Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Sattelschlepper und einem Fussgänger ist am Dienstagnachmittag (4.7.2023) in Adlikon b. Regensdorf ein Mann schwer verletzt worden.
Kurz vor 16.15 Uhr betrat ein 56-jähriger Fussgänger aus zurzeit noch unbekannten Gründen unvermittelt die Buchserstrasse.
Die von der Suva geführte Militärversicherung hat ihr Jahresergebnis 2022 publiziert.
Dienstleistende, die einen schweren Unfall oder Krankheit hatten, werden bei der sozialen und beruflichen Eingliederung umfassend betreut. Seit 2008 hat die Militärversicherung 72 Mio. Franken für die Eingliederung von Betroffenen aufgewendet.
Zur Wochenmitte entwickelt sich über Mitteleuropa ein für die Jahreszeit aussergewöhnlich kräftiges Sturmtief namens „Poly“.
Es erinnert an rege Tiefdruckaktivität im Winterhalbjahr und trifft am Mittwoch mit seinem Sturmfeld vor allem den Norden Deutschlands, streift aber auch die Schweiz.
Am Dienstagvormittag (04.07.2023) wurde ein Sattelmotorfahrzeug, das mit Gefahrengut beladen war, durch die Schaffhauser Polizei kontrolliert und in der Folge stillgelegt.
Um 07.15 Uhr am Dienstagvormittag (04.07.2023) kontrollierten Funktionäre der Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) an der Emmersbergstrasse in der Stadt Schaffhausen ein in Oesterreich immatrikuliertes Sattelmotorfahrzeug, das mit Gefahrengut beladen war.
Am Dienstagvormittag, 4. Juli 2023, verunfallte im Monte-Rosa-Massiv in Zermatt ein Helikopter der Air Zermatt.
Durch den Absturz wurden keine Personen verletzt.
Am Montag, 19. Juni 2023, wurden in einem Veloladen in Winterthur am helllichten Tag zwei Fahrräder gestohlen. Die Täter konnten ermittelt werden.
Nebst den beiden Fahrrädern konnte noch weiteres Diebesgut sichergestellt werden.
In Pusserein hat sich am frühen Dienstagnachmittag beim Heuen ein Flurbrand entfacht.
Die Feuerwehr Vorderprättigau stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Am Dienstagnachmittag (04.07.2023) ist es in Chur zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike Fahrer gekommen.
Ein 22-jähriger Lieferwagenlenker fuhr um 14:00 Uhr bergwärts über die Lürlibadstrasse.
Am Dienstagnachmittag ist in Unterseen eine Frau mit einem E-Bike verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Sie wurde von einem Ambulanzteam erstbetreut und von der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag- und Samstagabend (30.06./01.07.2023) im Bezirk Winterthur Kontrollen gegen übermässigen Strassenlärm durchgeführt.
Sechs Autos wurden stillgelegt.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit über 55 Einschleichdiebstählen im Kanton Bern zwischen November 2021 und September 2022 sind abgeschlossen.
Der mutmassliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau stoppte am Montagabend in Steckborn einen alkoholisierten Autofahrer.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
In der Nacht zum Dienstag kam es auf einer Baustelle in Amriswil zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.
Am Montag kam es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Wie sich herausstellte, war der Verursacher alkoholisiert unterwegs.
Dieser musste seinen Führerausweis abgeben.
Heute morgen kurz vor acht Uhr kam es mit einem Helikopter des Typs H125 AS350 B3 Écureuil der Air Zermatt auf dem Col Gnifetti im Monte Rosa Massiv auf fast 4'500 Meter Höhe zu einem Landeunfall.
Der Helikopter geriet im Anflug zur Landung in einen Vortex und schlug in der Folge hart auf. Dabei touchierten die Rotorblätter und der Helikopter kippte zur Seite.
Der Neubau des „Bildungszentrum Blaulicht“ in Opfikon ist fertiggestellt, ab 14. August 2023 geht der nachhaltige Bau in Betrieb.
Es ist die erste Ausbildungsstätte in der Schweiz, die allen Blaulichtorganisationen eine moderne Infrastruktur für ihre Ausbildungen unter einem Dach bietet.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 03./04. Juli 2023, gegen 01.30 Uhr, kam es an einem, im Innenhof der Reformierten Kirche in Pratteln BL abgestellten E-Bike, zu einem Akku-Brand. Die Feuerwehr war im Einsatz.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Dienstagmorgen ist in einer Wohnung im Kreis 8 ein Feuer ausgebrochen.
Zwei Personen befanden sich in der Wohnung und wurden durch die Stadtpolizei evakuiert und durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und hospitalisiert.
Am Montag, 03.07.2023, 16.50 Uhr, kam es auf der Zweistäglistrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall.
Ein 46-jähriger Fahrradfahrer war talwärts in Richtung Glarus unterwegs und beabsichtigte ein Auto zu überholen.
Auf der Autobahn A1 bei Deitingen hat sich am Montagabend eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Dabei wurden vier Personen verletzt und mussten in ein Spital gebracht werden.
Die Fahrbahnen in Richtung Zürich waren während den Rettungsarbeiten für kurze Zeit gesperrt.
Anfangs Juli 2023 konnte Polizeiadjutant Toni Sonderegger sein 25-Jahr Jubiläum als Regionenchef Mittelland der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden feiern.
Regierungsrätin Katrin Alder, Kommandant Reto Cavelti und der Chef Regional- und Verkehrspolizei Roman Pachler gratulierten Toni Sonderegger zum Dienstjubiläum.
In Böttstein kam gestern ein Autofahrer von der Strasse ab und verunfallte schwer. Die Strasse war während rund vier Stunden gesperrt.
Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag, 3. Juli 2023, kurz nach 14.30 Uhr, auf der Hauptstrasse in Böttstein. Ein 23-jähriger Autolenker fuhr dabei von Leuggern herkommend in allgemeiner Richtung Böttstein.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (03.07.2023) ist in ein Lagerraum eines Baustellengeländes an der Breitenstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft betrat das Gelände und verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu dem Lagerraum.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (03.07.2023) hat eine unbekannte Täterschaft an der Werkhofstrasse auf dem Gelände eines Werkhofs gewaltsam fünf Container geöffnet.
Anschliessend stahl sie daraus rund 200 Meter Kupferkabel im Wert von etwa 20'000 Franken und entfernte sich samt dem Deliktsgut in unbekannte Richtung.
Am Montag (03.07.2023), um 14:55 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Campingmobil und einem Velo gekommen.
Dabei wurde ein 32-jähriger Velofahrer unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Telefonbetrüger/innen geben sich auch als angebliche Polizist/innen aus.
So behaupten sie beispielsweise, dass euer Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei und ihr eure Vermögenswerte bei der Polizei deponieren solltet.
Am Sonntag, kurz nach 17:30 Uhr, kam es in Alpnach auf der Schlierenstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Ein auf der Schlierenstrasse bergwärtsfahrender Personenwagen kam rechts von der Strasse ab, kollidierte mit einem Kandelaber, überfuhr mehrere Metallpfosten und kam aufgebockt in einer Gartenhecke zum Stillstand.
Die Schalenwildbestände konnten dank dem hohen jagdlichen Eingriff der letzten Jahre weiter reduziert werden.
In verschiedenen Regionen des Kantons befinden sich die Hirschbestände auf einem tieferen Niveau als noch vor wenigen Jahren.
Bei einem Brand in der Werkstatt eines Garagenbetriebs ist am Montagnachmittag (3.7.2023) in Wetzikon hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am 2. Juli wurden zwei Jugendliche nach einer polizeilichen Fahndung von der Kantonspolizei Basel aufgegriffen.
Sie hatten sich wenige Stunden zuvor durch ein eingeschlagenes Fenster aus dem Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) entfernt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der vergangenen Woche an verschiedenen Orten Tiertransporter kontrolliert.
Mehrere Personen mussten zur Anzeige gebracht werden.
Der Kantonspolizei Bern ist es in Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Zürich und Aargau gelungen, ein Raserdelikt vom April 2021 in Wynau sowie weitere 45 Geschwindigkeitswiderhandlungen und zwei Benzindiebstähle von August 2018 bis März 2023 in sieben Kantonen zu klären.
Ein 40-jähriger Mann wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntag wurden zwei Personen bei einem Selbstunfall mit einem E-Scooter sowie bei einer Auffahrkollision verletzt und ins Spital gefahren.
Bei einem Selbstunfall am Samstag blieb es beim Sachschaden.
Am Mittwochnachmittag, 28. Juni 2023, wurde ein Autofahrer in Sitten von der Police Régionale des Villes du Centre mit mehr als dem Doppelten der erlaubten Geschwindigkeit gemessen. Der Fall wurde der Kantonspolizei übergeben.
Sein Führerschein wurde ihm noch vor Ort abgenommen.
Am Sonntagnachmittag ist in Matten eine leblose Person aus der Simme geborgen worden.
Es handelt sich um einen 38-jährigen Schweizer, der zuvor als vermisst gemeldet worden war. Gemäss den bisher getätigten Abklärungen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Am Mittwoch, 28. Juni 2023, stürzte ein Berggänger an der Dufourspitze etwa 200 Meter in die Tiefe.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu (Polizei.news berichtete).
Zur Erhöhung der Sicherheit an der A4 Axenstrasse werden Massnahmen umgesetzt. Die Höchstgeschwindigkeit zwischen Brunnen und Sisikon wird auf 60 km/h reduziert.
Weiter wird im Bereich zwischen dem Südportal Mositunnel und dem Rastplatz Wolfsprung eine physische Trennung von Trottoir und Strasse eingerichtet.
In der Nacht auf Sonntag, 2. Juli 2023, ist es in Niederteufen zu mehreren Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen gekommen.
Es wurden Wertgegenstände und Bargeld von einigen Hundert Franken gestohlen.
Am Montagmorgen ist in Gümmenen ein Auto mit einem Brückenpfeiler kollidiert. Die Lenkerin wurde dabei schwer verletzt.
Der betreffende Strassenabschnitt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Revokation der Vermisstmeldung vom 19. Juni 2023, 16.14 Uhr.
Der seit Montag, 19. Juni 2023, als vermisst gemeldete 28-jährige M.S. ist gestern, 02. Juli 2023, unversehrt aufgetaucht.
Gestern Sonntag, 2. Juli 2023, kurz nach 18.30 Uhr, fuhr ein 11-jähriger Velofahrer auf der Hofstatt in Richtung Leonhardstrasse.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 67-jähriger Velofahrer auf der Leonhardstrasse in Richtung Norden.
Am Montag, 03.07.2023, 09.25 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Langenackerstrasse unterwegs und beabsichtigte nach rechts in die Landstrasse einzubiegen.
Eine E-Bike-Lenkerin verletzte sich am Sonntagmorgen in Olten bei einem Selbstunfall schwer und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.