Am Dienstagnachmittag ist in Toffen ein Mann bei einem Sturz von einer Leiter schwer verletzt worden. Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht, wo er später seinen schweren Verletzungen erlag. Der Unfall wird untersucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Dienstag, 13. Juni 2023, kurz vor 14.40 Uhr, gemeldet, dass ein Mann in Toffen bei einem Sturz von einer Leiter verletzt worden sei.
Ab Montag, 19. Juni 2023, baut das Strassenkreisinspektorat Buchs einen neuen Belag auf der Sarganserstrasse in Bad Ragaz im Abschnitt St.Leonhard bis Pizolstrasse ein.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis am Dienstag, 18. Juli 2023.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023, kurz nach 23.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Anhänger und Zürcher Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Süd, als er eine Rauchentwicklung im Motorraum feststellte.
Daraufhin lenkte er das Fahrzeug in eine Ausstellbucht. Der Gotthard-Strassentunnel blieb aufgrund der Bergungsarbeiten sowie Sachverhaltsaufnahmen für rund zwei Stunden gesperrt.
In der Nacht auf Donnerstag (15. Juni 2023) haben Einsatzkräfte mehrere fahrunfähige Autofahrer gestoppt. Sie waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss.
Gegen 21:30 Uhr wurde ein Autolenker in der Stadt Zug angehalten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 37-Jährige das Fahrzeug trotz Führerausweisentzug lenkte.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Dienstagnachmittag, 13. Juni 2023, auf der Laufenstrasse in Kleinlützel mit einem mobilen Radargerät ein Motorrad mit 106 km/h gemessen.
Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 50 km/h. Der verantwortliche Motorradlenker konnte durch die Polizei an seinem Wohndomizil angehalten werden. Diese nahm ihm den Führerausweis ab und wird ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige bringen.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023 musste die Feuerwehr Oberiberg kurz nach 17.30 Uhr an die Stolzbodenstrasse ausrücken, da Rauch aus einer Wohnung gemeldet wurde.
Die Einsatzkräfte konnten vor Ort den Brand in einem Zimmer lokalisieren und rasch löschen.
Am Mittwoch (14.06.2023), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der St. Gallenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 37-jährige Autofahrer fuhr rückwärts aus einem Parkfeld. Zur gleichen Zeit fuhr eine 58-jährige Frau mit ihrem E-Bike an demselben Parkfeld vorbei.
Am Mittwoch (14.06.2023), um 12:05 Uhr, ist ein Lastwagen an der Bleikenstrasse gekippt. Vorgängig kollidierte dieser aufgrund nicht passender Höhenverhältnisse mit der dortigen Eisenbahnbrücke.
Der 55-jährige Chauffeur wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (15.06.2023), kurz nach 02:45 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Fahrzeugeinbruch an der Weidstrasse gemeldet.
Der Autobesitzer konnte zwei Männer beim Einbruch beobachten und wählte den Notruf. Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten die beiden Männer anhalten und festnehmen.
Von Montag, 19. Juni bis Freitag, 30. Juni 2023, findet in der Stadt Zürich die traditionelle Veloprüfung für alle Schüler der 5. Klasse statt. Das Sicherheitsdepartement sowie das Schul- und Sportdepartement danken allen Verkehrsteilnehmenden im Voraus für ihre Rücksichtnahme.
Seit vielen Jahren setzen sich Schulinstruktoren der Stadtpolizei Zürich – unterstützt von den Lehrpersonen – für die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden ein. Vom Kindergarten bis zur 2. Klasse steht die «Fussgängerausbildung» im Fokus, ab dem
3. Schuljahr rücken das Velofahren sowie die dazugehörenden Regeln und Signale ins Zentrum der Verkehrsinstruktion. Den Abschluss und Höhepunkt bildet die seit 1947 jährlich stattfindende Veloprüfung in der 5. Klasse.
Am Mittwochnachmittag verunfallte in Wiggen ein Mann tödlich. Der 55-jährige war mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug unterwegs.
Dieses hatte sich beim Heuen im steilen Geländer überschlagen und den Mann verletzt.
Die bislang unbekannten Diebe durchsuchen systematisch unverschlossene Fahrzeuge nach Wertsachen.
Bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden häufen sich die Anzeigen wegen Diebstählen von Portemonnaies und anderen Wertsachen aus unverschlossenen Fahrzeugen.
Die Tour de Suisse 2023 durchquert am Freitag die Gemeinde Glarus Nord. Deswegen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die 6. Etappe der Tour de Suisse führt am Freitag, 16. Juni, von La Punt über Chur, Sargans, Mühlehorn, Kerenzerberg, Mollis, Näfels, Niederurnen und Bilten und weiter bis zum Etappenziel nach Oberwil-Lieli/AG.
Im Jahr 2022 ereigneten sich auf Luzerner Strassen insgesamt 2'334 Verkehrsunfälle. Bei 1'070 davon kamen Menschen zu Schaden.
Die Zahl der Strassenverkehrsunfälle und der verunfallten Personen nahm im Vorjahresvergleich zu. Die langjährige rückläufige Entwicklung hat sich in den letzten Jahren abgeschwächt, wie der neue LUSTAT-Webartikel zeigt.
Am Mittwochabend, 14. Juni 2023, kurz vor 19.45 Uhr, kam es am Holenweg in Hölstein BL zu einem Brand in einem Einfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand grosser Sachschaden.
Beim Brand einer Fahrzeugeinstellhalle ist am frühen Donnerstagmorgen in Gächlingen ein Sachschaden in der Höhe von rund 1 Million Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend (14. Juni 2023) kurz vor Mitternacht wurde der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass in Gächlingen eine Fahrzeugeinstellhalle brenne.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Salmsach einen Einschleichdieb festgenommen. Bei ihm konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Gegen 5.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Kantonsstrasse Fehlwies nach einem Einschleichdiebstahl in ein Wohnhaus ein Mann zurückgehalten werde.
Bei einem Verkehrsunfall am späten Mittwochnachmittag (14.06.2023) zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad in Uster ist der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 18 Uhr fuhr ein 23-jähriger Automobilist auf der Blindenholzstrasse in Richtung Stegstrasse. Bei der Stopstrasse hielt er an und liess den Querverkehr passieren.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023, leistete die Stadtpolizei Zürich an verschiedenen Örtlichkeiten Einsätze im Zusammenhang mit dem feministischen Streik.
Gegen 12.45 Uhr meldeten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), dass am Paradeplatz Demonstrierende mit Transparenten den Tramverkehr blockieren würden.
Am Mittwochabend ist es im Niederdorf zu einem Dachstockbrand gekommen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Verletzte Personen gab es keine.
Um 18 Uhr gingen in der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) mehrere Notrufe über ein Feuer im Niederdorf ein. Vor Ort trafen die ausgerückten Einsatzkräfte einen Vollbrand in einem Dachstock an. Die umgehend eingeleiteten Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig, da der Brandherd nur schwer zugänglich war. Ein Ausweiten der Flammen konnte die Berufsfeuerwehr von SRZ verhindern und das Feuer anschliessend löschen.
Auf der Autobahn ist es zu einem Verkehrsunfall mit drei involvierten Fahrzeugen gekommen. Grund war ein unvorsichtiger Spurwechsel.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Oberhalb von Balm bei Günsberg hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag einen kleineren Waldbrand gelöscht. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch ein nicht vollständig gelöschtes Feuer.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht inzwischen eine erhebliche Waldbrandgefahr.
Am späten Montagnachmittag wurde der Einsatz der Polizei aufgrund einer Auseinandersetzung in der Stadt Freiburg verlangt. Zwei Personen wurden verletzt. Der mutmassliche Täter wurde vor Ort festgenommen.
Eine Untersuchung wurde durch die Staatsanwaltschaft eröffnet.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bodensee vor Altenrhein, in der Nähe des Seezeichens 1, ein 14-jähriger Junge vermisst werde.
Die Suche nach ihm dauert an und wird auch morgen fortgesetzt. Auch heute Mittwoch standen verschiedenste Organisationen im Einsatz.
Auf der Autobahn A2 bei Hägendorf, in Richtung Egerkingen fahrend, hat am Mittwochmorgen ein Lastwagenlenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Unter anderem prallte er in die Mittelleiteinrichtung, durchbrach diese und überquerte anschliessend die Fahrspuren der Gegenfahrbahn. Schliesslich kam der Lastwagen ausserhalb der Autobahn in einer Baumgruppe zum Stillstand. Der Chauffeur wurde leicht verletzt und zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital gebracht.
Zur Klärung des Unfallhergangs und der Unfallursache sucht die Polizei Zeugen.
Am Dienstagabend, 13. Juni 2023, 19.20 Uhr, kam es auf der Zugerstrasse in Küssnacht zu einem Verkehrsunfall.
Bei welchem ein Personenwagen und ein Fahrradfahrer.
Am Dienstagabend 13. Juni 2023, kurz nach 18 Uhr, ist in Schindellegi ein Auto während der Fahrt in Brand geraten.
Der Lenker fuhr mit dem Fahrzeug auf der Maihofstrasse in Schindellegi, als er plötzlich aus dem Motorraum Rauch und Flammen wahrnahm.
Auf der A2 entstehen auf dem Abschnitt Hergiswil–Beckenried in Richtung Luzern regelmässig Stausituationen, welche zu Ausweichverkehr auf das nachgelagerte Strassennetz der Kantone Nidwalden und Obwalden führen.
Um die Verkehrssituation zu verbessern, soll der Verkehrsfluss auf der A2 optimiert und Ausweichverkehr vermindert werden.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (14.06.2023) sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen viele Fahrzeugeinbruchdiebstähle gemeldet worden.
Über 20 Fahrzeugeinbruchdiebstähle wurden in Au sowie in Wattwil begangen.
Am Mittwochmorgen, 14. Juni 2023, hat sich in Urnäsch, Sulzbrunnen, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Auf einem öffentlichen Parkplatz an der Reiherstrasse in Grenchen ist am Mittwochmittag, 14. Juni 2023, ein dort abgestelltes Wohnmobil in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Am Mittwochmittag ist auf der Autostrasse A13 im Tunnel Crapteig eine Automobilistin auf ein vor ihr verlangsamendes Auto aufgefahren.
Die Frau wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Am Dienstagnachmittag ist es auf der Prättigauerstrasse in Klosters zu einer Frontalkollision zweier Autos gekommen.
Beide Lenker verletzten sich leicht.
In vergangenen Wochen sind beim Regionalpolizeiposten in Teufen verschiedene Anzeigen wegen Sachbeschädigungen in Teufen, Bühler und Gais eingegangen. Unbekannte haben an verschiedenen Orten Mauern und Wände mit Farbe versprüht. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise.
Ein Personenwagen ist gestern Abend auf der Kantonsstrasse in Ruswil in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Heute Morgen waren verschiedene Websites der Stadt Zürich nicht erreichbar. Der Grund ist ein DDoS-Angriff auf die Webseiten der Stadt Zürich.
Mit Gegenmassnahmen wird der Betrieb sichergestellt.
Vom frühen Dienstagabend, 13. Juni 2023 bis Mittwoch, 14. Juni 2023, kurz nach Mitternacht, probte die Kantonspolizei Schwyz in Pfäffikon und Umgebung den Ernstfall.
Im Zentrum der Verbandsübung PECUNIA stand die Bewältigung einer polizeilichen Sonderlage. Ausgangslage des Szenarios war ein Raubüberfall auf eine Bankfiliale mit Geiselnahme. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die Ausbildung einfliessen und so in der Bewältigung von Grossereignissen einen wertvollen Beitrag leisten.
Am Dienstagabend haben vermummte Personen eine Türe sowie die Fensterfront eines Restaurants an der Münstergasse in Bern eingeschlagen.
In der Folge kam es zur Auseinandersetzung zwischen den Vermummten und einer Gruppierung, die sich im Restaurant befunden hatte. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Montagabend ist in Stechelberg ein Basejumper tödlich verunglückt. Der Mann ist noch nicht formell identifiziert, es bestehen jedoch konkrete Hinweise auf seine Identität.
Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht auf Mittwoch (14. Juni 2023) sind mehrere Firmen im Gewerbegebiet „Bösch“ Opfer von Einbrüchen geworden. Die Polizei sucht Zeugen.
Betroffen von den Einbrüchen sind gesamthaft sieben Unternehmen. Die unbekannte Täterschaft drang jeweils gewaltsam in die Liegenschaften ein und durchsuchte die Räumlichkeiten gezielt nach Bargeld. Dafür wurden vereinzelt auch Büromöbel und Türen aufgebrochen.
Am Montagnachmittag 12. Juni 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 einen mutmasslichen Betrüger fest. Dieser war als Taxifahrer unterwegs um eine Rentnerin um mehrere tausend Franken zu erleichtern.
Vor dem Mittag erhielt eine Rentnerin einen Anruf. Am Telefon war ein Mann, der sich als Polizist ausgab. Nachdem er die Frau mit einer Geschichte davon überzeugte, dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei, forderte er sie auf, dass Geld auf der Bank abzuheben und der Polizei zu übergeben.
Auf der Pfaffnauerstrasse in Reiden hat sich am Dienstagabend eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Eine Person wurde leicht verletzt. Zum Unfall gekommen ist es bei einem Abbiegemanöver.
Letzen Sonntag ereignete sich auf einer Baustelle in Rueyres-Treyfayes einen Arbeitsunfall. Eine Person wurde tödlich verletzt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Sonntag, 11. Juni 2023, gegen 18:30 Uhr, wurde nach einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Rueyres-Treyfayes der Einsatz der Kantonspolizei verlangt.
In der Nacht auf Dienstag durchsuchten Unbekannte in Möhlin parkierte Autos und entwendeten dabei Wertsachen.
Auf der Fahndung wurden zwei junge Männer unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.