Viele Menschen lernen heutzutage eine Partnerin oder einen Partner im Internet kennen. Doch dort lauern auch Liebesbetrüger.
Eine Frau hat viel Geld an einen Liebesschwindler verloren. Die Polizei warnt und gibt Tipps, wie man die Betrugsmasche erkennen kann.
In Selzach wurde in der Nacht auf Donnerstag ein Kupfer-Diebstahl verhindert. Die Täterschaft flüchtete in einem dunkelblauen Personenwagen mit ausländischem Kontrollschild. Bei Lommiswil wurde in der Nacht zuvor Metall aus einer Mulde gestohlen.
Die Polizei ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.
Am Donnerstag, 6. Juli 2023, ist eine Autolenkerin bei einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn A9 auf der Höhe von Chamoson ums Leben gekommen.
Gegen 01:45 Uhr kollidierte eine Autofahrerin auf der Autobahn A9 auf der Höhe von Chamoson mit dem Heck eines Fahrzeuges, das auf der rechten Fahrbahn von Conthey in Richtung Riddes unterwegs war. Nach der Kollision gerieten die Fahrzeuge ins Schleudern, wobei eines mit seiner rechten Flanke auf der Überholspur und das andere auf dem Dach mittig der Fahrbahn zum Stillstand kam.
Bei der Anfahrt zum Albulapass hat am Mittwoch ein Chauffeur mehrere Signalisationen missachtet.
In der Folge entstanden durch sein Verhalten Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwoch, 5. Juli 2023, ereignete sich in der Winterthurer Innenstadt ein Verkehrsunfall. Dabei hat sich eine E-Bike-Fahrerin erhebliche Verletzungen zugezogen.
Die Stadtpolizei Winterthur sucht Zeuginnen und Zeugen.
Wir erhalten diverse Meldungen von Personen, die einen englisch sprachigen Anruf erhalten haben.
Die Computerstimme erklärt, dass ein Problem besteht und man sich melden soll.
Letzte Woche war für unsere Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung ein besonderer Tag - das Seeschwimmen stand auf dem Programm!
Die Klasse wird jeweils in Gruppen von vier bis fünf Personen aufgeteilt.
Bei vielen stehen die wohlverdienten Ferien an. Davon profitieren leider aber auch Einbrecher/innen.
Damit die Traumferien nicht in einem Albtraum enden, haben wir für dich die wichtigsten Sicherheitshinweise zusammengetragen:
Aufgrund Sanierungsarbeiten ist der Bahnübergang an der Aathalstrasse vom 11.07.2023 ab 22:00 Uhr bis zum 13.07.2023 um 05:00 Uhr gesperrt.
Der Langsamverkehr wird über den Weinhaldenweg und Talweg geführt.
Vorgestern wurde im Seeburgpark in Kreuzlingen ein Kaninchen gefunden - speziell, er trug ein rosa "Gstältli".
Unsere Patrouille hat das Tierchen ins Tierheim Altnau gebracht.
Ab Montag, 10. Juli, bis Samstag, 15. Juli 2023, erfolgen auf der Romanshornerstrasse in Kreuzlingen die finalen Deckschichtarbeiten auf der Fahrbahn.
Um diese Arbeiten ausführen zu können, müssen die Romanshornerstrasse und die seitlichen Zu- und Wegfahrten im Bereich zwischen den Kreiseln „Blaues Haus“ und „Ziil“ gesperrt werden.
Am Donnerstag (06.07.2023), kurz nach 3 Uhr, ist ein Auto an der Gulerstrasse von einem zuerst noch unbekannten Mann durchsucht worden. Ein aufmerksamer Bürger beobachtete dies und meldete seine Feststellung der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen.
Kurze Zeit später konnte ein 25-jähriger Algerier von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Mittwoch (05.07.2023), um 21:40 Uhr, ist es an der Müller-Friedbergstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 36-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen (05.07.2023) ist in ein Gastrobetrieb an der Teufener Strasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft durchbrach gewaltsam die Glasscheibe einer Tür und gelangte durch das entstandene Loch in das Gebäude.
Am Mittwochabend, 5. Juli 2023 ist es in Siebnen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Mutter mit ihrem Kind gekommen.
Die 38-jährige Frau und das 6-jährige Mädchen erlitten bei der Kollision erhebliche Verletzungen. Sie mussten von den Rettungskräften in ausserkantonale Spitäler eingeliefert werden.
Der Regierungsrat hat Roland Zurkirchen als neuen Leitenden Oberjugendanwalt und damit als Chef der Jugendstrafrechtspflege gewählt.
Der 57-jährige Zurkirchen ist seit 2017 Direktor der Untersuchungsgefängnisse des Kantons Zürich und weist eine breite Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus. Zurkirchen löst am 1. April 2024 Marcel Riesen-Kupper ab, der die Altersgrenze erreicht.
Fotoaufnahmen und das beobachtete Verhalten von Wölfen deuten stark darauf hin, dass im Grossraum Ennenda eine Wolfsreproduktion und somit eine neue Rudelbildung stattgefunden hat.
Es ist das zweite im Kanton Glarus bekannte Rudel, nebst dem bekannten Kärpfrudel.
Bei einem Clubhaus im Schlossguet-Park in Münsigen ist am Montagabend ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Ein fahrlässiges oder vorsätzliches Verursachen des Brandes steht im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen und Zeuginnen.
Beim Brand eines Einfamilienhauses in Opfertshofen hat sich eine junge Frau leicht verletzt und musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden.
Der Brand konnte von den ausgerückten Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Ein für die Jahreszeit aussergewöhnlich starkes Tief zog heute Mittwoch an der Nordseeküste entlang ostwärts.
Es brachte besonders an der holländischen und norddeutschen Küste Sturmböen von über 100 km/h.
Mitte Juni 2023 brach in einem Wohnblock in Freiburg, an der Route de Beaumont, ein Brand aus.
Die Ermittlungen führten zur Identifizierung der mutmasslichen Täter dieser Brandstiftung. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Wer gebietsfremde Tiere und Pflanzen aus einem Aquarium oder Gartenteich in die Natur aussetzt, kann damit grossen Schaden an Biodiversität und Infrastruktur anrichten und macht sich strafbar.
Der Kanton Thurgau informiert gemeinsam mit anderen Kantonen, warum das Freilassen von gebietsfremden Tieren und Pflanzen aus Aquarien und Gartenteichen verboten ist, was beim Kauf zu beachten ist und welche Lösungen es gibt, wenn man Tiere und Pflanzen nicht mehr behalten kann oder will.
Die E-Bike-Lenkerin, die am Dienstagnachmittag, bei einem Verkehrsunfall in Unterseen schwer verletzt wurde, ist verstorben.
Ermittlungen zum Unfall sind weiterhin im Gang.
Am Mittwochmittag ist es in einem Verkehrskreisel in Landquart zu einer Kollision zwischen einen Personenwagen und einem E-Scooter gekommen.
Der Fahrer des E-Scooters wurde dabei verletzt.
Unterhaltsarbeiten und die Kontrolle der Beleuchtung bedingen Sperrungen des Tunnels Schänzli in Fahrtrichtung Delémont und Basel.
Um die Verkehrsbeeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (4.7.2023) an verschiedenen Orten im Kanton Zürich Verkehrskontrollen durchgeführt.
Ein besonderes Augenmerk galt dabei den Zweiradlenkenden.
Gestern wurde im Hafen von Portalban eine Verschmutzung festgestellt.
Die Feuerwehr intervenierte, um den Kohlenwasserstoff zu neutralisieren. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Kürzlich ist bei der Durchführung einer Theorieprüfung ein Prüfungsbetrug aufgeflogen. Eine 39-jährige Frau war mit diversen technischen Hilfsmitteln ausgestattet.
Sie wird bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Der bei Besuchern und Wanderern beliebte Felsenweg am Bürgenberg ist wieder auf seiner gesamten Länge begehbar.
Ebenso ist der Seeweg von Kehrsiten bis zur Obermatt wieder geöffnet.
In der Nacht auf Mittwoch überfiel ein unbekannter den Coop Pronto Shop in Aarburg. Er erbeutete Bargeld.
Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.
Bei einem Abbiegemanöver auf der Westtangente in Solothurn kam es Dienstagnachmittag zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund unterschiedlicher Aussagen sucht die Polizei Zeugen.
Sommerzeit ist Ferienzeit – sowohl in der Schweiz als auch in den europäischen Nachbarländern.
Diesen Sommer ist mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen als im Rekordjahr 2022 sowie massiven Staus auf Schweizer Strassen zu rechnen. Im Fall einer Panne im Ausland wird es zu sehr langen Wartezeiten kommen, weil die Pannendienste überlastet sind. Der TCS gibt Tipps, wie man Staus umfahren und das Risiko einer Panne reduzieren kann.
Am Dienstagabend ist es in der Stadt Luzern zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Der alkoholisierte Fahrer wurde dabei erheblich verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Dienstagmorgen, 4. Juli 2023, wurde der Fund einer Leiche in einem Schulhaus im Kreis 1 gemeldet.
Ermittlungen zur Identität der verstorbenen Person sowie zu den Hintergründen wurden aufgenommen.
Am Dienstag (04.07.2023), um 21:40 Uhr, ist ein Auto an der Industriestrasse von einem zuerst noch unbekannten Mann durchsucht worden.
Der aufmerksame Autobesitzer konnte den Unbekannten dabei beobachten und die Kantonspolizei St.Gallen informieren. Anschliessend konnten Patrouillen den Mann festnehmen.
Am Dienstag (04.07.2023), kurz vor 10:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Streifkollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto gekommen.
Der 32-jährige Fahrer des Sattelmotorfahrzeuges war in angetrunkenem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Dienstagabend, 04. Juli 2023, nach 19.30 Uhr, kam es im Baustellenbereich der Kriegackerstrasse in Muttenz BL zu einer Streifkollision zwischen einem unbekannten Fahrzeug und einem E-Trottinett-Fahrer.
Der E-Trottinettlenker wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei hat die Posten der bürgernahen Polizei von Cheyres, Courtepin, Prez-vers-Noréaz und La Roche vorübergehend geschlossen.
Die Dienstleistungen zugunsten der Bevölkerung und der Behörden sind gewährleistet.
In der Nacht auf Sonntag haben drei Männer in Horw einer Frau die Handtasche gestohlen und flüchteten.
Die alarmierte Luzerner Polizei konnte die Männer wenig später mithilfe von Polizeihund Rusty aufspüren und festnehmen.
Am 04.07.2023, kurz vor 22.00 Uhr, wurde an der Tramhaltestelle Dreirosenbrücke ein 52-jähriger Mann Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Am 23. Juni 2023 hat die Kantonale Staatsanwaltschaft einen 41-jährigen Mann aus der Türkei in Lenzburg durch die Kantonspolizei verhaften lassen.
Der Beschuldigte wird dem Handel mit Kokain dringend verdächtigt. Die Kantonale Staatsanwaltschaft hat beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt.
In Martina ist am Dienstagnachmittag in einer Galerie ein Motorradfahrer gestürzt. Seine Sozia verletzte sich durch den Sturz leicht.
In Begleitung der 56-Jährigen fuhr der deutsche 57-jährige Motorradfahrer um 14.50 Uhr von Martina kommend über die Hauptstrasse H27 in Richtung Österreich.
Beim Schulhaus Hagendorn sind ein E-Bikefahrer und ein 8-jähriger Fahrradlenker zusammengeprallt. Die Polizei sucht den E-Bikefahrer, welcher sich nach der Kollision vom Unfallort entfernt hat.
Der Unfall ereignete sich am späten Dienstagnachmittag (4. Juli 2023), um 17:15 Uhr.
Die Betrüger verschicken E-Mails, die angeblich von PayPal stammen und gaukeln potenziellen Opfern vor, dass der Zugriff auf ihr PayPal-Konto eingeschränkt wurde oder aufgrund einer Zahlung der Kundendienst telefonisch kontaktiert werden müsse.
Das hauptsächliche Ziel der Cyberkriminellen ist es, die persönlichen Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Am frühen Mittwochmorgen, 05. Juli 2023, kurz nach 04.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker in der Autobahn A22 in Füllinsdorf BL, Fahrtrichtung Liestal/Sissach, ein Selbstunfall.
Personen wurde dabei keine verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.