Am Donnerstag (24.08.2023), um 15:15 Uhr, ist es auf der Stossstrasse während eines Überholmanövers zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde ein 45-jähriger Motorradfahrer unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (24.08.2023), um 20:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von einem Anrufer gemeldet worden, dass ein Mann Im Kreuzacker soeben sein Auto durchsucht habe und er den Fremden aktuell zurückhalte.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den Mann kontrollieren und festnehmen.
Der Bund rechnet mit einem Anstieg der Zahl von Asylsuchenden. Er hat die Kantone aufgefordert, mögliche Zivilschutzanlagen zu eruieren, die im Notfall genutzt werden könnten.
Der Kanton Glarus meldet die Zivilschutzanlage in der Allmeind in Glarus.
Am 24. August 2023 stürzte ein Wanderer, welcher auf der Tour des Combins unterwegs war, am Orte genannt "Les Corbes" in der Region von Fionnay im Val de Bagnes, einen Abhang hinunter.
Dabei verlor er sein Leben.
Der Rollerfahrer, der am Donnerstag, 24.08.2023, in Stans bei einem Auffahrunfall schwer verletzt worden war, ist am Freitag im Spital verstorben.
Am Donnerstag, 24.08.2023, kam es in Stans zu einem Auffahrunfall zwischen einem Roller und einem Lastwagen (Polizei.news berichtete).
Bei einem Unfall mit einem Zug ist am Freitagmorgen (25.8.2023) im Bahnhof Winterthur Grüze ein Mann ums Leben gekommen.
Eine Patrouille einer Sicherheitsfirma kontrollierte am Freitagmorgen zwei Männer, die sich im Gleisbereich des Bahnhofs Winterthur Grüze aufhielten.
Starke Windböen haben in der Nacht auf heute Schäden am öffentlichen Baumbestand in der Stadt verursacht.
23 Bäume sind dem Sturm durch Entwurzelung oder dringender Notfällung zum Opfer gefallen. 85 Bäumen wurden durch grössere Astabbrüche so geschädigt, dass die Baumkronen nachgeschnitten werden müssen. Die Aufräumarbeiten der Stadtgärtnerei sind bereits seit heute Morgen früh im Gange und dauern bis alles gesichert ist.
Am Donnerstag, 24.08.2023, 19.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Durch einen unvorsichtigen Spurwechsel kam es auf der Autobahn Richtung Zürich zu einem Unfall. Verletzt wurde niemand.
Gesucht wird ein weisser Kleinwagen.
An der Solothurnerstrasse in Olten kam es am Mittwochabend zu einem Vorfall an der Bushaltestelle Hammermühle.
Ein unbekannter Mann soll sein Auto an der Lichtsignalanlage gestoppt und im Anschluss eine Jugendliche belästigt haben, welche an der Haltestelle wartete. Die Polizei sucht Zeugen.
Heute Freitag verletzte sich ein Mann in der Stadt Luzern bei einem Selbstunfall mit einem Elektroroller erheblich und wurde ins Spital gefahren. Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,3 mg/l.
Am Freitag, 25. August 2023, ca. 00:45 Uhr war ein Mann in der Stadt Luzern mit einem Elektroroller unterwegs.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Freitag (25.8.2023) an verschiedenen Orten im Zürcher Oberland kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt und dabei vier Fahrzeuglenkenden den Führerausweis abgenommen.
Während mehreren Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten Fahrzeuge sowie deren Insassen.
Ein Auto ist am Donnerstagnachmittag in Meierskappel rund zehn Meter eine Böschung hinuntergerollt und gegen ein Gartenhaus geprallt. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Auto wie auch am Gartenhaus entstand Totalschaden.
Im Oktober 2019 wurden in einem Zug insgesamt 120 Goldbarren aufgefunden. Der Eigentümer konnte nicht ermittelt werden. Die Untersuchungsbehörden schliessen ein Vermögensdelikt aus.
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung eingestellt.
Welche Regeln es mit dem Velo auf einem Zebrastreifen zu beachten gibt, erklärt einer unserer Verkehrsinstruktoren.
Darf ein Kind mit dem Fahrrad in Begleitung eines Erwachsenen über den Fussgängerstreifen fahren, wenn beide auf dem Sattel sitzen?
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag (24.08.2023) ist in Dällikon ein Kind von einem Personenwagen angefahren und verletzt worden.
Der Fahrzeuglenker verliess die Unfallstelle, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern.
Betrüger versenden E-Mail-Nachrichten, die vorgeblich von Disney+ stammen, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass eine Aktualisierung ihrer Zahlungsinformationen erforderlich sei.
Das Ziel der Betrüger ist es dabei, Zugang zu den Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu erhalten.
Aufgrund eines Unwetters in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25.08.23) gingen bei der Stadtpolizei St.Gallen diverse Meldungen ein.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
In Teufen hat sich am Donnerstag, 24. August 2023, ein für kurze Zeit abgestellter Lieferwagen selbstständig gemacht. Dieser ist über eine abschüssige Wiese davon gerollt.
Am Lieferwagen entstand Totalschaden.
Am vergangenen Wochenende wurde in Dagmersellen der Kreisel Ost auf unbekannte Art beschädigt. Gestern Abend fuhr ein unbekanntes Fahrzeug beim Verkehrskreisel „Sternenried“ auf der Mittelinsel ein Verkehrssignal um.
In beiden Fällen sucht die Polizei die Verursacher oder Zeugen.
Die heftigen Unwetter der vergangenen Nacht hielten die Berufsfeuerwehr auf Trab.
Besonders kurios: Starke Sturmböen beförderten in Riehen ein mobiles WC-Häuschen direkt in den Immenbach.
Mutmasslich wegen einer falsch entsorgten Zigarette brannte es gestern auf einem Balkon in Brugg. Verletzt wurde niemand.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstagabend findet in Bern das Play-off-Rückspiel der Champions League zwischen dem BSC Young Boys und Maccabi Haifa FC statt. Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrsbehinderungen und Strassensperrungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern wird mit einem sichtbaren Dispositiv im Einsatz stehen. Der Grossteil der Wachen im Kanton Bern bleibt deshalb am Dienstag und Mittwoch geschlossen.
Wir gratulieren unserem Aspiranten Raphael Daasch zum erfolgreichen Abschluss der Polizeischule und heissen ihn herzlich willkommen im Korps!
Asp Raphael Daasch verbrachte die vergangenen zwölf Monate vorwiegend an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch und wird den zweiten Teil seiner Ausbildung bei uns im Praxiseinsatz absolvieren.
Unsere 10 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten haben vorgestern ihr erstes Ausbildungsjahr an der interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch erfolgreich abgeschlossen.
Wir freuen uns riesig mit euch und gratulieren euch von Herzen zu dem erreichten Meilenstein.
Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass Du ihn und einige seiner engagierten Kolleginnen und Kollegen kennenlernst.
In den kommenden Wochen bieten wir Dir spannende Einblicke in das Leben hinter der Polizeiuniform:
Die seit anfangs August vermisste Frau wurde inzwischen tot aufgefunden.
Am 17. August 2023 fand man eine verstorbene Person in einem Waldstück in Eiken.
Am Donnerstagabend, 24. August 2023, ging über dem Kanton Schwyz ein heftiges Gewitter nieder.
An der Güterstrasse in Goldau wurde um 20:30 Uhr ein Baustellengeländer durch Böen ab einem Flachdach gewindet.
Von Donnerstag, 31. August bis Sonntag, 03. September 2023 findet wieder das internationale Arosa Classic Car statt.
Dies kann zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten führen.
Bei einem Badeunfall in der Limmat ist am Donnerstagnachmittag (24.8.2023) in Dietikon ein 9-jähriges Mädchen ums Leben gekommen.
Kurz vor 18 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass bei der Nötzliwiese an der Limmat ein Kind vermisst werde.
Am Dienstagabend (24.08.2023) kurz vor 18:30 Uhr ist es auf der Deutschen Strasse zu einem Auffahrunfall zwischen einem Personenwagen und einem Postauto gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend (24.08.2023), zwischen 20:30 Uhr und 23 Uhr ist eine äusserst starke Gewitterfont über den Kanton St.Gallen gezogen.
35 verschiedene Feuerwehren mussten über hundert Einsätze bewältigen. Alleine in der Stadt St.Gallen rückte die Feuerwehr an rund 30 Einsätze aus. Personen kamen keine zu Schaden.
Am Donnerstag (24.08.2023), kurz nach 21 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand eines Bauernhauses im Wilen-Watt gemeldet worden.
Zwei Bewohnende konnten das Haus unverletzt verlassen. Die Scheue wurde nicht mehr landwirtschaftlich genutzt.
Heute Abend und in der ersten Nachthälfte besteht ein erhöhtes Risiko für starke Gewitter.
Dabei stellen besonders Sturmböen eine Gefahr dar, welche auch noch in grosser Distanz zu Gewittern auftreten können.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Oberried am Brienzersee ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Eine Person wurde schwer verletzt mit einem Helikopter und vier Personen leicht verletzt mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag, 24.08.2023, ca. 11:40 Uhr, kam es in Stans zu einem Auffahrunfall zwischen einem Roller und einem Lastwagen. Der 89-jähriger Rollerfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Nidwalden fuhr ein 89-jähriger Rollerfahrer auf der Stansstaderstrasse vom Kreisel Kantonalbank herkommend in Richtung Kreisel Karliplatz in Stans.
Am Donnerstagmittag ist im Bahnhof Bern eine Jugendliche von einer Frau mit einem Messer angegriffen und verletzt worden.
Eine ältere Frau eilte ihr zur Hilfe, wobei diese ebenfalls verletzt wurde. Die Jugendliche wurde ins Spital gebracht, die Frau begab sich in ärztliche Behandlung. Die Angreiferin wurde festgenommen.
Am späten Donnerstagvormittag (24.08.2023) kam es in Rüdlingen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Dabei wurden zwei Personen verletzt und es entstand Totalschaden an den beiden Unfallautos.
Am Sonntag findet in Bern auf dem Aargauerstalden und dem Klösterlistutz das Red Bull Seifenkistenrennen statt.
Im Altenbergquartier sowie rund um den Bärengraben werden Strassen und Zufahrten gesperrt, weshalb mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.