Am Sonntag, 13. August 2023, kam ein Wanderer im Gebiet Hohsaas bei einem Sturz ums Leben.
Gegen 12 Uhr waren zwei Wanderer auf dem Weg der 18 Viertausender im Gebiet Hohsaas bei Saas-Grund unterwegs.
Seit dieser Woche ist das neue Bildungszentrum Blaulicht in Opfikon in Betrieb.
Im Neubau werden alle Blaulichtorganisationen der Stadt Zürich unter einem Dach aus- und weitergebildet.
Innert kürzester Zeit kann sich der Polizeidienst ändern. Es kommt ein Funkspruch rein. Höchste Priorität.
Mit Blaulicht geht's an den Einsatzort und schon steht man mitten im Geschehen.
Nächste Woche wird bei der Ausfahrt Lyss-Süd der A6 von Biel her der Belag erneuert. Die Ausfahrt wird dafür während zwei Nächten gesperrt.
Nächste Woche Juni finden im Bereich der Ausfahrt Lyss-Süd der A6 von Biel her Belagsarbeiten statt.
Am Dienstag (15.08.2023) kurz nach 17.30 Uhr ist es auf der Masanserstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer gekommen.
Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei.
Am Dienstagnachmittag ist in Süderen ein Mann mit einem Velo verunfallt. Er wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Von einer feuchtwarmen Südwestwetterlage geht es ab dem Freitag nahtlos über in eine zunehmend heisse Hochdruckwetterlage.
Das mächtige Hoch mit Zentrum genau über uns sorgt für ein meteorologisch eindrucksvolles Finale des diesjährigen Hochsommers.
Nach einem gelungen Einführungstag, starten heute unsere neun Lernenden in ihre ausgesuchten Berufe.
Stellvertretend sind auf dem Foto die Lernende Restaurationsfachfrau Sofia und die beiden auszubildende Köche Gian und Simon.
Aufgrund eines Verkehrsunfalls in Kaiserstuhl OW, Brünigstrasse, Höhe Bahnhof kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Wir werden euch weiter informieren.
Am Montagnachmittag stiessen bei einer Verzweigung in Muri zwei Autos zusammen.
Weil beide Beteiligten gegensätzliche Aussagen machen, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Am frühen Sonntagmorgen (30.4.2023) hat ein junger Mann im Bahnhof Altstetten eine Frau mit einem Fusstritt gegen den Kopf schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Die Kantonspolizei nahm am Montagabend ausserhalb von Buchs einen Mann fest, der von parkierten Lastwagen Diesel entwenden wollte.
Tatort war das Betriebsgelände einer Kiesgrube im Gebiet Lostorf ausserhalb von Buchs.
Am Montagabend ist es ins Zweisimmen zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Gestern Montag, 14. August 2023, gegen 16:45 Uhr, fuhr ein Lenker eines E-Bikes auf der Riedstrasse in Richtung Umfahrungsstrasse.
Ohne bei der Einmündung anzuhalten, fuhr er auf die Umfahrungsstrasse und übersah einen von links herannahenden Personenwagen mit Urner Kontrollschildern.
Am Montagabend, 14.08.2023 um ca. 18.30 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung von einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorradlenker und einem Personenwagen auf der Klausenpassstrasse.
Der 53-jährige Motorradlenker fuhr vom Urnerboden in Richtung Linthal als es nach der Wegmacherkurve im Bereich Tschingel zur folgenschweren Kollision mit einem bergwärts fahrenden PW kam.
In den kommenden Wochen beginnt das kantonale Hochbauamt mit den Arbeiten für die neue Notruf- und Einsatzleitzentrale (NEZ) der Kantonspolizei St.Gallen.
Räumlichkeiten im ersten und zweiten Obergeschoss des Einkaufszentrums Lerchenfeld werden ausgebaut und dienen als Ersatz der Kantonalen Notrufzentrale (KNZ) im Calatrava-Gebäude.
Am Montagabend, 14. August 2023, kurz nach 19.00 Uhr, verursachte ein Motorradfahrer auf der Challstrasse in Röschenz BL einen Selbstunfall. Der Fahrzeuglenker wurde dabei schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Der Bucheggtunnel ist von Montag, 21. August 2023, bis Freitag, 15. September 2023, jeweils von 22 bis 5 Uhr (ausgenommen sind die Nächte von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag) in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über den Bucheggplatz.
Der Hirschwiesentunnel ist von Montag, 21. August 2023, bis Samstag, 23. Dezember 2023, jeweils von 21 bis 5 Uhr (ausgenommen sind die Nächte von Sonntag auf Montag) in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Von Freitag, 18. August 2023, 20 Uhr, bis Montag, 21. August 2023, 5 Uhr, ist die Bellerivestrasse im Abschnitt von der Stadtgrenze bis zur Horneggstrasse mit nur je einer Fahrspur im Gegenverkehr geöffnet.
Die Zollikerrampe ist stadtauswärts gesperrt.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps haben am 12. August 2023 eine koordinierte Kontrolle auf und an den Seen durchgeführt.
Mehrere Personen, Boote und Fahrzeuge wurden dabei kontrolliert. Wegen übermässigem Alkoholkonsum mussten einem Bootsführer und einem Personenwagenlenker die Führerausweise auf der Stelle entzogen werden.
Am Montagvormittag ist auf einem Fussgängerstreifen der Schulstrasse in Landquart ein Kind von einem Auto angefahren worden.
Der Knabe wurde dabei schwer verletzt.
Am Montagmorgen (14.08.2023) verletzet sich auf einem Dach in Stein am Rhein ein Bauarbeiter bei Demontagearbeiten.
In der Folge musste der Verletzte von der Feuerwehr geborgen werden. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Montagmittag (14.08.2023) um 11.50 Uhr ist es im Kreisel Giacometti-/Rheinstrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Glücklicherweise wurde die Radfahrerin nur leicht verletzt. Der Fahrzeuglenker entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle. Die Stadtpolizei Chur sucht Zeugen.
Am Montagmittag ist es in Sutz-Lattrigen zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen mit Wohnanhänger gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Am Samstag (12.08.2023), um 20:35 Uhr flüchtete ein 43-jähriger Bosnier in St. Margrethen vor einer Polizeikontrolle in Richtung Rheineck.
Nach kurzer Fahndung konnte er durch die Kantonspolizei St.Gallen in einem Wohnquartier in Rheineck festgenommen werden. Der Bosnier hielt sich illegal in der Schweiz auf. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber und sucht Zeugen, welchen das Auto auffiel.
Am Montag (14.08.2023), kurz vor 12 Uhr, ist im Schilstal ein Muldenkipper (Dumper) verunfallt. Das Fahrzeug kam von der Strasse ab und fiel rund hundert Meter einen steilen Abhang hinunter.
Der 21-jährige Fahrer wurde dabei tödlich verletzt.
Am Sonntagnachmittag (13.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Neunkirch mutwillig ein parkiertes Auto beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle im Haslital sind am Samstag rund 1’943 Fahrzeuge kontrolliert worden.
Aus den durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen resultierten 151 Bussen und fünf Anzeigen.
Am Montagmorgen ist ein Stier aus einer Metzgerei in Lyss ausgebüxt und in der Folge auf der Strasse frei herumgelaufen.
Schlussendlich musste das Tier getötet werden.
Am Montag, den 14. August 2023, gegen 15:00 Uhr, ereignete sich in Porrentruy, Route de Cougenay, ein Verkehrsunfall, an dem eine einzelne Autofahrerin beteiligt war.
Als sie den Voyeboeuf-Kreisel in Richtung Stadt verliess, kam sie aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, nach rechts ab. Nachdem sie einen Bürgersteig überquert hatte, prallte die Frontpartie des Autos heftig gegen einen Metallzaun.
Am Sonntagnachmittag (13.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft aus einem Grillhäuschen in Ramsen mehrere hundert Franken und Euro Bargeld gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einschleichdiebstahl.
Im Zusammenhang mit den Raubüberfällen auf die Migrol-Tankstellen vom 27. 07.2023 [Polizei.news berichtete] und Jubin vom 03. 08. 2023 [Polizei.news berichtete] führten die Ermittlungen zur Identifizierung eines Verdächtigen.
Dieser, ein junger Mann aus der Region, wurde am Donnerstag, den 10. August, festgenommen und vorläufig festgenommen.
Für Gewitter braucht es im Prinzip nur drei Zutaten, ganz ähnlich wie beim Pasta kochen.
Zwei davon sind heute reichlich vorhanden, die Dritte nur teilweise. Wo gab es also Gewitter und wo nicht?
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike-Fahrerin ist am Montagnachmittag (14.8.2023) in Hombrechtikon die Velofahrerin schwer verletzt worden.
Um zirka 16.30 Uhr wollte eine 67-jährige E-Bikerin auf Höhe Stämpfi in die Oetwilerstrasse in Richtung Hombrechtikon Zentrum einfahren. Beim Überqueren der Fahrbahn kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einem in Richtung Oetwil am See fahrenden Personenwagen. Durch den heftigen Aufprall wurde die Zweiradfahrerin schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung mit einem Rettungswagen in ein Spital gebracht werden. Der 71-jährige Autolenker blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (13.08.2023) am Flughafen fünf mutmassliche Ladendiebe verhaftet und Deliktsgut sichergestellt.
Ein Ladendetektiv beobachtete, wie eine aus fünf Personen bestehende Gruppe in einem Verkaufsgeschäft Parfums und Sonnenbrillen in ihre Kleider beziehungsweise in mitgeführte Taschen steckte. Er folgte den mutmasslichen Tätern und meldete die gemachte Feststellung gleichzeitig der Kantonspolizei Zürich. Die sofort ausgerückte Patrouille konnte die Diebe kurze Zeit später am bezeichneten Gate antreffen und verhaften.
Ein Carchauffeur hat die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit massiv missachtet.
Er wurde verzeigt und für die Weiterfahrt musste er einen Ersatzchauffeur organisieren.
Am frühen Montagmorgen ist es auf der Nationalstrasse in Marmorera zu einer Frontalkollision gekommen.
Alle beteiligten Personen wurden dabei leicht verletzt.
In der Nacht auf Samstag, 12. August 2023, sind in Teufen zwei junge Erwachsene von Dritten angepöbelt und verletzt worden.
Vier junge Erwachsene befanden sich kurz vor 02.00 Uhr vom Bahnhof kommend auf dem Weg in Richtung Hechtstrasse als ein Mitglied der Gruppe von einem Dritten angepöbelt und in der Folge - wie auch einer seiner Begleiter - durch Faustschläge bzw. Fusstritte verletzt wurde.
Am Sonntag, 13. August 2023, wurde ein Berggänger im Gebiet der Seeplanggen im Bisisthal tot aufgefunden.
Der Verunfallte ist in steilem Gelände verunglückt.
Ab Montag, 21. August 2023, bis Mittwoch, 23. August 2023, wird auf der Hauptstrasse zwischen Aadorf und Wängi der fehlende Dünnschichtbelag aufgebracht.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri kommt es im August für verschiedene Arbeiten zu Sperrungen.
Nebst der bereits angekündigten Wochenendsperrung der Aus- und Einfahrt Ostring wird die Ausfahrt Richtung Thun bis Anfang September unter der Woche gesperrt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.