An diesem Wochenende findet die 37. Ruderregatta auf dem Sarnersee statt.
Am Start werden über 1400 Boote aus dem In- und Ausland sein. Die Regatta ist einer der grössten in ganz Europa.
In Hendschiken kollidierten am Freitagnachmittag zwei Autos frontal. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Die Strasse war während rund zwei Stunden gesperrt.
Nach dem Sturz von einem Dach in Kalthäusern musste am Freitag ein Mann durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Der genaue Hergang wird abgeklärt.
Am Freitagmorgen, 2. Juni 2023, kam es auf der Kantonsstrasse zwischen Stalden und St. Niklaus zu einem Verkehrsunfall. Dabei verlor der Beifahrer eines Personenwagens sein Leben. Zwei weitere Personen wurden verletzt.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 08:15 Uhr. Am Orte genannt „Chipfen“ kam es aus derzeit nicht geklärten Gründen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen, einem Gesellschaftswagen und einem Lieferwagen.
Der Kantonspolizei Bern werden seit mehreren Monaten aus dem ganzen Kanton vermehrt betrügerische Telefonanrufe gemeldet. Mehrheitlich stehen diese im Zusammenhang mit den bekannten Betrugsmaschen „Schockanruf“ und „Falsche Polizisten“.
Alleine diese Woche gelang es Betrügern, einen Gesamtbetrag in der Höhe von über 200'000 Franken zu erbeuten. Die Kantonspolizei Bern ruft erneut zur Vorsicht auf.
Heute Morgen stürzte ein Motorradfahrer, nachdem er durch ein Auto überholt worden war. Er wurde dabei verletzt. Das Auto fuhr weiter ohne anzuhalten.
Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Am Donnerstagmorgen (01.06.2023), um 06:15 Uhr, ist es auf der Ringstrasse zu einer Kollision zwischen einem Rennvelo und einem Auto gekommen. Ein 44-jähriger Rennvelofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Die Rettung brachte den Mann ins Spital.
Zwischen Dienstagabend und Donnerstagmittag (01.06.2023) wurde an der Kreuzackerstrasse ein Diebstahl bei einer medizinischen Einrichtung begangen.
Die unbekannte Täterschaft brach eine Spendenbox auf und entnahm Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Donnerstag (01.06.2023), um 15:45 Uhr, wurde der Notrufzentrale St.Gallen ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Furtstrasse gemeldet.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Zwei Personen mussten vom Rettungsdienst wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Nach jetzigen Erkenntnissen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (01.06.2023), um 17:15 Uhr, ist ein Kind auf einem Parkplatz an der Lochrietstrasse mit einem im Schritttempo fahrenden Lieferwagen zusammengestossen. Das Kind verletzte sich dabei leicht.
Es wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (01.06.2023), um 17:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 ein Auffahrunfall zwischen einem Auto mit Transportanhänger und einem Lieferwagen ereignet.
Der Lieferwagenfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 20'000 Franken.
Am Donnerstag (01.06.2023), um 18:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Auffahrunfall zwischen drei Autos gekommen. Ein Autofahrer wurde unbestimmt verletzt und als fahrunfähig eingestuft.
Eine 65-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt.
Am Donnerstagabend, 01. Juni 2023, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich in der Birsigtalstrasse in Reinach BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Dreiradfahrer. Der Lenker des Dreirades wurde bei der Kollision verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Sicherlich auch die vielen Sonderfunktionen, die nach einigen Dienstjahren möglich werden.
Eine davon ist die Zusatzausbildung als Verhandlerin oder Verhandler, welche in den letzten Tagen eine Weiterbildung mit der Sondereinheit absolvierten. Dabei ging es in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in luftige Höhe.
Auch dieses Jahr haben wieder viele Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen im Einsatzgebiet unter der wachsamen Leitung unserer Verkehrsinstruktoren die Veloprüfung absolviert.
Wir gratulieren unseren jüngsten Verkehrsteilnehmenden zum Bestehen und wünschen allzeit sichere Fahrt!
Zwischen Werthenstein und Malters ereignete sich gestern Nachmittag ein Unfall, bei dem eine Velofahrerin verletzt wurde. Der Unfallhergang ist unklar.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am 25. Mai 2023 fand in Sitten das erste Treffen von Personen statt, welche sich im Kanton Wallis beruflich in der Bekämpfung der Misshandlung von Kindern engagieren.
Gegen 60 Personen aus den Bereichen Justiz, Medizin, Psychologie, Pädiatrie, Soziales und der Politik nahmen mit dem Ziel, ihre Zusammenarbeit im Interesse der betroffenen Kinder zu verbessern, daran teil.
Gestern wurden in Rheinfelden mehrere aufgebrochene Schrebergartenhäuschen gemeldet.
Die Einbrüche dürften zwischen dem 31.05. und dem 01.06. in der Schrebergartenanlage an der Zürcherstrasse in Rheinfelden erfolgt sein.
Am Donnerstagnachmittag ist auf der Nordspur der Autobahn A13 in Chur ein Automobilist auf eine rechtsseitige Leitplanke aufgefahren.
Aufgrund der festgestellten Fahrunfähigkeit wurde dem Mann der Führerausweis abgenommen.
Bei der lebenslangen Freiheitsstrafe stellen sich keine Anwendungs- oder Sicherheitsprobleme. Sie soll aber besser von der 20-jährigen Freiheitsstrafe und der Verwahrung abgegrenzt werden.
Der Bundesrat schlägt deshalb vor, die bedingte Entlassung aus einer lebenslangen Freiheitsstrafe neu erstmals nach 17 Jahren zu prüfen.
Am Donnerstag, 1. Juni 2023, kurz nach 19.00 Uhr, wurde an der Rothausstrasse in Muttenz BL eine Frau von einem Auto erfasst und schwer verletzt (Polizei.news berichtete).
Bei dem Verkehrsunfall auf der Rothausstrasse in Muttenz wurde die 59-jährige Radfahrerin schwer verletzt.
Bei einem Selbstunfall ist am Donnerstagabend (01.06.2023) ein Motorradfahrer ums Leben gekommen.
Der 16-Jährige fuhr um 20:45 Uhr mit einem zweiten Motorradfahrer auf der Zürcherstrasse von Gutenswil Richtung Fehraltorf.
Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf der Schweizer Cupfinal zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Lugano ausgetragen. Aufgrund des grossen Besucheraufkommens sowie eines bewilligten Fanmarsches kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Vom 5. bis 25. Juni 2023 können Autos und Velos die St. Alban-Anlage nicht in Richtung Breite durchfahren. Grund dafür ist die laufende Erneuerung der Hardstrasse. Der Verkehr wird über die Engelgasse und die Sevogelstrasse umgeleitet.
Ab Montag, 26. Juni 2023 ist die Hardstrasse sowohl für den Tram- und Strassenverkehr wieder offen. BVB, IWB und Kanton werden die aktuelle Etappe der Erneuerung Hardstrasse, die von der St. Alban-Anlage bis zur Angensteinerstrasse reicht, bis im Frühjahr 2024 vollständig abschliessen.
Auf der Gösgerstrasse in Erlinsbach ist es am Donnerstagabend, 1. Juni 2023, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Die Beteiligten machen unterschiedliche Angaben zum Hergang.
Zur Klärung der genauen Umstände sucht die Polizei Zeugen.
Auch unsere Bike Police ist regelmässig für euch im Einsatz und patrouilliert auf Zürichs Strassen.
Seid aufmerksam im Strassenverkehr und gebt aufeinander Acht.
Der 81-jährige Velofahrer, der beim Verkehrsunfall am Donnerstag in Hörhausen lebensbedrohlich verletzt wurde, ist wenige Stunden später im Spital verstorben.
Kurz nach 12.30 Uhr kam es auf der Hauptstrasse zu einer zur Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto.
Ein Brand im Dachstock eines Mehrfamilienhauses dürfte am Mittwochabend (31.05.2023) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht haben.
Kurz nach 19:20 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand an der Industriestrasse gemeldet.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Die (damals) neue Uniform von 1943 diente auch als Grundlage für die weiteren Modelle bis ins Jahr 2000.
Am Donnerstag, 1. Juni 2023, kurz nach 19.00 Uhr, wurde an der Rothausstrasse in Muttenz BL eine Frau von einem Auto erfasst und schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern ist am Mittwochabend (31.05.2023) ein Lenker tödlich verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich nach 19:00 Uhr im Kreuzungsbereich der Höhenstrasse und der Eggstrasse. Ein 67-jähriger Motorradfahrer wurde schwer verletzt und musste von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Unsere nächste Informationsveranstaltung findet am Montag, 5. Juni 2023, 19.00 Uhr statt.
Gerne informieren wir euch während ca. 1.5h zu folgenden Themen:
Am 14. Juni startet eine interaktive Flughafen-Ausstellung im Airport Shopping. Am gleichen Tag wird der Erstflug auf der Zuschauerterrasse B mit einem Spezialprogramm gefeiert. Das grosse Flughafenfest vom 1. bis 3. September macht die Aviatik in all ihren Facetten erlebbar.
Für Geburtstagskinder mit Jahrgang 1948 gibt es eine besondere Überraschung.
Am Dienstagabend führte die Kantonspolizei Graubünden mit Partnerorganisationen in Pian San Giacomo eine Kontrolle durch.
In einem Personenwagen wurde beinahe ein Kilo Betäubungsmittel festgestellt.
Der Regierungsrat legt die Fallpauschalen für stationäre akutsomatische Behandlungen zwischen dem Krankenversicherer CSS und dem Kantonsspital Glarus neu fest.
Für die Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Bereich Akutsomatik der Kantonsspital Glarus AG (KSGL) gegenüber der CSS Kranken-Versicherung AG (CSS) werden die Fallpauschalen für die Jahre 2020–2023 wie folgt festgelegt:
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Donnerstag in Hörhausen ein Velofahrer lebensbedrohlich verletzt. Er musste ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Basel-Stadt haben am Nachmittag des 1. Juni 2023 eine besetzte Liegenschaft an der Sierenzerstrasse geräumt.
Die Eigentümerin hatte zuvor Strafantrag gestellt.
Am frühen Abend wurde in Corminboeuf ein 7-jähriges Kind von einem Fahrzeug angefahren, dass anschliessend flüchtete. Das Kind wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Bei einem Selbstunfall am Donnerstagabend (1.6.2023) in Fehraltorf ist ein Motorradfahrer von der Strasse abgekommen und verunfallt.
Er ist seinen Verletzungen noch auf der Unfallstelle erlegen.
Die Kantonspolizei Zürich hat nach sorgfältiger Prüfung aller Fakten in ihrer Verfügung an die Stadt Zürich ausführlich begründet, dass der Verkehrsversuch Bellerivestrasse unter den gegebenen Voraussetzungen sowohl aus rechtlicher als auch aus fachlicher Sicht nicht bewilligungsfähig ist.
Die Bellerivestrasse ist eine Durchgangsstrasse von überkommunaler Bedeutung und eine Hauptverkehrsstrasse. Der von der Stadt Zürich geplante Spurabbau würde neue Verhältnisse schaffen, welche Auswirkungen auf den Verkehr auch ausserhalb der Stadt Zürich hätten.
Die Kantonspolizei Aargau hat das Sicherheitskonzept für Hochrisikospiele des FC Aarau überarbeitet und überwacht bei Risikospielen zukünftig mittels Video.
Bei Ordnungsdiensteinsätzen im Zusammenhang mit Hochrisikospielen des FC Aarau bestehen Sicherheitsrisiken.
Nach der Wahl des bisherigen Datenschutzbeauftragten MLaw Christian Arnold zum vollamtlichen Landgerichtspräsidenten II, hat der Regierungsrat MLaw Fabienne Tresch, Altdorf, als neue nebenamtliche Datenschutzbeauftragte des Kantons Uri angestellt.
Der Amtsantritt erfolgt am 1. Juni 2023. Fabienne Tresch schloss das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Luzern mit dem Master im Sommer 2018 ab.
Die Stadtpolizei Chur stellt im Juni 2023 den Schüler-Verkehrsgarten im Hallenstadion auch der Öffentlichkeit als Fahrradübungspark zur Verfügung.
Die jüngsten Verkehrsteilnehmer werden im Strassenverkehr stark gefordert, deshalb können Eltern unter der Anleitung der Verkehrsinstruktoren der Stadtpolizei mit ihren schulpflichtigen Kindern, ab der 1. Primarklasse, im Verkehrsgarten das korrekte Verhalten im Strassenverkehr mit Fahrrädern üben, wie z. B. richtiges Kreiselfahren und korrektes Linksabbiegen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.