Am Donnerstag, 24. August bis Freitag 25. August 2023, baut das Tiefbauamt den Deckbelag auf der Kantonsstrasse in Schänis ein.
An diesen Daten muss die Oberdorfstrasse zwischen der Post bis Fuchswinkel für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Dank einem lärmarmen Belag und einer 30er-Zone werden die Lärmgrenzwerte künftig eingehalten.
Am Mittwoch, (16.08.2023), um 21 Uhr, ist ein 23-jähriger Mann beim Wenden seines Autos im Weiler Glan verunfallt.
Das Auto fiel über eine Stützmauer. Der Fahrer wurde als fahrunfähig beurteilt. Er musste den Führerausweis abgeben.
Am Mittwoch (16.08.2023), kurz nach 17:15 Uhr, hat sich ein 56-jähriger Mann an der Gartenstrasse beim Reinigen einer Maschine verletzt.
Er zog sich dabei eine unbestimmte Verletzung am Arm zu und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch, (16.08.2023), um 16:40 Uhr, ist ein 17-jähriger Mann mit einem Motorrad im Schwanenkreisel gestürzt.
Der junge Mann wurde als fahrunfähig beurteilt. Ausserdem war er nicht im Besitz eines Führerausweis. Am Motorrad entstand geringer Sachschaden.
Gestern hat sich in der Stadt Luzern ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein Mann ist bei Arbeiten auf der Wiese aus noch ungeklärten Gründen zwischen Traktor und Bandrechen eingeklemmt worden. Er zog sich erhebliche Verletzungen zu.
Am Mittwoch 23. August 2023, beginnen die Vorbereitungsarbeiten für den Deckbelagseinbau auf der St.Gallerstrasse in Gossau. Die Strasse wird für die Arbeiten gesperrt.
Mit dem Einbau eines lärmarmen Belags wird die Lärmbelastung reduziert und der Fahrkomfort erhöht.
Am Samstag, 12. August 2023, gegen 15.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Trickdiebstahl auf dem Parkplatz der Gotthard Raststätte informiert, wobei einem Ehepaar durch Ablenkung eine Handtasche aus dem parkierten Fahrzeug entwendet wurde.
Gleichentags wurde festgestellt, dass im Shop der Gotthard Raststätte diverse Artikel im Wert von circa 500 Franken entwendet wurden.
Am Mittwochabend, 16. August 2023, hat sich kurz nach 21:30 Uhr in Gross ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Ein 48-jähriger Mann fuhr mit einem Arbeitskarren auf der Grossbachstrasse und kam von der Strasse ab. Aus unbekannten Gründen geriet er vom Fahrzeug und wurde von diesem überrollt.
Während die Bewohner am Schlafen waren, schlichen zwei Unbekannte in ein Wohnhaus und entwendeten Wertsachen.
Auf der Fahndung konnte die Polizei einen mutmasslichen Täter festnehmen.
Am frühen Abend wurde der Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) mitgeteilt, dass in Bulle Schüsse gefallen seien.
Zwei Personen wurden verletzt und der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.
Am 16. August 2023 wurde eine Frau in Uvrier angegriffen. Zwei mutmassliche Täter wurden vor Ort von der Kantonspolizei angehalten.
Das Opfer musste hospitalisiert werden.
Nach einer Irrfahrt ist am Mittwochabend (16.8.2023) in Pfungen eine Autofahrerin in ein anderes Fahrzeug gefahren.
Bei der Kollision sind zwei Personen verletzt worden.
Am Mittwochnachmittag sind ein Kutscher sowie eine Mitfahrerin bei einem Unfall mit einem Pferdegespann in Interlaken verletzt worden. Sie wurden mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochmittag ist in Zollbrück eine Maschine in einer Sägerei in Brand geraten. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Es entstand hoher Sachschaden. Die Brandursache ist bereits geklärt.
Die Mittagshitze soll man meiden, heisst es. Die höchsten Temperaturen werden im Hochsommer in unseren Breiten aber in der Regel gegen Abend erreicht.
Wie geht das zusammen?
Mit eingeschaltetem "Autopilot" fuhr ein Mercedes auf der Autobahn Richtung Zürich.
Die Tagesbaustelle mit dem Prellbock stoppte den SUV abrupt. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Bei Schnottwil kam es Mittwochnachmittag zu einer frontal-seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Drei Fahrzeuginsassen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Strasse blieb mehrere Stunden gesperrt.
Auf der Autobahn A4 ist es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Töfffahrer gekommen.
Mit einem Rettungshelikopter musste der lebensbedrohlich verletzte Zweiradlenker ins Spital geflogen werden.
Die Schulferien gehen zu Ende und die Kinder werden ab Montag, dem 21. August 2023, wieder in die Schule gehen.
Kindern fällt es manchmal schwer, das richtige Verkehrsverhalten, das ihnen beigebracht wird, jederzeit anzuwenden. Sie lernen noch, und das L der Plakatkampagne macht dies deutlich. Autofahrer sollten dies daher berücksichtigen und ihr Fahrverhalten anpassen, wenn sich Kinder auf oder in der Nähe der Fahrbahn befinden.
Heute gegen 15.20 Uhr fuhr ein Motorradfahrer von La Malcôte in Richtung Col des Rangiers.
Kurz vor einer Rechtskurve kam er aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, vom Kurs ab und ragte auf die linke Fahrspur, als ein Fahrzeug korrekt in die Gegenrichtung fuhr. Mit der Front seines Motorrads prallte er heftig ge...
Am Dienstag, 15. August 2023, um 11:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 81-jährigen Einwohner von Gray/Frankreich gelenkt wurde, auf der Kantonsstrasse von Rochefort nach Corcelles.
In der Ortschaft Le Bregot kam das Fahrzeug nach links ab und prallte in der Böschung links der Fahrbahn gegen Bäume.
Gestern gegen 11:00 Uhr brach in einem Bauernhaus in der Gemeinde Cerneux-Péquignot ein Feuer aus.
Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Eine Mitarbeiterin des Bauernhofs wurde beim Abtransport des Viehs leicht verletzt.
Am Mittwochabend ist in Attiswil ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte in der Folge angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Das heutige Tanklöschfahrzeug der Zofinger Stützpunktfeuerwehr ist bald 20 Jahre alt und muss 2025 ersetzt werden.
Die Lieferfristen für Lastwagenfahrgestelle sind lang. Deshalb beantragt der Stadtrat beim Einwohnerrat bereits jetzt die Bewilligung eines Verpflichtungskredits für den Kauf eines Ersatzfahrzeugs.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag (14.08.2023) in Oberrieden drei Personen verhaftet, die im Verdacht stehen, von einer Seniorin Vermögenswerte ertrogen zu haben.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich beobachteten, wie drei Personen eine Liegenschaft verliessen, zusammen in einen Personenwagen stiegen und losfuhren.
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Die wohl älteste Wölfin der Schweiz ist tot. Die Fähe F07, Begründerin des Calandarudels, musste am Montagabend in der Nähe von Haldenstein aufgrund ihres körperlich schlechten Zustands und fehlender Fluchtreaktionen durch die Wildhut erlegt werden.
Das Alter des Tieres wird auf 13 bis 14 Jahre geschätzt. Im Juni 2011 konnten erste Spuren von F07 im Oberwallis nachgewiesen werden. Seit Herbst 2011 lebte die Wölfin im Kanton Graubünden.
Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, hat Roger Jenni zum stellvertretenden Direktor des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS) ernannt. Der Chef Geschäftsbereich Ressourcen übernimmt diese zusätzliche Funktion per 1. September 2023.
Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 16. August über die Ernennung informiert.
An seiner Sitzung vom 16.08.2023 hat der Bundesrat das erste Paket der beschlossenen Anpassungen des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) in Kraft gesetzt.
Dies sind unter anderen die Sanktionierung von Raserdelikten, Anpassungen beim Entzug des Führerausweises auf Probe sowie Erleichterungen für Blaulichtorganisationen. Die Änderungen treten am 1. Oktober 2023 in Kraft.
An seiner Sitzung vom 16. August 2023 hat der Bundesrat für das Jahr 2024 zwölf Einsätze von Frontex-Grenzschutzexpertinnen und -experten an den drei Landesflughäfen der Schweiz gutgeheissen.
Diese unbewaffneten Einsätze erfolgen seit 2011 und für einen Zeitraum von einem bis zu sechs Monaten. Die entsendeten Personen unterstützen das Schweizer Grenzschutzpersonal bei der Dokumentenprüfung oder bei der Grenzüberwachung.
Am Sonntagabend ist es an der Hauptstrasse in Fischbach zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein Mann erlitt dabei erhebliche Stich- und Schnittverletzungen.
Dank umfangreicher Ermittlungen konnte der mutmassliche Täter in Basel festgenommen werden.
Am Dienstagabend (15.08.2023) kam es in einer Wohnung im Osten der Stadt zu einem längeren Polizeieinsatz wegen eines 41-jährigen Mannes.
Er befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und hatte ein Messer auf sich.
Im Frühling 2022 ist in Maur aus einer Tiefgarage ein Oldtimerfahrzeuge Armstrong Siddeley entwendet worden.
Die bisherigen Ermittlungen haben keine Hinweise zum gesuchten Fahrzeug oder zur Täterschaft ergeben.
In der A1-Ausfahrt Aarau-West verlor ein Automobilist am Mittwochmorgen die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kam demoliert abseits der Fahrbahn zum Stillstand.
Der Lenker wurde schwer verletzt.
Gestern Nachmittag, um ca. 14:00 Uhr, kam es in Bürglen (Kaiserstuhl) zu einem Verkehrsunfall.
Ein Lastwagen fuhr von Lungern in Richtung Giswil. Beim Bahnhof Kaiserstuhl kam er rechts von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte er mit der Bahninfrastruktur und kam auf den Bahngleisen zum Stillstand.
Die hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage sowie das Ausbleiben von Niederschlägen tragen dazu bei, dass die Brandgefahr in den meisten Regionen im Wallis rasch ansteigt.
Aus diesem Grund ruft der Staat Wallis zur Vorsicht und zur Einhaltung der Brandschutzmassnahmen auf.
Am Dienstagmittag (15.08.2023) wanderte ein 78-jähriger Mann zusammen mit Kollegen vom Plattenbödeli aus in Richtung Alp Sigel.
Auf dem Bergwanderweg brach der Mann plötzlich zusammen und blieb regungslos liegen.
Am Sonntag, 13.08.2023, 22.15 Uhr, verstarb in der oberen Allmeind in Ennenda eine zurzeit unbekannte weibliche Person.
Nach bisherigem Kenntnisstand begab sich eine Frau auf die Gleise bei der Eisenbahnbrücke, wo sie vom Regionalzug in Richtung Linthal tödlich erfasst wurde. Es bestehen keine Anhaltspunkte auf eine Fremdeinwirkung.
Am Mittwochmorgen (16.08.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen vor einem Fuss-gängerstreifen ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Drei Personen mussten in der Folge in ein Spital transportiert werden. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
Am Dienstagnachmittag, 15. August 2023, kurz vor 15.30 Uhr, wurde auf der Binningerstrasse in Allschwil BL ein überraschend auf die Strasse rennender Knabe von einem PW erfasst und verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Eine zunächst unbekannte Täterschaft machte sich am späten Dienstagabend an einem leerstehenden Wohnhaus zu schaffen.
Die Polizei nahm zwei Männer unter dringendem Tatverdacht fest.
Am Dienstagabend (16.8.2023) gab ein Mann in einem Mehrfamilienhaus in Winterthur mehrere Schüsse aus einer Langwaffe ab.
Verletzt wurde dabei niemand. Der Tatverdächtige konnte verhaftet werden.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Dienstagabend in Herdern eine Velofahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.