Schweiz

Street Parade 2023 - medizinisch gut versorgt mit Schutz & Rettung Zürich

Am kommenden Samstag strömen hunderttausende von Tanzbegeisterten für die Street Parade nach Zürich. Schutz & Rettung Zürich sorgt neben der regulären Notfallversorgung der Bevölkerung in der Stadt Zürich mit rund 390 zusätzlichen Mitarbeitenden für das medizinische Wohl der Besucher/innen der Technoparade.

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Delsberg JU: Unfall zwischen Auto und Moped - REGA im Einsatz

Gestern Nachmittag um 16:35 Uhr fuhr eine Mopedfahrerin aus dem Hof eines Gebäudes auf die Route de la Communance in Delsberg. Bei diesem Manöver gewährte sie einem Auto, das auf dieser Strasse in Richtung Courtételle unterwegs war, nicht den Vortritt. In der Folge prallte die Front des Autos heftig gegen das Moped.

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Altenrhein SG: Drei Personen nach mutmasslichen Diebstählen festgenommen

Am Sonntag (06.08.2023), kurz nach 3 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von einer Anruferin drei unbekannte Personen gemeldet worden, welche sich an der Rheinhofstrasse an mehreren Autotüren zu schaffen machten. Im Zuge einer Fahndung konnten drei junge Männer im Alter von 15, 18 und 19 Jahren angehalten und festgenommen werden. Sie trugen mutmassliches Deliktsgut auf sich.

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Erstfeld UR: Fahrzeuge mit zertrümmerter Frontscheibe aus dem Verkehr gezogen

Am Freitag, 4. August 2023, kurz nach 15.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über zwei Fahrzeuge mit Kontrollschildern aus Grossbritannien in Kenntnis gesetzt, deren Frontscheiben massiv beschädigt seien. Die sofort ausgerückte Patrouille konnte die beiden Fahrzeuge bei der Gotthardraststätte einer Kontrolle unterziehen.

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Stadt St.Gallen SG: Fussgängerin (†81) wird von Lastwagen erfasst und stirbt

Am Montagmittag (07.08.2023) ereignete sich bei der Einmündung Schönbüelpark in die Rorschacher Strasse ein Verkehrsunfall, bei welchem eine Fussgängerin tödlich verletzt wurde. Die Frau verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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A5 bei Grenchen SO: Falschfahrerin auf Autobahn unterwegs – Zeugenaufruf

Am Sonntagmorgen fuhr eine Automobilistin als Falschfahrerin auf der Autobahn A5 bei Grenchen, von Neuenburg herkommend, in Richtung Zürich. Trotz sofortigem Ausrücken mehrerer Polizeipatrouillen konnte die fehlbare Lenkerin nicht angehalten werden. Es ist zu keinem Unfall gekommen. Die Polizei sucht Zeugen.

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Spiringen UR: Pflichtwidriges Verhalten nach einem Verkehrsunfall – Zeugenaufruf

Gestern Sonntag, 6. August 2023, kurz nach 07.45 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über diverse Fahrzeugteile informiert, welche auf der Klausenstrasse im Bereich Vorfrutt auf der Fahrbahn lagen. Die sofort ausgerückte Patrouille konnte mehrere Fahrzeugteile auf der Strasse und im angrenzenden Wiesland sicherstellen.

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Hägendorf SO / A2: Kollision zwischen zwei Autos auf Rastplatz – zwei Verletzte

Auf dem Rastplatz Teufengraben auf der Autobahn A2 bei Hägendorf, ist am Samstagnachmittag ein Auto, aus noch zu klärenden Gründen, in ein korrekt parkiertes Fahrzeug geprallt. Dabei wurden der Unfallverursacher und das mitfahrende Kind leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

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Erlen TG: Dieb (Asylbewerber) in flagranti festgenommen

Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Sonntagmorgen in Erlen einen Mann festgenommen, dem vorgeworfen wird, Wertsachen aus Fahrzeugen gestohlen zu haben. Einsatzkräfte der Regionalpolizei bemerkten um 5 Uhr auf Patrouillenfahrt einen Mann, der in einem Auto auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse sass und offensichtlich das Fahrzeug nach Wertsachen durchsuchte. Bei der folgenden Personenkontrolle wurde beim 33-jährigen Algerier eine Tankkarte gefunden, die kurz zuvor aus einem anderen, in der Nähe parkierten Fahrzeug entnommen worden war. Der Mann wurde festgenommen und inhaftiert.

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Istighofen TG: 32-jährige Frau alkoholisiert im Auto aufgefunden

Eine stark alkoholisierte Autofahrerin wurde am Sonntagmorgen in Istighofen von Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau in ihrem beschädigten Auto aufgefunden. Die 32-jährige Frau meldete sich um 4.15 Uhr bei der Kantonalen Notrufzentrale und sagte, sie könne nicht mehr aus ihrem Auto aussteigen. Einsatzkräfte der Regionalpolizei trafen die Frau in ihrem Fahrzeug auf einem Feldweg an der Thur in Istighofen an. Das Fahrzeug wies Spuren eines Verkehrsunfalls auf. Die Frau erklärte, sie könne sich an nichts erinnern, sie sei im Auto schlafend aufgewacht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,75 mg/l.

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Neuhausen am Rheinfall SH: Einbrecher stehlen Gold aus Tempel - Zeugenaufruf

Zwischen Freitagabend (04.08.2023) und Sonntagmittag (06.08.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Tempel in Neuhausen am Rheinfall verübt. Dabei hat die Täterschaft Bargeld und Gold gestohlen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.

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Stadt Glarus GL: Kantonspolizei fasst zwei Fahrraddiebe in flagranti

Am Sonntag, 06.08.2023, um 01.00 Uhr, fielen in Glarus einer Patrouille der Kantonspolizei zwei Männer mit Fahrrädern auf, welche sich zu einer Laderampe eines Einkaufszentrums begaben. Bei der anschliessend durchgeführten Kontrolle der 20-jährigen und des 27-jährigen, stellte sich schnell heraus, dass die beiden Fahrräder kurz zuvor beim Bahnhof Glarus gestohlen wurden.

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Stadt Schaffhausen SH: Parkiertes Fahrzeug beschädigt - Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstagnachmittag (03.08.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen auf einem Parkplatz ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein parkiertes Auto beschädigt wurde. Da sich die unfallverursachende Person pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt hat, bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.

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Wassen UR: Sustenpassstrasse nach Steinschlag vorsorglich gesperrt

Am Samstag, 5. August 2023, gegen 00:30 Uhr, meldete ein Fahrzeuglenker der Kantonspolizei Uri, dass auf der Sustenpassstrasse, im Gebiet Steinplangg, Steine und Geröll auf der Fahrbahn liegen würden. Die Stelle wurde durch das Pikett des Strassenunterhaltsdienstes umgehend beurteilt, geräumt und überwacht, so dass ein eingeschränkter Betrieb der Strasse möglich war.

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Kollision in Mannens FR: 68-jährige Frau ins Spital geflogen

Am Samstagmorgen, den 5. August 2023, ereignete sich in Mannens ein Verkehrsunfall, an dem ein Auto und ein Bus der Freiburger Verkehrsbetriebe (Transports publics fribourgeois) beteiligt waren. Drei Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Straße war für den Verkehr gesperrt und eine Umleitung wurde eingerichtet.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.