Am Dienstagmorgen (21.03.2023) kam es im westlichen Teil der Stadt St.Gallen zu einer Intervention im häuslichen Bereich. Dabei konnte durch die Polizei Betäubungsmittel sichergestellt werden.
Das Ehepaar wurde zwecks Einvernahmen auf die Polizeistation gebracht.
Der heutige Start in den astronomischen Frühling ging abgesehen von Schleierwolken recht sonnig und vor allem mild über die Bühne.
Im heutigen Blog ordnen wir aussergewöhnlich milde Phase ein, indem wir einen Blick auf die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Frühling werfen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte vor rund zwei Wochen in Reinach BL eine professionell betriebene Hanf-Indooranlage mit über 700 Hanfpflanzen ausheben.
Eine Person wurde vorübergehend festgenommen.
Am Dienstag (21.03.2023), um 7:30 Uhr, hat sich auf der Neckerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Die Autofahrerin wurde durch den Aufprall unbestimmt verletzt.
Am Montagabend ist unterhalb von Ftan ein Automobilist mit einer Leitplanke kollidiert. Ohne sich um den Schaden an der Leitplanke zu kümmern, fuhr der Mann weiter.
Gemäss ersten Erkenntnissen kollidierte am Montag gegen 22 Uhr unterhalb Ftan ein Fahrzeug in einer Rechtskurve mit der linksseitigen Leitplanke.
Der Frühling steht vor der Tür. Die Menschen suchen bei schönem Wetter vermehrt den Weg mit dem Fahrrad in die Natur. Die Kantonspolizei Wallis sensibilisiert die Nutzer auf Fahrraddiebstähle.
Denn, das Zweirad ist allseits beliebt, auch bei Dieben.
Am Dienstagmorgen (21.03.2023) entwendete ein Mann Gegenstände aus einem Lieferantenfahrzeug in der Stadt Schaffhausen.
Dabei wurde er durch den aufmerksamen Chauffeur erwischt und in der Folge von der Schaffhauser Polizei festgenommen.
Wer übermässigen und unnötigen Verkehrslärm verursacht, soll dafür einfacher und strenger bestraft werden können.
Der Regierungsrat ist mit der entsprechenden Anpassung im Strassenverkehrsgesetz einverstanden und fordert eine weitere Verschärfung.
In diesem Einsatztraining unserer Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung (PiA's) stand, nebst Schiesstraining, unter anderem die Rolle des Erstsprechenden im Vordergrund.
Diese Rolle beinhaltet primär die Aufgabe die Lage zu stabilisieren und zu beruhigen.
In der Nacht des Dienstags, 21. März 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für zwei Alpinisten am Piz Badile (GR) im Einsatz. Beim Abseilen stürzte einer der beiden Männer rund 30 Meter in die Tiefe und verletzte sich.
Seinem Kollegen gelang es, ihn nach dem Sturz noch bis zum Wandfuss abzuseilen. Die Rega-Crew konnte die beiden Männer in der Dunkelheit an der Rettungswinde ausfliegen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Montag in Eschlikon ein Kind verletzt.
Der Junge musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montagabend, 20. März 2023, ist es in Schwellbrunn zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Die aufgebotene Feuerwehr konnte das in Vollbrand stehende Auto löschen.
Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montagvormittag, 20. März 2023, ist es in Teufen zwischen einem Auto und einer Fussgängerin zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Die Jugendliche wurde dabei verletzt. Sie wurde ins Spital überführt.
Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung wurden gestern im Landhaus in Solothurn 14 Polizistinnen und Polizisten sowie 1 Polizeilicher Sicherheitsassistent im Beisein von Regierungsrätin Susanne Schaffner, vieler Behördenvertreter und Angehörigen feierlich vereidigt und in die jeweiligen Korps aufgenommen.
Am Montagnachmittag, 20. März 2023, wurden im Landhaus Solothurn 15 neue Polizeiangehörige feierlich vereidigt.
Die 79-jährige Frau, die seit dem 17. Februar 2023 aus Châtel-St-Denis verschwunden war, wurde am vergangenen Samstag tot aufgefunden. Ihr Leichnam wurde in der Veveyse de Fégire lokalisiert.
Am Samstag, den 18. März 2023, wurde kurz nach Mittag ein lebloser Körper von Drittpersonen in Châtel-St-Denis in den Felsen des Flusses, Veveyse de Fégire, entdeckt.
Die Luzerner Polizei hat eine 31-jährige Frau festgenommen, welche mindestens 28 Männer mutmasslich betrogen hat.
Den Geschädigten hat sie Interesse an einer Liebesbeziehung vorgegaukelt und ihnen dabei unter Vorhalt falscher Tatsachen Geld abgenommen.
Am Sonntag (19.03.2023) ist am Flughafen-Zürich ein Drogenkurier festgenommen und rund vier Kilogramm Kokain sichergestellt worden.
Der 46 Jahre alte Holländer reiste von der Dominikanischen Republik nach Zürich.
In der Nacht von Montag, 20. März 2021, auf Dienstag 21. März 2023, sprengten Unbekannte eine Briefkastenanlage im Kreis 11.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Eine gute Strasseninfrastruktur und Signalisation erhöhen die Verkehrssicherheit. Anhand der GIS-Plattform MEVASI kann die BFU erstmals die Wirksamkeit von Infrastrukturmassnahmen abschätzen.
Darin sind 2500 Massnahmen aus 28 Massnahmentypen detailliert erfasst. Für sieben dieser Typen sind statistisch gesicherte Bewertungen ihrer Wirksamkeit vorhanden: Die unfallreduzierenden Effekte reichen von 11 % bis 66 %.
Am Sonntagnachmittag ist in Biel ein Mann auf der Zentralstrasse beraubt worden. Die mutmasslichen Täter entwendeten Bargeld und flüchteten in der Folge.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Polizei nahm am Dienstagmorgen in Frick zwei junge Männer fest, auf deren Konto mehrere nächtliche Diebstähle aus Autos gehen dürften.
Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Frick musste am frühen Dienstagmorgen, 21. März 2023, feststellen, dass ihr draussen parkiertes Auto durchwühlt worden war.
Am Montagmorgen des 13.02.2023 wurde in Rebstein ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden. Es handelte sich um ein Tötungsdelikt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Aufgrund neuer Erkenntnisse bittet die Kantonspolizei St.Gallen die Bevölkerung erneut um Hinweise. Sie interessiert sich insbesondere für zwei Personen mit einem Kickboard.
Am Montag (20.03.2023), kurz nach 15:15 Uhr, sind bei einem Landwirtschaftsunfall im Aufeld mehrere Kubikmeter Jauche in den Dorfbach gelangt.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Ausmass durch Bachsperren eindämmen.
Am Montag (20.03.2023), um 17:15 Uhr, hat sich auf der Gasterstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Ein Mann wurde dabei verletzt und mit der Rega ins Spital gebracht.
Am Montag (20.03.2023), in der Zeit zwischen 20 Uhr und 21 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Goethestrasse eingebrochen.
Sie bestieg den Balkon und verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang zum Haus.
Am Montag (20.03.2023), kurz nach 11:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand an der Bleikenstrassen gemeldet worden. Dieser konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Mitarbeiter wurde durch den Brand leicht verletzt.
Am Montagabend, 20. März 2023, kam es im Kreuzungsbereich Bullingerstrasse/Hardstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
In Trimbach ist bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Montagnachmittag, 20. März 2023, einer der Beteiligten schwer verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte im Verlauf der polizeilichen Ermittlungen angehalten werden.
Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag (18.03.2023) einen Brand gelegt.
Kurz nach 1:45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Kirchstrasse im Dachgeschoss einer Gewerbeliegenschaft ein Feuer ausgebrochen sei.
Die Baudirektion investiert ständig in die Sicherheit des Urner Strassennetzes.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Bristenstrasse werden von Montag, 27. März 2023 bis Donnerstag, 6. April 2023 während des Tages im Abschnitt Amsteg bis Bristen Felsräumungsarbeiten ausgeführt.
Zwischen Dienstag (14.03.2023) und Samstag (18.03.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen versucht, mehrere parkierte Autos aufzubrechen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung, keine Wertgegenstände in parkierten Autos zurückzulassen und diese immer komplett abzuschliessen.
Am Montagnachmittag, 20. März 2023, kam es um 15.00 Uhr zu einer Streifkollision auf der Kantonsstrasse in Freienbach.
Ein Kleintransporter mit Anhänger fuhr von Bäch in Richtung Pfäffikon.
Am Montagmorgen (20.03.2023) befand sich eine auffällige Person in einem Zug am Hauptbahnhof St.Gallen. Er war vermummt und hatte eine Eisenstange und eine Glasscherbe bei sich. Er beschimpfte die Patrouille massiv und spukte einem Polizisten ins Gesicht.
Aufgrund seines renitenten Verhaltens wurde er für eine Einvernahme auf die Polizeistation gebracht.
Zum Schluss der kurzen Blogserie widmen wir uns heute dem unteren Wolkenstockwerk.
Von Quellwolken bis zum zähen Hochnebel sind die tiefen Wolkenformen mitunter wohl die bekanntesten.
Am Sonntag, 5. März 2023, ca. 10.45 Uhr, kam es auf einer Verbindungspiste westlich der Grotzenpiste im Hoch-Ybrig zu einer Kollision zwischen zwei Skifahrern.
Ein 46-jähriger Mann wurde dabei verletzt. Der zweite Beteiligte, welcher Schweizerdeutsch sprach, erkundigte sich nach der Kollision kurz beim Verletzten.
Die Brevetierung steht an. Darunter sind auch die Schülerinnen und Schüler der Polizeischule 21-1 (PS21-1), die uns in den letzten zwei Jahren über die Social-Media-Kanäle immer wieder Einblick in ihre Ausbildung gegeben haben.
Und jetzt, zwei Jahre später, steht die Brevetierung an!
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Am Samstag, 25. März 2023 finden die Schweizer Meisterschaften 10 km Strasse + Volkslauf und der Nachwuchslauf MILLE GRUYÈRE mit rund 700 Läuferinnen und Läufer im Zentrum von Uster statt.
Aufgrund dieser Veranstaltung sind die diversen Strassensperrungen und Umleitungen unumgänglich. Die Sperrungen werden so kurz wie möglich gehalten. Der Busbetrieb ist ebenfalls davon betroffen und wird umgeleitet.
In der Freizeit halten sich unsere Polizistinnen und Polizisten regelmässig fit - so zum Beispiel bei einem Eishockey Match.
Gestern haben wir in der Eishalle Zingel in Seewen ein Freundschaftsspiel gegen die Kolleginnen und Kollegen der Zuger Polizei bestritten.
Am frühen Samstagmorgen (11.03.2023) hat ein Mann in der Stadt Schaffhausen einen anderen Mann angegriffen, als dieser einen Streit schlichten wollte. Der Angegriffene wurde bei diesem Vorfall verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Aus noch unbekannten Gründen hat am Freitagabend (17.03.2023) die Ladung eines Anhängers gebrannt. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 22:15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Langfeldstrasse die Ladung eines Transportanhängers brenne.
Beim Brand eines Einfamilienhauses ist am Freitagabend (17.03.2023) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Um etwa 22:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich gemeldet, dass ein Dachstock brenne.
Am Samstag, den 11. März 2023 löste sich in der Region „Six Blanc“ im Skigebiet von Bruson eine Lawine. Zwei Skifahrer, welche ausserhalb der markierten Piste unterwegs waren, kamen dabei ums Leben.
Diese konnten formell identifiziert werden.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.