall bei einem Asphaltproduktionswerk ereignet.
Ein Chauffeur stürzte ins Thermosilo eines Lastwagens. Er wurde dabei verletzt.
Auf der Autobahn A1 bei Subingen in Fahrtrichtung Zürich hat sich am Dienstagnachmittag ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker konnte das auf der Seite liegende Auto selbständig und unverletzt verlassen.
Den ganzen Tag über erforderten die starken Regenfälle mehr als 250 Einsätze der Feuerwehr, der Polizei und der kantonalen und kommunalen Unterhaltsdienste.
Es wurden keine Personen verletzt. Einige Häuser mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.
Zwischen Februar und August 2023 verübten vier Minderjährige und drei junge Erwachsene zahlreiche Straftaten im Mittel- sowie im Unterwallis.
Die Ermittlungsergebnisse der Kantonspolizei führten zur Aufklärung von 42 Fällen und zur Verhaftung der Täter.
Alex Smolinsky wird neuer Leiter der Abteilung Planung und Einsatz bei der Luzerner Polizei.
Er tritt die Nachfolge von Andreas Portmann per 1. Januar 2024 an. Portmann wechselt von der Luzerner Polizei zur Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug des Kantons Luzern.
Per 1. Januar 2023 haben sich die beiden Bevölkerungsschutzregionen Wartburg und Zofingen Region zur Bevölkerungsregion Zofingen zusammengeschlossen.
Im Juni 2022 unterzeichneten die Gemeinden Aarburg, Brittnau, Murgenthal, Oftringen, Rothrist, Strengelbach, Vordemwald und Zofingen den entsprechenden Gemeindevertrag. Nach der Vertragsunterzeichnung erfolgte die Detailkonzeption, so dass per Anfang 2023 die neue Organisation operativ starten konnte.
Am Dienstagabend (14.11.2023), um ca. 18:30 Uhr, ist es in Chur auf der Gürtelstrasse, im Bereich der Eisenbahnunterführung, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde verletzt.
Am Montag ist es auf der Hauptstrasse in Domat/Ems zu einer Auffahrkollision zweier Autos bei einem Fussgängerstreifen gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen sowie eine Fussgängerin, welche die Strasse querte.
Gestern Morgen wurde dem Wildhüter und der Kantonspolizei die Verschmutzung eines Baches in Charmey gemeldet.
Die Feuerwehr richtete eine Filtersperre ein. Die mit dem AfU durchgeführte Suche ermöglichte es, das Leck zu lokalisieren. Der Besitzer der Örtlichkeiten wird bei der Behörde angezeigt.
Der Bund will die Transparenz des Finanzplatzes Schweiz erhöhen.
Der Glarner Regierungsrat begrüsst dies, fordert aber weitere Abklärungen punkto Aufwand und Kosten für den Kanton.
Der Regierungsrat genehmigt die Änderung der Verordnung zum Gesetz über den Brandschutz und die Feuerwehr.
Sie tritt mit der Änderung dieses Gesetzes per 1. Dezember 2023 in Kraft.
Mit einer kräftigen Westströmung gelangt seit Sonntag anhaltend sehr feuchte und seit Montag vorübergehend auch milde Atlantikluft zur Schweiz.
In weiten Teilen der Schweiz fielen seither grössere Regenmengen. Besonders ergiebig war der Niederschlag in Teilen des Juras und des Alpennordhangs sowie im Unterwallis. Mit Annäherung einer Kaltfront intensivieren sich die Niederschläge nochmals, bevor sie in der Nacht auf Mittwoch allmählich nachlassen.
Am Dienstag (14.11.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto gekommen.
Verletzt wurde niemand. Durch den Unfall bildete sich ein langer Rückstau.
Am Dienstag (14.11.2023), kurz nach 06:30 Uhr, kam es auf der Sarganserstrasse zu einem Unfall zwischen einem Fussgänger und einem Auto. Ein 17-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt.
Der Rettungswagen brachte ihn ins Spital.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (14.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Mit Körpergewalt öffnete sie ein Fenster und stieg in das Innere des Restaurants ein.
Am Samstag (11.11.2023), um 16:45 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Der Unfallfahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gestern Nachmittag ist in einer Küche in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Luzern ein Brand ausgebrochen.
Zehn Personen wurden durch den Rettungsdienst vor Ort untersucht, zwei davon wurden zur Kontrolle ins Spital gefahren. Die Brandursache dürfte auf eine eingeschaltete Herdplatte zurückzuführen sein.
Ein Auto fuhr am Dienstag (14. November 2023, ca. 7 Uhr) auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Nach der Einfahrt Dagmersellen geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen ins Schleudern.
Am Dienstag (14. November 2023, ca. 06.55 Uhr) überquerte eine Fussgängerin vermutlich abseits des Fussgängerstreifens die Surseestrasse in Neuenkirch.
Dabei wurde die Frau von einem Auto erfasst.
Ein Motorradfahrer fuhr am Dienstag (14. November 2023, ca. 06.40 Uhr) auf der Gerliswilstrasse in Emmenbrücke in Richtung Sprengi.
Bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr Sonnenplatz kam es auf dem Fussgängerstreifen zur Kollision mit einer Fussgängerin.
Am Montag (13. November 2023, ca. 18.45 Uhr) überholte eine Autofahrerin ein auf der Schwarzenbachstrasse vom Hitzkircher Ortsteil Mosen in Richtung Schwarzenbach fahrendes Auto.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zur seitlich frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Am frühen Freitagmorgen (10.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Rollerfahrer aufgrund eines umgestürzten Baumes verletzt.
Die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen befreite in der Folge die Unfallstelle bzw. die Strasse vom umgestürzten Baum.
Das Comptoir Broyard wird vom 17. bis 26. November 2023 in Payerne stattfinden. Zu diesem Anlass sind die Kantonspolizeien der Kantone Waadt und Freiburg Ehrengäste.
Dies ist eine Gelegenheit für sie, sich zu präsentieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stehen.
In der Nacht von Sonntag (12.11.2023) verhaftete die Kantonspolizei Zürich zwei mutmassliche Fahrzeugeinbrecher und einen abgewiesenen Asylbewerber, welcher sich illegal in der Schweiz aufhielt.
Gegen 1 Uhr meldete ein aufmerksamer Anwohner zwei verdächtige Personen, welche im Quartier herumstreiften.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.